Beiträge von golfx

    Zitat

    a wäre aber mal ein ganz neues Konzept sinnvol, damit die Ventile ganz ohne Nockenwellen und Steuerketten geöffnet werden.

    Das wurde meines Wissens alles schon durchexerziert. Knackpunkt ist der hohe Leistungsaufwand und Zusatzaggregate bei Druck oder elektrischer Betätigung.
    Die jetztige Lösung ist vermutlich der beste Kompromiß.

    Der Verbrennungsmotor ist weitgehendst ausgereizt nach einem Jahrhundert. Auch wenn das Lobbyisten immer wieder vor Automessen anders darstellen.
    Diese Motoren strotzen inzwischen vor Hilfs-und Zusatzfunktionsaggregaten die nur den Zweck haben irgend einen Abgas-oder Leistungswert um ein Geringes zu verbessern.
    Alles wird unter dem Strich anfälliger, teurer und schwerer.
    Ich bin auf die Turnübungen zu Euro 6 gespannt.

    Der einzige sinnvolle Weg den Verbrennungsmotor als Übergangstechnologie zu erhalten ist das Downsizing ( DS) . Aber nicht dahingehend daß der Kunde von diesen kleineren Motoren die Leistung eines hochvolumigen Motors erwartet wie das bis jetzt der Fall ist .

    Nein - es muß eine kleinere Leistung mit kleineren Fahrleistungen im Kopf akzeptiert werden. Dann hat er auch kleineren Verbrauch. Unsere Straßen sind keine Rennstrecken und Sportlichkeit kann man auf andere Weise auch haben. Sparen ist das Ziel und das ist der Zweck des DS.
    Das Problem sind nicht die Motoren und wieviel Reibung ein Kolbenring oder ein Lager hat.
    Sondern die Hirne der Anwender die noch in einer anderen Epoche ticken.

    Ich weiß ich werde jetzt wieder scharfen Widerspruch bekommen. Ich kenne auch alle Argumente zur Genüge.

    Aber in der Realität des Lebens gibt es eben nichts umsonst.

    Ist ja schön wenn es Autohäuser gibt die ihre Sache gut machen.
    Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

    " ... Die feierliche Ehrung „Forum der Besten“ fand in Porto in Portugal, einer der ältesten und wichtigsten Handelsstädte Europas, statt. ..."

    So was stinkt mir aber als Kunde der das zahlt.

    Aha, man hat noch genug Geld um solche Selbstverständlichkeiten mit Pomp zu feiern.
    Sie sollten das Geld lieber für ihre Kulanzen verwenden. da werden sie nicht so großzügig sein.

    Heute steht groß in der Tageszeitung daß es VW gehörig naß reingeht. Immer noch nicht naß genug ... ?

    Na ja - Theorie hin oder her.

    Ich denke da eher praktisch. Etwas welches nicht vorhanden und damit nicht bewegt oder mitgeschleppt werden muß kostet keine Energie.

    Genauso wie ich glaube daß sich solche Spielereien wie Zylinderabschaltung nicht wirklich massenhaft durchsetzen werden. Zu aufwändig und teuer.
    Dann braucht nur noch wieder ein Problem auftauchen welches sich erst nach einer gewissen Einsatzdauer zeigt. Dann gibt es Ärger und ein schnelles Ende.

    Nun - hier reiben drei Kolben bei 900ccm Hubraum statt 4 Kolben bei 1400 ccm bei den entsprechenden Kolbenflächen. Da ist dann schon deutlich weniger da.
    Ebenfalls fallen für einen größeren Zylinder die Schlepp und Verdichtungsverluste weg. Auch weniger Lager.
    Macht also was aus - auch neben anderen noch ungenannten Faktoren.

    Den Gewinn mußt Du darin sehen daß bei den Betriebszuständen die in der allergrößten Zeit gefahren werden nur ein Bruchteil der Maximalleistung abgefordert wird.
    Also etwas vorhalten und mitschleppen was eigentlich fast nie benötigt wird.
    Nur so läßt sich sparen. Anders geht es nicht.

    Setzt natürlich auch den Willen zum Sparen - sprich Verzicht - voraus.

    So ist es im Prinzip bei meinem auch.

