Beiträge von Paramedic_LU


    Jetzt wo Du es sagst :-o

    Ich konzentrierte mich da glaub auf die nette Dame die mir gerade mein Drink von der Lounge-Bar rüberreichte (**)

    Die Europäische Kommission hat den unabhängigen Autowerkstätten einen freien Zugang zu Reparatur-Informationen von Herstellern gewährt.
    Daimler, Toyota, General-Motors und Fiat seien nun rechtlich gebunden, allen unabhängigen Werkstätten in der EU technische Informationen für Fahrzeugreparaturen zur Verfügung zu stellen, teilte die Kommission mit. Die Verpflichtungszusagen der betreffenden Hersteller seien erfolgt, nachdem eine Untersuchung der Kommission ergeben habe, dass die Vereinbarungen zwischen diesen Herstellern und den von Ihnen zugelassenen Werkstätten gegen die Bestimmungen über wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen verstoßen würden. Dadurch könnten unabhängige Reparaturbetriebe vom Markt gedrängt werden. Die Verpflichtungen seien bis Mai 2010 verbindlich. Die Verstöße gegen die Wettbewerbsbestimmungen würden für die Verbraucher eine geringere Auswahl und höhere Preise bedeuten, da unabhängige Werkstätten zumeist günstiger seien als Vertragswerkstätten. Der Preisunterschied betrage bis zu 50%
    Ausserdem bestehe die Gefahr, dass Autos, die ohne die entsprechenden technischen Informationen repariert würden, nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen und zu Umweltverschmutzung und erhöhtem Treibstoffverbrauch beitragen.

    Quelle: Rheinpfalz 19.9.2007

    Wenn in den Autoscheinwerfern eine Glühlampe den Geist aufgegeben hat, sollte man nicht nur das defekte Teil, sondern auch das noch intakte Gegenstück erneuern lassen.
    Vorallem bei Abblend- und Fernlicht geht der TÜV Süd davon aus, dass beim Ausfall des ersten "die Tage des zweiten Exemplares ebenfalls gezählt sind".
    Wichtig sei ausserdem, rechts und links Lampen gleicher Art zu verwenden.

    Autolampen sehen oft gleich aus, ohne es zu sein.

    Quelle: Rheinpfalz 19.9.2007

    Weder Steigung noch Gefälle auf der Messstrecke

    Je nach Temperament haben sich viele Menschen schon gewundert oder geärgert. Ihr neues Auto mit einem fabelhaften Normverbrauch überschreitet diesen Wert an der Zapfsäule bis zu 2 Liter, obwohl sie sich eines ganz normalen, möglichenweise sogar zurückhaltenden Fahrstils befleissigt haben.

    Nehmen wir als Beispiel einen Peugeot 207 1.6 HDI, dessen Normverbrauch mit 4,8 Litern Diesel pro 100km angegeben wird. Im Alltagsbetrieb ermittelten wir an der Zapfsäule 6,2 Liter - nicht astronomisch hoch, aber doch ein Unterschied von fast anderthalb Litern.

    Ebenso ernüchternd fällt der Vergleich zwischen Theorie und Praxis bei einem Blick auf den Co2-Ausstoß aus. Wenn ein Liter Diesel verbrannt wird, werden 2,63 Kilogramm Kohlendioxid in die Luft geblasen. Ein Verbrauch von 4,8 Litern führt also zu 126 Gramm Co2 pro kilometer. Wer nachrechnen möchte: 2,63kg mal 4,8 ergibt 12,6kg auf 100km. Die Zahl 126 klingt fabelhaft - liegt sie doch unter dem allgemein angepeilten Grenzwert von 130.
    Wer indes den Co2-Ausstoß aus den in der Praxis gemessenen 6,2 Litern Dieselkraftstoff errechnet, der kommt auf 169 Gramm pro Kilometer - und schwupps ist das gute Gewissen zur Rettung des irdischen Klimas dahin.

