Beiträge von Paramedic_LU

    Ist recht ruhig in letzter Zeit hier geworden. Zum Glück !!!
    Allerdings war es außerhalb vom Forum nicht so ruhig. Immer wieder kamen Anfragen etc. via PN und Email zu Schäden der Steuerkette und der Abwicklung des Schadens.
    In Summe muss ich hier sagen nach all dem Feedback der Betroffenen Fahrer scheint es wohl eine Wende zu geben.
    Eigentlich durchweg wird jetzt Kulanz gewährt im Bereich von 70% bis teils 100%.
    Und das sogar bei Modelljahren um 2004.
    Spät, aber immerhin.

    Dennoch, DANKE AUDI !!!

    Quelle: Audi Presseservice


    11.06.2011
    Der Audi e-tron Spyder in Le Mans

    Audi zeigt beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans, wie dynamisch die Zukunft der Elektromobilität wird. Im Rahmen von „Le Mans vers le futur“, einer Veranstaltung in Le Mans, auf der die Hersteller innovative Antriebskonzepte vorstellen, zeigt Audi die Technikstudie Audi e-tron Spyder.

    Die 79. Auflage des 24 Stunden-Rennens von Le Mans findet am Samstag und Sonntag, 11./12. Juni 2011, statt. In seinem Vorfeld gehen zum zweiten Mal seit 2010 die Demonstrationsfahrten von „Le Mans vers le futur“ über die Bühne. Audi nimmt mit dem e-tron Spyder teil, einer Technikstudie mit Plug-in-Hybridantrieb.

    Neben dem e-tron Spyder schickt Audi einen Audi Q5 hybrid quattro nach Le Mans. Der Serien-SUV geht noch 2011 in den Verkauf. Beide Autos sind auch bei der Ausstellung von „Le Mans vers le futur“ neben der Audi Fan Area im Village der Rennstrecke zu sehen.

    Der Audi e-tron Sypder ist wie geschaffen für die Piste – er wirft die Kraft von drei Motoren in die Waagschale. Zwei Asynchron-Elektromotoren treiben mit 64 kW (87 PS) und 352 Nm Drehmoment die Vorderräder an. Vor der Hinterachse ist ein 3.0 TDI mit Biturbo-Aufladung in Fahrtrichtung längs montiert. Er gibt 221 kW (300 PS) und 650 Nm Drehmoment ab, die über eine Siebengang S tronic auf die Hinterräder strömen. Der mächtige V6, der jetzt sein Serien-Debüt im A6 Avant gibt, arbeitet hochkultiviert, nur unter Last lässt er ein sonores Grollen vernehmen.

    Die drei Motoren können ihre Kräfte getrennt oder gemeinsam mobilisieren – die maximale Systemleistung liegt bei 388 PS, das maximale Systemdrehmoment bei über 900 Nm. Die Lithium-Ionen-Batterie, im Vorderwagen platziert, speichert bis zu 9,1 kWh Energie. Mit 400 Volt-Drehstrom ist sie binnen etwa einer Stunde an der Steckdose geladen.

    Die Technikstudie mit den Vier Ringen katapultiert sich in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht elektronisch begrenzte 250 km/h Topspeed. Nach dem Normvorschlag für Plug-in-Hybride liegt ihr mittlerer Verbrauch bei nur 2,2 Liter Kraftstoff pro 100 km, entsprechend 59 Gramm CO2 pro km. Die Reich­weite im rein elektrischen Modus beträgt 50 km, die Spitze liegt hier bei 60 km/h. Mit einer Füllung des 50 Liter-Tanks absolviert der offene Zweisitzer mehr als 1.000 km Strecke.

    Im normalen Fahrbetrieb schickt das Antriebsmanagement 75 Prozent der Kräfte an die hinteren, die restlichen 25 Prozent an die vorderen Räder. Wenn nötig, sorgt es dafür, dass die Räder durch individuelle Bremseneingriffe einzeln verzögert und durch millisekundengenaue Leistungsschübe separat beschleunigt werden – damit lässt sich Unter- und Übersteuern schon im Ansatz unterbinden. Die Elektromotoren an den Vorderrädern sind einzeln ansteuerbar, an der Hinterachse verteilt ein mechanisches Sportdifferenzial die Kräfte. Dieses hochpräzise Torque Vectoring markiert einen neuen Entwicklungsschritt des quattro-Antriebs – den e-tron quattro.

