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michi_beck

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141

Montag, 16. April 2012, 17:36

Hallo.
Danke erstmal für Eure Vorschläge.Ich habe heute den Wagen zu Audi gebracht und bin mit einem Monteur eine Proberunde gefahren.Schon beim Start und im Leerlauf ruckelte der Motor deutlich und die Drehzahlnadel brach immer etwas nach unten ein.So extrem hatte ich es noch nicht aber so hatte ich wenigstens was zum Vorführen.Wir fuhren nur ein kleines Stück und er meinte,dass wir nicht weiter müssten, da ganz klar ein Fehler vorliegt.Beim Auslesen des Fehlerspeichers das Übliche:LMM-Signal zu klein-sporadisch und Bank1+Bank2 Gemisch zu fett etc. .Auch die Lösungen waren nicht neu:Abdichten des Motors,neuer LMM,.................!Jetzt wird für teuer Geld ein Fehler gesucht und vermutlich nicht gefunden.Ich habe aber noch keine Rückmeldung.Das mit dem Kraftstoff hatte ich auch schon überlegt(Kraftstoffpumpe,Schwimmer,Relais).Da der Motor sonst aber normal fährt,würde ich die Dinge auch eher ausschliessen.Ich bin kein Profi,tippe aber wie viele vor mir auch,auf einen kleineren elektr.Fehler wie eben ein Sensor.Ich werde den Vorschlag ,mit dem Sensor an der Kurbelwelle, weitergeben.Oftmals habe ich aber das Gefühl,dass man mit solchen Vorschlägen nicht ernst genommen wird.Glaube es ist Zeit für einen Werkstattwechsel.

Gruss Michael

michi_beck

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142

Mittwoch, 18. April 2012, 19:24

So,kurze Rückmeldung.Ich habe heute meinen Wagen abgeholt.Als Ursache wurde ein korrodierter Massepunkt vom MSG benannt.Bei meinem ersten Besuch wurde wohl nichts zu diesem Thema gefunden.Diesmal hat ein Techniker die Historie des Audi TT 3,2 gewälzt und ist dabei auf den entsprechenden Hinweis gestossen.Da diese Lösung schon bei vielen Usern geholfen hat, hoffe ich, dass das auch mein Problem endgültig beseitigt.Ob das jetzt aber DIE Lösung für meinen Wagen ist werde ich erst in Zukunft sehen oder im besten Fall eben nicht ;-p .Morgen lasse ich noch in einem anderen AH meine Kette/n auf eine Längung prüfen.Dabei habe ich aber eher ein schlechtes Gefühl,da mein Motor aktuell sehr rumpelig läuft und ich nicht mehr auf seine Topspeed (früher Tacho 260,jetzt mit viel Gedult nur noch 245) komme.Aber morgen weiß ich mehr.

Grüße, Michael

maca100v6

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143

Sonntag, 29. April 2012, 11:23

@ Michi_Beck

Hallo, ich hätte mal eine kurze Frage an dich. Und zwar handelt es sich bei deinem A3 um einen Schaltwagen?

Danke für die Info.

Mac

coaxspif

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144

Sonntag, 29. April 2012, 18:13

Hallo,
das der Motor ausgeht, hat nichts mit dem Luftmassenmesser zu tun, ein intakter Motor rennt auch ohne Luftmassenmesser ohne große Probleme. Er läuft dann nur viel träger da er auf Drosselklappenstellung als Ersatzgröße ausweicht und damit die Angesaugte Luftmenge errechnet (schätzt).

Wenn durch Schräglage nicht genügend Kraftstoff nach vorne kommt und dadurch ausgeht, sollte er wegen dem Kraftstoffmangel vor dem Ausgehen leicht schütteln.
Geht er ohne zu Meckern aus, so als würde man die Zündung abschalten, überprüf mal den Sensor an der Kurbelwelle, was die Winkel am Tiggerrad mißt. Wenn der locker ist oder defekt bzw. unplaulibles Signale gibt, geht NICHTS mehr, der Motor geht dann einfach gnadenlos aus.

