Beiträge von Paramedic_LU

    Quelle: Presseservice AUDI


    Zitat

    In ihrem größten Auslandsmarkt China hat die AUDI AG im August erneut einen Absatzrekord erreicht: Mit 22.358 Einheiten verkaufte das Ingolstädter Unternehmen 67,5 Prozent mehr Automobile als im August 2009. Der Erfolg der Marke zeigt sich auch in der Kundenzufriedenheit: Kein anderer Premium-Automobilhersteller, so belegt die neueste J.D. Power Studie, überzeugte die chinesischen Kunden in den vergangenen zwölf Monaten so wie Audi mit seinem Serviceangebot. Sie wählten die Verkaufsmannschaft der Marke auch zum branchenbesten Sales-Team.

    „Über drei Jahre investieren unsere Partner in China über 100 Millionen Euro allein in die weitere Steigerung der Servicequalität“, sagte Peter Schwarzenbauer, Vorstand für Marketing und Vertrieb der AUDI AG. „Um unser nächstes Rekordziel von 300.000 Einheiten bis zum Jahr 2012 zu erreichen, brauchen wir auch in China eine hohe Kundenbindung.“ Hohe Zufriedenheit mit Verkauf und Service seien hierfür die Basis.

    Für das laufende Jahr bescheinigt das Marktforschungsinstitut J.D. Power Audi hierin Bestwerte: Für den „Sales Satisfaction Index“ (SSI) befragte das Institut chinesische Neuwagenkäufer zu ihrer Zufriedenheit mit Vertragsverhandlung, Verkaufsprozess und Kompetenz des Verkaufspersonals. Unter allen Automarken auf dem chinesischen Markt wählten die Kunden Audi hier auf den ersten Platz. Auch beim J.D. Power „Customer Service Index“ (CSI) konnte kein Premiumhersteller seine Kunden mit Top-Service so begeistern wie die Marke mit den Vier Ringen.

    „Dies bestätigt auf eindrucksvolle Weise unsere Strategie des qualitativen Wachstums in China“, sagt Dr. Dietmar Voggenreiter, Leiter Audi China.

    Audi verkauft in China etwa so viele Premiumautomobile wie beide Kernwettbewerber zusammen. Das Unternehmen strebt dabei an, den Anteil der importierten Modelle am Gesamtabsatz deutlich anzuheben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat haben sich die Verkaufszahlen der Import-Modelle sogar vervierfacht, auf 3.202 Einheiten.

    Anmerkung PARA:
    Kundenzufriedenheit in China?
    Liegt wohl eher an deren Mentalität, da muckt man nicht auf und wehrt sich.
    Bzw. denk ich dass die da Drüben eh besser gestellt werden als die Melkkuh und Subventionierer aus Deutschland.
    Immerhin wächst da der Markt ja sehr schnell. Da kann man es sich nicht leisten, negative Publicity zu bekommen

    Das von dome_acs kann ich so bestätigen. Mit 2 verschiedenen Autos.
    Audi A3 1.6FSI und Renault Modus 1.2
    Und hier ging es nicht um die Vmax ,sondern das normale Fahren im Stadt, Land und Autobahnzyklus.
    Stadt 50-60km/h , Landstrasse bis 120km/h , Autobahn bis ca. 160km/h

    Um hier in den Bereichen annähernd gleich schnell auf die Geschwindigkeit zu kommen hat man nur die Möglichkeit den Wagen in den Gängen möglichst weit hochzudrehen. Beim Modus war das immer bis in Begrenzer-Nähe.
    Hier fliesst dann richtig Sprit.
    Auch bei Überholmanövern tritt man immer gut drauf.
    Den 1.6FSI hatte ich dann auch bei 10-11 Litern, den Modus sogar bei 11-12 Litern.
    Das sind halt Autos die ihre sparsamste Betriebsweise an den Tag legen im flüssigen Stadt und moderaten Landstrassenverkehr, ohne hochziehen in den Gängen.
    Bei dem Spritverbrauch ist dann auch ein 3.2 gut drin. Bzw. hat er teils weniger. Mit NWT von Zoran noch weniger Verbrauch, da er locker aus dem vollen (Hubraum/Zylinder) schöpfen kann, und sich nicht anstrengen braucht. Man cruist eher. Mit den kleinen Motoren hetzt man dann eher.

