Nun dann berichte ich mal was sich so ergab im Analysezentrum.
Ich fuhr erst ma nen größeren Umweg um den A3 stramm zu bewegen. Damit er auch rasselt und klopft und kein Vorführeffekt das ganze überflüssig macht. Der Leiter dort machte einen sehr kompetenten Eindruck und man konnte sich gut mit ihm unterhalten.
Wir gingen zum A3, ich startete den Motor, dann begaben wir uns zum Radkasten. Er hörte das Rasseln, und Spitz pass auf, das Klopfen-Pochen des Zweimassenschwungrades.
Ketten und Kettenspanner schloß er aus.
Er sagte es kommt vom Getriebe, und das sei normal.....Ich schluckte erst ma kräftig, zählte insgeheim bis 10 bevor ich antwortete.
Ich sagte ihm das sei nicht normal, da er 3,5Jahre nichts hatte und seit April schepperte und rasselte. Er setzte sich ins Auto und trat Kupplung und auch ma wieder nicht.....Also ist er mit der Sache vertraut, so schien es mir.
Ich sagte ihm mir ist es wurscht was das ist, ich wills jedenfalls weghaben egal was die tauschen. Ich sprach nochmals das ZMS an. Er sagte sie hätten einige gehabt aber nur Diesel. Von 3.2ern ist ihm nichts bekannt. Dann klärte ich ihn mal auf betreffend Vasquez Prozess, dem Klopfen der anderen Typen wier S3, TFSI, Golf GTI, R32......plötzlich merkte ich an seiner Reaktion dass ich wohl in ein Bienenest gestochen hatte. Es machte mehr als den Anschein als wusste er was.
Er meinte, da müsse man wohl das Getriebe wechseln, und wenn man da schon bei ist, gleich das ZMS. Ob ich wirklich ein neues Getriebe will? Natürlich, aber erst nach Abklärung was ich zahlen muß. ABER, der Wagen muß hinterher leise sein.
Da Samstag war, bekam er keinen Ansprechpartner in Ingolstadt. Er ruft Montag dort an, klärt was man machen kann, informiert mich, und dann geht es um die Kosten.
Ich zeigte ihm auch die Bilder von dem Getriebeschaden, den ein Mitglied von A3Q neulich hier hatte. Auch hierbei zeigte er Routine als hätte er so was täglich.
Ich sprach dann nochmals die Ketten an. Da hängt er noch mal das Diagnosegerät an, um den ZZP zu ermitteln. Auch hier wollte er Anfangs nichts wissen, als ich dann aber die berühmte TPL erwähnte und was drin steht plauderte er wie ein Buch. Die Fälle sind öfter als wir denken. Wie in einem, Sondertraining-Schreiben drinsteht, soll das Überziehen der Serviceintervalle die Kettenlängung verursachen. Schuld sei gealtertes Ö (teils auch minderwertiges Ö, wenn vom Kunden unsachlich gekauft) in dem sich Ruß-Partikel befinden. Diese wirken verschleißfördernd.
Er gab uns den Rat, alle 15000km, das Ö zu wechseln, so könnte man einer Kettenlängung vorbeugen. Er persönlich hält gar nichts von den Longlife-Intervallen. Wir gingen dann noch etwas ins Detail. Meiner hätte wohl nur normalen Verschleiss, mit den 3° ZZP-Verschiebung. Denn defekte Spanner und gelängte Ketten würden anders Klingen.
Wir überspielten noch meine Videos auf seinen PC. (Dort war eine Verknüpfung zu Audi-Speed.com auf dem Desktop....hehe) und schauten sie uns an. Ich fand es mehr als positiv, dass er die Geräusche hörte und noch mehr, das KLOPFEN/Pochen im Hintergrund, was vom ZMS kommt.
Jetzt bin ich gespannt was sich Montag ergibt. Ich hoffe es liegt echt am Getriebe. Und dass nach einem Tausch des Getriebe und ZMS mein kleiner blauer schnurrt wie ein Kätzchen...wie es am ersten Tag war.
Leider fand ich negativ, dass so ein großes AUDI-Zentrum keinen A3 3.2 oder TT 3.2 als Vorführwagen oder sonstiges hat. Ein R8 steht mal dort im Showroom, aber der bringt mir nix.
Er sagte auch ein Vergleich wäre optimal. Da er aber das Geräusch trotzdem anerkennt ist dieser Akt wohl dann nicht nötig.
Also am Montag geht es hier weiter
Edit:
Weiterführender Link, Kettenlängung durch zu lange Öwechselintervalle