Grüße,
Psychedelic

Jo, Kurbelwellensensor kanns sein, ich hatte das gleiche Problem, zwar an nem Corsa (hust hust) aber vllt hilft euch das weiter. Der war defekt und dann ging er an jeder Ampel oder wenn ich ihn halt im Leerlauf hatte aus. Erst trat das Problem nur dann und wann auf, und später ständig.

Grüße

earlgrey

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145

Sonntag, 29. April 2012, 20:14

Ist jetzt wirklich OT,bei meinem V6 Opel verabschiedete sich auf der Überholspur bei ca 210 der Kurbelwellensensor
allerdings nicht kaputt,nicht nach aussen sondern leider nach innen . Bei dem Tempo plötzlich Motor aus ,alle
Servounterstützungen aus.... mehr brauche ich wohl nicht zu sagen.
Nur noch: Motorschaden,14000 DM wurde damals von Opel-assistance getragen bis auf Mietwagen.Weil länger.
Da habe ich aber auch gelernt ,daß man mit den Anrufen bst. Regularien einhalten muß ,also erst diese Versicherung
und nicht gleich den ADAC. Der wurde dann von der Vers. geschickt. Andersrum wäre ich auf dem Schaden sitzen
geblieben.
OT aus ,schönen So Abend noch ! Bald ist Mai !!

maca100v6

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146

Mittwoch, 2. Mai 2012, 21:55

So, diese Nuss wäre geknackt!!!

Also, für alle, welche das Problem haben, dass ihr A3 sporadisch ausgeht und keiner weiß wie man sich dem Problem nähern soll!

Mit Hilfe dieses Forums ist es mir gelungen das Problem nicht nur zu erkennen, sondern auch diagnostisch erkennbar zu machen... und dem entsprechenden Verursacher zuzuweisen.

So lautet die Fehlerbeanstandung in 99% aler Fälle: "Das Fahrzeug geht beim ausrollen einfach aus. Meist bei feuchtem Wetter (Grund bekannt- später mehr) und bei Gefälle (Grund bekannt - später mehr). Danach leuchtet die ESP und die Motorleuchte. Nach dem nächsten Neustart mit kurzer Standzeit ist die ESP leuchte aus und die Motorchecklampe leuchtet nur noch."

Im Fehlerspeicher ESP ist abgelegt: "Motorsteuergerät - Bitte Fehlerspeicher auslesen"

Im Fehlerspeicher Motorsteuergerät ist abgelet: 1.) "Luftmassenmesser - Signal zu klein" 2.) "Gemischadaption ab Leerlauf zu fett" (Diese beiden Fehler treten meist gemeinsam auf, aber sind voneinander unabhängig)!!!

So, nun zur Erklärung der Fehlerspeichereinträge... Der ESP Fehler ist kein wirklicher Fehler am ESP-System sondern ein Folgefehler. DAS ESP-SYSTEM SELBST HAT KEINEN FEHLER!!! Das Motorsteuergerät liefert dem ESP-System einen sehr wichtigen Wert, welchen das ESP-System benötigt um zu arbeiten. Und zwar teilt das Motorsteuergerät dem ESP mit in welchem Lastzustand sich der Motor gerade befindet. Diesen Wert errechnet das Motorsteuergerät in erster Linie aus dem Messwert des Luftmassenmessers. Gibt es eine Störung bei der Lasterfassung, weil der Luftmassenmesser Quatsch mist, kann das Motorsteuergerät keine brauchbare Information mehr an das ESP liefern. Das ESP erkennt diesen Fehler und schaltet sich, weil ihm eine sehr wichtige Messgröße fehlt, einfach aus. Und da es jetzt nicht mehr arbeitet und der Kunde sich nicht mehr auf das ESP verlassen kann, wird die Kontrollleuchte aktiviert. Wenn man aber wieder startet, und der Luftmassenmesser wieder normal arbeitet gibt es auch wieder brauchbare Werte vom Motorsteuergerät... das ESP-System nimmt seine Arbeit wieder auf und die Kontrollleuchte bleibt jetzt aus.

Jetzt wird es komplizierter.... DAS MOTORSTEUERGERÄT....

