Beiträge von Psychedelic

    1. technische Daten von den Serienspulen organisieren und vergleichen.
    2. Schieblehre in die Hand nehmen, Maß nehmen.

    Plug/Play wird da nix passen.

    Wer so was will, muß Basteln. ^^


    Zu deiner Zündspulentheorie Uwe....... das solltest unbedingt sofort beim Patentamt anmelden ! ^^
    (Quatsch bei Seite).....
    In den Stabzündspulen steckt auch nur eine Überstragerspule mit Sekundär und Primärwicklung (wie in einer klassischen Zündspule). Dazu noch die Treiberstufe (ist glaube nur ein einfacher Tyristor), mit Kaskadendiode und Entstörkondensator. Da hast als Verzögerung nur das Ansprechverhalten der Treiberstufe und die Übertragung der Spule, was man bei den Frequenzen selbst bei 10000 Umdrehungen vernachlässigen kann.
    Wenn jetzt eine Bordspannung hast die mal kurz vor dem Abnibbeln ist, oder eine sehr gammelige Masseverbindung zwischen Karosse und Motor, hast natürlich nen lausigen Zündfungen.
    Warum jetzt der Elektrodenabstand bei unseren Motoren 0,9mm hat und bei den alten VR6 bei 0,8 lag, ist wohl auf die Stabzündspulen zurück zu führen. Beim alten VR6 hatte man die Hochspannung über Kabel zu den Zündkerzen geschickt, da war Spannungsverlust angesagt. Die Stabzündspulen stecken direkt auf den Zündkerzen, deutlich weniger Spannungsverlust und auch geringere Fehlerquelle gegenüber einem Kabel.

    Mit Zündkerzen aus dem Motorsport hat man sicherlich einen deutlich besseren Zündfunken, jedoch wird es die Zündkerzen auch deutlich schneller abnützen. Und wenn man da nach dem Motto "viel Spannung hilft viel" quasi blind kauft, erwischt man Teile die einem die Serienkerzen innerhalb 1000km abfackeln.

    So, hab nun einige Fachbücher zu dem Thema gewälzt.

    Fazit:
    1. Elektrodenabstand zu klein
    + bewirkt bessere Startwilligkeit
    + ruhigerer Leerlauf
    - zu kleiner und schwacher Zündfunke bei hohen Drehzahlen, Flammfront zu klein, schlechtere Motorleistung bei erhöhtem Verbrauch und einhergehend schlechtere Abgaswerte

    2. Elektrodenabstand zu groß
    - schlechtes Startverhalten
    - unruhiger Leerlauf, bis zu Zündaussetzer

    3. Iridium gegenüber Platin
    + elektrische Leitfähigkeit mit 19,7 · 10hoch6 ist doppelt so hoch wie die von Platin
    + Schmelzpunkt mit 2466 GradC um ca. 700GradC höher als Platin
    + Wärmeleitfähigkeit von 150 W/(m · K) mehr als doppelt so hoch wie Platin

    4. Bordspannung und Zündspannung
    Das Motorsteuergerät hat eine Spannungstabilisierung verbaut, was immer eine konstante Betriebspannung gewährleistet (ist Standard). Somit hat die Bordspannung keinen großen Einfluß mehr auf die Zündspannung.
    Die Bordspannung fällt höchstens bei defekter Lichtmaschine unter 13Volt.


    Für mich heißt es......
    Kein unnötiges Zündkerzenzusammenklopfen und weiterhin auf Langstrecke einen Durchschnittsverbrauch von 8,5-9,5l genießen, der mit zünftigem Vorwärtsdrang belohnt wird. :thumbup: Achja, und weiterhin fleißig Iridium-Zündkerzen verwenden.

    Zitat

    Es dient also lediglich dazu, da man die Sachen inkompatibel macht um den Aftermarket zu behindern.


    Ja, das ist der Punkt. ^^ Im Grunde ist das Bose-Zeug nicht schlecht. Wenn man es in der Konfig bei einem Neuwagen mit dazunimmt, jedoch dem Mehrpreis NICHT gerechtfertigt. Ist ebenso beim neueren Bang&Olufsen. Da zahlt man geschätzte 80% allein für den Namen.
    Das was für mich noch einigermaßen was qualitativ hochwertiger ist, sind die Dynaudio-Sachen bei VW, das verdient eher die Bezeichnung "Premium".
    Letzte Messe dieses Jahr hatte ich den von Burmester umgebauten 911er Porsche probegehört. Burmester hat zwar einen Namen und steht für High-Endqualität, was jedoch in dem Porsche verbaut wurde ist ganz nett, konnte mich jedoch nicht überzeugen.

    Back to Topic.
    Der Boseverstärker ist im Endeffekt auch nur ein einfache Mehrkanalverstärker, da ist kein Hexenwerk drin verbaut. Warum er so klein ist und doch relativ viel an Leistung rausbringt, liegt an der Technik was drin verbaut ist. Anstatt große aufwändige Mosfet-Schaltungen mit Schaltnetzteil, stecken da nur 3 Verstärkerchips drinnen. Von der Leistung sind das pro Kanal maximal 24Watt RMS, mehr geht nicht bei 12Volt.