    Der Audi e-tron Sypder bringt nur etwa 1.450 Kilogramm auf die Waage; das niedrige Gewicht ist vor allem der Aluminiumkarosserie in der Audi Space Frame-Bauweise (ASF) zu verdanken. Die Motorhaube und zahlreiche Anbauteile bestehen aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK). Die Achslastverteilung beträgt 50 : 50 – ideal für das dynamische Konzept.

    An der vorderen Radaufhängung sind doppelte Dreieckslenker im Einsatz, an der Hinterachse Trapezlenker aus geschmiedetem Aluminium. Das Setup ist straff, bietet jedoch genug Komfort; die Zahnstangenlenkung hat einen elektromechani­schen Antrieb. Die Technikstudie rollt auf 20 Zoll-Rädern, die Reifen im Format 245/30 vorn und 265/30 hinten sorgen für hohe Querbeschleunigung und starken Grip.

    Das Showcar baut bei 2,43 Meter Radstand 4,06 Meter lang und 1,81 Meter breit, aber nur 1,11 Meter hoch. Das progressive, scharfe Design macht es auf den ersten Blick als Audi kenntlich. Sein prägender Charakterzug ist die Reduktion auf das Essenzielle – das gilt auch für den Innenraum mit seinen beiden Leichtbau-Schalensitzen und dem großen, frei konfigurierbaren Display.

    Quelle: AUDI Presseservice


    11.06.2011
    Audi nutzt Le Mans als Technologie-Bühne

    Nicht nur die drei Audi R18 TDI sorgen bei den 24 Stunden von Le Mans mit technischen Innovationen für Aufsehen. Die Studie e-tron Spyder und das Straßenfahrzeug Q5 hybrid quattro beweisen die Kompetenz von Audi in Le Mans auch abseits des Renngeschehens. Zahlreiche hochkarätige Gäste und vielfältige Aktionen rund um die Werksfahrer rücken Audi in Le Mans zudem in den Mittelpunkt.

    Elektrisiert in die Zukunft: Audi stellte den e-tron Spyder einem großen Publikum vor. Als Teil der Präsentation "Le Mans vers le futur" war der elektrisch angetriebene Prototyp kurz vor Rennbeginn ebenso auf der Strecke zu erleben wie der Audi Q5 hybrid quattro. Der Audi e-tron Spyder kann mit zwei Elektromotoren und einem TDI-Aggregat eine Systemleistung von 388 PS erzeugen. Der Serien-SUV Q5 hybrid quattro geht noch 2011 in den Verkauf.

    Weltpremiere in Le Mans: Der faszinierende Audi R8 GT Spyder erlebte sein Debüt am Freitagabend vor dem 24-Stunden-Rennen. Der frühere Le-Mans-Sieger Marco Werner steuerte den neuen Straßen-Sportwagen, der die Audi-ultra-Leichtbau-Technologie perfekt widerspiegelt.

    Rückgabe des Pokals: Audi gab als Vorjahressieger die Le-Mans-Trophäe, die ein Wanderpokal ist, vor dem Start an den Automobile Club de l’Ouest (ACO) zurück. Der Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler lenkte persönlich das Horch 853A Sportcabriolet.

    Viele Vorstandsmitglieder von Audi und aus dem Konzern nutzten Le Mans für einen Besuch. Prof. Dr. rer. nat. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, Michael Dick (Audi-Vorstand für Technische Entwicklung), Peter Schwarzenbauer (Marketing und Vertrieb), Axel Strotbek (Finanz und Organisation) waren ebenso zu Gast wie Jochem Heizmann (Konzern Nutzfahrzeuge der Volkswagen AG), Wolfgang Dürheimer (Vorstandsvorsitzender Bentley Motors, Geschäftsführender Direktor Bugatti S.A.) und Wolfgang Hatz (Forschung und Entwicklung Porsche AG).

    Lohn für Vorjahresleistung: Michelin beschenkte einmal mehr die Vorjahressieger der 24 Stunden von Le Mans. Die Audi-Werksfahrer Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller sind seit Dienstag die stolzen Besitzer von jeweils einem Rennkart in den Farben des französischen Reifenherstellers.

    Alles Gute zum Fünfzigsten: Das offizielle Museum des 24-Stunden-Rennens ist vor einem halben Jahrhundert eröffnet worden. Zum Jubiläum der Sammlung, die inzwischen mehr als 100 Autos umfasst, besuchte Dindo Capello die Feier am Dienstag.

