Beiträge von Paramedic_LU

    Thema Wartung des Audi A3

    Nach langen Gesprächen mit einigen Fachleuten, muss man ehrlicherweise feststellen, dass manche vorgebene Serviceintervalle nicht gerade Laufzeitverlängernd sind.
    Dies trifft eigentlich nur für Leute jetzt deren Hobby ihr Auto ist, bzw. Leute die ihren A3 behalten möchten. Für Leasingfahrer oder Kurzzeitbesitzer ist das theoretisch überflüssig.
    Da ich meinen behalten möchte, lege ich größten Wert auf die Erhaltung aller wichtigen Komponenten von Motor und Antriebstrang. Man gab mir eine für diese Entscheidung Goldene Regel mit auf den Weg.

    Theoretisch sollte man bei allen vorgeschriebenen Intervallen jeweils bei der Hälfte dieser Zeit den Wechsel durchführen lassen. Folgende Intervalle sind die, welche ich nun mache.
    Sie sind nicht bindend. Dienen lediglich als Hinweis. Jeder entscheidet selbst für sich was er wann wechseln lässt.


    Bremsflüssigkeit
    Wie gehabt, alle 2 Jahre

    Motoröl-Wechselintervall
    Inklusive Filter, alle 12 Monate oder 15000km wechseln (was zuerst kommt)

    Motoröl
    Gutes Öl für den Einsatz im Festintervall, kein Longlifeöl

    DSG-Öl
    alle 30000km

    Handschaltgetriebe-Öl
    eigentlich Lebenszeitfüllung, spätestens bei 120000km raus, besser alle 60000km

    Haldexöl
    alle 30000km . Bei jedem 2.ten Wechsel ist es ratsam den Filter wechseln zu lassen

    Kühlflüssigkeit
    Spätestens nach 6 Jahren komplett tauschen, danach alle 3-4 Jahre widerholen

    Luftfilter
    alle 15000km bzw 12 Monate was zuerst eintritt (in Hinblick auf Streusalz-Thematik)

    Innenraumfilter/ Klimaanlagencheck
    jedes Jahr im Frühling

    Zündkerzen
    alle 60000km

    Hatte mich die Tage mit einigen Leuten, auch vom Prüfstand, zum Thema Streusalz unterhalten. In der Tat ist es ein Puzzlestein, der Einfluß hat. In Fachkreisen ist dies bekannt.
    Die Übersäuerung des Öles geht dadurch schneller voran. Auch der innere Verschleiß kann erhöht werden.
    Es gibt Berichte, wonach gerade am Ende des Luftfiltereinsatz-Lebens der Eintrag in den Motor besonders hoch ist.

    Eigentlich logisch. Der Salzsprühnebel setzt sich vorne zuerst in den Filter. Durch das Wechselspiel, trocken-feucht, und dem Einfluß der Sogwirkung von der Motorseite her, werden die schädlichen Teile nach um Nach von vorne am Filter zum Ende hin durchgereicht.

    Man empfiehlt in gewissen Kreisen die Wechsel der Luftfilter wenn die Hälfte der Einsatzzeit erreicht ist, die vom Werk vorgegeben wurde. Ausklopfen nützt wie beim Staub nichts. Da das Zeug im Vlies festsitzt und sich immer erst bei Feuchte und Regen weiter vor arbeitet.
    In Bezug auf Intervallarbeiten kann man ja echt schon fast sagen, wer das Auto behalten will, sollte bei allen vorgeschriebenen Intervallen , dies bei der Hälfte tun.

    Interessant wird nun ein weiterer Punkt. Rein theoretisch müssten vermehrt Schäden aufgetreten, bzw. aufgefallen sein in der Winterzeit, bzw kurz danach.
    Ist dies der Fall?
    Ein guter Grund für eine erneute Umfrage.
    Wann wurde der Schaden bei Euch auffällig.

    Eher im Sommer, bzw in keiner Streusalzzeit
    Eher zu Streusalz-Zeiten bzw. danach (November bis März)

    HALLO ????
    Da kommt mir wieder etwas in den Kopf. MÄRZ-APRIL !!!!
    Hier war 2004 eine Erhöhung der Schadensfälle, aber wie hoch. Sieht man in der A3Q Statistik. Auch 2005 gibt es wieder eine Erhöhung im März/April.
    War hier möglicherweise der Winter 2003/2004 besonders stark in Bezug auf Streusalzeintrag auf den Strassen?

    Es wirkt schlüssig, zugegeben, oder ????

    Denn angenommen das Salz kam hauptsächlich November bis Februar in den Filter.
    Dann braucht es Zeit bis es durch den Filter ist und in den Motor gelangt.
    Hier nun wird es beim Verbrennungsvorgang zersetzt. Es bildet sich schnell und viel Salzsäure. Die Additive des Öles werden schnell verbraucht. Die ersten Fahrzeuge fahren noch 1 Jahr bis zum frischen Öl.

