Beiträge von golfx

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    Das Serienteil, das dann an das Band geht, das sieht dann aber vom Produktionsverfahren oder gewissen Materialeigenschaften gerne mal u. U. anders aus. Darauf hat der entwickelnde Ing. dann aber keinen Einfluss mehr.

    Aber gerade das kann das Problem sein. Derjenige der das Teil entwickelt hat hat gerade in bestimmten Details große Erfahrung und vermeidet Schwächen.

    Da ich annehme daß dann ein anderer Ingenieur der das Teil ummodelt oder "abmagert" die Hintergründe nicht kennt.


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    Was heißt das trifft nicht mehr zu, dass ist meine Erfahrung (z.B. von Leihwagen) zu den entsprechenden Fabrikaten und für mich trifft das schon zu und ist damit kein Vorurteil.

    Es ist sicher so daß Du diesbezüglich mehr Kenntnisse hast.

    Aber ich bin auch Techniker und jahrzehntelanger Hobbyschrauber. Ich weiß also durchaus an welche Ecken und Stellen man bei einem Auto hinschauen muß - zumindest meine ich es. Da habe ich gemerkt daß meistens außen "hui" und drunter eher "gemäßigt" zur Regel wird.
    Auch bei VW.

    Gut - die besondere Qualitätsanmutung bei der VW-Gruppe kommt sicher auch daher weil sie bei einem bestimmten schlichteren Designstil im Innenraum konstant bleiben. Das vermittelt einen soliden Eindruck der auch zutrifft.
    Aber was nützt das alles wenn die Antriebstechnik Schwächen hat.

    Die Franzosen haben da mehr futuristische Anwandlungen die ein Deutscher nicht so gerne mag. Auch legt der Franzose eher weniger Wert auf prestigeträchtiges Aussehen sondern mehr auf Praktikabilität oder sichere Funktion.

    So ist es in anderer Form mit Produkten anderer autobauenden Nationen auch.

    Was aber die Technik ( Motoren usw.) angeht sind die Konkurrenten genauso gut.
    Wenn einer mit einer technischen Neuerung als erstes auf den Markt ist heißt das noch lange nicht daß es auch gut sein muß.
    Das zeigt dann erst die Erfahrung wie wir ja inzwischen wissen.

    Zitat

    ... Gut, dass ich nun nicht unbedingt einen Kia, Toyota, Hyundai, Renault, Perugeot... fahren möchte liegt eben an anderen Dingen, unter anderem auch daran, dass sie einfach nicht gefallen, nicht innovativ genug sind, man nicht individuell konfigurieren kann, nicht die Materialanmutung haben, nicht die Passgenauigkeit aufweisen, viel schlechtere Haptik haben,... so könnte man immer mehr aufzählen. ...

    Das was Du sagst ist zum größten Teil nicht mehr richtig . Da bist Du nicht auf dem aktuellen Wissensstand und hast ein dickes Vorturteil!

    Es gibt ja auch die Weisheit daß man kein Auto des eigenen Landes kaufen sollte weil die eigenen Käufer am schlechtesten behandelt werden.
    Traurig - aber wahr.
    Die wesentlich längeren Garantiefristen anderer Länder beweisen es ja.

    Das war allerdings bei VW vor vielen Jahren anders.
    Seit aber die neuen Wirtschaftsideologien herrschen hat sich das geändert.

    Der Überlegung daß die Ölkohle ein Hauptgrund sein kann beweist aber daß das Material auch nicht gut sein kann.

    Ich machte vor kurzem einen ölwechsel an einem Clio Baujahr 2000. Der Motor hatte 220 000 Km drauf und ein Blick in die Öleinfüllöffnung zeigte daß es drunter aussah wie in einer Kloake - so versifft und dreckig.

    Trotzdem - der Motor lief einwandfrei. Die Nockenlaufbahnen sahen bei weitem nicht so gestreßt aus wie die hier Gezeigten des TSI`Motors. Zumal der Cliomotor nicht einmal Rollenschlepphebel hatte sondern nur die einfachen "Rutscherle".
    Solche Dinge wie eingeschlagene Kettengliederlaufspuren in Zahnkränzen sagt doch alles - zumal bei dieser kurzen Laufzeit.

