Beiträge von golfx

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    Diese VW Downsizingmotoren sind schwer mit anderen zu vergleichen. Schon gar nicht mit Motoren älterem Baudatums, wie besagter Clio etc.

    Leuchtet wir nicht ganz ein.

    Das Öl hat ja Einfluß auf den Verschleiß aller Flächen die irgend einer Reibung ausgesetzt sind. Beim Turbo genauso wie beim Sauger. Vielleicht hat sich der Trend die Lagerflächen zu minimieren um Reibung zu vermindern hier negativ ausgewirkt.
    Oder wenn es hier hapert kann ev. ungeeignetes Material im Spiel sein.
    Wie weit man gespart hat weiß ich nicht.

    Ich persönlich halte aus eigener langjähriger Beobachtung auch den Einfluß des Benzineintrages ins Öl für überbewertet.
    Habe oft im Winter den Ölstand kontrolliert und eigentlich keine auffälligen Veränderungen im Pegel bemerkt.
    Daß jedes Öl nach einer gewissen Gebrauchsdauer nach Benzin riecht ist normal. Aber kein Beweis daß das Öl nichts mehr taugt.

    Mehrmals habe ich "tröpfelgetestet". Da war es kurioserweise so daß das neue Synthetiköl bei gleicher Temperatur flüssiger verlief wie das gebrauchte Öl im Motor. Trotz "Benzin" drin.

    Natürlich ist ein gut funktionierendes Belüftungssystem des Kurbelgehäuses wichtig. Das sollte aber bei Turbos eh leistungsfähiger sein wie bei Saugern.
    Wenn ich mir den Ölabscheider im Blow-Bye Stystem beim TSI ansehe bin ich der Meinung daß es hiere wieder auf ein Öl mit guten Reinigungseigenschaften ankommt. Das hält das System sauber und funktionsfähig.
    Damit auch den Benzineintrag geringer.

    Alle 5000 km Öl zu wechseln?

    In welcher Zeit befinden wir uns eigentlich? In der Zeit der Erfindung des Autos?

    12000 km muß ein Jahresö l in einem Motor fahrbar sein. Auch unter widrigsten Bedingungen.
    Für was gibt es die modernen Additive? Verstehen die Ölmixer ihr Handwerk nicht?

    Ich habe den Eindruck langsam fängt eine unbegründete Hysterie an.

    Ein Hersteller der Motoren baut die heutzutage alle 5000 km Ölwechsel benötigen soll seinen Laden zuschließen.

    Kürzlich kontrollierte ich den Wagen einer Bekannten.

    Clio 14 Jahre alt / Motor 212 000 km drauf. Motor innen total verkrustet - immer 10W-40 gefahren un d dem Zustand nach sicher nicht alle Jahre das Öl pünktlich gewechselt.
    Eine Fahrprobe zeigte mir: Der Motor lief noch einwandfrei sauber im Leerlauf und zog gut durch.

    Natürlich ist der Clio-Motor kein TSI. Aber das Vorhandensein eines Turbos hat nichts mit den mechanischen Qualitäten des Motors an sich zu tun.

    Also - was ein alter Cliomotor kann sollte ein Meisterwerk deutscher Konstruktionskunst doch auch noch können - oder?

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    Ausserdem richte ich mich darauf ein, dass bei ca. 200tkm ein Kettenwechsel notwendig sein koennte. Einfach weil viel laenger sowas eben nicht haelt.

    Du bist gut! bei dieser Laufleistung eine Kette zu wechseln wäre vermutlich der Wunschtraumtraum aller Motorenbauer in der VW-Gruppe.
    Manche Vorstellungen von VW-Fahrern gehen mir nicht in den Sinn !

    Man sehe es realistisch. So ein Motor ist ein Verschleißteil. Meist gut gemacht - gelegentlich schlechter.

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    Du wirst bei der Analyse hohe Metallwerte feststellen und dich noch mehr ärgern das das Zeug so lange drin ist. Bei meinem Diesel habe ich nach 2000 analysiert und die Metallwerte waren erhöht und der hat keinen Kettenantrieb....

    So ist es. Ein Motor ist nun mal ein mechanischer Apparat der Verschleiß unterworfen ist.
    Was nützen Dir im Streitfall Deine Werte? Auch nicht viel.
    Recht haben und Recht bekommen ist eine Frage des längeren Hebels. Da sitzt Du ganz eindeutig am Kürzeren.

