Beiträge von Paramedic_LU

    Mich würde mal intressieren wie die Öltemperaturen bei folgenden Fahrzeug-Varianten ist

    Original 3.2 mit Longlife-Öl
    Original 3.2 mit Mobil 1
    3.2 mit NWT und Mobil 1
    3.2 mit NWT und Addinol


    @ Reppi

    Hast mal kontrollieren können wie warmdie Saugbrücke nach dem ÖLwechsel nun wird?
    Heisser, gleich oder kälter?
    Und beobachte die Temperatur bis zum nächsten ÖLwechsel, ob sie abfällt, gleichbleibt oder sich erhöht

    Ich wollte die Tage mal einen kleinen Versuch starten. An einem Tag mit gleicher Temperaturbedingung.
    Nämlich meine fast tägliche Strecke loggen um die Temperaturdifferenzen zu erleuchten, und zu sehen was bringt die Domibox und zusätzliche Basotect-Dämmung unter der Box.

    1.) Kaltstart und normale 15km Fahrt nach Speyer

    2.) Dann dort Umbau auf Domibox und Zuckelfahrt im Stadtverkehr durch ganz Speyer

    3.) Danach Dämmung mit Basotect und wieder gleiche Strecke Zuckelfahrt durch Speyer


    Kann mir hierzu jemand aus dem Stehgreif sagen in welchen MWB ich folgende Werte zum Loggen finde?

    Außenlufttemperatur
    Ansauglufttemperatur
    Kühlmitteltemperatur
    Öltemperatur
    Motortemperatur


    Kann man 5 Werte gleichzeitig loggen?
    Und kann man problemlos Daten ca. 20 Minuten lang aufzeichnen?

    Ich hab mir jetzt dank Reppis Unterstützung diese LED geholt für Kofferraum und Handschuhfach.
    Für den Kofferraum brauchts aber noch einen 120 Ohm Widerstand zum Anlöten. Hat jemand ne Ahnung wo man den bekommt und welchen? Oder ist entscheidend die Zahl "120 Ohm" ???

    Keine Ahnung. Bisher hatte ich noch nie Probleme und bin schon seit 1997 bei Strato. Ich denk Hardware kann immer mal kaputtgehen. In Zukunft wohl noch eher als früher, da immer mehr Masse an Teilen ausgestoßen werden und die immer billiger produziert werden.
    Der Support + die Betreuung von Strato ist nach meinen Erfahrungen erstklassig. Ich kann nicht meckern.

    Notfalls holst Dir ne alte Saugbrücke. Klebst alle Öffnungen mit 2K-Kleber zu, und machst dir ne Adapterplatte für den Drosselklappenflansch. Darein ein Loch mit Gewinde, ein Kugelhahn rein und Nippel für ein T-Stück mit Manometer und Anschluß zum Kompressor. Manometer mit Schleppzeiger wäre ideal. Dann füllste das Rohr komplett mit Wasser und gibst langsam Luft drauf :)

    Alles gut abdecken, für den Crash.
    Und NIEMALS nur mit Luft abdrücken !!!

    Dann kannste den Druck einstellen den du fahren möchtest, plus etwas Sicherheitszuschlag.
    In den Anfängen der Polyamidsaugrohre waren die Motoren noch etwas anfällig für Zündungsrückschläge. Ein Todesstoß für Kunststoffteile. Daher wollte in den 90ern kaum ein Hersteller Sauganlagen aus PA einsetzen. Konstruktiv bekam man das aber in den Griff und auch Motortechnisch. Zündungsrückschläge sind heute äusserst selten und kommen nur in ganz seltenen Konstellationen vor. Feuchte Luft, Kälte, bestimmte Anfettung des Gemisch und ungünstige Zündung.

    Einige Hersteller bestanden auf ne Entlüftungsklappe im Sammler.
    Der frühere EA113 vom 1,8 4Z 5V hatte sowas.
    Da platzte die Dichtung im Sammlerbereich raus in dem sich die Schaltklappen befanden. Somit blieb das Rohr heile.

    Der erste Serien Saugmodul aus PA66 war übrigens ein BMW M52LEV 2.8 Liter R6


    EDIT:
    Hier noch ein PDF zum Zündungsrückschlag
    http://www.cp-cars-und-parts-gmbh.online.de/softsense/Kata…ng_MP7_0_E3.pdf

    Wir haben ja früher Saugbrücken entwickelt, optimiert und geprüft. :)
    Es gibt verschiedene Varianten.
    Saugmodule in Schalentechnik und welche die mittels dem Kernausschmelzverfahren hergestellt wurden.
    Bei der Schalentechnik werden 2 Hälften im Spritzgiessverfahren hergestellt und dann mittels Vibrations(Ultraschall)schweissen zusammengefügt.
    Der Schwachpunkt bei dieser Variante ist die Schweissung. Hier muss Frequenz, Temperatur, Zewit stimmen für eine optimale Verbindung. Ist dies der Fall sollten die Module 4-6 bar aushalten.
    Kernschmelz-Saugrohre werden um einen niedrigschmeldenden Innenkern aus Zinn, Wismut, Blei herumgespritzt. Danach wird der Kern induktiv im Wasserbad erhitzt und läuft aus. Diese Teile halten teils bis 9 bar aus. Schwachpunkt sind die Seiten, wo der Innenkern herausgeführt wurde zum Halten in der Form. Hier werden spritzgegossene Blinddeckel vibrationsaufgeschweisst.
    Hier ist dann wiederum der Schwachpunkt die Schweissung des Deckels und nicht der Saugmodulkörper. Der würde wohl sagen wir mal 9 bar aushalten, die Schweissung aber nur 6bar, also fliegt der Deckel vorm Zerbersten des Sammlers raus. Quasi n Überdruckschutz (ähnlich der Berstscheiben im Anlagenbau)

    Unterscheiden muss man noch die Beanspruchungsart.
    Quasistatisch, dynamisch, schwellend. Hier kann es Abweichungen von den Berstdrücken geben. (Bei gleicher Art Saugrohr!!!)
    Im Prinzip sollten alle aber den Mindestdruck von 4-5 bar aushalten.

    Zum Vergleich. Eine PET-Colaflasche hat einen Berstdruck von 12-13 bar.

    Kernschmelzverfahren 1

    Info Kernschmelzverfahren

    Ultraschallschweissen


    EDIT:
    VORRAUSSETZUNG sind aber schadensfreie Bauteile ohne Lunker oder Spritzgiessfehler wie Formeinschlüße.