Vieles geht früher zu Bruch in folge fehlender, zu starker, oder falscher Verrippung. Man kann die Steifigkeit und Dauerbelastung in der Entwicklung zwar mittels FEM gut berechnen, doch scheuen viele Firmen immer noch eine kostenintensive Bauteiloptimierung mittels holografischer Interferometrie oder der Speckle und Moire-Technik. Mit der experimentellen Modalanalyse kann man Schwingungseigenformen ermitteln, aber man benötigt dazu die zuvor aufgeführten Verfahren zur Durchführung. Und das kostet. Es ist oftmals billiger, gewisse Teileversagensarten in Kauf zu nehmen während der Serie. Es ist billiger. Aber dem Image des Konzerns schadet es. Hier regieren halt die Kaufleute.
Wenn ich drandenke was das ein Hick-Hack war als wir in den 90ern das erste Kupplungspedal und Gaspedal aus PA66 entwickelten, was da ein Geschrei war. Die Optimierung der Verrippung im Kupplungsfuß dauerte fast 14 Monate. Aber gebrochen ist nie eines 
Das Bremspedal wäre auch kein Problem gewesen. Aber da traut sich bis heute kein Hersteller dran, aus Angst es könnte brechen bei einer Notbremsung. Das gäbe große Kosten wegen Schadensersatzansprüchen durch das Versagen sicherheitsrelevanter Teile. Daher sind die Bremspedale bis heute aus Stahl.
Bei Verrippungen führen meist Spannungspitzen in Folge zu großer Winkel und fehlender Radien an den Kreuzungspunkten der Streben zum Bruch. "Kerbwirkung" genannt.
Dies nur am Rande 