Beiträge von Psychedelic

    Jetzt mal Butter bei die Fische !

    -Deine Fragen müßtest direkt an die Firmen Rothe oder HGP richten, denn die haben die passenden Antworten für dich. Bezweifel nur das sie diese preis geben, denn schließlich wollen die Leute von ihrer Arbeit leben !

    -Ein stolzer Besitzer eines Turboumbaus von den besagten Firmen wird sich hüten und nicht selbst dran herumschrauben, nur um zu sehen was da alles verbaut wurde und er wird ebenfalls keine detailierten Informationen von den Firmen erhalten !

    -Wenn jemand selbst solch ein Mammutprojekt umgesetzt hat, wird er auch nur wenig Infomaterial freiwillig rausrücken. Denn man macht solch eine Arbeit für sich selbst und nicht aus dem solidarischen Hintergedanken, das Andere davon profitieren können.

    Sagen wir mal, du hast jemanden der dir die Bastelarbeit macht und du hast auch dein Qualitätsmaterial verbaut..... dann kommt die große Baustelle mit der Einzelabnahme beim TÜV und das kostet richtig viel Geld ! Denn du mußt da extra Gutachten (Abgasgutachten, Geräuschgutachten, diverse Teilegutachten usw.) erstellen lassen, damit du schlußendlich die Eintragung in die Papiere erhältst.

    Grüße,
    Psychedelic

    Wenn man Alles zusammenrechnet, spart man sich im Grunde NICHTS ! Eher im Gegenteil, man zahlt sogar noch drauf.

    Hätte ich den nötigen Maschinenpark (Drehbank, CNC-Fräse, Schweißgeräte usw.), womit ich mich austoben könnte, wäre es eine Traumverwirklichung, so einen Umbau selbst umzusetzen. Ich wäre da nur noch einen großen Sprung kompromissloser und würde mir das Ziel die 1000PS-Grenze setzen. :P
    Die Kosten belaufen sich da dann aber in Größen, wo man leicht mal einen Neuwagen dafür bekommt, oder Zwei.

    Kann nur mal meinen Suzuki Samurai als kleines Beispiel aufzählen. Hatte ihn über den letzten Winter mit einem 1,6l Motor mit Automatikgetriebe aus einem Vitara umgebaut (Serie 1,3l, 5.Gang Handschalter). Dazu bekam er ein komplett selbst entwickeltes Fahrwerk verpasst, Vorder- und Hinterachse jeweils eine manuelle Differentialsperre, Verteilergetriebe mit anderen Untersetzungen und noch diversen Kleinkram wie eine Druckluftanlage zum Schalten der Sperren. Das Auto sieht von außen aus wie ein Suzuki Samurai, der etwas höher ist als in Serie, ist aber von der Technik her ein kompletter Umbau und Einzelstück. Kosten hab ich momentan soviel gehabt, das ich mir davon 3-4 weitere Samurai hätte kaufen können und bis jetzt noch nichtmal TÜV-Segen.
    Fertig ist die Karre noch lange nicht. :D
    Geplant hab ich den Umbau letztes Jahr im Sommer, es stand dann schon fest was ich genau an Teile benötige, natürlich kamen wärend des Umbaus Berge an unerwarteten Hindernissen hinzu die ich bewältigen mußte, es fing bei den Motor- und Getriebeaufnahmen am Rahmen an und ging bis zur Fertigung einer speziellen Kardanwelle. Auch momentan muß ich andauernd Dinge optimieren, da es in der Realität anders aussieht als auf dem Papier. z.B. der Ölkühler für das Getriebe war viel zu klein geplant, den mußte ich nun gegen einen größeren tauschen.
    Warum man so etwas macht !? Jedenfalls nicht aus dem Grund sich dabei Geld zu sparen. :D

    Grüße,
    Psychedelic

    Will jetzt zwar nicht herumpöbeln, aber......
    Mach doch mal deine saubere Planung, dann beantworten sich deine oben stehenden Fragen von alleine. Und dann erst auf Teilesuche gehen, wenn alle Hausaufgaben gemacht hast.
    Zumindest gehe ich da so vor, wenn ich einen massiven Umbau vor hab.

    Grüße,
    Psychedelic

    Hallo metrix1000,
    beim Umbau auf Luftpumpe mit dem Sparen anfangen ist die falsche Baustelle, die du dir da aufmachst !
    Mal eben schnell einen Turbolader drauf schrauben funktioniert nicht, da darfst vorher sehr viele Stunden in die Planung investieren. Welche Teile du für den Umbau genau benötigst geht dann aus den Planungen hervor.