    Hm....was meint Ihr?
    Meinungen bitte!!!!!!


    Hinweis am Rande. Mein A3 wurde Anfang April 2007 auffällig !!!
    Unsicherheitsfaktor ist, nicht jeder Geschädigte erkannte es, als es tatsächlich auftrat. Da schleichend. Es wurde fast meist erst erkannt beim Lesen im Forum. Hier den ersten Schaden zeitlich zu bestimmen dürfte fast unmöglich sein. In meinem Fall würde es allerdings passen.

    Zur Akustik:
    Die Ansätze sind sehr gut, was Du da machst. Man bräuchte nur ein besseres System zur Aufzeichnung und Auswertung. Die Filterfunktionen sind auch gut, aber noch nicht ganz so, wie halt in Profisystemen, das ist auch klar.
    Ich versuche mal das Meßequipment leihweise zu bekommen.

    Ono-Sokki FFT-Analysator, Kistler Beschleunigungsaufnehmer, Körperschallsonde. Mit der Auswertesoftware von Head-Acoustic dürften da gute Ergebnisse erzielt werden.
    Interessant wäre es welchen Ausgang die Ultraschallsonde vom Herr Schmutzenhofer hat.
    Theoretisch sollte man die Signale ohne Probleme in den Analysator bekommen.
    Toll wäre es wenn es mir gelänge einmal Samstags auf den Prüfstand mit Schwagers Golf zu kommen. Man könnte an der unteren Ecke des Motorblockes, mittels Gewindestange, einen kleinen Shaker ( elektrodynamischer Schwingerreger) befestigen. Durch die 45° Schrägung, erregt man alle 3 relevanten Richtungen zeitgleich.
    Fahrzeuglängsachse, Hochachse und Quer. Dann gibt man ein weisses Rauschen auf den Ausgang und ermittelt die Antwort mittels Beschleunigungssensor und/oder Schallsonde.
    So hat man andere Quellen vom Verbrennungsvorgang ausgeschlossen und hat nur die eigentlichen Teile zur Begutachtung im Spektrum die man möchte.
    Skizze vom Meßaufbau kann ich mal erstellen am Wochenende, damit ihr Einblick bekommt wie das dann in der Praxis aussieht und abläuft.
    Audi und VW, bzw. die Zulieferer machen in Ihren Akustiklabors auch nix anderes. Die kochen auch nur mit Wasser.

    Muß mal schauen wie ich das organisiert bekomme...
    Röntgen und REM klappte ja auch, warum sollte das nicht auch fruchten ;)

    Zum Umbau:
    Theoretisch ginge ein Wechsel auf eine festere Kette. Beim VR6 bietet IWIS verstärktere Varianten an. Einige R32-Fahrer bauen auf Duplexketten um. Der VR6 der bei Porsche und Benz verbaut wird hat ab Werk Duplexkettentrieb. Beim A3 3.2 geht das aus Platzgründen nicht.

    Persönlich sehe ich diese Möglichkeit als kontraproduktiv an.Will sagen überflüssig. Man gibt mehr Geld aus für etwas was man eigentlich nicht braucht, wenn man die schädigenden Einflüsse eliminiert. Ist doch billiger Festintervall zu fahren.

    Wie das beim 1.4 ist, da muß ich zugeben bin ich beim Thema Steuertriebumbau noch nicht in der Materie drin. Denke aber auch dass es beim 1.4 reicht ihn zu pflegen. Also Festintervall, gutes Öl, öfters flott fahren.

    Auch eine höherfeste Kette würde Längen und abrasiv verschleißen. Dem Wasserstoff ist das eh egal. Er macht auch dickere Ketten kaputt, vor allem, je höherfest ein Kettenteil, desto anfälliger ist es für Wasserstoffversprödung.

    Siehe Kapitel Blowby im Kettenbericht, sowie im Anhang die Ausführung von Dr.Sommer vom Werkstofftechnischen Institut zum Thema Wasserstoffversprödung.


    @ URINstinkt
    Keine Sorge wir bleiben am Ball. Hier im Thread steht eh nur ein Bruchteil dessen was die Erkenntnisse sind. Ich schrieb ja, beim 3.2 lesen die mit und änderten immer schnell die TPL zu unseren Ungunsten. Im Nachhinein ein Glücksgriff, da sie immer nur schnell ,schnell etwas darin änderten, ohne genau die Komplexität zu erkennen. Teilweise widersprechen sie sich 3x, bzw 4x in einer TPI mit ihren Aussagen. Ein Eigentor würde man sagen. Jeder Anwalt könnte das vor Gericht zerfleischen. Sie widersprachen sich ja schon im Schriftverkehr mit dem SWR etliche Male. Weil die eine Hand nicht weiß was die andere macht.

