Beiträge von Paramedic_LU

    Es gibt meiner Meinung nach derzeit mehr Gründe gegen eine komplett elektrische Lösung als dafür.

    Ein Mix aus allem ist die bessere Lösung.
    Wie will man Nutzfahrzeiuge elektrisch betreiben? Dazu zählen neben LKW auch Bagger, Raupen, und auch die ganz großen Kaliber in den Tagebauen die die seltenen Erden für die Akkus abbauen.
    Im Video von Planet Wissen wurde es gesagt. Der aktuelle Automobilverkehr erzeugt weltweit nur 5% vom CO2
    Da sollte man erstmal an anderer Stelle schauen wie man und wo einspart.
    Massentierhaltung erzeugt auch viel CO2, und schlimmer Methan, das mehr als CO2 schädigt.
    Die Herstellung eines Elektroautos verbraucht mehr Energie als die eines konventionellen, nicht nur vom Akku her.

    Mir stösst bitter auf, dass sich in Deutschland alle Welt auf die Autos einschiesst, wo es größere Verursacher gibt. Vorallem im Ausland.
    In Rußland brennen unzählige unterirdische Kohlengruben, bzw schwelen unlöschbar vor sich hin. Jede einzelne erzeugt mehr CO2 als der deutsche Verkehr.
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/brennen…r-erde-1.291416

    Beispiel BMW I2 oder wie dieser Audi A2 Verschnitt heisst. Fast komplett aus Verbundmaterialien. Schön leicht...aber verschwenderisch in der Produktion. Und wie entsorgt man das Zeug? Metallautos schmilzt man zum größtenteil ein.

    Aber viele Leute sind auf Verbrenner angewiesen. Auch die auf dem Land. Denen kann man nicht verbieten ihr altes Auto zu fahren, oder zwingen Kredite aufzunehmen.
    Auf dem Land ist es jetzt schon katastrophal.
    Und wie gesagt, ein Verbot zu nem gewissen Zeitpunkt seh ich als Zwangsenteignung von Millionen Bürgern an.
    Wie das rechtlich zu sehen ist, da werden sich Juristen drauf spezialisieren wenns kommt.

    Man muss an die Sache mit Maß und Weitblick ran, nicht mit dem Dampfhammer a la Raute Merkel, dass im Jahr 2020 in Deutschland 1 Mio E-Autos fahren etc.


    EDIT: Paralell zum hohen Strombedarf der E-Mobilität, kommt der weltweit stark wachsende Energiefrass unserer tollen mobilen und vernetzten Welt, in Form von immer neueren und größeren Rechenzentren und digitaler Währung produzierender Server-Farmen.
    Dieser Stromverbrauch muss addiert werden. Wo soll die ganze Energie herkommen? Schadstofffrei
    https://www.welt.de/wissenschaft/a…iller-wird.html

    .

    Ich seh noch weitere Probleme mit Verboten.
    Wenn Frist kommt, oder vorzeitig alle Verbrenner zu verbieten, bleiben Millionen Deutsche nicht mobil. Es gibt aber Millionen Leute die sich kein neues E-Auto kaufen können. Heute schon. Selbst ein neuer Verbrenner der kleinsten Klasse ist nicht drin. Wenn ich nun mit Blick auf Berlin und Deutschlands Zukunft schaue, sehe ich da eher noch eine Verschlechterung, als dass diesen Leuten Geld überbleibt.

    Also was kommt? Zwangsenteignung der Bürger? Was quasi ein Fahrverbot aller Verbrenner bedeuten würde?
    Da wir ein "Rechtsstaat" sind, in dem der Amtsschimmel nur so wimmelt, seh ich da dann, so negativ der Rechtsstaat jetzt ist, Vorteile.
    Denn dann werden Klagen eingereicht ohne Ende. Anwaltskanzleien spezialisieren sich auf diese Verfahren um das Geld zu ziehen.
    Wiederum andere werden in Richtung Gleichstellung klagen. Nämlich dahingehend Richtung europäischer Gerichtshof. Deutschland will ja Führungsposition in Europa sein. Folglich geh ich davon aus dass hier die Fahrverbote zuerst kommen werden/könnten.
    Die ganzen östlichen Mitglieder oder Italien , Portugal etc. werden da nicht Folgen, folglich wäre ich als Deutscher in Europa gegenüber anderen EU-Staaten diskrimiert. Und dann wird geklagt.
    Wenn das dann jeder macht, wird der Justizapparat erst mal lahmgelegt, denn die vielen Anträge können vom Justizpersonal gar nicht innerhalb der Fristen bearbeitet werden.
    Dass zeitgleich andere EU-Staaten mit Deutschland den Verbrenner verbieten halte ich für ausgeschlossen. Macht das mal in Italien, Frankreich, Polen etc., die stürmen den Regierungspalast.
    Ich wäre bis dahin Rentner und hätte Zeit und Muse und Geld, mich durch alle Gerichte zu klagen , natürlich mit einem Fachanwalt der zudem darauf spezialisiert ist Fristen auszureizen und auf Zeit zu spielen. Das Ganze bis ich im Sarg bin.
    Ich war ja schon immer "Steuerketten"-Querulant, dann bin ich halt E-Auto-Querulant :)

