Ich geh davon aus dass wir fast sicher die Lösung gefunden haben.
Ein Blick unter dem Mikroskop brachte Aufschluß.
Das LOGO ist nicht haupursächlich für den Riß der Kette schuld.
Der Bruch der Kette ging nicht von Aussen nach Innen. Weder von der Seite mit der LOGO-Prägung. Noch von der anderen Seite aus.
Der Bruch erfolgte von INNEN heraus.
Also fällt Kerbwirkung aus.
Größere Einschlüsse oder Ungänzen waren nicht erkennbar, so dass man sagen könnte auf Grund des verringerten Querschnittes war die Kette nicht belastbar genug, und er zog die Bruchfestigkeit nach unten.
Man vermutet Wasserstoffversprödung/Wasserstoffkrankheit als Ursache. Alle Rahmenbedingungen die es hierzu braucht, liegen leider im Longlife-Betrieb unseres Motors vor 
Aber erst nach Abschluß aller Untersuchungen kann man 100% sicher sein. Dann ist es ein leichtes, die schädlichen Größen zu verbannen.
Ich geh nur kurz auf das Thema Wasserstoffversprödung/Wasserstoffkrankheit ein, da es hier gute Literatur gibt, auf die ich noch verweise.
Wenn es dieses Phänomen wäre, wäre es eine katastrophale Entwicklung hinsichtlich ALLER neueren Motoren mit Kettentrieb und Longlife-Intervall.
Ab Werk sind die Kette und der Werkstoff vollkommen i.O
Auch die mechanischen und technologischen Eigenschaften sind mehr als ausreichend.
Im Motor geschehen Korrosionsangriffe die dies zu nichte machen.
Unsere Kette ist ein hochvergüteter Stahl. Diese hochvergüteten, hochfesten Stähle haben ihre Vorzüge, aber leider auch Angriffspunkte. Daher ist es immer ein schmaler Grat für die Ingenieure hier das richtige einzusetzen.
Temperatur, Druck, Wasser, Feuchtigkeit, saure Umgebung begünstigen diese Krankheit.
Legt man zum Beispiel unsere Kette ins Freie für lange Zeit, so würde die Feuchtigkeit der Umgebung das gleiche mit ihr tun wie es die Umgebung unseres Motor macht. Versprödung des Materials, Bildung innerer Risse, Herabsetzung der Festigkeit, Bruchanfälligkeit. Auf gut Deutsch. Die Kette wird innerlich zersetzt.
Atomarer Wasserstoff dringt bei der Herstellung des Stahls, der Kette, Vergütung durch die Oberfläche in das Gefüge des Stahls ein und lagert sich in den Korngrenzen an.Also zwischen den Körnern. Hier müsste man weit ausholen wie Eisen und Stahl aufgebaut ist. Das mach ich ganz am Schluß in meiner Ausarbeitung wenn alles bewiesen ist und wir fertig sind mit allem. Auch der Lösung wie man das Vermeidet.
Stellt Euch die Kettenlasche aus Stahl vor wie eine Styroporplatte. Sie besteht auch aus „Körnern“. Wie Stahl..
Drückt man drauf, oder zieht man in Längsrichtung, ist sie stabil und doch etwas durchbiegsam. Der Wasserstoff der atomar in dieses Gefüge eingedrungen ist wandert zwischen den Körnern entlang immer tiefer ins Material und lagert sich an Fehlstellen an. Trifft nun zufällig ein weiteres atomares Wasserstoffteil auf dieses. So verbinden sich diese 2. In Folge werden sie größer. Stellt Euch vor, ein Luftballon (unaufgeblasen) liegt zwischen den Körnern im Styropor. Pustet man ihn nun auf, verdrängt er die Kristallkörner. Er verschiebt sie in alle Richtungen von sich weg. Dies geschieht begrenzt wegen der Grenzen der Gleitebenen im Gefüge. Aber es bildet sich massiver „innerer Druck“
Passiert das oft genug auf einer Querschnittsfläche steigt der Druck im Gefüge unermesslich hoch an. Zugleich ist der „feste“ Querschnitt der die Zugfestigkeit bildet geringer geworden. Stellt euch vor, ihr löst mit Lösungsmittel und einer Injektionsnadel im inneren des Styropors einzelne Körner auf. Der Querschnitt ist weniger.
