Beiträge von Psychedelic

    remy911
    Ob es wirklich ein specV ist, siehst an den ganzen Carbonverzierungen außen und innen, und das es eben ein Rechtslenker ist. Die Titanabgasanlage hat inzwischen fast jeder GT-R drunter. Von der Leistung unterscheidet er sich ja nicht zu den anderen Versionen.

    Hmmm.... war jetzt a bisserl off-topic.

    Achja, ich bleib beim Serienluftfilter, der steht für mich dem Schwammfilter um nix nach und ist Kostengünstiger. :P

    Sehe ich ebenso, daß es bei dem Monster NICHT spührbar ist.

    Was mir bei diesem Nissan-Diagramm gar nicht passt. Die Leute geben an, das es ein Spec-V gewesen sei. Ist eine extrem limitierte Version vom GT-R und gab es nur als Rechtslenker, die Karren sind alle Importiert.
    Mit den Leistungsdaten kann man nicht mehr vom einfachen "Aufmachen" quasseln. In dem Motor ist mehr Geld versenkt als in einem HGP-Umbau. Und das bei einem Wagen der mal Sammlerstatus bekommt. 8| Wäre genauso als würdest einen Skyline R34 Z-Tune verbasteln. :thumbdown:

    Das Diagramm ist teilweise Schöngemalt, bzw. manche Werte sind unschlüssig. Die Textwerte von max.Nm und max. HP passen deffinitiv nicht zu den Linien.
    Für Nissan´s VR38DETT Zwiebacksäge im selbst im angeblichen Originalzustand, viel zu hohe Werte. Wenn es ein VR38DETT war, ist er stark modifiziert, denn bei den Leistungen verbiegt es bei dem Motor dir die Serienpleuel !

    Die Schrickwellen würd ich nicht nehmen, hätte da zusehr Angst, das meine Ventile und Federn das auf Dauer nicht aushalten. :cursing: Ebenso würd ich den Motor nicht auf deutlich über 7000 drehen, das ist genauso Gift für den Ventiltrieb, abgesehen kommt die mittlere Kolbengeschwindigkeit dazu, was dann auch extrem in Regionen kommt, wo das Öl den Scherkräften nicht mehr Herr wird.
    Die Schrick-Wellen eignen sich sehr gut zum Umschleifen. ;)

    Interessant wäre ein Saugrohr wie beim R36. Keine Schaltwalze mit Blindvolumen, sondern wie es BMW früher gemacht hat, eine Ressonanzklappe im zweiten Volumen.

    Hätte da noch ein ziemlich komplexes und Kostenintensives Thema für das Saugertuning, eventuell kannst das noch irgendwie mit angeben.

    Feinwuchten der Kurbelwelle.
    Das ist bei den VR-Motoren eine extrem komplexes Thema und sollte man nur von Fachleuten durchführen lassen, die damit schon jahrelang Erfahrung haben !
    Die Kurbelwellen bei V-Motoren haben gegenüber den Wellen von Reihen- und Boxermotoren eine asymetrische Geometrie. Erst zusammen mit den translatorischen Massen der Pleuel und Kolben, lauft die Welle komplett in der Wucht. Das kommt von der Schränkung der Zylinder, was beim V-Motor 90Grad sind und bei den VR-Motorn 15-12 Grad.
    Bei Reihen- oder Boxermotoren gibt es das Problem nicht, die Wellen sind alle symetrisch angefertigt, die translatorischen Massen gleichen sich gegenseitig aus und somit geht ein Feinwuchten ohne Einbezug von Pleuel- und Kolbengewichte.
    Wie wird nun eine asymetrische Welle feingewuchtet !? Die Pleuel und Kolben auf dem Wuchttisch montieren geht nicht, die Teile würden planlos umherschlagen. Es wird ein sogenanntes Meistergewicht berechnet und angefertigt, was exakt die translatorischen Massen simuliert. Das wird anstelle der Pleuel und Kolben an der Kurbelwelle montiert. Bei der Berechnung der Meistergewichte spielt die Schränkung der Zylinder eine gravierende Rolle, somit fällt die Berechnung bei den VR-Motoren anders aus, als bei Standard V-Motoren mit 90Grad Schränkung. Auch die Massen der Lagerschalen dürfen bei der Berechnung nicht vergessen werden.

    Ich bin auch noch an einem anderen theoretischen Punkt dran, wofür ich jedoch noch nicht den passenden Beweis bzw. Lesestoff als Bestätigung dafür hab.
    Es geht um die Geometrie der Kolben beim VR-Motor. Da nur ein Zylinderkopf verwendet wird, sind die Kolbenoberflächen schräg, damit die Schränkung ausgeglichen wird und eine gleichmäßige Verdichtung des Gemisches statt findet. Theoretisch müßte doch der Bolzen der Pleuel nicht mittig im Kolben platziert sein, sondern etwas asymetrisch, um das Kolbengewicht mittig zu halten !? Ansonsten wäre doch der Kolben extrem für Kolbenkipper gefährdet. !?