    Also mach`es so wie MrMcGuyver rät. Ölwechsel und gut ist`s.

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    Leider kann ich den Ölwechsel nicht selber durchführen, und ich halte es für unwahrscheinlich, dass mir die Werkstatt etwas vom alten Öl abfüllt. Außerdem werde ich bei der Inspektion nicht dabei sein.

    Das ist doch das allerkleinste Problem etwas Öl zu entnehmen.

    Da kaufst Du in der Apotheke eine größere Einmal-Spritze mit etwa 60 - 100 mL ( was es halt gibt) . Die kostet nicht viel.
    Dazu im Modellbau ein dünnwandiges Alurohr mit 5,5 mm Außendurchmesser. Dazu etwas Plastikschlauch um das ganze zusammenzustecken.

    Damit saugst Du bei warmem Motor Deine Probe ab.

    Aber was soll die Ölanalyse bringen? So wie ich das lese fehlt doch nichts. Also aus reiner Angst ?
    Rausgeschmissenes Geld - sage ich.

    Laß`die Aktion machen. Wechsle in Zukunft das Öl jedes Jahr ( kein LL ).
    Das Öl kann man mitbringen.

    Mehr kannst Du nicht machen.

    Wenn Dein Motor nach 5 jahren eine Macke zeigt hast Du halt Pech gehabt.
    Das ist das Risiko der Autokäufer die immer das neueste Produkt kaufen.

    Nicht umsonst gilt heute noch der Grundsatz daß man ein Auto erst als Auslaufmodell kaufen sollte.

    Eine verstehe ich nun nicht.

    Wenn ich mich bei einem Hersteller mit dem Produkt geärgert habe kaufe ich halt keines mehr von ihm.
    Sonst merkt er es ja nie. Er wird ja noch belohnt dafür.

    Aber bei VW-Fahrern habe ich schon gemerkt daß deren Logik anders tickt.

    Wenn ich also jetzt wechseln würde - tue ich nicht weil meiner ja eigentlich annehmbar läuft und der Verlust viel zu groß wäre - wäre ich mit Sicherheit weg.
    Das was die mittlerweile bieten bekomme ich woanders billiger und besser.

    Muß man leider sagen.

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    Was man aber so liest bestätigt mich in meinem Vorhaben den Leon nach ca. 4-5 Jahren abzugeben.

    Diese Überlegung liest man zur Zeit viel in den Foren und einige habenes auch schon gemacht.

    Aber mal ganz im Ernst: Wohin soll denn das führen wenn VW-Gebrauchtwagenkäufer von VW-Fahrern auf Grund ihrer magelhaften Autos über den Tisch gezogen werden? Geht man so miteinander um nach dem Motto " Den letzten beißen die Hunde":

    Eigentlich sollte der VW-Konzern schon in seinem eigenen Interesse endlich glaubwürdig handeln und die Betroffenen das nicht nur durch Zufall aus irgendwelchen Quellen erfahren daß sie eventuell durch Wolfsburgs Gnade mit Brosamen abgespeist werden können.
    Das wäre eigentlich Sache der hochbezahlten Manager auch mal in einer Krise Größe zu beweisen.

    Müssen es immer -zig Millionen sein? Für allein eine Million Euro könnten schon viele Probleme beseitigt werden.
    Das würde Käuferfrieden und Glaubwürdigkeit herstellen.

    Toyota hat es bei viel geringfügigeren Problemen trotz Riesenhäme auch geschafft so etwas aus der Welt zu schaffen.

    Außerdem sollte die Ungleichbehandlung der Käufer verschiedener Länder ein Ende haben.

    Dieser Mißstand der durch halbherziges Handeln verursacht wird führt dazu daß die Leute jetzt ausflippen.
    So schlecht ist der Motor trotz alledem nicht. Kann mir nicht vorstellen daß er jetzt in einem Jahr sein Leben aushaucht nachdem er bis jetzt tadellos läuft.