    Das erste Mal: Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller durften zum ersten Mal als Sieger im Vorjahr die traditionellen Handabdrücke abgeben. Am Montag trafen sie sich in der Innenstadt von Le Mans für das klassische Foto. Anschließend empfingen Bürgermeister Jean-Claude Boulard und Handelskammerpräsident Bernard Warrain das Trio.

    Zum Zwanzigsten: 1991 begann der Le-Mans-Veranstalter die Tradition der Handabdrücke. Zum 20. Jubiläum durften auch Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich, ACO-Präsident Jean-Claude Plassart und Peugeot-Sportchef Olivier Quesnel ihre Handabdrücke abgeben. Sie sind auf einer Plakette im Village an der Rennstrecke verewigt.

    Menschen, die Geschichte schrieben: Le Mans Miniatures präsentiert zur diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans eine neue Serie maßstabgetreuer Nachbildungen von Persönlichkeiten des Rennens. Dr. Wolfgang Ullrich ist das Vorbild für eine der ersten Figuren im Maßstab 1:18.

    Hochkarätiger Besuch: Audi empfing in Le Mans viele internationale Gäste, darunter Soul-Sängerin Beverley Knight, die beiden früheren Audi-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist und Hannu Mikkola, den Kabarettisten Django Asül, den Schwimm-Olympiasieger Dr. Michael Gross, den französischen Skirennläufer Julien Lizeroux und die Ski-Rennläuferin Tessa Worley, Ex-Fußballer Denis Irwin und den früheren Le-Mans-Sieger Richard Attwood.

    Jackie Stewart besuchte ebenfalls Audi. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister erhielt von seinem schottischen Landsmann Allan McNish am Samstag eine persönliche Führung durch die Audi-Boxen. Auch der sechsmalige Le-Mans-Sieger Jacky Ickx, der Markenbotschafter für Audi ist, drückte dem Audi Sport Team Joest vor Ort die Daumen.

    Drei weitere Persönlichkeiten, die über andere Rennserien mit Audi verbunden sind, ließen sich den Auftritt der Marke an der Sarthe nicht entgehen. DTM-Pilot Filipe Albuquerque war von seinem ersten Besuch dieses 24-Stunden-Klassikers beeindruckt. Phoenix-Teamchef Ernst Moser und WRT-Teamchef Vincent Vosse waren ebenfalls in Frankreich.

    Legenden im Einsatz: Frank Biela, Emanuele Pirro und Marco Werner, die 13 Le-Mans-Siege mit Audi auf sich vereinen, nahmen umfangreiche PR-Aufgaben für Audi rund um das Rennen wahr. Der zweimalige Le-Mans-Sieger Hans-Joachim Stuck arbeitete als Fernsehkommentator für SAT.1.

    Mobil mit Elektroanbtrieb: Der Hersteller eines Golf-Buggys stellte Rekordsieger Tom Kristensen in Le Mans ein einzigartiges Fortbewegungsmittel zur Verfügung. Ähnlich dem Audi R18 TDI war der elektrisch angetriebene Buggy mit gelber Identifikation beklebt. Er besaß einen Kühlschrank, ein Klappdach, Ledersitze, verchromte Alufelgen und Straßenzulassung.

    Quelle: Audi Presseservice


    10.06.2011
    AUDI AG: Top im Arbeitsschutz

    Erneuter Rekord in punkto Arbeitsschutz bei Audi: Mit lediglich 2,3 Betriebsunfällen ab einem Tag Arbeitsausfall pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden hat der Autobauer den Vorjahreswert (2,4) übertroffen und zum wiederholten Mal den Bestwert von 2008 erreicht. Heute zeichnete das Unternehmen erfolgreiche Teams aus, die in 2010 besonders unfallfrei arbeiteten, die den Arbeitsschutz kontinuierlich verbesserten und innovative Ideen lieferten.

    Die Ehrung mit dem diesjährigen Arbeitssicherheitspreis erfolgte im Audi Konferenzcenter Ingolstadt durch Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves und Audi-Personalvorstand Thomas Sigi, durch den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Peter Mosch und den Neckarsulmer Betriebsratsvorsitzenden Norbert Rank sowie durch die Werkleiter Peter Kössler (Ingolstadt) und Albrecht Reimold (Neckarsulm).