    Das zeigt eben daß es ein Märchen des " Turbo mit viel Kraft und wenig Futter" nicht gibt.
    Kraft kommt aus Kraftstoff und nicht von aufgepumpter Luft.

    Seine Stärke liegt im hohen Drehmoment bei geringer oder mittlerer Drehzahl. Da ist er sparsam.
    Bei dieser Fahrweise ist aber ein Sauger auch sparsam. Nur hat er nicht den " Wumms" den zu spüren Mode geworden ist.

    Ja - sparen läßt sich eben auch durch verminderten Hubraum. Das zeigen die mittlerweile immer häufiger auftretenden neuen Dreizylindermaschinen mit Aufladung.
    900 ccm / 105 PS bei ca. 150 Nm ( wie es Renault jetzt macht) würden bei einem Golf oder Polo bei Verzicht auf sportliche Ambitionen auch reichen.
    Da kommen dann echte Dieselverbrauchswerte dabei raus.

    Zitat

    ... Was für ein Stecker? Meines Wissens nach funktioniert der NWV rein hydraulisch!? Hab ich da was verpasst? ...

    Ja - vermutlich. Es gibt da ein elektromagnetisches Ventil für die Nockenwellenverstellung welches den Ölstrom zu den Flügelzellenkammern des NWV reguliert.
    Der NWV selbst ist an sich ein " dummes" Bauteil welches nur auf Öldruck reagiert.

    Ich war auch entsetzt als mir gesagt wurde daß beim Kettenwechsel nur das allernotwendigste getauscht wird.
    Na ja - hinterher läuft es ja wieder eine Zeit lang. Wenn dann das abgenutzte Kettenrad die Kette wieder aufgearbeitet hat heißt es nicht mehr die Kette wäre die Ursache sondern ein verschlissenes Zahnrad - was ja auch richtig ist. Das sei halt dann Pech.

    Das Kettenproblem ist bekannt. Das Drumherum nicht.

    Wenn es bei mir mal so weit sein sollte wird alles getauscht. Dann fahre ich ihn so lange wie ich es für richtig erachte.
    Beim Kauf des nächsten Autos werde ich das Gedächtnis eines Elephanten haben - da kannst Du sicher sein ...

    Die Klappergeräusche kommen höchstwahrscheinlich von Nockenwellenversteller dessen Flügel in den Kammern wegen fehlenden Öldruck an die Anschläge donnern.

    Aber ich hoffe doch daß jemand der die Kette wechselt alles wechselt was irgendwie mit dem Kettentrieb zu tun hat.. Ist zwar teuer aber dies nicht zu machen ist ein Schildbürgerstreich.
    Es sei denn der Wagen wird hinterher einem anderen Unglücklichen angedreht.

    Habe ja gehört daß die die alten Zahnräder und eine neue Kette paaren 8o

    Zitat

    ... Wo hat denn der Turbo selbst ein Ventil das tickern kann ? ...

    Man lernt nie aus ...

    In Deinem Fall glaube ich auch daß beim Aufspannen nicht sauber eingestellt wurde und dadurch die Steuerzeiten nicht ganz stimmen.
    Oder die Ansteuerung des NWV arbeitet nicht richtig ( Stecker usw.).
    Jedenfalls deutet der Mehrverbrauch und die Minderleistung stark darauf hin.

    Mir graust schon wieder wenn ich das lesen. Man sollte alles selbst machen ...

    Zitat

    ... Wie wuerdest du als Hersteller vorgehen, auch unter Kostengesichtspunkten, wenn du eine Norm einzuhalten haettest, ..

    Dann sollen die Hersteller nicht vor jeder Automesse vollmundig erklären welch " ein Riesenpotential an Entwicklungsmöglichkeiten" noch im Verbrenner stecken wenn sie zur Einhaltung solcher Bedingungen schon rumbasteln müssen. Ist doch ein schlechter Witz Kraftstoff zu vergeuden um irgend eine Bürokratenrichtlinie einzuhalten.

    Dann sollen sie klipp und klar erklären daß es Ende der Fahnenstange ist bei einer einhundert Jahre alten Technologie.

    Mir hat mal ein Meister gesagt daß es mit jeder Autogeneration schlimmer geworden ist mit Aufwand und Verbrauch. Ist doch irre.

