Beiträge von Psychedelic

    7400 geht ;)
    Wenn der Motor warm ist, hab die Grenze von Siemoneit auf 7450 anheben lassen.!

    Halte dich in den Drehlzahlen über 7000 Umdrehungen nur kurz auf, und auch nur bei wirklich absolut betriebswarmen Motor, ansonsten gibt es schneller Materialverschleiß als du schauen kannst !
    Immerhin hast mit deinen 7450rpm eine mittlere Kolbengeschwindigkeit von fast 24m/s, was deutlich über der magischen Grenze von 21m/s liegt. Die maximale Kolbengeschwindigkeit beträgt dann ca. 37m/s, was schon eine ordentliche Ansage ist und dam Öl die volle Schmierkraft an den Kolbenringen abverlangt.
    Wer die schrägen Kolben beim VR6 mit berücksichtigt, weiß, das die Pleuel dadurch etwas kürzer gegenüber anderen Langhubmotoren ausfallen und somit die Massekräfte der 2.Ordnung höher ausfallen. Das wiederum führt zu erhöhter Belastung der Kolbenhemden, durch die auftretenden Vibrationen.

    Sind nur am Rande angesprochene Fakten, die mich davon abhalten den Motor mit einer höheren maximale Drehzahl als 7000rpm zu foltern.

    Hier geht es nicht um die Begrenzung des Ladedrucks (Luftmasse), sondern um den Bauteileschutz, indem Fall Turbolader. Theoretisch kannst in den Motor soviel Ladedruck reinpumpen, bis was schlapp macht, ist dann halt eine Haltbarkeits- und Materialschlacht. ;)
    Der Kompressor ist Drehzahlgebunden mit dem Motor verbunden, er zeigt somit ähnliche Charakteristik bei den geänderten Umgebungsvariablen, wie ein Sauger. Vorausgesetzt das nicht generell mit einem Ladedrucküberschuß gearbeitet wird und dann nurnoch mit dem Schubumluftventil der Druck gehalten wird. Das ist wiederum eine andere Hardcoregeschichte. ;)

    Beachtet neben der Lufttemperatur auch den Umgebungsluftdruck ! Wenn mal in den Alpen eine Passtraße fährst, wirst mit deinem S3 warscheinlich sogar unter die 300PS fallen. ;)

    Der Schutz, was der Zoran mit berücksichtigt hat, ist gegen ein Überdrehen des Turboladers . :thumbup:
    Bei abnehmendem Umgebungsluftdruck und auch somit sehr warmer Umgebungsluft, wird natürlich die molekulare Masse der Luft immer Dünner, somit gelangt immer weniger Luftmasse in den Motor (beim Saugmotor).
    Um diesem Effekt entgegen zu wirken, muß der Turbolader schneller drehen, um die geringere Luftmenge auf den angestrebten Ladedruck zu bringen. Auf Überdrehungen reagieren die Turbolader sehr empfindlich, denn der Ölfilm in den Gleitlagern des Turboladers reißt ab und es gibt bei den hohen Drehzahlen von 150000-200000rpm gnadenlosen Materialverschleiß.
    Daraus laßt sich mitunter auch erklären, warum Turbomotoren immer so einen konstanten Drehmomentverlauf hingengen Saugmotoren aufweisen. ;)

    Ok, sorry..... das Thema Luftfeuchtigkeit hätte ich nicht so arg anschneiden sollen. ^^ ;) Ein Luftentfeuchter ist uneffektiv, da er viel zu wäre, um ihn im Motoraum unterbringen zu können.

    Das Beste für mehr Füllung der Zylinder, ist für so kalte wie mögliche Luft zu sorgen. Sprich beim Sauger die Ansaugwege von Wäremquellen fernhalten und so gut es geht isolieren. Und bei aufgeladenen Motoren eine best-mögliche Ladeluftkühlung verbauen.
    Bei aufgeladenen Motoren entsteht die warme Ladeluft hauptsächlich durch den Verdichtungsvorgang, klar beim Turbolader wird die Luft etwas heißer, da der Abgasstrang nicht weit entfernt ist.

    Wir können ja in einem eigenen Thread das Thema gerne weiter diskutieren. :thumbup:

    P.S. Lufttemperatur und Feuchtigkeitsaufnahme der Luft sind zueinander abhängig. Sucht mal unter Wikipedia, da ist glaub ich sicherlich eine recht gute physikalische Erklärung dazu drin. ^^

    Ja, das hast vollkommen richtig interprtiert, der Sauger ist am meisten von der Wetterlage (Luftdruck, Luftfeuchtigkeit usw.) betroffen.

    Zum Vergleich mit 4l Sauger und 2l Aufgeladen. Die Aufgeladenen Motoren spielen ihren Trumpf mit der Ladeluftkühlung aus. Je nach Kühlwirkung kann die Luft dort sogar geringere Temperaturen als beim Saugmotor erreichen.

    Beim 3.2er merkt man ja sehr markant die Randbedingungen des Wetters. Fahr z.B. mal kurz vor einem Gewitter bei über 30Grad Lufttemperatur und einer Luftfeuchtigkeit, das selbst vom Gaspedal-Drücken einen Schweißausbruch bekommst. Und dann zum Vergleich im tiefsten Winter nach einer Sternenklaren Nacht bei extremen Minusgraden von -10 bis 20 Grad. Vor dem Gewitter geht er wie ein zäher Sack Kartoffeln, als möchte er nicht in die Pötte kommen. Im Vergleich ist er bei dem kalten Wetter richtig auf Zack und reagiert wie ein Pitbull auf Gaspedalbewegungen.
    Was Viele bei Lufttemperatur und Luftdruck vernachlässigen, ist die Luftfeuchtigkeit ! Das sind für mich die drei wichtigsten Werte für Korrekturrechnungen.

    Ja, da gibt es in der Tat unzählige Hilfsmittelchen, damit man solche Phänomene in den Griff bekommt.

    z.B.
    Beim Automatikgetriebe meiner Offroadschleuder, hat der Wandler zuviel Öl durchgeknetet. Hab hier anstatt reines vorgeschriebenes Dexron3-Öl eine Mischung mit Dexron2 im Einsatz. ;) ^^

    Von der Verbrennung für einen Turboumbau sehen die Teile sehr schön aus. :thumbup: Die Kerzen 1 und 4, von links her gezählt, sehen minimalst nach etwas magerer Verbrennung aus, kann auch eine thermische Ursache haben, oder eventuell kein optimaler Zündfunke (z.B. wegen der Korossion an der ersten Zündkerze).
    Schau das von der ersten Kerze (links) das Feuchtigkeitsproblem behebst. Schmier an den neuen Zündkerzen etwas Kupferfett an den oberen Gewindegang, beim Dichtungsring. Und prüfe die Stabzündspule, ob die auch bereits etwas Korossion angesetzt hat.