    Acht Organisationseinheiten erbrachten im vergangenen Jahr einen besonderen Beitrag zur Arbeitssicherheit.„Wir verdanken die Qualität unserer Produkte auch dem zuverlässigen Mitwirken unserer Mitarbeiter bei Sicherheit und Arbeitsschutz“, lobte Produktionsvorstand Frank Dreves und bekräftigte: „Wir erzielen Top-Ergebnisse, indem wir durch Prävention Arbeitsunfälle vermeiden.“

    „Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bei unseren Führungskräften. Nur wenn wir gemeinsam jeden Tag aufs Neue Verantwortung füreinander, aber auch für uns selbst übernehmen, kann „Unfallfreies Arbeiten“ gelingen“, sagte Personalvorstand Thomas Sigi. „Wir freuen uns über dieses hervorragende Ergebnis.“

    Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch betonte: „Betrieblicher Arbeitsschutz darf nicht als Kostenfaktor gesehen werden, sondern als eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens: Die Gesundheit der Beschäftigten.“

    Die zwölfköpfige Jury verlieh in diesem Jahr den Arbeitssicherheitspreis in drei Kategorien:

    In der Kategorie „Kontinuierliche Senkung der Unfallzahlen“ belegte die Fertigung Audi A8 Neckarsulm den ersten Platz. Während es 2006 noch 6,1 Betriebsunfälle pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden waren, reduzierten sich die Unfälle 2010 auf 3,6 pro eine Million geleisteter Arbeitsstunden.

    Das Audi Bildungswesen (Ingolstadt und Neckarsulm) wurde für unfallfreies Arbeiten ausgezeichnet. Mit 4,17 Millionen unfallfreien Arbeitsstunden erreichte die Organisationseinheit einen absoluten Spitzenwert.

    Den Preis für das diesjährige Initiativprojekt verlieh die Jury an die Serienbetreuung Karosseriebau Ingolstadt. Prämiert wurde ihr Reinigungskonzept von Klebstoffequipment. Die Mitarbeiter entwickelten eine Vorrichtung mit einem Selbstreinigungsprinzip: Das Reinigungsmittel wird in Bewegung gesetzt und erzeugt so eine Spülwirkung.

    Sieger des Audi Arbeitssicherheitspreises 2010

    Die Arbeitsschutz-Hauptkommission zeichnete folgende Organisationseinheiten mit dem Audi Arbeitssicherheitspreis aus:

    Den Pokal und eine Urkunde für die kontinuierliche Senkung der Unfallzahlen (Senkung der Unfallhäufigkeit und der Unfallschwere in den vergangenen fünf Jahren) erhält die Organisationseinheit

    Fertigung Audi A8 (Neckarsulm)
    Klaus-Peter Körner

    Eine Urkunde für die kontinuierliche Senkung der Unfallzahlen erhielt die Organisationseinheit

    Fertigungsabschnitt 4, ML-B1 / ML- B2 (Ingolstadt)
    Andreas Steidl

    Mit einem Pokal und einer Urkunde für unfallfreies Arbeiten wurde folgende Organisationseinheit ausgezeichnet

    Bildungswesen Audi (Ingolstadt und Neckarsulm)
    Dieter Omert

    Eine Urkunde für unfallfreies Arbeiten erhalten

    Werkssicherheit (Ingolstadt)
    Frank Seeger

    Montage Audi A3 Aggregate/Fahrwerk (Ingolstadt)
    Martin Polster

    Mit einem Pokal und einer Urkunde wurde der Preisträger für die besondere Initiative 2010 ausgezeichnet

    Serienbetreuung Karosseriebau (Ingolstadt)
    „Reinigungskonzept von Klebstoffequipment“
    Otto Medele

    Eine Urkunde für Initiative 2010 erhielten folgende Organisationseinheiten:

    Presswerk 3 (Ingolstadt)
    „Blechbutler – Ergonomisches Abstaplen im Presswerk“
    Stefan Pfeffer

    Fahrzeugfertigung Győr, Bandabschnitt 1
    „Neues Bremssystem beim Cockpit-Wagen“
    Zoltán Dobra

    Quelle: Audi Presseservice


    12.06.2011
    Audi siegt mit ultra-Leichtbau in Le Mans

    In einem der spannendsten und dramatischsten 24-Stunden-Rennen der Le-Mans-Geschichte hat sich die Audi-ultra-Leichtbau-Technologie durchgesetzt. Bei dem faszinierenden Thriller, der über 250.000 Zuschauer an der Rennstrecke und Millionen vor den Fernsehschirmen weltweit in Atem hielt, holten Marcel Fässler (Schweiz), André Lotterer (Deutschland) und Benoît Tréluyer (Frankreich) mit dem innovativen Audi R18 TDI den insgesamt zehnten Le-Mans-Sieg für die Marke mit den vier Ringen.