    Im Mobil New Life Thread schrieb ich gerade was interessantes, was ein User in MT verfasste.
    Mobil 1 New Life 0W40

    Er veröffentlichte dieses Dokument von Exxon.
    Das ist sehr aufschlußreich.

    http://www.techinput.com/documents/2fl/technical.ppt

    Schaut Euch das mal genauer an.


    Buchtip:
    Amazon Buchtip: Ölkreislauf von Verbrennungsmotoren III [Broschiert]
    :)

    EDIT:
    Hier noch ein
    Ölfinder für den Audi A3
    Dies ist eine Übersicht der Konzerne, mit Ihren Ölfindern. Hier findet Ihr die Betriebsstoffe für Euren A3.

    In MT fand ich einen interessanten Beitrag von dem User WOB

    Weiterführende Links:

    http://www.imakenews.com/lng/e_article001239508.cfm

    http://www.imakenews.com/lng/e_article001245322.cfm

    http://www.imakenews.com/lng/e_article0…5.cfm?x=b11,0,w

    Ich habe übers Wochenende alle Bilder zusammengestellt.

    Hier nun die Liste mit den Vorschlägen

    Bitte kontrolliert nochmals ob alle Eure Bilder dabei sind und ob sonst alles plausibel ist.
    Falls keine Einwände kommen, aktiviere ich Morgen dann die Abstimmung !!!

    Nicht täuschen lassen. Einige Bilder sind in der Vorschau etwas unscharf. Da kam ich auf die schnelle nicht an bessere Vorlagen. Boebbel hab ich auch seit Samstag noch nicht erreicht.

    Da das Thema recht aktuell ist und immer wieder aufkommt, stellt sich mir die Frage:

    Warum korrodieren beim einen A3 die Massepunkte und beim anderen nicht.
    Ich hab einen der ältesten 3.2 und die Dinger sehen aus wie neu.
    Eventuell liegts daran wie der Wagen abgestellt ist. Meiner steht in der Garage. Darum dachte ich, wäre eine Umfrage nicht schlecht.

    Bitte NUR ABSTIMMEN, wer Probleme hatte.

    Garagenparker, oder Freilandparker

    Wie ich mir zuvor dachte.

    Die Ursache des Versagens war eindeutig Spannungsrißkorrosion gewesen.
    Ich war mit dem Teil heute bei Kollegen in der Schadensabteilung. Der Schaden dürfte eigentlich nicht auftreten, da das Teil und der Kunststoff auf seine Medienbeständigkeit getestet sein sollte. Immerhin durchströmt den Zylinder ein Medium welches den Angriff auslöst. Und da sollte der Kunststoff resistent sein.
    Man hat einen anfälligen Kunststoff, eingefrorene Spannungen, oder Spannungen durch die Bearbeitung, sowie ein angreifendes Medium.
    Fällt ein Faktor raus, so hält das Teil. Hier beim Hubzylinder können innere Spannungen durch das Spritzgiessen vorhanden sein UND zusätzlich Spannungen durch die Fertigung des Bauteiles. Nämlich dem Einpressen der Düsenköpfe und dem Fügen des Konus mittels Metallfeder (sieht man später beim Röntgenbild). Um die Rißbildung nun auszulösen, genügt es dass ein Medium die Oberfläche des Kunststoff benetzt. Und das ist bei einer Sprühdüse immer der Fall....seehr ungünstig also alles.

    Ein Beispiel aus dem Alltag sind die klaren Kuchenabdeckungen aus PMMA. Mit der Zeit bekommen die immer mehr Spinnwebenrisse, bis eines Tages das Teil kaputtgeht.
    Hier hat man wiederum 3 Faktoren:
    anfälliger Kunststoff
    Medium
    Spannung
    Die Risse entstehen durch das Spülen mit Spüli. Durch den Spritzvorgang und anschliessendem Abkühlen sind im Deckel eingefrorene Spannungen vorhanden. Also alle 3 Bedingungen für die Rißbildung da. Eliminiert man nun eine der Einflußgrößen, so gibt es keine Risse. Spülen mit warmem Wasser ohne Spüli, und die die Abdeckung würde halten.