Ich fange mit dem zweiten Fehler an "Gemischadaption ab Leerlauf zu fett" - Dieser Fehler tritt zwar meist gemeinsam mit Fehler 1 auf, ist aber unabhängig vom ersten Fehler. Dieser Fehler entsteht weil eine von drei Dichtungen nicht mehr zu 100% dicht ist. Leider kann nicht einfach mal eben so heraus gefunden werden welche Dichtung der Verursacher ist. Meist hilft hier nur der Tausch aller Dichtungen. In Frage kommen die Drosselklappendichtung (zwischen Drossselklappe und Saugrohr), die Saugrohrdichtung (zwischen Saugrohr und Zylinderkopf) und die unteren Dichtungen der Einspritzdüsen (also die Dichtringe welche die Einspritzdüsen gegen den Zylinderkopf abdichten). WICHTIG! WER NUR DIE ERSTE REPARATUR DURCHFÜHRT, OHNE DIE ZWEITE (wenn beide Fehlerspeichereinträge im Motorsteuergerät vorhanden sind) WIRD AUF DAUER NICHT GLÜCKLICH!

Und jetzt kommen wir zu Fehlerspeichereintrag Nr. 1) "Luftmassenmesser - Signal zu klein" Ganz wichtig!!! Dieser Fehler ist eine Fehldiagnose vom Motorsteuergerät und hat eigentlich gar nichts mit dem Luftmassenmesser zu tun! Wenn es zu dem Fehler kommt, dass der Motor abstirbt, dann stirbt der Motor für das Motorsteuergerät nicht sofot ab. Der Motor fällt auf einer so niedrige Leerlaufdrehzahl, dass so gut wie keine Luft mehr durch den Luftmassenmesser strömt. Das Motorsteuergerät regelt aber leider erst mal anhand dieses Wertes die Gemischbildung, was die Situation nur noch verschlimmert => daraus folgt... der Motor stirbt jetzt endgültig ab. In diesem Moment erkennt das Motorsteuergerät den zu kleinen Wert des Luftmassenmessers und legt den Fehlerspeichereintrag ab. Der Luftmassenmesser ist aber in diesem Fall nur der Leidtragende und nicht der Verursacher!

Es gibt viele Informationen wie man diesem Problem Herr werden kann: Pins/Kabelbaum vom Luftmassenmesser und/oder von der Drosselklappe erneuern, Luftmassenmesser/Drosselklappe erneuern, Lambdasonden erneuern, Massepunkte im Motorraum reinigen, etc. All diese Maßnahmen verbessern zwar die Sympthomatik, aber sie beheben den Fehler nicht! (Kenntnissstand heute) Ihr müsst euch dass so vorstellen... Euer Motor hat zu 50% ein Problem und das drum herum zu 5%... Wenn ihr jetzt Luftmassenmesser und Co erneuert dann verbessert ihr das Gesamtrgebniss auf 50% anstatt 55%. Aber es bleibt zu 50% schlecht, nur euer Fehler ist erst mal unterdrückt. Sobald sich der Motor aber auf 55% verschlechtert fängt der Ärger wieder neu an und ihr seit wieder bei NULL. Nur jetzt greift keine Massepunktereinigung mehr!

Die Ursache Nummer eins ist und bleibt die Steuerketten ds Motors... ABER... Der Messwerteblock 208+209 helfen nicht immer weiter... LEIDER! Und zwar folgendes Problem: Der Motor wird durch zwei Steuerketten gesteuert. Die obere Steuerkette, welche die beiden Nockenwellen steuert und die untere Steuerkette welche die obere Steuerkette und die Ausgleichswelle ansteuert. Wenn sich die obere Steuerkette längt, dann verändert sich der Messwert 208+209 und man sieht recht schnell "Oh, kaputt". Längt sich aber die untere Steuerkette, oder aber wie in meinem Fall sie überspringt weil der Kettenspanner kaputt ist, dann stehen die Messwerte 208+209 wie eine EINS da und niemand sieht etwas von dem Problem. Die Ursache für den Kunden ist aber identisch... der Motor stirbt sporadisch beim ausrollen, meist bei feuchtem Wetter, ab!