    Zitat

    ... Momentan hab ich wieder die erhöhte Kaltstart Leerlaufdrehzahl (1200 - 1500) ... warum der bei warmen Wetter das macht kann ich irgendwie nicht verstehen. ...

    Macht meiner auch. Da bekomme ich jedesmal einen dicken Hals.

    Angeblich dient das der Anwärmung des Kats. Warum der Kat aber bei warmen Wetter und wenn er auch warm ist ( im Bereich zw. 25 - 50 Grad Kühlwasser) angewärmt wird und bei Kälte nicht ist ein Wolfsburger Geheimnis.

    Ist schon verrückt - da wird Sprit vergeudet wegen der Umwelt. Es stinkt saumäßig danach bei dieser Prozedur.

    Zitat

    Und wehe man will losfahren, dann gibt es beim Handschalter einen "fetten Punch" in den Arsch, so als würde man die Kupplung springen lassen.

    Das macht er beim DSG nicht.

    Beim 7-Gang DSG:

    - Mechatroniköl wechseln geht gar nicht weil hermetisch abgeschlossener Ölkreislauf. Was soll an dem Öl auch verschleißen oder eingetragen werden ? Also vergessen.

    - otis Wright hat recht. Es macht Sinn beim Handschalter oder 7-Gang DSG, auch beim 6-Gang DSG sowieso vorgeschrieben das Öl wechseln zu lassen.

    Das 7-Gang DSG ist getriebeseits ein normales Schaltgetriebe. Da gibt es Abrieb durch Synchronkörper und andere sich unter Last berührende Getriebeteile. Außerdem werden die Molekülketten des Öles durch die bei einem Getriebe sehr hohen Scherkräfte wie Spaghetti unter dem Messer zerteilt. Die Folge ist eine geringere Tragfähigkeit des Schmierfilmes und höherer Verschleiß.
    Zumindest macht im Getriebeleben der einmalige Ölwechsel wie angegeben einen Sinn.

    Schon mal ein Getriebeöl nach dieser Laufstrecke angeschaut? Das ist eine graue Brühe voll mit Abrieb.

    Beim 6-Gang DSG ist der Ölwechsel existenziell äußerst wichtig. Das darin befindliche ATF-Öl hat dort noch mehr Aufgaben als nur Schmieren. Wer da spart ist ein potentieller Getriebemörder.

    Ich habe dieses Thema schon x-mal in den Foren gepredigt. Man kommt sich vor wie ein Rufer in der Wüste.
    Ich kapiere das nicht! Die Leute kaufen sich teuren Zusatzsch... für ihre Autos. Da ist Geld da. In die vergleichsweise technisch primitive Motormaschine schütten sie das teuerste Öl rein.
    In das teure Getriebe kommt nix.

    Wer also seinem Getriebe eine lebendsdauerverlängernde Kur angedeihen lassen will die obendrein das Schalten weicher und schöner macht der wechselt das Öl.
    Es sei denn er gibt sein Auto relativ schnell weg.

    Mein CAXA BJ. 5/2008 - jetzt etwa 63000 km - hat dieses langanhaltende Tackern nie gehabt - bis heute nicht.

    Daß er beim Kaltstart mal höchstens 2 Sekunden rattert und dann für etwa 10 Sekunden ein Ventil mal nachklackert - das schon.
    Aber anschließend läuft er schön gleichmäßig und ruhig. Vor allem beim 0W-40 Mobil Öl ist das besonders leise. Ebenfalls tackert die Hochdruckpumpe damit am leisesten.
    Ob Kaltstart oder warmgefahren - er geht ohne Rucken oder sonst irgend eine Unsauberkeit im Motorlauf sofort voll zur Sache. Läuft rund wie eine Turbine und hat einen sehr guten Abzug.

    Ich weiß das liest sich sehr prahlerisch an. Ist aber so und ich würde es auch schreiben wenn ich damit Ärger hätte. Warum auch nicht?
    Manchmal denke ich mit dem Motor habe ich einen Glücksgriff getan.