    Aufgrund der Rißlänge und Alterung der Bruchfläche dauerte dies recht lange bis zum Versagen.
    Der Riß am Hauptzylinder war solange folgenlos, bis er über den Bereich der Dichtung kam, nun konnte Flüßigkeit austreten. Und zwar immer soviel bis die Rißhöhe gleich der Füllstandshöhe im Wischwasservorratsbehälter war. Ein Ausgleich quasi.
    Die beiden Risse in der Düsenkopfnähe sind ohne Folgen. Hier steht kein Wasser an.
    Intressant aber die Verschmutzung durch Dreck und Salz im Innern der Düsenköpfe. Hier muss Dreck der vom Scheinwerferglas mit Druck abgesprüht wird, zurückgeschleudert werden und sich im Düsenkopf fangen.

    Ein aggressiveres Wischmittel scheidet aus. Da in jedem Wischwasser Alkohol enthalten ist.
    Hier ist der Faktor Einwirkdauer die Lösung des Rätsels. 7 jahre lang rißauslösendes Medium auf einem mit Spannung beladenen Bauteil, das muss irgendwann kolabieren.
    Bin gespannt wann die rechte Düse aufgibt.

    Könnte gut möglich sein, dass in Fahrzeugen der ersten Baureihen sich dieser Mangel bald häufen dürfte.
    Mein Hubzylinder hat folgende Kennung:

    07 3 (Herstelldatum: Juli 2003)
    21770 auf dem Steigrohr zu den Düsenköpfen.

    Anbei ein paar Makrobilder der Risse und des Kunststoffgefüges, bzw. der Rißoberfläche.
    Röntgenbilder konnte ich noch keine erstellen, da zur Zeit ein techn. Defekt die Anlage stillgelegt hat.
    Ich reiche diese Bilder nach.

    Hier eine gute Beschreibung zum Vorgang
    http://www.kupfer-institut.de/front_frame/pdf/JT0501.pdf

    und ein wenig aus allgemeiner Literatur


    Spannungsrissbildung
    Wie Metalle zeigen auch Kunststoffe eine gewisse Anfälligkeit für Spannungsrisskorrosion. Wenn
    Rissanfälligkeit mit einer entsprechenden mechanischen Spannung und einem entsprechenden,
    auf den polymeren Kunststoff wirkenden Medium (z.B. Lösungsmittel) kombiniert wird, sind
    Schädigung und letztlich Versagen möglich. Rissentstehung und anschliessendes Risswachstum
    durch Spannungsrisskorrosion verlaufen bei Kunststoffen je nach Art des einwirkenden Mediums
    unterschiedlich schnell. Grundsätzlich wirkt das eindringende Medium auf molekularer Ebene an
    der Rissspitze und resultiert in einer erhöhten Beweglichkeit der Molekülketten (z.B. durch Quellen
    des Werkstoffs). Die mechanische Spannung (z.B. Zugspannung an der Rissspitze) führt dann zu
    einer entsprechenden Umorientierung bzw. Entflechtung und eventuell dem Lösen von
    Molekülketten, dadurch zu Konzentration der Deformation, zu Rissausbreitung und letztendlich
    zum Versagen. Die Rissentstehung kann auf Oberflächendefekte oder auf verarbeitungsinduzierte
    Anrisse an der Oberfläche (z.B. durch mechanische Bearbeitung) zurückgeführt werden


    Spannungsrißbildung bei thermoplastischen Kunststoffen
    Amorphe, thermoplastische Kunststoffe ohne Füllstoff neigen bei Kontakt mit bestimmten Flüssigkeiten (Lösungsmitteln) zur Rißbildung. Dies wird häufig auch als „Spannungsrißkorrosion" bezeichnet. Die anfälligsten Kunststoffe sind Polycarbonat (PC), olymethylmethacrylat (PMMA), Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS) und Polystyrol (PS). Wie der Name schon sagt, ommt es zur Rißbildung durch das Zusammenwirken zweier Umstände:
    1. Im Werkstück müssen gewisse Spannungen vorhanden sein. In den meisten Kunststoffteilen sind diese aufgrund der Verarbeitung bereits in Form von „eingefrorenen" Spannungen vorhanden, oder sie entstehen durch das Einwirken externer Kräfte.
    2. Ein niedermolekulares Medium wirkt auf das Teil ein (z.B. Aceton, Alkohol).
    Auch Klebstoffe können, solange sie im flüssigen Zustand sind, Spannungsrißkorrosion verursachen.