Die Ursache ist eigentlich recht simpel. Da die Steuerzeiten nicht mehr stimmen, wird das Gemisch in den Zylindern zu früh in den Auspuff geblasen und kann keine volle Leistung mehr entfalten. Der Motor hält die Leerlaufdrehzahl nicht mehr sauber und durch die Fehlinformation des Luftmassenmesser stirbt der Motor, aufgrund der Fehlregelung, endgültig ab. Ergebniss = Motor aus und ESP leuchte an! Je feuchter das Wetter ist um so schwerer fällt es dem Motor das Gemisch zu 100% zu verbrennen und die notwendige Leistung zu gewinnen (weil angesaugte Luft sehr kalt ist - Kraftstoff verdampft nur sehr unwillig). Nun wirft der Motor nicht nur ca. 30% Energie hinten raus sondern ca. 60% = Zu wenig Energie für einen sauberen Leerlauf. Dazu kommt aber noch die Tatsache dass unser Motor ja gerade etwas länger im Schub war weil Berg ab... Es findet also keine Verbrennung mehr im Zylinder statt... die Zylinder werden also durch die durchströmende Luft, weil Motor dreht sich ja im Schub immer noch, weiter runter gekühlt... nun verdampft kaum noch Kraftsoff und es werden fast 90% Energie in den Auspuff geblasen = zu wenig Energie für Leerlauf und der Motor taucht auf "0" durch...

Wie ereknnt man aber jetzt dieses Fehlerbild wenn Messwerteblock 208+209 nicht immer die notwendige Information liefern? Und bei jedem Verdacht gleich den halben Motor zerreisen ist auch nicht so sinnvoll! Es muss eine Lösung geben wie man mit relativ kleinen Mitteln erkennen kann ob Motor X ein Problem an der unteren Kette hat oder nicht.... denn ohne zerlegen kann man die Steuerzeiten nicht prüfen... Genau vor diesem Problem stand ich... Wie kann man unnötige Fehlreparaturen erkennen und vermeiden... Und es gibt eine Lösung...

Und auch hier liegt die Lösung auf der Hand. Aufgrund der Fehlerhaften unteren Steuerkette (egal ob zu lang oder übersprungen) stimmen die Steuerzeiten ja nie. Selbst wenn der eigentliche Fehler aktuell nicht auftritt. Der Fehler ist da, nur macht er sich eben nicht immer bemerkbar weil das Motorsteuergerät dies noch weit genug kompensieren kann. Aber trotzdem nutzt der Motor das Gemisch im Zylinder nur zu 70% und 30% kommen aus dem Auspuff wieder raus... aber 70% reichen unter "normalen" Bedingungen aus um einen sauberen Leerlauf zu realisieren! Aber mit einem Abgastester, wie er bei jeder Abgasuntersuchung benutzt wird, kann man die 30% messen! Da es sich bei diesen Motoren um sogenannte OBD-Motoren handelt, wird ein Messwet bei der Abgasuntersuchung nicht beachtet... aber genau dieser Messwert ist der Schlüssel! Der Abgastester misst unverbrannte Kraftstoffteilchen und gibt diesen Wert in "ppm" aus. Bei keiner üblichen Abgasuntersuchung findet dieser Wert heute mehr Beachtung. Aber mit einer Abgasdiagnose (kann jeder Abgastester) kann man sich diesen Wert trotzdem anschauen (ist nur ein anderes und kaum genutztes Programm). Bei dieser Messung sollte dieser Wert nicht über 100-150 ppm liegen. Im Fall einer gelängten oder übersprungenen unteren Steuerkette liegt der Wert aber in einem Bereich von 600-1000 ppm. Um diesen Wert zu messen muss der Motor nur 90 Grad haben und im Leerlauf vor sich hin laufen und der Fehlerspeicher muss direkt vor der Messung gelöscht werden (egal ob Fehlerspeichereintrag vorhanden oder nicht). Diese Prüfung dauert also nicht länger als 10-20 Minuten!!!

Sollte der ppm Wert so hoch sein dann hilft nur noch Motor zerlegen und Kettentrieb manuell abstecken um zu 100% Gewissheit zu erhalten!