    Dean Slavnich schrieb mich mal an, ob ich auf seinem Portal nicht eine kleine Ausführung zum Thema machen wolle. Andere große Motor-Journalisten lesen ebenfalls fleißig hier interessiert mit. Dies nicht erst seit gestern.
    Eigentlich reiten sich die Konzerne selbst rein. Hätten, bzw. würden sie angemessen Kulanz geben, bei 3.2 und 1.4, würde alles kaum große Wellen schlagen, und jeder wäre zufrieden.
    Ich hab auch besseres zu tun, als mich mit Longlife täglich zu befassen. Aber es muss sein. Sonst kommt nix bei rum.
    Keiner verlangt dass 100% nach dem 3.ten oder 4.ten Jahr bezahlt werden soll. Angemessen halt. Und vor allem eines:
    Den Kunden nicht anlügen bzw. für Dumm verkaufen.

    Noch könnten sie die große Welle die in 1-2 Jahren auf sie wie bei Toyota zu rollt stoppen.
    Frage ist, ob sie es erkennen auf welchem Grat sie stehen, und für welche Richtung des Weitergehens sie sich entscheiden.
    Beim 3.2 dachten sie das anfangs ja auch nicht, glaub mir.......
    Mittlerweile wird er nicht mehr gebaut, und ich denk die haben sich da abgefunden mit. Große Stückzahlen wie beim 1.4 gab es nicht, und was man so hört wenn man ab und zu in Maintal ist, wären 3.2 Fahrer Freaks und würden es in Kauf nehmen. Seh ich etwas anders, aber egal. So denkt die Basis in Ingolstadt.

    Schliesse mich da an. Wie immer mit den Downsizing Motoren.
    1 LL Intervall ist rum. Das 2.te bringt die Wahrheit.
    Schauen wir in 2 Jahren nochmal ^^

    Dabei könnte es so einfach sein. Den Aktionären weniger Geld, dafür kulant sein bei selbstproduziertem Scheiss.
    Allein mit dem Geld was man dem FC Bayern gab, könnte man fast alle bisherigen Schäden deckeln.
    Was hat mehr Mehrwert?

    War vielleicht schlecht ausgedrückt, aber die LKuftströmung im Motorraum ist total verschiedenen, auch die Anströmung im Radkasten.
    Dazu hab ich ne technische Dokumentation. Das gleiche findet man beim 1.4 TSI und 1.2 beim Polo, wo ungünstige Anströmung während der Fahrt den Motor an bestimmten Punkten ungünstig auskühlt. Nicht umsonst wurden kleine Aerodynamische Änderungen in der laufenden Serie vorgenommen ;)

    Ach das ist glaub einfacher da vor zu gehen.
    Können wir ja auch mal Freitag bequatschen.
    Dennoch würde ich persönlich mir noch Tipps vom Anwalt holen


    Da geht einem schon wieder die Galle hoch. Man merkt dass die 3.2 Fahrer und jetzt verstärkt auch die R32 Fahrer den Konzern total wurscht sind, da es den Wagen ja nicht mehr gibt.

    Da ich davon ausgehe dass man hier von liest, sage ich an dieser Stelle, dass es noch weh tun wird mit dem 1.4
    Wir beissen uns jetzt daran fest und machen die Ausführung darüber.
    Auch werden nimmer viele Details geschrieben. Nur noch Beratungen zu betroffenen Fahrern. Rest wird im Mitgliedsbereich abgewickelt.

    Man könnte es so nennen:
    Je weniger kulant man sich erweist, desto mehr beissen wir uns am 1.4 fest X(
    Was uns wehtut soll denen auch weh tun. Siehe Toyota.
    Immerhin sind das hausgemachte Probleme wo der Kunde überhaupt nichts dazu kann.

    Die Sachlage wäre anders wären die Schäden aufs Heizen zurückzuführen oder unsachgemäßen Gebrauch.
    Aber so..... X(

    Vielleicht war auf der Seite mehr Wasser, oder die Salzkonzentration höher.
    Könnte auch sein dass durch die Aerodynamik hier während der Fahrt mehr Salzgischt hingeleitet wird.
    Oder es wurde ein Abweiserblech hinter der Bremsscheibe bei einer Radmontage leicht verbogen, dass hier nun mehr Wasser/Salznebel auf die Bremsscheibe geleitet wird.

    Salz und Wasser beeinträchtigen die Bremsleistung.

    Das wäre meine Theorie.
    Wäre das Problem geblieben, währe wohl irgendwas im Bremkreislaufsystem defekt.


    Gibt es neuere Erkenntnisse in der Sache????

    Die Dachform und das Alu gefällt mir nicht. Ähnelt mir zu stark Citroen.
    Der Rest der Karosserie nebst Scheinwerfer hinten und vorne gefällt mir sehr gut.
    Ebenso der gesamte Innenraum. Den find ich schön und gelungen.

    Am besten gefallen mir die Bilder des A1 Sportback. Die Karosserieform sagt mir 100% zu.