    Die Ingenieure werden es doch noch auf die Reihe bringen endlich taugliche Reparaturteile zu konstruieren.
    Wenn ich allein schon lese daß es mehrere Kettenspanner gibt die anscheinend nichts bringen.
    Ist ja ein scheinbarer Offenbarungseid ...
    Dann müssen sie halt bei Renault oder Nissan mal vorbeischauen wie so etwas vernünftig gemacht wird. Die haben auch Turbos mit Kettenantrieb und man hört von keinen Problemen :thumbup:

    Na ja - jetzt muß ich meinen auch mal loben.

    Bis jetzt läuft der Motor ausgezeichnet. Kein unrechter Mucks.

    Aber ich stecke schon wieder in einem neuen Gewissenskonflikt.

    Mit 60 000 km sollten die Kerzen raus. Hätte ich gerne selbst gemacht - ist ja nichts dabei für einen alten Schrauber.
    Ich habe halt Angst daß wenn es in der Werkstatt gemacht wird hinterher vielleicht aus ist mit der Freude.
    Da werden die Dinger halt nach Zeitvorgabe reingeknallt und nicht mit Technikerliebe und Herzblut gewechselt - sprich es wird nicht unter Zeitdruck gearbeitet , die Kerzenschächte gesäubert und kontrolliert auf Undichtigkeit usw. usw.

    Mache ich es selber habe ich keinen Stempel und den hätte ich schon gern wegen einer eventuellen Kulanz betr. Steuerkette was mich ja auch mal treffen kann.

    Ich glaube ich kaufe mir einen alten Clio damit ich meine Schraubergelüste ab und zu abreagieren kann.

    So ein Sch ... mit der Kiste. Man ist nicht mehr sein eigener Herr :thumbdown:

    Das ist ja interessant!

    Jetzt weiß ich es. Mein Motor wird etwa 70 000 km halten dank Fortschritt durch Technik.
    Da war ich direkt noch ein unverbesserlicher Optimist als ich unter 200 000 km antippte.

    Para hat geschrieben daß die Chinesen schon in`s Forum kucken.
    Bin mal gespannt was da der Chinese quality watchdog dazu sagen wird. Denke der wird gewaltig laut bellen.

    Dann heißt es wieder antanzen und Geschenke verteilen ...

    Nur wir bekommen keine ... ?(

    Nochwas!

    Frage an die Spezialisten:

    Ich habe jetzt knapp 54 000 km drauf. Soll ich noch zum nächsten Kundendienst fahren ( wäre etwa 72 000 km ) oder gleich verschrotten ? :?:

    Zitat

    Nun frage ich mich was ich machen soll, wenn die Situation wie jetzt so bleibt und das Rasseln nur ab und zu kurz nach dem Kaltstart auftritt. Momentan hab ich ja noch 11 Monate Gebrauchtwagengarantie, hab halt keine Lust in 2 Jahren dann für einen Nockenwellenverstellerwechsel 1200€ hinzulegen.

    Dann noch eine Frage, habe mir überlegt zwischen jeder Inspektion selber noch einen Ölwechsel durchzuführen, wegen dem LongLife-Dreck. Soll ich das angegebene ÖL Castrol 5w-30 nehmen oder besser auf ein anderes umsteigen?

    Ob sie wegen Deinem Unwohlsein betr. des kurzen Rassel beim Start das Ding auf Garantie auswechseln glaube ich nicht.
    Bei mir jedenfalls haben sie es nicht.

    Es ist so wie bei meinem auch und den halte ich noch für gesund.

    Mache also das was Du betr. Ölwechsel angedacht hast. Wenn das Castrol bereits ein jahr drin ist einfach selbst rausmachen und meinetwegen Addinol rein. Du kannst es ja auch so machen daß Du zum regulären Ölwechsel ein gutes preiswertes LL-Öl ( Praktiker High Star, Addinol oder sonst was - ist alles zugelassen ) mitbringst und tauschen läßt und zwischendurch einfach selber das Öl wechselst.

    Ich habe mir da so eine elektrische Pumpe gekauft. Funktioniert recht gut. Filter wird eh dabei nicht gewechselt
    Also eine recht schnelle Sache.
    Was spricht denn gegen einen zusätzlichen Ölwechsel? Alles nur dafür.

