ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von FanbertA3
Komisch vor allem wo sie bricht. Hätte nicht gedacht das sie in der mitte bricht, wenn dann eher beim loch, also an der schwächstne stelle
edit:
Auf dem bild sieht es fast so aus als ob die kette sich verbogen hätte. Das rechte blättchen steht nach rechts weg und das linke ist ziemlich genau auf höhe des inneren gliedes gebrochen
Mehr bilder und vor allem in höherer auflösung wären hilfreich, oder die bruchstelle mal genauer unter die lupe nehmen. Dann könnte man mit ziemlicher sicherheit sagen ob sie durch zuviel kraft oder durch zu viel verbiegung gebrochen ist
Das ist vom Bild her sehr schwer zu sagen. Dazu ist die Bruchfläche unvorteilhaft getroffen.
Müßte man direkt anvisieren die Bruchfläche, und ohne das Teil in der Hand zu haben ist das noch schwerer. Vermutungen gibt es einige was sein könnte.
Was mich aber stutzig macht sind die "Eingrabungen" auf der Oberseite der linken Lasche. ![]()
Normalerweise bricht so ein Teil am schwächsten Querschnitt, das wäre wie Fanbert sagt da wo das Loch ist. Es sei denn es gibt eine noch schwächere Stelle.
Frage: Ist das eine Sachs-Kette wo das Logo eingeprägt war, oder eine IWIS-Kette mit Lasergravur?
Das wäre das erste. Dann wäre es möglich dass durch den Stanzvorgang eine Kerbe entsteht, von der aus sich durch die schwellende Dauerbalstung und Torsions- sowie Longitidunal und Transversalkräfte Risse bilden und das Material schwächen.
Folge: Ein Dauerschwingbruch. Das typische ist seine Bruchfläche. Man findet die Ausgangsstelle des Dauerbruches meist in Form eines Risses, Kerbe,Lunker, Einscluß etc. Von ihm aus breiten sich über die schwellende Belastung sogenannte Rastlinien aus. Die Bruchfläche vergrößert sich. Und zwar soweit bis die restliche Materialstärke der Belastung nicht mehr gewachsen ist und in Form eines Gewaltbruches dann das Werkstück versagt. Die Bruchfläche des Gewaltbruches ist feinkörnig, die der Daueranrißfläche Linienförmig. Sowas würde man gut erkennen.
Kann es sein dass die rechte Lasche im Bereich der Bohrung riß? Oder seh ich das nur schlecht? Von der Länge der restlichen Lasche käme es eigentlich bis fast in den Bereich hin.
Die Linke Lasche zeigt feinkörnige Struktur.
Eine meiner Theorien ist ein Dauerbruch der rechten Laschen, In dem Moment des Bruches der rechten Lasche, ist die Beanspruchung so groß, dass die linke Lasche durch einen Gewaltbruch versagt.
Aber um genaues zu sagen, bräuchte ich die Teile.
Man würde Mikro-Härtemessungen vornehmen, Gefügeabdrücke und unter dem REM die Bruchfläche ansehen. Dann hätte man das Rätsel zu 100% gelöst.
Weitere Faktoren sind die Wärmebehandlungen und die Sauberkeit der Bohrungen. Gab es hier Gratbildung oder Mikrorisse, ist das Versagen nur eine Frage der Zeit.
Im Decker, der Bibel der Konstrukteure für die Berechnung und Maschinenelemente steht ein großes Kapitel über die Auslegung von Kettentrieben. Unter anderem auch, über die Wichtigkeit der Öschmierung. Je schlechter diese ist, umsomehr sinkt die Lebensdauer.
Ob irgendwo , irgendwann mal immer der Öfilm abreisst?
Mehr Ruß im Ö sorgt ebenso zu verminderter Schmierwirkung etc...
Junge Junge was ein Thema
Da könnt man glatt eine Doktorarbeit machen ![]()
EDIT:
Gerade noch gesehn, die rechte Lasche zeigt eine Kraterbildung und Wulstbildung. Hat keine gerade Bruchfläche wie die Linke Lasche. Das nennt man Brucheinschnürung. Kommt kurz vorm Bruch. Ein Bild dazu von einem Norm-Zugstab wie er beim Zugversuch benutzt wird zur Ermittlung der technologischen Eigenschaften des Werkstoffes, fand ich HIER
Könnte also ein Indiz auf die große Kraft sein , die im Kettenstrang herrscht.





