Beiträge von Psychedelic

    Schön, das er doch so relativ gut gerade aus lief. :thumbup:

    Umso tiefer das Fahrwerk ist, umso mehr Sturz bekommst an der Vorderachse, da sie ja nur über den einen Dreieichslenker verfügt. Merkst recht gut an weniger Grip in Kurven und die Lauffläche der Reifen rubbelt es ungleichmäßig ab.
    An der Hinterachse ist das Thema Sturz durch tieferes Fahrwerk glaube nicht so extrem, da gibt es ja zusätzlich einen oberen Lenker.
    Die Spur sollte sich durch Tieferlegung nicht verstellen.

    So Fahrwerksgeometrien kann man sehr schön an RC-Modellautos austesten und das Verhalten beobachten. ;)

    Freut mich zu hören, daß die Aktion positiv verlaufen ist. :thumbup:
    Wie ist aktuell der Geradeauslauf ? Hatten wir die Achsgeometrie einigermaßen gut getroffen ?

    Der Käfermotor war in einer Stunde eingebaut. Nach ein paar Flammenschüsse aus dem Auspuff, nach dem ersten Strat, noch fix die Zündung abgeblitzt und eingestellt (lag bei über 25 Grad spät. :wacko: :rofl:

    Gut das es nicht länger gedauert hatte, war dann recht dunkel in der Werkstatt, da eine Lampe an der Decke noch gestorben ist.

    Das mit der Software ist kein Problem, haben 4 Steuergeräte auf Lager, haben einfach das für Seriendüsen wieder rein geschmissen.
    Ja das mit den Düsen ist nicht so leicht, passt nicht immer Alles perfekt.

    Bin auch schon espannt was bei Deinem rauskommt.

    Schätze gute 400+, eventuell sogar schon 500.
    Aktuell stecken übergangsweise wieder die Seriendüsen drin, da die großen Teile nicht 100%tig passen und an der Verteilerzeile Undichtigkeit auftrat. Nicht das der Karren mal abfackelt. :S

    Ich melde mich mal wieder. Ja ich lebe noch. :D
    Inzwischen hat sich einiges getan, im Freundeskreis gab es viele Projekte umzusetzen.

    2.7er S4 etwas auf die Sprünge geholfen. K04-Lader verbaut, größere Ladeluftkühler und 630ccm Düsen. Leistung haben wir noch nicht gemessen, geht auf jeden Fall recht gut ab wenn der Druck von 1.4 Bar anliegt.

    Beim S3 8L mal geschaut, was die Serienhardware hergibt. Rechnerisch kamen wir auf ca. 296PS, dürfte auf einen Prüfstand so ca. 280 Pferde ausspucken.

    An meinem Karren hat sich nicht arg viel getan, außer das laut der Fahrgeräuschkulisse irgend Etwas langsam am Sterben ist. Könnte Radlager sein, oder irgend welche Lagerungen, Kügelköpfe. Bin momentan irgendwie zu Faul, mal nachzusehen. :P

    Grüße,
    Psychedelic

    Hallo,
    die Werte sind vollkommen in Ordnung, solange sie sich nicht verändern. Erst wenn aus den -4 Grad z.B. -6 Grad werden, würde ich das Verhalten etwas mehr beobachten.
    Ansonten, immer gutes frisches Öl regelmäßig rein und dem Motor, wenn er warm ist, auch mal ordentlich Feuer geben. Bewegung ist das beste Mittel, zumindest bei meinem. ;)

    Hab noch immer die ersten Ketten drin, mit inzwischen ca. 130tkm, Versteller haben -1Grad Auslaß und +1Grad Einlaß (seit jeher stabil). Inswischen ist der Wagen 10 Jahre alt.
    Wenn der Motor warm gefahren ist, wird er nicht geschont, der darf ruhig was Tun, ansonsten hätte ich mir gleich einen 1,6er FSI kaufen können. :D ^^

    Hallo,
    klassisches Problem das die Vorladepumpe sporadische Aussetzer hat und die Ringkolbenpumpe nicht mehr ausreichend mit Öl versorgt wird. Beim weiteren Vrotschritt wird dein ESP beim Beschleunigen meckern, da nur noch einen Frontkratzer hast.
    Kann man schön im VCDS über die Messwertblöcke testen, dort kann man den von der Vorladepumpe benötigten Strom ablesen. Sollte der Wert große Schwankungen haben und unter 1 Ampere liegen, ist der Elektromotor der Pumpe am Sterben.
    Wenn der Elektromotor ganz tot ist, macht er mit der Stellglieddiagnose beim VCDS keinen Piep mehr. ;)

    Kleines Vorstellen

    Der kleine Wellendichtring hat folgende Bezeichnung, falls du nur den Motor und den Dichtring tauschen möchtest.
    Hersteller: CFW
    Größe: 4x12x6
    Bauform: BAV/UD

    Der Elektromotor wird ca. 5-10€ kosten und der Wellendichtring ca. 2€. ^^

    Hab das Modell "DTM" vom Hersteller "Center Tecno Freno" an der Vorderachse.
    Wird in Deutschland mitunter von der Firma Sandtler Motorsport vertrieben.