    Fahrzyklen entscheiden
    Die Lösung dieses Wiederspruches ist einfach, das Geheimnis verbirgt sich in den Fahrzyklen, die den Normmessungen zugrunde liegen. Rudolf Thom, seit Jahren bei Daimler zuständig für Messungen und Einstufungen von PKWs, erklärt, dass die entsprechenden Normen ursprünglich nicht dem Verbrauch dienten, sondern der Ermittlung der Abgaswerte. Lange Jahre hatte man einen Drittelmix nach DIN ( Deutsche IndustrieNorm ) aus Stadtverkehr und konstanter Fahrt mit Tempo 90 und 120 zurückgelegt. Weil dieser Zyklus mit dem wirklichen Leben wenig zu tun hatte - es fehlten vorallem die Beschleunigungsphasen -, wird seit 1996 nach dem Neuen europäischen Fahrzyklus ( NEFZ ) gemessen, der eine Fahrtstrecke von 11 Kilometern auf dem Prüfstand simuliert. Zwei Drittel der Strecke bestehen aus Stadtverkehr, wobei je vier Mal aus dem Stand bis 15km/h, 30km/h und 50km/h beschleunigt und dazwischen zwölf Mal auf Tempo 0 heruntergebremst wird. Im ausserörtlichen Fahrprogramm geht es ohne Halt auf Tempo 70 , es folgt eine Verzögerungsphase zurück auf 50km/h und eine weitere Beschleunigung auf 120km/h. Nach 20 Minuten ist der Messversuch beendet.

    Ein Drittel in der Stadt
    Zweifellos hat dieses Verfahren einen Mangel der alten DIN-Norm beseitigt, kommt aber immer noch längst nicht an die Wirklichkeit auf unseren Strassen heran. Die sagt nämlich nach zuverlässigen Statistiken aus, dass ein Drittel unseres Verkehrs in der Stadt stattfindet und zwar mit einer mittleren Geschwindigkeit von 34km/h. Ein weiteres Drittel geht über Landstrassen mit Tempo 77, das letzte Drittel gilt den Autobahnen, wo im Durchschnitt 118km/h gefahren werden.
    Im neuen europäischen Fahrzyklus beträgt die mittlere Geschwindigkeit nur 33,6km/h, liegt also noch unter dem echten Wert im Stadtverkehr. Der Bereich von 101 bis 120km/h wird nur mit 3% der Messstrecke berücksichtigt. Gar nicht in den Test eingegangen ist die Tatsache, dass in Deutschland nicht alle Strassen topfeben verlaufen: Steigungen sieht der Fahrzyklus ebenso wenig vor wie Gefälle.

    Den Normwert im Strassenverkehr zu erreichen - das ist ein Ziel, das sich vielleicht mit ganz bewusstem vorrausschauendem Fahren in möglichst hohen Gängen erreichen lässt. So etwas kann man bei sogenannten Ecotrainingskursen lernen. Der halbe Tag und das Geld dafür sind gut angelegt, denn anschliessende Verbrauchsminderungen bis zu einem Drittel sind keine Seltenheit.

    Quelle: Rheinpfalz 19.9.2007

    Es geht weiter.
    Samstag fahr ich nach Mannheim ins Analysezentrum. Gerade hatte ich ein nettes Gespräch mit dem Meister dort. Er macht einen sehr vernünftigen Eindruck. Wir werden in Ruhe die Sache angehn. Der Verdacht ging aber nach dem jetzigen Gespräch und den Symptomen eher in Richtung Zweimassenschwungrad. Was mir recht wäre. Da das in aller Regel in einem Tag erledigt ist. Der Unterschied des ZZP bei der Kette liegt jetzt übrigens nur bei 3°. Gestern frisch ausgelesen. Da scheint das Update der Motronic wohl "heilend" einzugreifen. Denn vorher war der Unterschied 4-5°
    Ich bin sehr gespannt auf den Samstag


    Hier noch ein Pressebericht.
    Das Geräusch könnt es sein

    Ingolstadt - Audi ruft alle A3 mit 2,0-Liter-TDI-Diesel-Motor und Sechs-Gang-Handschaltung zurück, die in der Zeit von Mitte 2003 bis Ende 2004 gebaut wurden. Das sind weltweit rund 70.000 Fahrzeuge, sagte Audi-Sprecher Jochen Grüter zu SPIEGEL ONLINE. In Deutschland sind rund 20.000 Diesel-A3 von dem Rückruf betroffen.
    In diesem Produktionszeitraum hätten zwei Zulieferer die Feder für das Zweimassenschwungrad hergestellt. Einer davon habe fehlerhaftes Material geliefert, das eventuell brechen kann. Die zurückgerufenen Fahrzeuge müssten überprüft und bei rund 40.000 (12.000 in Deutschland) die Feder ausgetauscht werden. Ein Schaden macht sich durch ein lautes mechanisches Geräusch bemerkbar. Das Fahrzeug kann zwar für kurze Zeit weiterfahren, sollte aber sofort in die Werkstatt gebracht werden. Bisher seien nur einzelne Fälle bekannt geworden, Unfälle habe es bisher nicht gegeben.
    Die Halter werden über das Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben und zum Werkstattbesuch gebeten. Für die Reparatur müssten sie einen Werkstatttag einplanen, sagte der Audi-Sprecher.