    Grüße,
    Psychedelic

    [size=14]P.S. Bitte an die Moderatoren..... in den Diskussionsthread verschieben !!![/size]

    Um auch mal meinen Senf hier beizutragen. ;)

    Die Schaumstoffilter werden seit Jahren im Motorsportbereich eingesetzt. Sind sehr praktisch, da es sie in jeder erdenklicher Form gibt und auch nach Wunsch angefertigt werden. Allerdings werden sie auch nur als Wegwerfartikel eingesetzt, da gibt es kein Boxenluder was den ganzen Tag nur Luftfilter wäscht. ^^ ;)
    Wenn der Dreck einmal drin sitzt, bekommt man den nicht mehr zu 100% aus den Schaumstoffporen.

    Für den Alltag sind mir die 60-70€ gegenüber den 20€ vom Serienfilter, der genausoviel Luft durchsetzt, etwas zu teuer !

    Luftdruchsatz am Luftfilter kannst nur einigermaßen richtig über den Druckabfall messen. Am besten im Luftfilterdeckel und Luftfilterkasten einen Flansch für ein Messgerät anbringen, somit kann man den Luftdruck VOR und NACH dem Filter aufzeichnen und sieht was der Filter durchsetzt.
    Bei Messungen über VCDS sind die Werte zu ungenau, auch die Randbedingungen sind hier zu ungenau, um darüber eine genaue Aussage treffen zu können, ob ein Filter wirklich was bringt.

    Hallo,
    such dir in deinem Bekanntenkreis einen Elektroniker, der schließt das nach etwas Messen und Plan studieren ruck zuck an.

    Ist nur ein Stromstoßrelais, beim Taster ist ein Kabelstrang für die Beleuchtung, der andere für die Tastfunktionen selbst.

    Grüße,
    Psychedelic

    Der 3.2er wird bald RICHTIG selten. Ich war zuerst schockiert, wie der Zeitwertverfall die letzten beiden Jahre runter ging. 8| Momentan kaufen sich den Wagen viele Junge Fahrer, auch teilweise Fahranfänger. Die haben meißt wiederum kein Geld für den unterhalt, was Instandsetzung angeht, da die Teile nunmal recht teuer sind. Es wird die nächsten Jahre sehr schnell gehen, das unzählige Kisten beim Verwerter landen. So in ca. 4-5 Jahren werden wohl die meißten 3.2er ihr zeitliches Dasein gefristet haben.
    Freu mich schon auf die 3.2er Schwämme bei den Verwertern, da werd ich mich dann fleißig mit Ersatzteilen eindecken. :thumbup:

    Grüße,
    Psychedelic

    Mir ist noch was eingefallen bezüglich Dämmung. ^^ Besser als Bitumenplatten, gegen Körperschall, wäre ein schweres loßes Schüttgut (z.B. Quartzsand). Meine Lautsprecherboxen hab ich damit erfolgreich gegen Eigenschwingungen gedämmt, einzelne Gehäusekammern hab ich mit Quartzsand aufgeüllt. Beim Auto hat es jedoch denke mal extreme Nachteile wenn in der Kofferraummulde nen Doppelzentner Quartzsand herum kutschierst. ;) ^^

    So wie es aussieht hat Audi an dem 3l Diesel Einiges geändert. :thumbup:
    Bin den Motor in einem A4 Avant mit 6. Gang Schalter vor ca. 3 Jahren gefahren. Bis der Ladedruck da war, konnte man so eineigermaßen im Verkehr mitschwimmen, als wenn man gefühlt einen schlappen 2l Saugdiesel drin hätte. Wenn der Ladedruck dann voll da war, gab es Schub ohne Ende, für einen Fahranfänger absolut tödlich. Jedoch hatte das Schubvergnügen nur ca. gute 1000 Umdrehungen lang gereicht, danach ging ihm den Rest bis in den Begrenzer die Puste aus. :thumbdown:


    Achja, bei der Bezeichnung BOOT dachte ich bei den Fotos vom A7 spontan an die Riva Aquarama. ^^

    Hallo,
    bei großen Blechflächen sind so Bitumenmatten nicht schlecht, die unterdrücken das Eigenschwingverhalten enorm.
    Für mich war es jedoch zuviel zusätzliches Gewicht was mit herum fährt. Daher hab ich nur einen selbstklebenden Dämmschaum, der für die motorhaube gedacht ist, im kompletten Kofferraumbereich verklebt. Man hört dadurch fast nichts mehr von der BN-Pipe, außer der Motor lauft unter sehr hoher Last im unteren Drehzalbereich bis ca. 3000 Umdrehungen.
    Unter den ganzen Verkleidungen hab ich Dämmfließ gestopft, das wiegt nicht viel und dämmt im Winter nebenbei noch recht gut gegen Kälte.

    Grüße,
    Psychedelic

    Dann kauf dir so ein Teil und hab Spaß am Testen.

