Beiträge von Paramedic_LU

    So funktioniert im übrigen der Spiegel ^^

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    Ich glaub wir reden einander vorbei ^^

    Von Konstruktionsseite her passt alles bei den Ketten.
    Die miese Betriebsweise die Audi vorschreibt macht die Teile ja kaputt.

    Als um die 2000 die Marketing-Fuzzis vorgaben, Longlife einzuführen, wehrten sich die Motorenbauer. Weil mit Stand damaliger Zeit KEIN Motor dafür ausgelegt war. Den Marketingleuten war das egal, und der Vorstand unter Winterkorn segnete es ab.
    Man kann erstens adhoc in 2-3 Monaten die Motoren nicht so umgestalten, dass sie den Longlife-Mist überleben.
    Zudem betrifft es ja nur die Kurzstreckenfahrer. Und das wurde eiskalt einkalkuliert.
    Jetzt langsam kommt man drauf, nach um Nach Festintervall und eine Verbesserung der Ölnormen durch die Hintertür einzuführen.

    Die Kettentrieb-Hersteller sind meines Erachtens schuldlos. Bis auf Sachs mit ihren dämlich geprägten Laschen.

    Quelle: ACE Presseservice


    ACE: Hersteller sollen Bedienfunktionen während der Fahrt reglementieren – Standards vom Staat?

    Stuttgart (ACE) 14. Juli 2011 – Rundfunk, Mobilfunk, CD/MP3-Spieler, Navigation, Internet: Die Komplexität beim Autofahren nimmt zu. Nicht nur der Straßenverkehr fordert immer mehr Aufmerksamkeit – auch das Auto selbst stellt mit einer stetig wachsenden Zahl von Infotainment-Angeboten andauernd neue Herausforderungen an die hinterm Steuer sitzenden Frauen und Männer. Dabei sollten moderne Assistenz- und Kommunikationssysteme im Pkw eigentlich für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. Mitunter bewirken sie aber das Gegenteil. Das hat der ACE Auto Club Europa jetzt in einem groß angelegten Test zusammen mit der Universität Salzburg bestätigt gefunden. Wer beispielsweise einen Gesprächspartner aus dem Telefonbuch seiner Mobilfunkanlage auswählt und anruft, benötigt dafür knapp 48 Sekunden; dabei wechselt der Blick 25-mal zwischen Fahrbahn und Display. Während dessen wird bei Tempo 130 eine Strecke von 1 724 Meter zurückgelegt. Insgesamt 25 Sekunden lang wendet sich der Blick von der Fahrbahn ab, was faktisch 900 Meter „Blindflug“ bedeutet – das ist mehr als die Hälfte der Gesamtstrecke!

    Für den ACE sind die neuen Erkenntnisse alarmierend. Der Club, der die Ergebnisse des sogenannten HMI-Tests über die Schnittstelle Mensch-Maschine (Human-Machine-Interface, kurz HMI) am Donnerstag in Stuttgart vorstellte, fordert von den Herstellern Nachbesserungen. Sie seien aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend geboten.


    Rollende Multi-Media-Center
    Autos als rollende Multi-Media-Center sind auf dem Vormarsch. Audi, BMW und Mercedes zählen mit ihren entsprechenden Sonderausstattungen zur Avantgarde auf diesem Gebiet. Doch selbst diese Premiumhersteller dürften an Nachbesserungen nicht vorbeikommen, wenngleich deren Multi-Media-Einrichtungen unter Qualitätsgesichtspunkten und in der Bedienerfreundlichkeit derzeit als das Nonplusultra der automobilen Kommunikation gehandelt werden. Denn MMI, iDrive oder Comand - so nennen sich die jeweiligen Sonderausstattungen - lassen sich ohne gewisse Ablenkung vom eigentlichen Fahrgeschehen nicht bedienen oder gar beherrschen, so die Einschätzung des ACE nach Auswertung der Studie.

    Bei besagtem Test mit dabei: Der neue Audi A6, der Mercedes CLS und der Fünfer von BMW – allesamt mit Highend-Bediensystemen ausgestattet. Zwölf Testpersonen fuhren die Fahrzeuge im Rahmen einer „klinischen Untersuchung“ unter wissenschaftlicher Beobachtung. Beispielsweise wurde die Blickrichtung und – dauer der Testpersonen mit Hilfe von speziellen Kameras in einem Verfahren namens Eyetracking erfasst. Alle Probanden mussten mehrere verschiedenartige Aufgaben durchführen – Ziel war es herauszufinden, wie leicht sich die Systeme bedienen lassen und wie groß die Ablenkung während der Fahrt ist, wenn der Fahrer sich auf die Straße und gleichzeitig die Bedienung konzentrieren muss.

    Testfahrer zeigen sich überfordert
    Erschreckend: Bei allen Testanforderungen richtete sich der kontrollierende Blick der Testfahrer länger auf das Display als auf die Straße.
    Die Bedienung der Systeme lenkte die Probanden vom eigentlichen Fahren teils extrem ab. Das simple Einstellen des Radiosenders erwies sich dabei ebenso als Hürde wie die anderen Aufgaben, die während der Fahrt gelöst werden mussten.

    Auch Aufgaben, die bei Fahrzeugstillstand durchgeführt werden mussten – dazu zählte unter anderem das Einstellen des Navigationsziels mit dazugehöriger Adresse – verursachten bei Testteilnehmern aufgrund der Komplexität der Bedienung gewisse Probleme.

    Bemängelt wurden etwa zu kleine Symbole, Textlastigkeiten im Display, Scroll-Funktionen gegen den Uhrzeigersinn oder kontrastarme Anzeigen sowie Dreh-Drücksteller, deren Bedienung als nicht intuitiv genug empfunden wird.

