Zur Akustik:
Die Ansätze sind sehr gut, was Du da machst. Man bräuchte nur ein besseres System zur Aufzeichnung und Auswertung. Die Filterfunktionen sind auch gut, aber noch nicht ganz so, wie halt in Profisystemen, das ist auch klar.
Ich versuche mal das Meßequipment leihweise zu bekommen.
Ono-Sokki FFT-Analysator, Kistler Beschleunigungsaufnehmer, Körperschallsonde. Mit der Auswertesoftware von Head-Acoustic dürften da gute Ergebnisse erzielt werden.
Interessant wäre es welchen Ausgang die Ultraschallsonde vom Herr Schmutzenhofer hat.
Theoretisch sollte man die Signale ohne Probleme in den Analysator bekommen.
Toll wäre es wenn es mir gelänge einmal Samstags auf den Prüfstand mit Schwagers Golf zu kommen. Man könnte an der unteren Ecke des Motorblockes, mittels Gewindestange, einen kleinen Shaker ( elektrodynamischer Schwingerreger) befestigen. Durch die 45° Schrägung, erregt man alle 3 relevanten Richtungen zeitgleich.
Fahrzeuglängsachse, Hochachse und Quer. Dann gibt man ein weisses Rauschen auf den Ausgang und ermittelt die Antwort mittels Beschleunigungssensor und/oder Schallsonde.
So hat man andere Quellen vom Verbrennungsvorgang ausgeschlossen und hat nur die eigentlichen Teile zur Begutachtung im Spektrum die man möchte.
Skizze vom Meßaufbau kann ich mal erstellen am Wochenende, damit ihr Einblick bekommt wie das dann in der Praxis aussieht und abläuft.
Audi und VW, bzw. die Zulieferer machen in Ihren Akustiklabors auch nix anderes. Die kochen auch nur mit Wasser.
Muß mal schauen wie ich das organisiert bekomme...
Röntgen und REM klappte ja auch, warum sollte das nicht auch fruchten 
Zum Umbau:
Theoretisch ginge ein Wechsel auf eine festere Kette. Beim VR6 bietet IWIS verstärktere Varianten an. Einige R32-Fahrer bauen auf Duplexketten um. Der VR6 der bei Porsche und Benz verbaut wird hat ab Werk Duplexkettentrieb. Beim A3 3.2 geht das aus Platzgründen nicht.
Persönlich sehe ich diese Möglichkeit als kontraproduktiv an.Will sagen überflüssig. Man gibt mehr Geld aus für etwas was man eigentlich nicht braucht, wenn man die schädigenden Einflüsse eliminiert. Ist doch billiger Festintervall zu fahren.
Wie das beim 1.4 ist, da muß ich zugeben bin ich beim Thema Steuertriebumbau noch nicht in der Materie drin. Denke aber auch dass es beim 1.4 reicht ihn zu pflegen. Also Festintervall, gutes Öl, öfters flott fahren.
Auch eine höherfeste Kette würde Längen und abrasiv verschleißen. Dem Wasserstoff ist das eh egal. Er macht auch dickere Ketten kaputt, vor allem, je höherfest ein Kettenteil, desto anfälliger ist es für Wasserstoffversprödung.
Siehe Kapitel Blowby im Kettenbericht, sowie im Anhang die Ausführung von Dr.Sommer vom Werkstofftechnischen Institut zum Thema Wasserstoffversprödung.
@ URINstinkt
Keine Sorge wir bleiben am Ball. Hier im Thread steht eh nur ein Bruchteil dessen was die Erkenntnisse sind. Ich schrieb ja, beim 3.2 lesen die mit und änderten immer schnell die TPL zu unseren Ungunsten. Im Nachhinein ein Glücksgriff, da sie immer nur schnell ,schnell etwas darin änderten, ohne genau die Komplexität zu erkennen. Teilweise widersprechen sie sich 3x, bzw 4x in einer TPI mit ihren Aussagen. Ein Eigentor würde man sagen. Jeder Anwalt könnte das vor Gericht zerfleischen. Sie widersprachen sich ja schon im Schriftverkehr mit dem SWR etliche Male. Weil die eine Hand nicht weiß was die andere macht.
Dean Slavnich schrieb mich mal an, ob ich auf seinem Portal nicht eine kleine Ausführung zum Thema machen wolle. Andere große Motor-Journalisten lesen ebenfalls fleißig hier interessiert mit. Dies nicht erst seit gestern.
Eigentlich reiten sich die Konzerne selbst rein. Hätten, bzw. würden sie angemessen Kulanz geben, bei 3.2 und 1.4, würde alles kaum große Wellen schlagen, und jeder wäre zufrieden.
Ich hab auch besseres zu tun, als mich mit Longlife täglich zu befassen. Aber es muss sein. Sonst kommt nix bei rum.
Keiner verlangt dass 100% nach dem 3.ten oder 4.ten Jahr bezahlt werden soll. Angemessen halt. Und vor allem eines:
Den Kunden nicht anlügen bzw. für Dumm verkaufen.
Noch könnten sie die große Welle die in 1-2 Jahren auf sie wie bei Toyota zu rollt stoppen.
Frage ist, ob sie es erkennen auf welchem Grat sie stehen, und für welche Richtung des Weitergehens sie sich entscheiden.
Beim 3.2 dachten sie das anfangs ja auch nicht, glaub mir.......
Mittlerweile wird er nicht mehr gebaut, und ich denk die haben sich da abgefunden mit. Große Stückzahlen wie beim 1.4 gab es nicht, und was man so hört wenn man ab und zu in Maintal ist, wären 3.2 Fahrer Freaks und würden es in Kauf nehmen. Seh ich etwas anders, aber egal. So denkt die Basis in Ingolstadt.