Diese Beschreibung betrifft jetzt nur auf den 3,2 Liter VR6 im Audi A3 zu und ist nicht auf andere Motoren übertragbar. Und auch beim 3,2 Liter VR6 im Audi A3 übernehme ich keine Haftung für die hier gemachten Angaben. Dieser Text dient lediglich als Hilfestellung und nicht als endgültiger Reparaturleitfaden! Möglich dass es noch andere Fehlerbilder gibt, welche mir bis heute nicht bekannt sind, welche zu den identischen Sympthomen führen?!?!?!

ALSO alle Angaben ohne Gewähr :)

Sorry für eventuelle Rechtschreibfehler, ist aber eine Menge Text... und ich wollte es ausführlich erklären :)

Mac

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Giallo

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147

Samstag, 9. Juni 2012, 01:25

Motor geht einfach ohne Gas zugeben aus...

Ich habe auch das Problem. Seit ein paar Wochen leuchtet die Motorkontroll-Leuchte immer wieder auf und seit ein paar Tagen geht diese nicht mehr aus.

Auto: Audi A3 3.2 quattro mit DSG - Baujahr: 03/2004 - Motor: BDB

Zudem geht das Auto einfach während der Fahrt aus. (ich bilde mir ein ,nur bei regnerischem / feuchtem Wetter)

Zum erstenmal ausgegangen ist das Auto während der Fahrt wie folgt:

Bei einer Bergabfahrt, bei der ich kein Gas gegeben hatte, leuchtete plötzlich die ESP-Leuchte auf und dann sank die Drehzahl auf Null ab und der Motor ging aus... Die Motorkontroll-Leuchte war bereits bei der gesamten Fahrt an. Danach startete ich das Auto wieder, Motorkontroll- und ESP-Leuchte waren weiterhin an. Im Standgas schwankte die Drehzahl zwischen 500 und 900 Umdrehungen und fällt dann ab auf Null und der Motor geht wieder aus >>> mehrmals versucht und als ich gleich nach dem Starten die Drehzahl mit dem Gaspedal „hoch gehalten“ habe (ca. über 2000) blieb der Wagen auch an.

Dann war das Wetter zwei Wochen sonnig und relativ trocken und das Auto ging wieder problemlos, doch nun ist das Wetter wieder verregnet und das Auto macht wieder Probleme.

Jetzt mein ich, dass sogar noch ein „Zischen“ des Motors zu hören ist und dieser auch sehr unruhig läuft...

Gerade habe ich den Fehlerspeicher ausgelesen:

Zitat

16514 - Bank 1 Sonde 1

P0130 - 001 - elektrischer Fehler im Stromkreis - Sporadisch

19058 - Lineare Lambda-Sonde; Abgas-Bank1; Abgleichleitung Pumpstrom

P2626 - 004 - Unterbrechung - Warnleuchte EIN

18025 - Kontrolllampe für Vorglühzeit (K29)

P1617 - 001 - Unterbrechung/Kurzschluss nach Masse - Sporadisch

19684 - Bank 1 Sonde 1 Lambdasondensignal

P3228 - 008 - unplausibel mager - Warnleuchte EIN

16684 - Verbrennungsaussetzer erkannt

P0300 - 001 - - Sporadisch

16685 - Zylinder 1

P0301 - 001 - Verbrennungsaussetzer erkannt - Sporadisch

16414 - Bank 1 Sonde 1; Heizstromkreis

P0030 - 004 - Unterbrechung - Sporadisch

18683 - Lambda; Sonde 1 Bank 1

P2251 - 004 - Masseleitung Unterbrechung - Sporadisch

16686 - Zylinder 2

P0302 - 001 - Verbrennungsaussetzer erkannt - Sporadisch

18846 - Bank 1 Sonde 1

P2414 - 008 - Spannung zu klein/Leckluft - Sporadisch

18675 - Lambda; Sonde 1 Bank 1

P2243 - 004 - Referenzspannung Unterbrechung - Sporadisch

17972 - Drosselklappensteuereinheit (J338 )

P1564 - 002 - Unterspannung bei Grundeinstellung - Sporadisch

16487 - Luftmassenmesser (G70)

P0103 - 001 - Signal zu groß

17599 - Lineare Lambdasonden vor Katalysator vertauscht

P1191 - 008 - - Warnleuchte EIN
Folgende Reparaturen will ich durchführen:

  1. Schläuche überprüfen
  2. Massepunkte überprüfen
  3. Drosselklappe überprüfen (ggf. reinigen)
  4. ggf. Luftmassenmesser tauschen
Falls wer noch einen Tipps für mich hat oder ich meine Punkte ändern sollte, gebt mir gerne Bescheid...