    Bei der Bewertung der Elektroautos wird immer vergessen daß sie ( zumindest beim derzeitigen Akkustand) nicht als Langstreckenfahrzeug genützt werden sollten. Das ist nicht der gedachte Einsatzzweck.
    Fordert man nicht Fahrleistungen wie bei Sportwagen - also normale Fahrzeugklasse - können sie aber als mindestens gleichwertig wie Verbrenner angesehen werden.
    Sehen wir mal vom Tesla und anderen Hochleistungsmodellen ab. Das sind keine Massenautos sondern Hightec-Einzelfertigungen.

    Ebenfalls wird immer vergessen daß der Sinn der Elektrifizierung darin liegt den endlichen Treibstoff Öl durch eine Energieform zu ersetzen die es immer geben wird.
    Also ist die Diskussion nur auf Treibstoffkosten bezogen letztendlich nicht treffend weil immer aus heutiger Sicht argumentiert wird.

    Zitat

    ... eigentlich würden 80PS in einem leichten PKW reichen.

    Das ist richtig und ich habe es bei meinem Golf auch schon gedacht obwohl er nicht so stark ist. Wäre auch vernünftig.
    Hier gilt das gleiche wie oben. Man kann sich überflüssige Kraft noch leisten weil der Treibstoff zu billig verfügbar ist.
    Wir sind eine Gesellschaft die im Überfluß lebt - zumindest zur Zeit noch.

    Manchmal habe ich auch den Eindruck daß nach dem Motto :" Was nicht sein darf kann nicht sein" gedacht wird.
    Ob sich die zukünftige Realität daran halten wird ?

    Da wir aber jetzt nicht durcheinander kommen.
    Hast Du das 7-Gang DSG mit Trockenkupplung oder das 6-Gang DSG mit Naßkupplungen?

    Meine Ausführungen galten dem 7-Gang DSG welches ich habe und darum Erfahrung damit - denke ich zumindest ...

    Aber das 6-Gang kann man auch neu anlernen lassen. Allerdings wird der Einfluß durch Verschleiß auf das Kuppelverhalten wohl nicht so gravierend sein.

    Aber sehe die Sache nicht ganz so negativ!

    Laß`Dir die Kerzen wechseln wegen des Stempels im Serviceheft. Das sollte vollständig sein. Dann kannst Du das hochheilige Versprechen von VW sich bei Kettenproblemen durch Kulanzanteil
    zu beteiligen beantragen.

    Wechsle alles an Teilen was im Kettentrieb irgendwie beteiligt ist - also NWV, Schienen, Kettenräder, Spanner usw. Zahle notfalls ein Teil selbst wenn sie es nicht ersetzen wollen.
    Habe das von den Zahnrädern gehört - ein Schildbürgerstreich .

    Wenn Du alles getauscht hast ist ja wieder die nächsten 60 - 80 000 km Ruhe. Dazu wechsle konsequent jedes Jahr das Öl und nimm ein 5W-40 ordentlicher Qualität.
    Das 6-Gang DSG an sich ist ja kein schlechtes Getriebe. Ölanalyse würde ich mir schenken. Wozu auch. Um nur wegen Daten die eigentlich nichts wirklich aussagen sich
    verrückt zu machen? Du kannst eh nichts ändern.

    Außer Verkauf eines schönen Autos mit viel Verlust. Für das Geld das Du wieder drauflegen mußt um einen anderen gleichwertigen zu bekommen kannst Du auch mal reparieren lassen.
    Das kommt dann immer noch billiger und jedes Jahr geht der Motor auch nicht kaputt.

    Ich habe mir das alles auch schon einige Male überlegt. Habe mich entschieden meinen zu behalten.

    Kaufst Du einen neuen Wagen hast Du wieder eine neue Baustelle ?(

    Zitat

    ... da hilft nur stromlaufpläne studieren. ...

    Habe ich mir alles besorgt. Trotzdem sein gelassen weil es ein elendes Herumgemurkse ist. Das wirst Du spätestens merken wenn Du an die Steuergeräte ran mußt bzw. deren Stecker.
    Viel Spaß dabei .

    Zitat

    ... Ja, nur wenn das Steuergerät ne Meldung absetzt ist es zu spät den Wagen loszuwerden....

    Heißt auf deutsch - einen anderen ( gutgläubigen) Käufer reinlegen - oder ?

    Ist das die neue Art einer Umgangskultur unter Audi - und VW Fahrern ?