    Die 79. Auflage des berühmtesten Langstrecken-Rennens der Welt war an Dramatik kaum zu übertreffen. Nachdem Audi bereits im ersten Renndrittel zwei seiner Audi R18 TDI durch Unfälle verlor, ruhten alle Hoffnungen auf dem Fahrzeug mit der Startnummer "2", das sich im Qualifying die Pole-Position gesichert hatte. 16 Stunden lang mussten Fässler, Lotterer und Tréluyer alleine gegen die drei Werks-Peugeot kämpfen, die nichts unversucht ließen, um Audi den Sieg streitig zu machen.

    Am Sonntagvormittag lagen die vier schnellsten Fahrzeuge noch immer innerhalb weniger Sekunden an der Spitze des Feldes. Immer wieder wechselte die Führung auch abhängig von den unterschiedlichen Strategien. Und stets spielten Fässler, Lotterer und Tréluyer den Performance-Vorteil ihres Diesel-Sportwagens aus, der im ersten Jahr des Motor-Downsizings in Le Mans klar das schnellste Auto im Feld war. Mit 3.25,289 Minuten gelang es André Lotterer in der 229. Rennrunde sogar, die Bestzeit aus dem Qualifying zu unterbieten.

    Auch die Zuverlässigkeit des neuen Audi R18 TDI war eindrucksvoll: Während der gesamten Renndistanz musste das Fahrzeug mit der Startnummer "2" keinen einzigen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen. Nur ein Problem mit dem Tank bereitete der Mannschaft rund um Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und dem Technischen Direktor des Audi Sport Team Joest, Ralf Jüttner, etwas Kopfzerbrechen. Es konnten nicht die vollen 65 Liter Tankinhalt ausgenutzt werden. André Lotterer musste in der Schlussphase daher genügend Vorsprung für einen zusätzlichen Tankstopp herausfahren – und das bei teilweise schwierigsten Bedingungen mit Nieselregen, welcher die Strecke extrem rutschig machte.

    Lotterer meisterte auch diese Hürde. Nach dem letzten Tankstopp ging der Deutsche mit sieben Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Peugeot in den letzten Stint. Am Ende überquerte er die Ziellinie nach 24 Stunden unter dem frenetischen Jubel seiner Teamkollegen Marcel Fässler und Benoît Tréluyer und der gesamten Audi-Mannschaft mit 13,420 Sekunden Vorsprung als Erster. Für die drei Audi-Piloten, die im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegt hatten, war es der erste Le-Mans-Erfolg – für Audi der zehnte.

    "Es war ein fantastischer Triumph der Audi-ultra-Leichtbau-Technologie unter Extrembedingungen", erklärte Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG, der das packende Rennen selbst an der Box verfolgte. "Nachdem wir im vergangenen Jahr vor allem dank Zuverlässigkeit und Effizienz einen Rekordsieg gefeiert haben, hatten wir in diesem Jahr nicht nur das zuverlässigste, sondern auch das schnellste Auto." Entwicklungsvorstand Michael Dick sagte: "Das Team sowie die ganze Audi-Mannschaft haben erstklassige Arbeit geleistet, vor der man großen Respekt haben muss. Dieser zehnte Le-Mans-Erfolg unserer Marke war zweifellos der am härtesten erkämpfte – und damit vielleicht der wertvollste. Gleichzeitig haben wir, wenn auch unfreiwillig, bewiesen, dass unsere Ingenieure sehr sichere Autos bauen."

    Allan McNish und Mike Rockenfeller überstanden extrem schwere Unfälle im ersten Renndrittel unverletzt. McNish hatte im Audi R18 TDI mit der Startnummer "3" kurz vor Ende der ersten Stunde die Führung übernommen, als er im Streckenabschnitt "La Chappelle" von einem GT-Fahrzeug bei Tempo 170 am linken Hinterrad getroffen wurde. Der R18 TDI kreiselte von der Strecke, prallte mit hoher Wucht gegen die Streckenbegrenzung und überschlug sich. Das aus einem Stück gefertigte Kohlefaser-Monocoque des Audi R18 TDI hielt dem Aufprall stand. McNish konnte dem Wrack unverletzt entsteigen und nach einer vorsorglichen Untersuchung im Krankenhaus an die Rennstrecke zurückkehren.