    Von der Materialqualität und der Verarbeitung sind sie sehr gut. Nur eben das Problem mit der Verschmutzung, was wohl durch die Konstruktion des Fahrzeugs kommt.

    Moin,
    fahre so geschlitzte Scheiben jetzt ca. 5 Jahre auf dem A3 und würde sie nicht mehr wieder verbauen ! :thumbdown:
    Grund ist, der zusätzliche Pflegeaufwand.
    Auf der Innenseite setzen sich regelmäßig die Schlitze mit fesgebackenem Dreck zu. Alle 3Monate darf ich den Dreck regelmäßig herauskratzen. Die Verunreinigung merkt man deutlich an einem Rubbeln am Lengrad, bei tritt es zwischen 100-130km/h auf. Der innere Bremsklotz schleift da an den zugesetzten Schlitzen.
    Das Phänomen kommt daher, das durch das Schutzblech die Belüftung nicht optimal gelößt ist und somit Wasser und Dreck nicht ausreichend von der Bremse abgeführt werden.

    Technisch hab ich bis jetzt noch nichts großartig daran verändert, außer das ich regelmäßig Putze. Die Bremsen fliegen demnächst raus, da die Scheiben auf der Innenseite bald verschlissen sind.

    Hallo,
    unbedingt eine Aufzeichnung machen, was die Versteller gegenüber dem SOLL-Wert an IST-Wert haben ! Dadurch sieht man schön ob beim Auflegen der neuen Kette die Versteller auch wirklich auf Nullstellung zurückgedreht wurden.

    Kann davon berichten, wie der Motor lauft wenn der Versteller an der Einlaßnockenwelle um zwei Zähne verschoben ist. Der Motor Springt an, in den ersten ca. 10 Sekunden, solange die Versteller wegen der Startphase noch verriegelt sind, läuft der Motor verdächtig gut. Sobald die Verstellung ihre Arbeit startet, hüpft der Motor fast buchstäblich aus dem Motorraum. ^^ Durch die 2 Zähne Verstellung hinkt die EInlaßnocke um ca. 24Grad hinterher, plus der maximalen Verstellungswinkel von ebenfalls ca. 20 Grad, hat sich in dem Fall die Einlaßnocke auf 40Grad befunden. :wacko:
    Wundert mich das es keinen Ventil-Kolben-Knutscher gegeben hatte. :D

    Die Werte 0 Grad bei der Adaption beider Versteller hin zu bekommen ist Materialbedingt abhängig, und ist quasi mit Lotto zu vergleichen. Dafür gibt es die Adaption um eben diese Differenzen auszugleichen.

    Danke für die Berichtigung ! :thumbup:

    quattrofever
    Im hinteren Teil der Abgasanlage sind die Abgase kühler, somit haben sie mehr Dichte und es passt durch einen kleineren Rohrquerschnitt die selbe Menge Abgasemenge. ^^

    Noch eine Punkt, den ich z.B. bei meinem Suzuki angewandt hab. Hab den Rohrdurchmesser am Endschalldämpfer bewusst so klein gebaut, damit ein gewisser Gegendruck vorhanden ist. Die heißen Abgase fließen durch den Rückstau langsamer durch den Katalysator und kühlen auch nicht so schnell ab. Dadurch halte ich den Katalysator stabiler und schneller auf Betriebstemperatur, da mir bei dem Motor so Spielereien wie eine Sekundärlufteinführung fehlen. ;)

    Das von mir angehängte Dokument war wohl doch etwas zu heftig und hat das wohl nicht so ganz verständlich erklärt. !sorry!

    Hier ein Versuch das Ganze kurz und knapp zu erläutern.
    Wenn man eine bestimme Gasmasse durch ein Rohr leitet, ist die Fließgeschwindigkeit des Gases indirekt-proportional zum Rohrdurchmesser. Umso kleiner der Rohrdurchmesser, umso schneller die Fließgeschwindigkeit. Umso größer der Rohrdurchmesser, umso geringer die Fließgeschwindigkeit.
    Der Rückstaueffekt (Druckaufbau) steigt mit Erhöhung der Fließgeschwindigkeit proportional an.
    Bei der Abgasanlage spielt die Abgastemperatur ebenfalls eine große Rolle, da die Luftdichte mit Erhöhung der Temperatur abnimmt. Hierzu wird für heißere Abgase ein größerer Rohrdurchmesser benötigt, als bei kälteren Abgasen.

