Beiträge von videoschrotti

    Und nochmal, wie soll der aussehen? Das hast du noch nicht beantwortet:)


    Ich wollte hier kein Tutorial über die Erstellung eines Testzyklus abhalten, aber sehe es wie earl:
    wir haben in der EU die Krümmung der Salatgurke bezwungen - wir schaffen auch einen reellen Testzyklus für Kraftfahrzeuge

    Also die Statistik bietet hier schon eine gute Möglichkeit:
    Man nehme mehrere gleichartige Fahrzeuge und fahre damit viele Kilometer durch Stadt und Land und bilde dann einen Durchschnitt. Angeblich werden ja Neuentwicklungen auf "Millionen Kilometern" getestet.
    Mein S3 ist jetzt 1,5 Jahre alt, hat 32.000Km drauf und einen Durchschnittsverbrauch von 9,2 l/100km auf die gesamte Strecke.
    Das ist ein realer Wert. Nehmen wir jetzt noch die echten Werte der andern S3 8V Besitzer dazu und bilden den Mittelwert.
    Wir werden sehen, dass das mit den von Audi veröffentlichten 7 Litern im kombinierten Verbrauch bei weitem nicht übereinstimmt. Der Mehrverbrauch von über 30% gegenüber der Werksangabe ist hier keine Ungenauigkeit der Testprozedur. Der Jurist hat hier andere Begriffe im Sinn....
    Wir sind bereits vor Jahrzehnten zum Mond geflogen und im Jahr 2015 sind wir noch immer nicht in der Lage einen Testzyklus für ein Auto zu entwickeln der die Realität abbildet?

    Vor allem die als Kontrollfreaks bekannten Größen waren sicher informiert.
    Hier gehören die "Sparer", die für "shareholders value" die eigene Großmutter verkaufen, zur Verantwortung gezogen. Der kleine Mitarbeiter ist hier nur Befehlsempfänger gewesen.

    Der Kritik an den Testmethoden schließe ich mich an.
    Bei KEINEM aktuellen Fahrzeug, egal von welchem Hersteller, stimmen die Testergebnisse mit den Werten des Realbetriebs überein. So what the f... will man uns Konsumenten verkaufen?
    Wenn ich im Restaurant ein Filetstück bestelle, akzeptiere ich auch keinen Hackfleischbraten.
    Nur da schicke ich den Kellner weg damit und fange nicht an davon zu essen.
    Bei unseren Fahrzeugen haben wir uns seit Jahrzehnten daran gewöhnt belogen und getäuscht zu werden.
    Ich bin gespannt ob dieser aktuelle Skandal hier etwas bewegt.
    Als Vergleich kommt mir hier der große Weinskandal in den Sinn. Der hat nachhaltig Wirkung gezeigt und zu hervorragenden Produkten geführt.

    Ein zweites "Problem" hab ich beim anschließen des E-Satzes bemerkt.
    Meiner ist EZ 5/2009 und somit dachte ich ein 2009er Modell.

    Weil ab da muss man den CAN/BUS Datensatz wo anders abgreifen als bei den Modellen bis 2009. Komischwerweise waren bei mir aber die Stecker so belegt wie in der Anleitung für die Modelle bis 2009

    da gibt es oft Verwechslungen und Missverständnisse: das Datum der Erstzulassung (EZ) ist für Teilenummer irrelevant
    wichtig ist das Baujahr (BJ) und Modelljahr (MJ). Diese sind oftmals nicht identisch, da in der Serie Änderungen / Anpassungen und Facelifts dann mit einem neuen MJ erfasst werden.

    Es geht hier ausschließlich um handfeste wirtschaftliche Interessen.
    Auf der einen Seite die VAG, die sich mit der Manipulation einen Vorteil "erarbeitet" hat und auf der anderen Seite die Mitbewerber, die sich jetzt einen Vorteil durch den Skandal erhoffen.
    Der Dumme bleibt wie immer der Konsument: Denn die gesamten Kosten der Korrekturen und Strafen werden auf die Preise aufgeschlagen.
    Außerdem werden die dann "sauber" programmierten Diesel deutlich weniger Fahrspaß bringen. Auch der Wiederverkaufswert der betroffenen Fahrzeuge wird darunter leiden.

    ...und jetzt sind wir alle überrascht und bestürzt...
    Dabei sind in diversen Foren seit Jahren Diskussionen darüber am Laufen, dass die Motorsteuergeräte in der Lage sind Prüfstandsläufe zu erkennen.
    Auch bei meinem S3 findet sich ein entsprechender Eintrag....
    Da die MSGs deutscher Automobilbauer meistens von Bosch kommen, kann man sicher sein, dass alle betroffen sind.

    Wurde die Leuchtweitenrgulierung VOR dem Einstellen der Scheinwerfer mit dem VAG Tester oder VCDS in die Mittenposition gefahren? Dies ist unbedingt notwendig. Dann die Scheinwerfer einstellen (während dessen leuchtet im KI das Symbol für die Leuchtweitenregulierung). Sobald die Einstellung erfolgt ist, mit dem Tester die Grundeinstellung abschließen und dann sollte auch die Anzeige im KI wieder ausgehen.
    Steuergerät schließen und alles sollte wieder OK sein.
    Wenn die Grundeinstellung nicht vorher gemacht wird, ist es möglich, dass durch die manuelle Einstellung der Scheinwerfer die Leuchtweitenregelung nicht mehr richtig funktioniert.