    Wenn dir jetzt günstig und fast blind aufgrund irgend welcher Internetinformationen bei ebay&co die Teile kaufst, wird das nix.
    Solltest dann noch die Anforderung haben, das eine Werkstatt dir den Kram verbauen soll, darfst dich nicht wundern wenn nur ein verständnisloses Kopfschütteln bekommst oder sogar einen Platzverweis.

    Möchtest einen Umbau auf Turbo, gehe zu den einschlägig bekannten Tunern und laß dir ein Angebot erstellen !

    Grüße,
    Psychedelic

    Das wäre mit unserer Karre auch in einem gewissen Rahmen möglich. Nur wird dann der schöne Schub im unteren Drehzahlbereich darunter leiden.
    Das Saugrohr vom HPA geht in die Richtung !
    Die Alpha-ECU arbeitet nach dem selben Prinzip wie der bekannte Megasquirt. Eine fertig aufgebaute und vielversprechende Version gibt es von K-Data, in Verbindung mit der Breitbandlambdasonde kann man recht gute Ergebnisse erzielen.

    Das der Motor die Kolbengeschwindigkeit dauerhaft verkraftet ist da eher das Problem, was es zu lösen gilt.

    Grüße,
    Psychedelic

    NUR Federn würd ich nie verbauen. Die Zug- und Druckwerte der Dämpfer passen da dann so gut wie gar nicht zu den neuen Federn.
    Wenn dann gleich immer ein komplettes Fahrwerk von einem Hersteller, wo man weiß daß Federn und Dämpfer auf einander abgestimmt und getestet sind.

    Grüße,
    Psychedelic

    6. Gang einlegen und versuchen mit etwas Gas (ca. 2000 Umdrehungen) damit anzufahren, der Motor muß sich bei intakter Kupplung beim Einkuppeln abwürgen lassen. Dreht er weiter, ist die Kupplung verschlissen/defekt.

    Grüße,
    Psychedelic

    Du schreibst andauernd das die ersten Generationen komplett ohne Vorladepumpe auskommen und nur rein mechanisch vom Drehzahlunterschied der Ein- und Ausgangswelle funktionieren, das stimmt nicht !

    Die Ringkolbenpumpe kann selbständig das Öl nicht aus dem Vorrat ansaugen, und ohne Vorladedruck liegen auch die Kolbenrollen nicht auf. Erst durch die Vorladepumpe wird ein Vordruck aufgebaut, der die Kolbenrollen andrückt und sie arbeiten läßt. Gleichzeitig drück es hier auch bereits die Kupplungslamellen etwas zusammen, was wiedrum das Kraftübertragungsverhältnis 90%/10% ergibt, wenn die Steuerung das Regelventil entsprechend ansteuert. Tritt dann ein Schlupf auf, kann die Ringkolbenpumpe arbeiten und den vollen Druck zum Schließen der Kupplung aufbauen.

    Den Rest hab ich bereits Alles geschrieben. Was mich weiterhin interessiert ist, wie die Ansteuerzeiten für das Ventil aussehen. Dachte du hast da irgend welche Daten darüber. :rolleyes:

    Grüße,
    Psychedelic

    Eine Vorladepumpe hatten auch die ersten Generationen, die Ringkolben können eigenständig kein Öl aus dem Vorratsbehälter ansaugen.
    Da bei meiner Karre momentan die Vorladepumpe nicht mehr geht (abgelebt), ist die Haldexkupplung immer offen und ich hab nen Frontkratzer. ;)

    Wenn das komplette Öffnungs- und Schließprofil weißt, poste es doch bitte mal, den in den ganzen Lektüren stehen nur Bruchteile davon drin.

    Probleme mit dem Verschleiß beim Nockenwellentrieb hat man überall. Wo gehobelt wird, da fallen Spähne !
    -Beim Zahmriemen längt sich der Riemen, das Material wird brüchig mit der Zeit, die Spannrollenlager verschleißen.
    -Die Ketten längen ebenfalls und die Führungschienen verschleißen.

    Vom ranzligen V8 Ami, über Mercedes, bis zum VAG Triebwerk, überall gibt es und gab es Verschleiß bei den angeblich wartungsfreien Kettentrieben. Die alten Triebwerke funktionierten noch nicht so genau wie die aktullen, wenn da mal die Nockenwelle bei einem Vergaser 1-3 Grad hinterher hinkte, interessierte das meißt kaum jemanden, da es niemandem aufgefallen ist. Da wurden Kettentriebe erst erneuert, wenn der Bock nur noch wie ein Sack Nüsse rannte, oder der Kettentrieb wie eine Dolmar-Kettensäge ratterte.

    Grüße,
    Psychedelic