    Das nächste große Thema, was Fächerkrümmer und den ganzen Schalldämpfungskram dazu zählt, ist die Abgasakkustik. Ist jedoch ein extrem komplexes Thema, um es hier zu Tippen. Gibt zu den ganzen Themen genügend Fachliteratur zum Schmökern.

    Von mir ebenfalls noch ein Bericht aus eigener Erfahrung. ^^

    Verwende immer den Kaltwetterfilter von MannHummel, der hat auf der unteren Seite eine Schicht grobes Filterfilz aufgeklebt. Dadurch saugt es gröberen Dreck nicht in die Filterlamellen, sie prallen ab und liegen schön brav auf dem Boden des Luftfilterkastens. ca. alle 3Monate reinige ich den Filter ebenfalls mit Druckluft (natürlich in der umgekehrten Richtung als der Motor die Luft durchsaugt :D ;) ). Einmal im Jahr kommt ein neuer Luftfilter rein.

    Luftmassenmesser tausche ich erst, wenn er so vergammelt ist, das die Untergrenze vom Diagnosekennfeld unterschritten ist (liegt bei meinem bei 170mg/sekunde).

    frischluftige Grüße, :thumbup:
    Psychedelic

    Wer individuell Umbaut, und es nicht ein vorgefertigtes Gesammtpaket von einer Tuningfirma verbauen läßt, der sollte vorher Hausaufgaben (Schulbank drücken, die Theorie ausarbeiten) machen !
    z.B. Welche Abgasanlagendurchmesser benötige ich bei Kompressor XYZ ? Anhand vom Ladedruck und des Luftmengendurchsatzes als Saugmotor, kann man schön die zu erwartende Gasmasse errechnen, die der Motor durchschiebt. Daran kann man den Durchmesser der Abgasanlage bestimmen, um den gewünschten Abgasdurchsatz mit dem ebenfalls gewünschten Staudruck zu erhalten.

    Kompressoraufladung ohne Verdichtungsreduzierung ist in meinen Augen ein LowBudget-Tuning und keine vernünftige Lösung. Die Gesammtverdichtung ist beim 3.2er dann einfach zu hoch. Ladedrücke bis maximal 0,3Bar, was ich mit Serienverdichtung maximal fahren würde, machen auch nicht wirklich Spaß. :wacko: Damit diese Umbauten halbwegs funktionieren, darf der Zoran jedes Mal mit Fingerspitzengefühl die Motoren halb am Grad des Absaufens einstellen (deutlich unter Lambda 0,8), um die Temperaturen im Zaum zu halten.
    Das die Kompressorumbauen nicht wirklich ausgereift sind, hatte sich ja in den letzten Jahren immer wieder bestätigt ! Zündkerzen werden regelrecht eingeschlozen und auch teilweise sind sie buchstäblich abgefackelt. :thumbdown:

    Zu der Serienabgasanlage vom A3 3.2...... Der Endtopf ist und bleibt in meinen Augen eine Fehlkonstruktion, mit seinem zugequetschten Eingangsendrohr ! Da sich die Abgase durch die ganzen kleinen Sieblöcher quälen dürfen, die zudem in der Summe einen kleineren Querschnitt ergeben als das Rohr selbst, produziert unnötigen Gegendruck. :thumbdown: Macht dafür den Wagen schön angenehm leise. ^^

    Zum optimalen Fächerkrümmer. Je nach Anforderung sollte er von der Konstruktion her berechnet werden, damit er im gewünschten Drehzahlband seinen positiven Effekt bringt. Beim Öffnen des Auslaßventils entsteht bekanntlich eine Druckamplitude, die den Abgasstrang in Schallgeschwindigkeit durchwandert. An Querschnittsaufweitungen des Abgasstrangs wird ein Teil der Welle zurückreflektiert, bei einer Aufweitung gegen Unendlich (Ende Abgasrohr) entsteht die größtmögliche Refelktion. Diese Reflektierte Welle wandert wieder zurück in den Brennraum. Durch die passende Konstruktion des Fächerkrümmers kann die reflektierte Druckwelle zum zusätzlichen Entleeren des Brennraumes von Abgasresten genutzt werden. Bei passenden Ventilüberschneidungen werden sie bei Saugmotoren genutzt, um noch mehr Frischgase in den Brennraum zu bekommen, indem sie die Ansaugwege zurückwandern und die dortige Reflektion mit ausgenutzt wird.
    Am besten schaut euch hierzu Motoren von Motorrädern an, die leben von dem Prinzip.

    So, und jetzt geh ich was Essen. :popcorn: :beer: