Zitata wäre aber mal ein ganz neues Konzept sinnvol, damit die Ventile ganz ohne Nockenwellen und Steuerketten geöffnet werden.
Das wurde meines Wissens alles schon durchexerziert. Knackpunkt ist der hohe Leistungsaufwand und Zusatzaggregate bei Druck oder elektrischer Betätigung.
Die jetztige Lösung ist vermutlich der beste Kompromiß.
Der Verbrennungsmotor ist weitgehendst ausgereizt nach einem Jahrhundert. Auch wenn das Lobbyisten immer wieder vor Automessen anders darstellen.
Diese Motoren strotzen inzwischen vor Hilfs-und Zusatzfunktionsaggregaten die nur den Zweck haben irgend einen Abgas-oder Leistungswert um ein Geringes zu verbessern.
Alles wird unter dem Strich anfälliger, teurer und schwerer.
Ich bin auf die Turnübungen zu Euro 6 gespannt.
Der einzige sinnvolle Weg den Verbrennungsmotor als Übergangstechnologie zu erhalten ist das Downsizing ( DS) . Aber nicht dahingehend daß der Kunde von diesen kleineren Motoren die Leistung eines hochvolumigen Motors erwartet wie das bis jetzt der Fall ist .
Nein - es muß eine kleinere Leistung mit kleineren Fahrleistungen im Kopf akzeptiert werden. Dann hat er auch kleineren Verbrauch. Unsere Straßen sind keine Rennstrecken und Sportlichkeit kann man auf andere Weise auch haben. Sparen ist das Ziel und das ist der Zweck des DS.
Das Problem sind nicht die Motoren und wieviel Reibung ein Kolbenring oder ein Lager hat.
Sondern die Hirne der Anwender die noch in einer anderen Epoche ticken.
Ich weiß ich werde jetzt wieder scharfen Widerspruch bekommen. Ich kenne auch alle Argumente zur Genüge.
Aber in der Realität des Lebens gibt es eben nichts umsonst.