    Das kommt halt weil man auf zu hohem Roß sitzt.

    Aber einer hier hat es ja in den vorigen Seiten recht treffend beschrieben wie es kommen wird wenn die Cinesen ihre Autos selbst bauen und kaufen ...

    Zitat

    Aber ich bekomm immer nur 2 "Vorteile" genannt warum DSG "sportlicher ist"

    - So schnell schaltet keiner
    - Du merkst nix und ziehst jeden ab

    Ich will doch nicht bei jeder Fahrt und Stop an der Kreuzung ein Ampelrennen fahren.

    Es gibt schon mehr Vorteile:

    - Das Fahren ist insgesamt entspannter. Vor allem in Situationen wo man seine Konzentration voll braucht. Man denkt zwar das Schalten mache ich automatisch. Es ist aber untersucht worden und dabei stellte sich heraus daß das Gehirn durch Schalten immer mitbelastet wird.

    - kein "Motorabwürgen beim Anfahren oder rangieren oder früh rückwärts aus der Garage usw. usw.

    - Der Motor läuft nicht so drehzahlintensiv - also ruhiger. Ich sehe das bei mir. Fahre ich einen Handschalter liege ich im Drehzahlniveau immer 500 - 1000 Umdrehungen höher. Ich mache das automatisch.

    In ein paar Jahren wenn sich die Elektroautos langsam kommen wird den Vorzug des schaltungslosen Fahrens mancher entdecken.

    Das Schalten wird immer mit Sportlichkeit begründet. Stammt wohl aus der Zeit der ersten Autorennen in der es wirklich eine Leistung war mit einem schlecht schaltenden unsynchronisierten Getriebe , einem launigen Motor, einer schlecht spurenden Karosse samt ebensolcher Bremsen auf buckeligen Straßen auch noch den Sieg zu erreichen.

    Aber was ist heute generell noch "sportlich" am handgeschalteten Autofahren? - Nichts!
    Die Gänge flutschen von selbst hinein so gut ist die Schaltmechanik. Alles andere erledigt auch die Technik.

    Für mich ist dann etwas "sportlich" wenn ich selbst mit eigener körperlicher Leistung maßgeblich etwas beitragen muß.

    Zitat


    Zitat von »golfx«
    Ich habe ja mittlerweile das dritte DSG drin.


    mein lieber Kollege, dieses Zitat sagt alles was es zum Thema Qualität des DSG zu sagen gibt.

    darauf habe ich gewartet. Wollte nur testen ob diesen (vermeintlichen) Widerspruch jemand merkt ;)

    Da muß ich doch ausführlicher werden.

    Bei meinem ersten DSG - welches bis zum Wechsel einwandfrei schaltete - waren die Abtriebslager ( in der die Antriebswellen stecken) wohl defekt. Sie machten Mahlgeräusche.
    Nun - wenn Lager kaputt gehen heißt das nicht daß das Getriebe schlecht ist.

    Das zweite Getriebe begann plötzlich bockig zu schalten. Nach eingehender Diagnose hat man sich dann entschieden das ganze
    Ding zu wechseln. Wie ich im Netz herausfand gabe es mal einen Rückruf wegen so einem Fehler. Vermutlich war das Getriebe
    aus so einer Baureihe. Vielleicht hätte ein Mechatronikwechsel auch getan. Letztendlich ist es für den Servivebetrieb die sichere Methode.

    Mein jetztiges Getriebe läuft bis jetzt soweit ganz gut. Ist vom Herstellungsdatum her fast aktuell.

    Also - man sieht daß die Fehlerursachen nicht auf ein grundsätzlich untaugliches Objekt hindeuten.

    Natürlich - ich hatte insofern Glück daß die Anschlußversicherung alles übernahm.
    Derjenige der so etwas nicht hat ist angeschmiert und hat viel Ärger.
    Mich ärgert daß bei den Garantiefristen ( siehe China) zwischen den Kunden verschiedener Länder derartige Ungerechtigkeiten bestehen.

    Klar - ich war nach dem mehrmaligen Wechsel auch sehr verunsichert. Der anschließende Verkauf des Wagens war aber keine Option denn für den Wertverlust bzw. Aufzahlung auf einen Neuen hätte ich bestimmt zwei DSG`s bezahlen können.

