So, die Stahlfelx-Bremsleitungen sind verbaut und eine neue Vorladepumpe für die Haldex, mit frischen Filter und neuen Haldexöl drin. Endlich wieder Allrad und die Karre ist wieder ein Traum zu fahren.

Hab mich eben ans Werk gemacht und die defekte Pumpe zerlegt um auf den Fehler zu kommen........ seht selbst.
Die Pumpe hat selbst einen kleinen groben Filter vor der Ansaugung, man braucht sich also keine großen Sorgen machen, das die Haldex kaputt geht wenn Kleinteile im Öl umherschwimmen und der reguläre Filter versagt.

Keine Anzeichen von Verunreinigung und eventuellen Schleifspuren, alles top in Ordnung.

Nachdem die Schrauben gelöst waren kam sehr viel schwarzes Öl aus dem Motorgehäuse gelaufen. Die O-Ringe an den Schrauben waren jedoch in Ordnung.

Der Motor selbst ist im Öl geschwommen, das total schwarz war und nach den typischen Verbrennungsgeruch von Kohlebürstenmotoren hatte. Nach sauberem abwischen des Motors, hab ich ihn mal an 12V angehängt und siehe da..... er funktioniert einwandfrei. 

Zum Vorschein kam ein kugelgelagerter Bürstenmotor der Firma Bühler.

Hier noch ein kleiner schmieriger Rest von dem schwarzen Öl, das Motorgehäuse war komplett voll davon.

Als Übeltäter für das Desaster benenne ich jetzt mal eiskalt diesen Wellendichtring, der über die Zeit undicht wurde und Öl in das Motorgehäuse durchlaß. 
Verträgt sich das Material mit dme Öl nicht ? Altert er durch das Öl zu schnell ? Ist es mit nur einer Dichtungslippe ein unpassender Wellendichtring ? Das wären mögliche Fragen, wo man sich auf die Suche nach einer Antwort machen kann.

Grüße,
Psychedelic