    Meiner Ansicht nach mag das bei einem kleinen Motor, so um die 1-1,4l hubraum funktionieren, jedoch nicht bei einem Hubraummonster. Wenn zwei Stück von den Teilen verbaust, dürfte es von der benötigten Luftmasse reichen.
    Der Druck von 1.45Bar hat nicht viel zu bedeuten, konnte kein Diagramm über die geförderte Luftmasse zu Druckverhältnis finden, das ist wirklich schlechtes Marketing, für jeden anderen Verdichter bekommt man die Werte hinterhergeschmissen, da sie massgebend sind.
    Bei einem Radialverdichter sind Druck-Verdichterumdrehung-Fördermenge untereinander abhängig. Kann vom Verdichter bei Umdrehungszahl X die bei Solldruck Y angegebene Sollluftmasse Z, wegen z.B. einer KanalVerengung oder zu geringem Luftmassenabnahme des angeschlossenen Verbrennungsmotors, nicht ausreichend abgefördert werden, steigt der Druck Y an. Wenn bei Umdrehungszahl X des Verdichters der vom Hersteller angegebene Solldruck Y unterschritten wird, kommt der Verdichter mit der Förderung nicht mehr hinterher, ein Abgasverdichter würde hier ohne Schutzfunktionen überdrehen.
    Gibt noch ein lustiges Phänomen, wenn den Auslaß von einem Radialverdichter komplett verschließt, wird er deutlich höher drehen als bei geöffneten Auslaß. Er hat in dem Zustand keine Luftmenge anzufördern und die im Verdichter befindliche Luftmenge dreht sich dann einfach nur im Kreis mit. ;)

    War jetzt viel Blablabla......

    Zu dem elektroVerdichter......
    Da der Generator von den Abgasen angetrieben wird, muß hier wieder bei einem klassischen Turbolader der Abagsstrang umgebaut werden. Zusätzlich hätte ich Bedenken, ob der Generator mit den Abgastemperaturen klar kommt, wir sprechen bei einem Benziner je nach Last hier von Temperaturen zwischen 600-1200 Grad.
    Als nächstes Probleme sehe ich, ob der Elektromotor einem Dauereinsatz von mehreren Stunden auch standhält, immerhin ist es im Motorraum recht warm und es wird eine recht hohe Dauerlast von dem Motor abverlangt. Sicherlich wirden Beide Geräte irgendwie im Kühlkreislauf mit eingebunden, was wiederum recht viel Arbeitsaufwand bei der Installation bedeutet.
    Das Positive an dem Elektromotor ist, sobald er eingeschaltet wird, liefert er extrem schnell seine maximale Leistung. Gibt nichts was einen Gleichstrommotor an Drehmomententwicklung das Wasser reichen kann. :thumbup: Somit gibt es keine großen Leistungslöcher durch fehlenden Ladedruck im unteren Drehzahlbereich.

    Weitere Frage ist, inwieweit die Stromerzeugung über die durch Abgase angetriebene Turbine effizient genug ist. Wäre ja generell eine interessante Idee, so einen Generator für das Bordnetz in einem PKW zu verbauen, anstelle vom Riemenantrieb über die Kurbelwelle. Vermute jedoch das es recht uneffizient ist, ansonsten gäbe es das bereits schon längst in Serie.

    Grüße,
    Psychedelic

    Es gibt sogar den Neuwagenduft aus der Spraydose, ist zwar nicht ganz die selbe Duftnote was z.B. Audi in den Übergabehallen verwendet, ist trotzdem recht gut. Glaub ReinAir heißt der Hersteller. ;) :D

    Kille bei mir die Gerüche immer mit dem Nassauger, den hab ich mir wegen meine Sitzbezüge (weißer Stoff) angeschaft, da man dort immer jeden Wasserfleck sah.
    Man glaubt gar nicht, was da immer wieder alles an Dreck aus dem Bodenteppich heraus kommen. 8|

    Grob geasgt, ab ca. 500Nm geht es bei den Getrieben loß, das es an der Substanz nagt. Wobei die Handschalter mehr aushalten sollten als das DSG mit seiner Hohlwelle.
    Die Kupplungen selbst leigen beim DSG im Ölbad, wenn die rutschen wird hauptsächlich nur das Öl heiß. Wenn die Kupplungen zu schwach sind, brauchst nur ein paar Lagen nachlegen, da ist noch Platz für in den Körben.
    Mit 800Nm kannst schonmal eine Getriebeflatrate bestellen, Zahnradkaries ist da das kleinste Problem, für die Kräfte ist dann das Gehäuse selbst zu schwach.
    Bedenkt auch das die Lagerböcke solchen Kräften auch nicht gewachsen sind, die halten nichtmal die Serienleistung befriedigend aus. Bei so derbe Leistungen kann schonmal das Alugehäuse der Lagerböcke platzen. Auch die vordere Hardyscheibe mird da ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.

    Machbar ist vieles, die Kosten steigen, gerade was den Unterhalt betrifft.

    200g/s ist ne ordentliche Luftmasse, was so ein Verdichter fördern muß ! Bei den elektrisch angetriebenen Verdichtern ist das immer der Knackpunkt.

    Wärme entsteht bei jeder Verdichtung, das ist und bleibt ein physikalisches Gesetzt, ebenso wird beim Expandieren dann Kälte freigesetzt. Ohne diese Effekte gäbe es keinen Kühlschrank. ;)

    Grüße,
    Psychedelic