Vielen Dank!
¤ ¤ ¤ 3.2er mit DSG, S-line, ebonyschwarz ¤ ¤ ¤

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Psychedelic

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Samstag, 9. Juni 2012, 09:06

Hallo Giallo,
mit den von dir aufgeführten Vorhabend rührst nur im Dunkeln und wirst den Fehler nicht beheben.

Fehlerzusammenfassung:
-Lambdasonde vor dem Kat auf Bank1 hat auf unterschiedlichen Leitungen schlechten Kontakt und zieht angeblich als Nebenphänomen Falschluft
-Zylinder 1 und 2 sind Zündaussetzer gemeldet.
-Beide Lambdasonden nach dem KAT sind vertauscht

Wurde eine andere Abgasanlage mit KATa eingebeuat, bzw. eventuell sogar ein Fächerkrümmer ?

Empfehlung um auf den Fehler zu stoßen.
1. Am Unterboden die beiden Stecker der Lambdasonden nach den KATs tauschen, dann ist der Fehler schonmal weg.
2. Kabel der Lambdasonde und der Zündspülen auf mechanische Defekte prüfen.
3. Zündspulen überprüfen ob sie nicht defekt sind (untereinander tauschen und Prüfen ob der Fehler mitwandert)
3. Prüfen ob die Lambdasonde richtig fest im Abgasrohr steckt und eventuell nicht locker sitzt.
4. Lichtmaschine prüfen, ob noch genug Ladestrom geliefert wird.

Grüße,
Psychedelic
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Samstag, 9. Juni 2012, 14:26

Nein, Abgasanlage und Fächerkrümmer wurden nicht getauscht und sind serienmäßig...
Also die beiden Lambdasonden nach dem KAT waren locker, kein Plan wieso... Außerdem scheint die Lambdasonde der Bank 1 vorm KAT defekt zu sein, weil sie beim Auslesen keine Werte liefert und der Wiederstand recht hoch ist... Die Bank 1 hat bei mir die Stecker-Farbe schwarz und keine "Nase"...

Des Weiteren war die Drosselklappe verdreckt...


Der Wagen läuft jetzt wieder ruhiger und geht nicht mehr aus einfach im Stand aus... Die Lambdasonde habe ich heute nicht mehr bekommen und tausche diese später...

Vielen Dank nochmal!!!
¤ ¤ ¤ 3.2er mit DSG, S-line, ebonyschwarz ¤ ¤ ¤

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Sonntag, 10. Juni 2012, 09:29

Hallo,
wenn die neue Lambdasonde drin hast, behalte immer wieder den Fehlerspeicher im Auge, wegen den Zündaussetzern. Nicht das doch was mit den Zündspuhlen nicht passt.

Ne Lambdasonde einfach mal eben auf Widerstand messen geht nur mit dem Heizstromkreis, den Sondenteil selbst kannst nicht wirklich mit einem Multimeter auf Funktion messen.

Grüße,
Psychedelic
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Pfisti94

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Mittwoch, 31. Dezember 2014, 18:16

:thumbup: Hallo,

ich ziehe das Thema wieder mal in die Höhe :P

also bei meinem A3 3.2 ist heute zum 3en mal das selbe Problem aufgetaucht jedoch das erste mal hat heute die Motorkontrollleuchte aufgeleuchtet. Hab bin dann mit DSG auf M-Modus nach Hause gefahren und zu Hause lief er ca auf 400 U/min. Habe dann den Fehlerspeicher ausgelesen(siehe Foto). Alle Fehler gelöscht und jetzt läuft er wieder ganz normal, kein zittern, kein Scheppern GAR NICHTS!!