    Einen noch größeren Schutzengel hatte Mike Rockenfeller, als er kurz vor 23 Uhr auf Platz zwei liegend im schnellsten Streckenabschnitt bei ca. 300 km/h ebenfalls von einem GT-Fahrzeug am linken Hinterrad touchiert wurde. Der Audi R18 TDI bog nach links ab und prallte mit 270 km/h gegen die Leitplanken auf der Anfahrt zur "Indianapolis"-Kurve. Auch diesem enormen Aufprall hielt das von Audi in einem neuartigen Verfahren entwickelte und produzierte Kohlefaser-Monocoque stand. Auch der vordere Crash-Absorber und alle weiteren passiven Sicherheitseinrichtungen des Fahrzeugs erfüllten ihren Zweck. Mike Rockenfeller konnte dem Wrack selbst entsteigen. Der Vorjahressieger blieb vorsorglich über Nacht im Krankenhaus, konnte dieses am Sonntagvormittag aber schon wieder verlassen.

    "Die Sicherheitsstandards bei Audi sind einfach enorm und haben mir das Leben gerettet", erklärte Mike Rockenfeller. "Ich hatte noch nie in meinem Leben einen solchen Unfall und hoffe, dass ich das auch nicht mehr erfahren muss." Ähnlich war der Kommentar von Allan McNish: "Ich danke den Audi-Konstrukteuren, dass sie ein Auto entwickelt haben, dem man nach so schweren Unfällen unverletzt entsteigen kann."

    Mit dem zehnten Sieg in 13 Jahren hat Audi seine Erfolgsgeschichte bei den 24 Stunden von Le Mans um ein eindrucksvolles Kapitel erweitert. Nach dem ersten Erfolg eines TFSI-Motors im Jahr 2001, dem ersten Triumph eines Dieselfahrzeugs 2006 und dem ersten Erfolg mit variabler Turbinengeometrie VTG im vergangenen Jahr triumphierte Audi erneut mit innovativer Technik. "Die Audi-ultra-Technologie hat an diesem Wochenende einen extremen Härtetest bestanden", sagte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich nach der Zieldurchfahrt. "Wenn man neue Wege einschlägt, ist das immer mit einem Risiko verbunden. Aber dieses Risiko hat sich absolut ausgezahlt. Der Audi R18 TDI war in Le Mans 2011 eine Klasse für sich. Vor allem aufgrund der beiden extrem schweren Unfälle war es für uns das emotional bisher schwierigste Le-Mans-Rennen. Dass es unsere Mannschaft mit nur einem Auto geschafft hat, die starke Konkurrenz 16 Stunden lang in Schach zu halten, ist fast unglaublich. Es ist eine Geschichte, wie sie meiner Meinung nach nur Le Mans schreiben kann. Jeder bei Audi kann stolz auf diesen Triumph sein. Die Nachricht, dass Allan (McNish) und Mike (Rockenfeller) die extrem schweren Unfälle so gut überstanden haben, ist dabei allerdings genauso wichtig wie des zehnten Audi-Sieges."

    Na da muss ich mich mal durchwursteln ^^

    Heut war eigentlich echt n toller Tag auf dem Flugplatz.
    Verflog 6 Akkus und es klappte echt super. Drehte dann auch die Drehzahl was höher. Das passte besser.
    Der Easyglider hatte heut auch seinen Erstflug. Schaut echt klasse aus im Flug wenn er an einem Vorbeizischt.

    Leider kam der verflixte 7.te Akku am Abend, wo ich mich verknüppelte und der TREX500 im 45°-Winkel seitlich in den Boden einschlug :(

    Da muss jetzt repariert werden :huh:

    Hmmm :huh:

    Könnt vieles sein. Auf jeden Fall entstehen bei dem Vorgang hohe Kräfte die irgendwo zerren.

    Mir fällt da nur folgendes ein:

    - allgemeine Verspannung im Antriebsstrang die sich durch das abrupte bildet und dann hörbar entlastet
    - die allgemein bekannte Pendelstütze
    - eventuell zu altes Haldexöl . Wie lange ist das schon drin?