Die Festigkeit sinkt. Ebenso die mechanisch-technologischen Eigenschaften. Zieht man nun in Längsrichtung, bricht es schneller. Ebenso bei Durchbiegung.
Weiteres Bild.
Es gibt in der Biologie ein tolles Experiment was mein alter Biologielehrer im Fach Anatomie vorführte. Er nahm einen Knochen welcher normal stabil und stark ist. Den tauchte er in Säure. Ich glaub es war Salzsäure. Diese löste nun den Calcium aus dem Knochen. Calcium ist verantwortlich für die Festigkeit des Knochens. Zurück blieb ein biegsames Gummiartiges Gebilde. Ähnlich den porösen Hundekau-Knochen.
Ich hoffe ihr könnt mir folgen auf was ich raus möchte.
Erhöhter Pumpendruck, wässriges Blowby im alten Longlifeöl, zuviel Kraft auf den Spannern durch erhöhten Ödruck der kaputten Pumpe, von innen zerfressene Kettenlaschen, surer PH-Wert im Ö, abrasive feine Ruß und Glasfaserpartikel im Ö, etc... lassen die Ketten längen und zerreissen.
Warum reisst sie im R32 Golf und beim A3 nicht?
Stimmt die Theorie, dass wegen fehlendem oder unzureichendem Önebelabscheider im Golf das Blowby höher konzentriert im Ö ist, so ist der PH-Wert höher, die Additive werden überdurchschnittlich schnell dadurch verbraucht diese Säure zu neutralisieren, das Ö enthält mehr „Wasser“ und somit auch Wasserstoff. Dadurch werden die Ketten im Golf höher geschädigt, und versagen schneller.
Beim A3 ist die Säure weniger und somit auch die gelösten Wasserstoffteilchen. Eventuell würde die im A3 reissen bei 40000km Longlife ohne Wechsel. Wer weiss.
Das Logo bringt Querschnittsverjüngung mit, was die durch H2-Angriff ausgelösten Querschnittsverjüngung verstärkt.
Ihr seht schon, alles hängt irgendwie zusammen.
Trifft dies alles zu, so gibt es in wenigen Jahren eine regelrechte Lawine.
Der A3 1.6 von Handballfreak war ja auch betroffen. In der Werkstatt sagte man ihm das sei kein Einzelfall. Im Golf gehen die oft kaputt.
Auch von den 1.4 liest man immer wieder was. Man müsste echt prüfen wer von denen Longlife fuhr, am besten noch das als verschlammend bekannte Castrol-Ö, Kurzstrecken, viel Kaltphasen, etc.
Hier bildet sich viel Blowby. Das Ö verwässert und versauert. Mit Hitze und zuviel Druck beginnt der Angriff.
Diese Sachen müsste man vermeiden.
Fast alle neuen VW/Audi-Motoren haben derzeit Ketten. Gerade die neuen kleinen. Schlagwort: Downsizing der Motoren.
Wer fährt die meist? Die 1,2 Lupo und Polo, die 1,4TSI, die 1,6FSI ?
Meist ältere Leute, Hausfrauen, Leute die fast nur Stadt und Überland fahren.
Fahrten zum Bäcker und zurück. Und alle bekommen nicht viel Kilometer auf den Wagen. Das heisst die erreichen in 2j kaum die 30000km.
Die Ö-Longlifesuppe ist volle 2Jahre im Motor.
Was das heisst, kann jeder selbst weiterführen.
Gut, das ganze ist derzeit nur meine Theorie, aber sollte das mit der H2-Versprödung/Krankheit tatsächlich stimmen......OHA
Ich bleibe am Ball.
Hier ein guter Artikel zum Lesen
http://www.innovationsland.niedersachsen.de/00009/