    Ansonsten laß es mal mit den Sorgen. Fahre ihn bis wirklich die Kette mal Radau macht. Dann macht man eh alles raus.
    Wenn Du Deine Stempel hast zahlt VW ja sowieso 50 % Kulanz wie sie jetzt hoch und heilig in Autobild versprochen haben.
    Habe mir sie aufgehoben.

    Ansonsten denke nicht so viel dran. Wir haben halt alle Pech gehabt mit unserem Vertrauen auf gute VW-Qualität das nun dahin ist. Anscheinend brauchen sie uns als Privatkäufer nicht mehr. Ihnen geht es ja so gut ...

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    Ich habe auch das DSG und spätestens, nachdem vor ein paar Tagen die Mechatronic wegen schlechter Kupplungseigenschaften getauscht wurde, gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund mit rutschenden Reifen an zu fahren. Das kann man mit einem entsprechend dosierten und vor allem konstanten Druck auf den Gashebel hervorragend regeln. (und das, obwohl der 1. Gang beim 7-Gang-DSG ja nochmals deutlich kürzer übersetzt ist, als der 1. Gang des Handschalters).

    Du hast ja den 1,2 Liter und sicher eine andere Abstimmung.

    Trotz meinem 3. DSG das von Anfang des Jahres stammt - also recht aktuell sein dürfte - sind diese Mucken wie das Durchreißen der Räder bei nasser Fahrbahn ( beim Anfahren) beim kleinsten zu schnellen Gasgeben wie bei den Vorgängergetrieben immer noch da.
    Da wird zuviel Drehmoment abgegeben. Wobei ich nicht verstehen kann daß dies über die Radsensoren nicht unterbunden wird.
    Beim alten Wandler hat das sehr effektiv funktioniert.

    Na ja - ich habe mich halt an manche aus meiner Sicht verbesserungswürdigen Mucken des DSG gewöhnt.Einigermaßen gut fahren kann man ja auch wenn es manchmal spinnt.
    Ändern wird sich da nichts mehr zumal das Modell eh nicht mehr gepflegt werden dürfte ( von der SW her).

    Wenn ich mir nochmals ein Auto mit Automatik kaufen würde wäre es wieder ein Wandler. Trotz Mehrverbrauch der übrigens gar nicht mal so groß ist bei den modernen Getrieben. Das wäre mir schon der bessere Komfort und die geschonten Nerven alleine wert.

    Ich sehe es mittlerweile so:

    Die ganze Diskutiererei betreffs Ersparnis bei einem Turbo ist Quatsch. Das angeblich Eingesparte" ist so wenig und so vom jeweiligen Fahrstil abhängig daß es letztendlich kaum zählt.
    Den was ist denn ein knappes Literchen auf 100 km? Da gibt ein anderer ein paarmal Gas und weg ist es auch.

    Ich sehe den Hauptvorteil einfach im guten Drehmoment bzw. dem schönen "spritzig leichten" Anzug beim Fahren.
    Also nicht so zäh wie bei einem Sauger.

    Hat aber bei glatter Fahrbahn im Winter auch seine Nachteile.Die andauernde Durchreißerei der Räder beim kleinsten Gasgeben.
    Auch im Sommer bei nasser Fahrbahn kann es beim Anfahren passieren.
    Es kommt einfach zu schnell zu viel Drehmoment auf die Räder. Das macht die Fahrerei sehr unruhig und manchmal unberechenbar.
    Ich bin wahrlich keiner der nicht mit einem Auto umgehen kann.

    Man könnte diesen Nachteil sicher durch eine entsprechende Programmierung der Steuerung weitgehend beseitigen.
    Aber dann ist es den Sportlichen wieder zu lahm und die heulen wieder.

    Deswegen trauere ich bis heute dem Wandler meines Renaults nach. Der hatte eine Getriebesteuerung die das je nach Fahrstil selbstständig lernte.

    Mein TSI 122 PS hat einen Jahresdurchschnittsverbrauch von 7,4 - 7,5 Liter.

    Diese Zahl ist beweisbar denn ich führe genau Tankbuch.

    Zu meinem Fahrstil sei gesagt daß ich mit DSG fahre und mich persönlich als eher ruhigeren Fahrer einschätze.

    Wenn es mal über 140 geht auf der Autobahn steigt der Verbrauch deutlich an.
    Bleibe ich so um die 120/130 km/h ist der Verbrauch so Anfang 7 Liter.