    Die "ich hab XXXkW im Auto" ist immer eine ganz nette Aussage. :D Das ist bei 99,9% aller verbauten Anlagen ein Maximalwert, der so kurzzeitig ist, das es kein Lautsprecher der Welt durch seine Massenträgheit der Membrane wiedergeben könnte. :thumbup:
    Und die Jungs, was an solche Leistungen im Auto rankommen, verbauten Tonnenweise Batterien mit massiven Kupferschienen in ihr Auto, was dann bei den ganz großen Messungen dirch wieder ein Drehstromkabel zum Auto Schmuggeln, um die Werte zu erreichen. Für mich absolut ohne Sinn, solche Sachen. :thumbdown:

    Als ich vor Jahren nebenzu als Rigger gearbeitet hatte, war hin und wieder auch mal Spaß beim Arbeiten angesagt. Da wurden die damals erstmals aufgekommenen Digital-Endstufen zum Betrieben einer Kochplatte missbraucht. :D :thumbup: Ist schon eine geniale Erfindung gewesen, vorher hatten 20kW-AmpCases ca. 100-150kg gewogen. Dank Digi-Endstufen wog der Kram dann nur noch geschätzte 30kg, und die Stromanschlüße waren teilweise größer als die Endstufen selbst. :thumbup:

    Der Verstärker sitzt auf der Beifahrerseite im Kofferraum. Ist in dem großen Geräteträger angebaut, wo auch Rückfahrpiep-Steuergerät, Anhängerkupplung usw. sitzt. Der Stecker ist so ein breiter dicker mit vielen Kontakten (ähnlich wie beim Motorsteuergerät), weiß jetzt nicht auswendig wie die von der Bezeichnung her genau heißen.
    Eine Pin-Belegung vom Stecker hab ich bis jetzt leider noch nicht aufgetrieben. Spannungsversorgung ist einfach herauszufinden, das sind die dicksten Leitungen. ;) Die Bose-Signalleitungen vom RNS-E, ist einer der kleinen Steckerchen, die zusammengesteckt sind (glaube der blaue war es). Im Internet geistern ja etliche Bildchen von der RNS-E Kabelbelegung herum. Die Kabelfarben was vom Stecker vorne weggehen, kommen auch hinten am Verstärker an, damit findest dann die Pin-Belegung heraus.

    Dein verbauter Bose-Adapter ist nur eine Pegelanpassung, da die Bose-Geschichten immer von der Norm abweichen. Wenn man ein bischen in Elektronik fit ist, kann man sich so einen Adapter recht fix selbst zusammenstricken.

    Hallo,
    hab bei meinem karren das Bosezeug mit dem Concert Radio. Soviel ich bis jetzt rausgefunden hatte, werden alle Lautsprecher von dem Boseverstärker versorgt. Der Verstärker hat ein recht hohe Eigenrauschen, höre ihn selbst durch das Rauschen recht deutlich wenn er aktiv ist, jedoch vom Radio noch kein Ton kommt.
    Die Telefonfreisprecheinrichtung lauft bei mir auch irgendwie über das Radio und den Verstärker.

    Das der Boseverstärker trotz anderem Radio sauber funktioniert wundert mich etwas. Soviel ich weiß, gibt es da noch so ne Datenleitung zur Kommunikation zwischen Verstärker und Headunit (Concert, RNS-E usw.).

    Diagnosetechnisch erreichst den Boseverstärker nicht, der ist komplett passiv und hängt nicht am Datenbus mit dran.

    Moin,
    wenn Bose hast, sitzt der Verstärker im Kofferraum hinter der rechten Seitenverkleidung. Da wird es heftiger, was anständig nachzurüsten.
    Beim Aktivsystem ist der Verstärker wie oben schon geschrieben links im Subwoofer eingebaut. Beim Austausch gegen einen anderen Verstärker brauchst auf jeden Fall eine größere Spannungsversorgung.

    Bei einem 8L hatte ich mal einem Bekannten einen zusätzlichen Verstärker verbaut, hab dazu den Verstärker im Subwoofer angezapft und den Pegel durch ändern von zwei Widerständen etwas erhöht, da er beim Serienverstärker ziemlich niedrig gehalten war.

    :thumbup: :thumbup: :thumbup:
    Sehr gut das jetzt schon warst, wer weiß was im Frühjahr mit der kaputten Manschette passiert wäre. Ein Lagerschaden hast da ganz schnell, und gerade im Winter ist die Gefahr groß das in den Riss Dreck rein kommt.

    Durch die Stahlflexleitungen müßtest vom Bremspedal minimal eine frühere Rückmeldung erhalten.

