Die Bevel-Box war ja nun eingetroffen, somit konnte es am Projekt weitergehen.
Die Einstellung der Blattspur ging mit der Bevel-Box sehr easy und schnell. Die mechanische Nullstellung lag schon so gut, daß nur minimal nachgebessert werden musste.

Der nächste Schritt war der Einbau des Jeti-Drehzahlsensor. Er wurde an einem Carbonstab so fixiert, dass er unterhalb der Rotorkreisfläche messen kann. Im Sender wurde er eingebunden und richtig auf 4-Blattkopf eingestellt. Man sollte dies nicht unter einer LED-Leuchte machen. Die Frequenz des LED-Lichtes stört die Messung und es gibt Abweichungen.

Etwas länger dauerte die richtige Einstellung des AC3X. Aber auch das wurde gemeistert und alles funktionierte so wie es sollte. Die Elektronik wurde dann gewissenhaft befestigt.


Der letzte Schritt vorm Einflug war die Montage der Spinblade-Rotorblätter. Diese Scaleblätter machen echt schon was her 

Auf dem Flugplatz bei gut -5°C angekommen, war Eile geboten. Gerade der Akku bereitete Sorgen. Doch bis alles aufgebaut, montiert, kontrolliert und eingestellt war dauerte es doch gute 15 bis 20 Minuten. Die Finger waren auch schon ganz steif.

Leider war ganz kurz nach dem Anlauf ein garstiges Klackergeräusch zu hören, was aus dem Bereich Heckrotor/Getriebe zukommen schien. Daher wurde sofort noch am Boden abgebrochen, und eine Fehlersuche in der warmen Wohnung sollte Klärung bringen.
Man konnte beim Drehen der Heckwelle beobachten, dass wohl das eine Ritzelrad auf 2-3 Zähnen nicht eingreift. Daraufhin wurde das Heckteil vom Heckrohr abgebaut. Das Heckrohr wurde vom Getriebe getrennt und letzteres auch aus dem Chassis entnommen. Eine sorgfältige Begutachtung aller Teile ergab, dass es nichts offensichtlich Defektes geben konnte. Also wurde nochmals alles zusammengebaut und in der Wohnung geprüft. Nun war seltsamerweise kein Sprung mehr vorhanden. Die Vermutung lag an der langen Verweildauer bei Minusgraden und Temperaturverzug sämtlicher Bauteile. Also kurz vor Dämmerung ein erneuter Schwebeflug.
Leider nahm die Cam das Restlicht nicht gut auf, so dass man fast nix bis gar nix sieht. Aber der Klang ist ruhig und sauber erkennbar. Jetzt muss bei wärmeren Temperaturen und im Hellen geflogen werden.
Alle Details sind in meinem Blog unter http://christoph53-rc.de nachzulesen