    Ich denke mal daß es doch klappen wird.

    Auch wenn ich kein Fachmann bin halte ich die Konstruktion an sich für gut. Die Fehler die auftreten sind solche die ein neues Produkt immer haben kann. Wenn diese Schwächen erkannt und abgestellt sind ist das Getriebe gelungen.

    Meine Mutter hat immer gesagt: " Einbildung macht die Leute närrisch!"

    Genauso ist es bei dem DSG.

    Ich habe ja mittlerweile das dritte DSG drin. Hatte also ausgiebig Gelegenheit nach dem "Klappern" zu horchen welches mir auch bekannt ist.
    Wirklich geklappert hat keines.

    Einmal glaubte ich es zu hören als ich eine steinbelegte Abfahrt zum Parkdeck abfuhr. Ganz aufgemischt war ich hinterher - hatte ich doch auch dieses öminöse "Klappern".
    Etwas später wechselte ich die Reifen. Was sah ich?
    In dem Blechschild hinter der Bremsscheibe tanzte ein Stein umher. Dieser hatte das "DSG-Klappern" verursacht.

    Ehrlich gesagt - bei dem erwähnten Video kann ich nicht wirklich greifbares erkennen.
    Könnte genauso ein Stein wie bei mir sein denn es ist bekannt daß sich bei den VW-Bremsen gerne so etwas festsetzt.
    Nun hat sich aber das "Klappern" im Netz und den Wahrnehmungen der Besitzer eingenistet und drum klappert alles :D

    Was ich allerdings bei allen DSG hatte ist daß er beim Anfahren mit Lastwechsel ( also kurz Beschleunigen und dann etwas vom Gas ) beim Schaltvorgang vom 1. Gang auf den 2. Gang manchmal ein "Wuff"-Geräusch macht.
    Macht er vorwiegend bei warmem Getriebe.

    Der Grund soll der sein daß die Zahnräder die ja ein leichtes Spiel auf den Wellen haben durch den Lastwechsel verschoben werden.
    Vielleicht spielt auch der Ölstand eine Rolle weil das Öl dämpft.

    Man kann damit leben weil es relativ selten auftritt. Eher ein "Schönheitsfehler" der aber zeigt daß auch VW nicht alles so im Griff hat ;)

    Eines muß man auch sagen trotz der chinesischen Geschichte: So schlecht ist das DSG nun wirklich nicht. Habe zwar auch manches daran auszusetzen welches man auch verbessern könnte aber es ist durchaus praxistauglich.

    Bei den anderen Herstellern die ebenfalls Trockenkupplungen aber elektromechanische Schaltmechaniken haben werden auch Probleme auftreten.
    Nur sind die Dinger nicht lange genug im Einsatz.

    Wie ich aus den Meldungen der chinesischen Zeitungen rauslesen konnte ist es so daß die DSG`s die stundenlangen Stop-and-Go Fahrten nicht aushalten.
    Da dürften aber normale Kupplungen auch Probleme haben.

    Ich bin mal das Timmelsjoch mit dem DSG gefahren - von Österreich aus.
    Als die Kurvenfahrerei begann roch ich alsbald "Bremsbeläge".
    Habe die Räder kontrolliert - alle kalt.

    An der Mautstation beim Zahlen dann rechts ran gefahren und Motordeckel auf. Da hat`s dann ordentlich gestunken. Da ist mein Verdacht auf das Getriebe gefallen.

    Den Rest bis oben bin ich dann manuell gefahren. Runterzu war der Gestank dann weg ( weil manuell ...).

    Meine Folgerung bzw. Beobachtung: Die Programmierung des Getriebes ist nicht optimal auf solche "Sonderfälle" abgestimmt.
    Beim Rauffahren vor jeder Kurve mit den Gängen herumgenudelt obwohl es vom Motor her gereicht hätte im Gang zu bleiben.
    Habe das dann mit manuell gesehen.

    Meine Folgerung ist die daß die Wandler eben nicht so "schlecht" sind wie immer hingestellt.
    "Ölrühren" ist eben doch was anderes wie "Kupplungschleifen".

    Ich denke anders über Tempo 30 seit ich ein ADAC-Fahrertraining gemacht habe.