Zu meinem Auto:
Steuerkette wurde schon getauscht vom Vorbesitzer(hat jz 118tkm und bei 110tkm ca wurde das gemacht)
Schwungrad getauscht
DSG Öllkühler getauscht
DSG Mechnik getauscht
LMM getauscht aufgrund des Fehlers: Signal zu klein

Ich bin echt am verzweifeln ich hoffe nicht das es etwas mit der Steuerkette hat :/

Werde sobald die Werkstätten aufsperten gleich mal Abgastesz machen lassen!
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coolhard

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Mittwoch, 31. Dezember 2014, 18:24

hört sich ggf. nach Falschluft an. Schau mal, ob das Ventil hinten am Schaltsaugrohr (scharz/weiss) das am SSR angesteckt ist auch dran ist, dicht oder Schlauch defekt ist und an der Aga klappendose auch prüfen. Irgendein Unterdruckschlauch muss ab oder undicht sein, deshalb auch die niedrige Drehzahl.

Du kannst den LMM auch noch zusätzlich prüfen, im Lauf den Anschlußstecker abziehen, ob sich was ändert. Gab auch schon den Fall, das nach erneuten anstöpseln, die Probleme weg waren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »coolhard« (31. Dezember 2014, 18:25)


DIDI007

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coolhard

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Donnerstag, 1. Januar 2015, 12:27

stimmt, das könnte auch die mehrfachen Fehlereinträge erklären, wobei 1 Fehler andere Diag seitig mit auslösen kann.

DIDI007

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Donnerstag, 1. Januar 2015, 12:37

Oder wurde irgendwas am Auspuff rumgebastelt?

Hinten links ist beim Endtopf ein Unterdruckbehälter,
wenn da etwas undicht ist, dann hast du Falschluft
im Saugrohr und ggf. diese Fehler.

Eine mögliche Ursache, der du nachgehen solltest.

coolhard

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Donnerstag, 1. Januar 2015, 13:38

da ist nur die Druckdose mit Anschluß vom Schlauch (entweder Schaluch ab oder undicht oder Dose defekt was eher seltenst), der wiederum vom Druckspeicher für die Klappensteuerung kommt(Radlauf hinten links), welche wiederum mit dem SSR Anschluß und dem Rückschlagventil vorne im Motorraum am SSR verbunden ist.

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Donnerstag, 1. Januar 2015, 17:26

Hallo

danke erstmal für die Antworten, werde mir das so schnell es geht mit meinem Mechsniker anschauen und dann betichten!

Aber wenn er Falschlift zieht wieso läufft er dann ohne Probleme sibald die Fehler gelöscht sind und das aber einige Tage?

Abgastest werd ich tzdm machen :)

mfg

edit: den LMM haben wir anhand VCDS getestet...3gsnh 1400U/min und dann beschleunigen bis zum Schaltpunkt zum 4. Gang...im Logfile zeigte er dann als spitze bei 4900 U/min 220g an und im Forum habe ich gelesen 195g sei ein guter Wert und mein Mechaniker meint das die 25g in der Toleranz sind

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pfisti94« (1. Januar 2015, 17:30)


DIDI007

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158

Donnerstag, 1. Januar 2015, 19:11

Nicht nur auf den maximalen Wert schauen.

Wie ist der Verlauf der LMM Linie? Linear ohne
Einbrüche, dann ist alles i.O.

Pfisti94

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Donnerstag, 1. Januar 2015, 19:31

also als wir den Test gemacht haben stieg die Zahl lienear an.

evtl ist noch zum sagen wenn ich von 0 weg fahre das er "ruckelt" bis ca 2.000 U/min darüber aber nicht mehr.
fühlt sicj so an als würde er iwie das Gas kurz wegnehmen.

Hängt es evtl auch damit zusammen?

earlgrey

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160

Donnerstag, 1. Januar 2015, 19:57

Eher DSG.Kann man auch verbessern.

DSG Ölkühler und Mechatronik schon mal gewechselt,warum? Da müsste man eigentlich alles upgedatet haben.

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