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Da hast Du mal Recht. Es kann nicht sein, das der Kunde von Pontius zu Pilatus geschickt wird um zu hören, das "nix" mit dem Auto ist.
Premiumhersteller hin oder her, die Werkstätten sind der Knackpunkt. Die Mitarbeiter da sind alle gleich intelligent, egal für welchen Hersteller die nun arbeiten. Ob Dacia oder Maybach - die können ihren Job richtig oder eben nicht. Fehler kommen immer mal vor, aber ob die übliche Qualität des Autohauses gut ist, steht leider nicht dran - und da helfen auch die Stichprobentests von Autobild und Konsorten (lächerlich) nicht.
Früher wars einfacher, da konnte man in eine kleine Werkstatt gehen, weil man sich auf den Meister verlassen konnte. Heute ist alles anders. In eine kleine Werkstatt kann man nicht mehr gehen, weil die den Service nicht durchführen können... Man muß eine Werkstatt bestimmter Größe aufsuchen. Da gibts dann Serviceleute, die sich um die Abwicklung des Vorgangs kümmern, Zeiteinheiten, die eingehalten werden müssen, denn sonst macht das Autohaus Verlust und muß entweder schließen oder wird von einer Kette geschluckt.
Wenn die Hersteller den Kunden binden wollen, dann fängt Premium beim Service vor Ort an. Das hört nicht mit der Übergabe in IN oder NSU auf und bleibt nicht auf die "Qualität" des Produktes beschränkt. Die ist nämlich viel mehr als nur hochwertige (Premium eben) Verarbeitung. Da gehört meiner Meinung nach vor allem der Service nach dem Kauf dazu. Und den macht vor allem das Autohaus bei Inspektionen und natürlich dann, wenn mal was ist.
Ich habe gehört, das Audi das Servicenetz neu ordnen will, es soll weniger Audi-Servicewerkstätten geben. Kann sein, das das der Weg zu mehr Kompetenz in den Autohäusern ist, aber wissen kann man das auch erst, wenn man mehr über diese Neustrukturierung wüßte.