Zur Eigenverantwortung des Besitzers noch en Wort: bei Veränderungen ,die der TÜV usw abnehmen muß,erfolgt ja kein
Eintrag mehr in die Papiere,die Bescheinigungen müssen bis zum nä Kontakt mit Zulassungsstelle mitgeführt werden.
zB.andere Räder oder Tieferlegung: ich möchte keinesfalls ,daß mein Auto auf der Suche nach Papieren bei der
Werkstatt auseinandergenommen wird. Da ich die Zulassungsbescheinigungen nur mitführen muß( und diese nicht wie
die Autobahn Vignetten angeklebt sein müssen),weiß eine Werkstatt auch nicht ,ob alles legal ist,und das geht sie auch garnichts an.
Auch Veränderungen von Software usw ohne Erlaubnis des Besitzers bedeutet einen Eigentumsdelikt,denn gekauft habe ich
ja den vorherigen Stand. Wenn ein Hersteller sich (eigenmächtige) Veränderungen vorbehält,dann soll er die Autos
30 % billiger machen,dann können sie von mir aus an der SW rumspielen.
Wenn ich bedenke ,daß mein OP.. OPC mit Steuergerät des schwächsten 6 Zyl. und auch sonst mit falschen Teilen be-
stückt war ab Werk,dann ist das nicht nur ärgerlich ,sondern man verkauft mir ein Auto ohne ABE , manchmal auch mit falscher Besteuerung. Zu fehlender Leistung und nicht annähernd erreichbaren versprochenen Fahrwerten hat sich ja
auch Audi nur achselzuckend geäußert,ohne Zoran wäre ich der Dumme.
Können herstellerspezifische Wartungen oder Reparaturen wegen Vorhandenseins von Nichtoriginalteilen nicht durchgeführt
werden,dann ist das ein absolutes Armutszeugnis der Werkstätten,die eigentlich ihr Handwerk nicht mehr beherrschen.
Also wichtig ist vor allem die Information des Kunden,auch ein Eingeständnis ,mal etwas nicht machen zu können,ist
nicht schlimm,wenn Lösungen angeboten werden können.Meine Op..werkstatt konnte vor Jahren keine Fahrwerkvermessungen bei 17 Zoll oder größer selber durchführen,das hat dann ein nicht weit entfernter großer Reifen-
händler im Auftrag der Werkstatt ohne Mehrkosten gemacht.Flexibilität für Kundenzufriedenheit.
Mittlerweise bin ich mir auch bezüglich des Einbaus von zB Fahrwerken oder anderen Sitzen oder Multimediadingen nicht
mehr sicher,ob man das über eine sogenannte Audi-Fachwerstatt machen lassen kann,da das Eingehen auf Kundenwünsche
wohl nicht mehr einfach möglich ist,selbst wegen TFL hätte ich schon bedenken.
Wahrscheinlich besteht das Problem darin,daß manche Arbeiten im Audikatalaog nicht vorgesehen sind und somit eine
schnelle Rechnungsstellung behindert wird,man müsste ja dann die tatsächlichen Kosten selber kalkulieren und ggf sogar
einen eigenen Kostenvoranschlag erstellen.
Ein letztes Wort ,wie das Eigentum anderer in Fachwerkstätten behandelt wird.Der vom Vorbesitzer im Kofferraum in der
Schaumstoffaufnahme für zB Werkzeug passend integrierte DVB-T empfänger war nach der Batterieüberprüfung völlig
an den Kabeln verdreht und unpassend (aber passend gemacht..) reingewurschtelt. Wer das gemacht hat ,hat seinen
Beruf verfehlt und fügt dieses Autohaus eigentlich in die Sammlung mieser Audihäuser ein. Eigentlich wollte ich da
bleiben...
Ein großer Fehler auch bzgl des Themas erscheint mir auch die aufgebaute Blockade jeden direkten Kontaktes mit der
eigentlichen Werstattmannschaft(meister),die Kommunikation über "Servicemitarbeiter" erzeugt oft nur gegenseitiges
Unverständnis statt Problemlösungen.
Jetzt muß ich einfach aufhören ,muß wieder etwas fahren...zur Beruhigung.