    Was mir an dem Getriebe von KAPS gegenüber den Innereien von Quaife gefällt, ist das es ein komplett eigenes Gehäuse hat. Es wird quasi nur die Getriebeglocke in Richtung Motor von Serie übernommen.

    Das Hacken bei den 02er ist nunmal Konstruktionsbedingt, durch senkrecht eingebaute Drehwelle, was die Schiebestangen mit den Schaltgabeln bewegt. :thumbdown:
    Bei den ganzen längs eingebauten Getrieben bedient man die Schiebestangen meißt direkt und ohne diese zusätzliche Welle mit ihrer Drehbewegung.

    So eine Dogbox-umsetzerei am Seriengetriebe, hatte ich bereits mal getestet. Da schmerzt mir die Haltbarkeit der Gestänge etwas arg, die Führungen wird es da recht schnell abnutzen. :wacko:

    Zum Fahrkomfort, ja das wird von der Geräuschkulisse extrem heftig. Allein die gerade Verzahnung wird man nach Langstrecken noch ihm Schlaf weiterhon hören. :wacko: :D

    NWT und Zündkerzen?

    Bestätigt das, was ich sagen wollte. Mit den 0,9mm hat sich schon wer was gedacht.

    Meine Karre hatte bis zum letzten Updaten vom Zoran leicht geklopft, wollte auch schon mal den Elektrodenabstand verkleinern. Wurde mir jedoch damals auch von mehreren Seiten abgeraten.
    Bei Aufladungen ist es logisch das man hier was Ändert, ist ja auch nix mehr Serie. ;)

    Kann sein das durch das Zusammenklopfen auf 0,8mm dir ein paar PS flöten gehen. :D :koenig:

    Der Elektrodenabstand ist eine heikle Sache. Normal wird Serie der größtmögliche Abstand gewählt, damit selbst durch Abnutzung der Elektroden bis zum empfohlenen Wechselintervall ein sicherer Zündfunke gewährleistet wird.
    Verkleinerung des Elektrodenabstands macht man in der Regel nur bei alten Zündkerzen, um dem vergrößerten Abstand der Elektrodenabnutzung entgegen zu wirken.
    Für eine bessere Zündung des Gemisches ist ein größtmögliche Funkenstrecke am besten, daher würde man Leistungs- und Verbrauchsoptimierend normal den Elektrodenabstand eher etwas verlämgern, als verkürzen. Bei vielen Zündkerzen für LPG-Betrieb sind die Elektrodenabstände länger.
    Eine verkürzter Elektrodenabstand, gegenüber Serie vorhergesehen, würde durch die kürzere Funkenstrecke für eine schlechtere Verbrennung sorgen. Der Zündpunkt wird kleiner und dadurch braucht das Gemsich länger, bis es komplett abgebrannt ist.

    Mit dem Thema optimalen Elektrodenabstand für unseren Motor hab ich mich noch nicht beschäftigt. Wäre interessant, was die Entwickler hier vorgesehen haben. Oberste Priorität hat auf jeden Fall die Zündspannung, was die Spulen produzieren. Irgendwann ist da vom Abstand auch mal schicht im Schacht.

    Ist viel Theoriekram und auch sicherlich "Versuch macht Kluch". :whistling:

    Um die wirklichen Fähigkeiten des Getriebes nutzen zu können, ist ja logisch das man auf digital-Kupplung umrüstet. Hatte ich ja schon angedeutet.

    Wie oben jedoch schon gefragt, müßte es auch möglich sein, mit Serienkupplung zu fahren. Wenn ich wie mit der Häckelbox bei jedem Schaltvorgang brav Kuppel. In dem Fall würde sich das Getriebe für einen extrem Leistungsgesteigerten Motor ja als nützlich erweisen.
    Wenn ja, wäre es somit eine stabilere Alternative als die ganzen abenteuerlichen Abstützverbastelungen, was so manche Tuner anbieten.

    Was meint ihr dazu !?
    Könnte man so ein Getriebe auch mit Serienkupplung fahren ? Denke zum Anfahren wäre eine Serienkupplung gut, nur wird wohl das Zweimassenwungrad unter den folgenden Schaltvorgängen extremst leiden und sehr schnell ableben.
    Normalwerweise benutzt man ja bei Klauenschaltungen eine extrem kräftige Kupplung, die nur zum Anfahren benötigt wird. Beim Schalten der weiteren Gänge wird normal nur die Zündung am Motor kurz unterbrochen, damit die Last kurz unterbrochen wird.

    Oder bin ich da eventuell inzwischen auf einem doch recht altmodischen Wissenstand !?

    Hatte vor Jahren mal einen Umgebauten Polo, mit einem sequentiellen 02er 5Gang (was nur eine Abtriebwelle hat), gefahren. Das Anfahren war ziemlich gruselig, ging nur mit Motor hochdrehen und nach dem Gasstoß kurz einkuppeln, um den Schwung zum Antrieb des Motors zu nutzen. Kuppelte man zu früh ein, starb der Motor ab. ^^ :S