    Da sieht man erst wie schnell das schon für einen Fußgänger oder Kind sein kann. Auch ist der Anhalteweg keineswegs so kurz wie oft vermutet.

    In vielen Ortschaften ( auch der wo ich wohne) geht es bereits in der "Hauptstraße" so eng und gefährlich zu daß eigentlich 30 gelten müßte.
    Dort wird manchmal durchgebrettert wie verrückt.

    Da haben aber die Gemeinderäte nicht den Mut eine Beschränkung das zu beschließen weil das ein Geheul derer auslösen würde die eh gegen Beschränkungen grundsätzlich sind ( und Wähler sind).

    Na ja - ich denke daß in ein paar Jahren die Welt eh anders aussehen wird.
    Sollte uns bis dahin die Europakrise nicht finanziell ruiniert haben werden wir über schnelles Fahren anders denken weil es teure Energie kostet.

    Es ist eine immerwährende Diskussion die nur durch die Macht des Faktischen entschieden wird und nicht durch Politiker.

    Zitat

    ... Nun noch ein Wort zu Politikern: Jeder von uns hat die Möglichkeit Politiker zu werden. Den Kritikern an dieser Klientel empfehle ich mal, sich den Politikerherausforderungen zu stellen und ein Leben als Politiker anzustreben und nicht immer nur zu maulen. usw. usw.

    Das glaubst Du doch selbst nicht. Das ist der selbe unglaubwürdige Spruch wie der daß ein jeder Gefreiter den Marschallststab im Tornister hätte ?(

    Die Parteien sind Klüngelvereine geworden. Das Politikerleben ist mit vielen Vorteilen und Privilegien gesegnet. Darum sind anscheinend einige sehr erpicht darauf so daß sie zäh am Amt hängen .
    Schaut euch doch die Realität an: Immer die gleichen Gesichter ( in wechselnden Ämtern).
    Selbst in einem Alter wo andere froh wären Ruhe zu haben.
    Also kann ein Politikerleben nicht so beschwerlich sein zumal man keine Verantwortung fürchten muß.

    Ich glaube nicht mehr alle Märchen die über die Demokratie erzählt werden. Dazu bin ich schon zu alt.

    Ehrlich gesagt - eure Beiträge zu diesem Thema sind schon sehr unter dem Niveau welches sonst hier herrscht.

    Ihr solltet halt genau lesen:

    " ... Hauptverkehrsachsen sollten dann mit Tempo-50-Schildern als wichtige Ausnahme deutlich gekennzeichnet werden. ..."

    Das bedeutet doch daß dies nicht generell sein muß!

    Es gibt nach meiner Beobachtung aber viele Straßen bei denen das wirklich angebracht wäre. Zumal sich viele der heutigen Autofahrergenossen nicht mal mehr um 50 km/h scheren.
    Rücksichtslosigkeit und schwachsinniges Verhalten sind doch mittlerweile sehr oft zu beobachten.
    ( Besonders auch bei AUDI-Fahrern! - ich weiß von was ich rede.).

    Eure Empörung kann ich verstehen. Ihr habt alle schnelle Autos mit Übermotorisierung. Also will man da was davon haben.
    Zumal bei uns durch das fehlende Tempolimit sowieso ein Verständisproblem für langsameres Fahren vorhanden ist.

    Na ja - und was Politiker dazu sagen. Kann man vergessen.
    Erinnert euch was die gleichen Leute alles schon zu Griechenland gesagt haben.
    Alles ging schief - und wird es weiter gehen.

    Generell so etwas abzulehnen ist leicht - vor allem wenn es populistisch ist.

    So viel mir bekannt ist bei den TSI-Motoren eine zusätzliche elektrische Kühlmittelpumpe die im Kühlkreislauf in dem der Turbo auch mitgekühlt wird und je nach Abschalttemperatur neben dem Lüfter auch nachläuft.
    Also wird der wichtige Bereich der Lagerung des Turbos auch nach dem Abstellen abgekühlt.

    Also ist da konstruktiv Vorsorge getroffen worden.

    Das kommt von dieser Adresse:

    http://distributionthp.free.fr/index.php?lang…on_view_deu.php

    Denke daß die sich schon schlau gemacht haben vorher denn sie veröffentlichen das ja gezielt.

