Beiträge von Psychedelic

    So, hab jetzt mal ein paar Bilder angeschaut.....
    So ein Schwingungsdämpfer ist tatsächlich bei unserem Motor verbaut. Nur fällt der Schwinungsbereich nicht arg groß aus mit dem recht dünnen Gummiteil.

    Bevor man sämmtliche Pferde scheu macht, einfach mal die Aluteile verbauen und sehen, wie es sich auswirkt.

    Hatte bis jetzt noch nie einen Motor aufgebaut, der so einen Dämpfer drinnen hatte. Anscheinend sind die Kisten schon zu alt. :huh:

    Naja, wer die Geschichten glauben mag. :roflmao: Das mag eventuell eine Rolle im Formel-Motorsport machen, wo man wirklich auf jedes Gramm an Gewicht achtet und jedes KW an Leistung.
    Schraubt einfach den Kram dran, dann merkt ihr schon was passiert!

    Am Klimakompressor kann man keine andere Riemenscheibe anbauen, da die Scheibe gleichzeitig die Magnetkupplung ist. Und von Gummidämpfern hab ich bis jetzt auch nix bei Riementrieben gesehen, oder hab ich eventuell was auf den Augen.
    Die Erleichterung der ganzen Rädchen läßt den Motor nur schneller hochdrehen (falls man es überhaupt merkt), unrund wird er deswegen nicht laufen, da die Hauptschwungmasse wo ander sitzt und andere Dimmensionen aufweißt.

    Wie wäre es mit einem Keilriemenfett, das könnte ja die angeblichen Schläge kompennsieren. :koenig: :roflmao:

    Grüße,
    Psychedelic

    P.S. Magnetkupplungen schlagen nicht so gewaltig im Kraftschluß zu wie man denkt. An meinem Suzuki werd ich bald einen G40-Lader verbaslten, den ich mit einer Magnetkupplung aus einem Klimakompressor zuschalten kann. :vain:

    Nö, das ändert ja nichts an den Über- und Untersetzungswerten. Ist nur eine reine Gewichtersparung.
    Wäre es z.B. ein kleineres Radl für die Kurbelwelle, würde z.B. die Wasserpumpe langsamer drehen, da müßte man schauen, ob man eventuell die Tabellen für das Kühlwasserventil ändert, da ja schließlich weniger umgewälzt wird.

    Der hier oft angeführte Vergleich mit dem Fahrrad passt nicht finde ich. Am Fahrrad ist die Kette sehr stark belastet, auch wenn man das bei der vergleichsweise geringen Muskelkraft des Fahrers kaum glauben mag.

    Beim Automotor wird mit der Kette nicht die Antriebskraft übertragen, sondern "nur" hauptsächlich Steuerventile und ein paar Nebenaggregate. Von daher gar nicht mal so abwegig, wenn da Ketten in nicht viel anderen Dimensionen wie die geschundenen Fahrradketten verwendet werden.

    Drück mal mit bloßen Fingern eine Ventilfeder zusammen, bzw. steig mal mit deinem kompletten Körpergewicht auf Eine drauf ! Da steckt viel Kraft drin.
    Jetzt hast bei einem 4Zylinder 16 Stück davon die betätigen mußt, dazu kommt noch eine Hochdruckkraftstoffpumpe für den FSI.
    Ich bin mal so dreißt und behaupte, das eine Fahrradkette da weniger abkönnen muß.

    Grüße,
    Psychedelic

    Hallo,
    das ist der Comag PVR2/100HD, was sich hinter der Medionfasade verbirgt.

    Von Comag schaut das Layout des Interface recht bescheiden aus. Beim Medion gab es zu Anfangszeiten, als er neu auf den Markt kam so manche Hindernisse, die inzwischen hoffentlich durch eine aktuellere Firmware optimiert wurden.
    Er unterstützte z.B. kein richtiges Timeshit was im Hintergrund lauft, wie bei vielen anderen z.B. Humax bekannt ist.
    Das EPG war zu Anfang auch rechter Mist.

    Wie das Gerät momentan ausgereift ist, weiß ich leider nicht.

    Grüße,
    Psychedelic

    Die effektive Motorleistung kann man recht einfach ermitteln.
    Verwendet dazu den Messwertblock 122 und dann müßt ihr nur noch ein kleinbisschen rechnen. ;)

    Drehmoment * Drehzahl = Leistung

    Drehmoment in Newton
    Drehzahl in Radiant/Sekunde = (Drehzahl in U/min) / 9,55

    Somit ergibt sich die finale Formel......

    Leistung = (Drehzahl * Drehmoment) / 9550

    Es kommt dabei die effective Leistung in Kw heraus !

    Grüße,
    Psychedelic

    Hallo alexkorn,
    laß mal die Messwertblöcke 208 und 209 von jemanden mit VCDS auslesen, daran sieht man ob die Kette schon etwas gelängt ist.
    Meiner rasselt auch schon seit 2 Jahren, Kette ist aber nicht großartig gelängt, sondern nur die Laufschienen etwas eingelaufen und der Federnspanner mag nimmer so recht bei warmen Öl im Standgas (wenn der Öldruck niedrig ist).

    Materialkosten von der Reparatur sind so ca. 1500,-€. Der Aufwand ist nur recht groß, da die Steuerkette ja auch der Getriebeseite liegt und das ab muß, bzw. gleich der ganzen Motor raus, damit man besser dran anrbeiten kann.
    Fixe Monteure brauchen für den Ausbau 1 Tag, 1 Tag Material wechseln und 1 Tag wieder zusammenbauen.

    Grüße,
    Psychedelic


    Psychedelic: Woher hast du dieses Wissen? Arbeitest du als Entwickler für Motoren?

    Nein, arbeite nicht als Motorenentwickler, ist bei mir reines Hobby.
    Schau nur hin und wieder mal auf ein paar Bierchen beim Stefan vorbei. :beer: Und hin und wieder auch beim Zoran, wobei ich schon recht lange nimmer bei ihm vorbei geschaut hab. :blush2:
    Optimiertungen entwickeltund Neuaufbauten hab ich bis jetzt nur Suzuki G13 und G16 für den Geländeeinsatz. Und ganz früher Ford V8 Maschinen instandgesetzt.
    Inzwischen auch etliche Bücher über technische Verbrennung gewälzt und unzählige Logfahrten mit meinem Audi gemacht, da ich wissen wollte, wie der Motor tickt.