    Folge: Ablenkung vom Fahrgeschehen. Das bedeutet mehrere hundert Meter Blindflug. Im Straßenverkehr ist das hoch gefährlich.

    ACE kritisiert digitale Spielhalle im Auto – Zur Not staatliche Standards
    Rainer Hillgärtner, Sprecher des ACE, fasste angesichts der Testergebnisse die Forderungen seines Clubs so zusammen:

    Erstens: Die Komplexität der Bediensysteme muss begrenzt werden. Statt Anreize zur Ablenkung brauchen wir Sicherheit durch Klarheit, Bedienerfreundlichkeit und Funktionalität. Die Leute wollen sicher unterwegs sein. Dazu beitragen können gemeinsame Bedienstandards wenigstens in den Grundfunktionen. Das Einheits-Piktogramm auf der prominent platzierten Taste für den Warnblinker zeigt, worauf es hierbei ankommt.
    Zweitens muss weiter genau untersucht und festgelegt werden, welche Bedien-Aktionen überhaupt während der Fahrt per Hand durchgeführt werden dürfen. Oder ob etwa bei aufwändigen Aktivitäten die Bedienung nur über innovative Lösungen wie eine intelligente Sprachsteuerung erlaubt werden sollte. Es gilt das Prinzip: Vorrang für Verkehrssicherheit. Das Auto als digitale Spielhalle oder als rollendes Büro ist für den Straßenverkehr untauglich.
    Drittens sehen wir bei alledem in erster Linie Autohersteller und Zulieferindustrie gefordert. Anders gesagt: Beim Auto der Zukunft darf es durchaus vernünftige Angebote im Bereich Information und Unterhaltung geben. Was aber abzulehnen ist, sind überfrachtete Bediensysteme und damit falsche Kompromisse in punkto Sicherheit.
    Viertens, als Ultima Ratio, muss der Gesetzgeber ran, indem er rechtsverbindlich die erforderlichen Sicherheits-Standards für mobile Kommunikationssysteme im Rahmen der Zulassung setzt und zwar für den Fall, dass die Hersteller dazu selbst nicht in der Lage sind.

    Ich wollte es auch nicht. War dann aber doch neugierig, was man so an Geld verbrät :rolleyes:
    Das Ergebnis war dann doch schon sehr überraschend :cursing:

    In Deutschland war es im TV beim SWR/ARD

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    In den USA gabs User eines großen VW-Forums die mit dem Bericht zu Gerichte zogen und Erfolg hatten

    Auch hier wieder...der ist mit heutigen Motoren nicht zu vergleichen.
    Material, Konstruktion und Schmierstoffe wirken hier ganz anders zusammen.

    Mein Golf II mit dem 1,8 Liter 90PS Motor ( RP) ist auch unverwüstlich und läuft heute noch. Baujahr 1989
    Auch der Golf III 2.0 115PS ( 2E) BJ: 1994

    Ist was ganz anderes als die Technik von jetzt.
    Frühere Motoren sind da echt robust. Der RP hatte zu Beginn nur kurz Probleme mit den Hydros. Wurde auf Garantie gewechselt und seither läuft die Kiste...

    Erst mal Willkommen hier!

    Nun zum ersten. Eine Schwäche des Motors ist es nicht. Viel mehr falsche Wartung und Betriebsweise.
    Longlifeintervalle mit Longlifeölen und Kurzstrecken. Das ist der Übeltäter.
    Da das Audi leider vorschreibt, kann man den Vorbesitzern keine Schuld zuweisen. Ich vertraute seinerzeit auch den Lobhudeleien des Verkäufers.
    Derzeit sind die Chancen aber extrem gut, dass auch 2003er Baujahre Kulanz erhalten.
    Also würd ich das angehen. Schreib Deine Geschichte an Kundenbetreuung@audi.de
    Am besten dass Du seit Jahren Audi-Fan bist, Familie fährt Audi, jetzt haste Deinen Traum endlich erfüllt und bist jetzt enttäuscht über den Defekt, der ja häufig vorkommt, etc. ,etc.
    Lass aber NICHT REPARIEREN, bevor Du ne Antwort hast. Falls die negativ ist, geb ich Dir ne Adresse an die Du postalisch schreiben kannst.

    Wenn er dann repariert ist, immer früh Öl wechseln und gutes Öl benutzen.
    Dann noch das NWT von Zoran drauf und Du hast fast ewig Freude am A3 3.2 :)

    Gruß
    Para

    Wie oft soll ichs denn noch schreiben ^^

    Die Ketten halten, WENN man die Teile pflegt. Sprich frühe Ölwechsel. Genauer: Festintervall.
    Und natürlich gutes Öl.

    Du nimmst ja auch nicht Deine Swimmingpool-Pumpe um den vollgelaufenen Keller leerzu pumpen. Der Dreck und Schlamm würde die Pumpe sofort zerstören. So isses mit dem Dreck der sich im Longlifeintervall bildet.
    Mit dem Kram bekommste auch Kettenglieder klein die 1 cm dick wären. Das ist nun mal so. Abrasiver Verschleiß gehört zu den schlimmsten Arten.
    Ich kenn eine Fabrik die stellt Kunststoffe her. Unter anderem PA 66 GF7. Also mit 35% Glasfaser.
    Die Rohrleitungen in denen das Granulat zur Abfüllung gepumpt wird werden nie älter als 1 Jahr. Die Rohrbögen sind noch schneller hin. Da haste Abtragraten von 4-5mm pro Jahr !!!
    Ich sah Rohre die waren durch, und das Granulat lag auf dem Boden :D