    Hab´ die pdf-Adresse gelöscht.

    Kann sich dann jeder selber raussuchen.

    Das ganze Internet ist das Spiegelbild der chaotischen Gesellschaften in denen es verwendet wird.
    Man weiß nicht mehr was richtig ist und falsch.

    Bin mal auf den "Big-Bäng" gespannt ...

    Zitat

    Kann es sein, dass gerade bei den TSI's, aufgrund der häufig sehr niedrigen Drehzahlen (gerade mit DSG in Stufe D) stärkere Schwingungsamplituden gibt, die auf Dauer für die Kette schädlicher sind, als die hochfrequenteren?

    An die Kette habe ich da noch nie gedacht. Mich treibt da vielmehr die Sorge um die Motorlager um.
    Habe das VW auch vor einigen Wochen mal in einer Mail zukommen lassen ( zu niedrige Drehzahl bei bestimmten Schaltpunkten).

    Geantwortet haben sie mir.
    Befriedigt hat mich die Antwort nicht.
    Angeblich könnte man so etwas nicht ändern in der Software.
    Was soll ich dazu sagen?

    Ja - es gäbe eine Menge dazu zu sagen! Aber ich verkneife mir das weil es eh`keinen Sinn hat.

    Da hilft nur automobile Desertion ...

    Zitat

    Doch Leistung und Drehmoment haben einen sehr beträchtlichen Anteil daran. Die Kette läuft ja nicht in einem konstanten Zug auf der Kraftseite, sondern die Kraft auf die Kette entspringt ja dem abgegebenen Drehmoment eines jeden Zylinders.

    Das verstehe ich nicht - vermutlich andere auch!
    Wenn dem 1:1 so wäre dann müßten die Ketten drehmomentstarker Motoren ja aussehen wie Ankerketten ;)

    Ich verstehe das so:
    Du meinst damit die Zugkraftschwankungen auf die Kette bei jähen Drehzahländerungen.

    Ein kleiner Belastungseinfluß dürfte auch dadurch entstehen daß das ( die) Auslaßventil (e) eines Zylinders welcher gerade einen sehr hoch komprimierten Arbeitstakt ( also hohen Drehmoment) hinter sich hat einen höheren Überwindungsdruck benötigt wie ein Arbeitstakt in Teillast weil ja beim Öffnen im Zylinder noch ein entsprechender Restdruck herrscht.
    ( Das war ein Satz :huh: )

    Daß an der Kette permanent dynamische Lastwechsel zerren ist ansonsten ja erwähnt.
    Deswegen haben sie bei VW bei PD-Dieseln Zahnriemen verwendet und am Anfang entsprechende Schwierigkeiten.
    Also hätte beim TSI ein entsprechender Zahnriemen die HD-Pumpe auch vertragen.

    Den Einsatz einer Kette sehe ich aus bautechnischen Gründen ( Baulängeneinsparung beim Motorblock).
    Letztendlich ist es eine teure Lösung für Kunden und Hersteller geworden - denke ich.

    Wir reden hier ja nicht von Motoren und Autos mit " g´scheiten " Kettenantrieben.

    Wir diskutieren hier über Motoren mit Ketten deren Laufdauer etwa die Hälfte eines mittelmäßigen Zahnriementriebes entspricht.
    Brauchst ja nur Autobild lesen.

    Daß die Asiaten da besser sind sehe ich am Nissan-Motor meiner Tochter. Da schnackelt nichts, da scheppert oder rasselt nichts.
    Das Motörchen schnurrt wie ein Kätzchen. Ab und zu bekommt es etwas 10W-40. Schlapp - schlapp :rolleyes:

    Kurz und bündig - mit VCDS nein!

    Es gibt eine Möglichkeit per Oszillografie an bestimmten Meßpunkten den Versatz zu kontrollieren.
    Das bedingt einen großen Aufwand an Meßvorbereitung und Meßmittel usw.

    Bringt aber letztendlich nichts weil die Steuerung selbst erkennt wenn die zulässige Längung erreicht ist.
    Also wenn die Motorkontrolleuchte kommt.

    Habe mich da mal ausführlich mit einem VCDS - Spezialisten unterhalten. Ich hätte die Möglichkeiten.
    Das tue ich mir aber nicht an.