Der von euch benannte Prollmodus ist recht einfach umgesetzt. Zoran läßt da nur die Verstellung der Nockenwellen beim Übergang in den Schubbetrieb verspätet zurückgehen, dadurch schiebt der Motor Heiße Luft zwischen Ein- und Ausgangsventilen hin und her und das macht das Brabbeln aus. Bei einer recht offenen Abgasanlage hört man die letzten Verbrennungen noch etwas nachploppen, wenn der Übergang in den Schubbetrieb stattfindet.
Wäre jetzt hier noch die Einspritzung weiter am Werkeln, dann würde der durch den fehlenden Zündfunken irgendwo im Abgastrakt durchzünden (zumindest da wo er nicht verbrennen sollte).
Bei den ganzen Wägen wie den Golf GTI, Focus RS usw., mit ihren Automatikgetrieben, wird beim Gangwechsel absichtlich so ein kleines Plop eingebaut, damit es für den Fahrer quasi sportlicher klingt.
Warum das im Motorsport immer so schön knallt, wenn die Karren die Gänge durchschalten..... da wird im Schaltforgang meißt nur die Zündung kurz ausgesetzt, Sprich Kraftstoff fließt weiter in die Brennkammern und es fehlt der Zündfunke. Ebenso wird das teilweise bei den Drehzahlbegrenzern umgesetzt, das der Kraftstoffluß verzögert gestopt wird.
Im Motorsport ist das angebracht, da ein MPI-Motor dadurch ein besseres Ansprechverhalten nach dem Lastwechsel hat. Vortrieb steht hier an erster Stelle, Materialschonung steht da eher an zweiter Stelle. Darum ist es auch nicht dramatisch wenn in einem Rennen der Katalysator das zeitliche Segnet. Oftmals kommen auch nur kleine Steuer-Katalysatoren zum Einsatz. 
Bei mir im Nachbarort fährt im Sommer andauernd ein Jungspunt in seinem Jubi-GTI herum, der knallt unter Vollast bei jedem Gangwechsel vom DSG hinten raus, das je nach Situation noch Flammenreste ab Auspuffende enthalten sind, und die umliegenden Fensterscheiben wackeln. Dem seinen KATs (wenn er überhaupt noch welche drin hat "Steuerhinterziehung *hust*"), geb ich keine 2 Jahre dann ist vom Monolit nicht mehr viel über.
Da könnte man Berge über solche Themen schreiben.