    Also soooo einfach wie die Politik und E-Befürworter sich das vorstellen wirds nicht.
    Und meine Punkte sind nur wenige von vielen, die ein Verbot so schnell nicht kommen lassen


    EDIT: Noch ein Punkt.
    Elektrosmog. Die Leute jammern wie ein Schloßhund wegen ein paar Handystrahlen, setzen sich aber auf eine riesige Batterie umgeben von 4 Elektromotoren die mächtig Dampf abgeben :D

    Was mir noch einfällt......eine Wild-Cam, wie ich sie holte.
    Kaufen, oder von Freunden kurz ausleihen.
    Hat man die mal, findet sich immer ein Einsatzzweck ^^

    Aber so sieht man die Gewohnheiten der Tiere und kann gezielt agieren.
    Bei den Mäusen ermittelte ich ihre Hauptlaufrouten. Und genau da platzierte ich die Fallen, 90° gedreht zur Laufrichtung. Sie laufen so zwangsweise in den Auslösebereich der Falle....und Schnapp...keine Chance

    Das hab ich vor Weihnachten kennengelernt, die kamen durch winzige Spalten im Blechgartenhaus :S

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    Morgen sind es 10 Jahre her mit der Steuerkettenreparatur. 8o

    bei jetzt im Jahre 2018 insgesamt gefahrenen 211000 km, (die neue Kette hat somit ca. 130000km gelaufen), sind die aktuellen Messwertblöcke 208/209 bei 0°/-2°KW und somit Top!

    Es war also eine gute Entscheidung damals, dass ich in Frankfurt die Reparatur vollzogen hatte. Es wurde sauber und gewissenhaft repariert.
    Die Werte nach der Reparatur wearen beide 0°

    Danach fuhr ich bis heute halbjährliche Ölwechsel. Für mich der Beweis, dass gutes Öl und kurze Intervalle das A+O bei der "Kettenlängung" sind.
    Vor der Reparatur waren die Werte mal richtig hoch gewesen.
    Ölwechsel
    1.2.2005
    29955 km
    Castrol SLX II (Öl der Werkstatt)

    Ölwechsel
    20.6.06
    60442 km
    Castrol SLX II ( Öl der Werkstatt)

    Schaden wird von mir das erste Mal bemerkt
    4.5.2007
    74074km

    Ölwechsel und Umstellung auf Festintervall
    16.10.07
    81196 km
    Castrol SLX III (5W-30)

    8.2.08 Reparatur der Steuerketten
    86614km
    Vor Reparatur Messwertblöcke:
    208: -5°KW
    209: -6°KW
    Nach Reparatur Messwertblöcke:
    208: 0°KW
    209: 0°KW

    Mit Schrecken denk ich an den Steuerkettenbericht. Der wird nächstes Jahr 10 Jahre alt 8o
    Wohin ging nur diese Zeit? :huh:

    Aber egal, alles richtig gemacht. Der 3.2 läuft immer noch bestens :thumbup:


    Zumindest in meinem Fall kann ich das bestätigen und den Nachweis führen :)

    Wenn ich seh wo die Werte damals mit Longlife kurz vor der Reparatur standen, und dann 10 Jahre danach, ohne Longlife...das sind Welten ^^

    Das Ganze klingt intressant, aber ich denke für uns hier ist das nicht unbedingt ein notwendiges Mittel.
    Persönlich sehe ich keinen Anwendungsfall, und hab mal etwas recherchiert, und die Daten meines Wagens aufgelistet.
    Immerhin hat mein 3.2er jetzt schon 10 Jahre!!!! nach dem Kettentausch in Frankfurt auf dem Buckel.

    Ich meine mich zu erinnern, bei Addinol`s Ölworkshop bei Audi im Rahmen des 10-jährigen A3Q-Jubiläums, dass Zusätze jeder Art zum Öl nicht gerade ganz ideal sind, da die Öladditive diese Partikel als Fremdstoff erkennen und sie im Filter mit sich selbst ablegen, und sich somit selbst reduzieren.

    Auf Grund meiner eigenen Erfahrung am 3.2-Liter VR6 Motor seh ich da bei Verwendung guten Öles und kurzem Ölintervall keine Veranlassung dazu, sowas einzusetzen.
    Den Verschleiß der Kette bemisst Audi in der Veränderung der Zuordnung von Kurbelwelle zur Nockenwelle, gemessen in °KW
    Der Toleranzbereich liegt bei +/- 8°KW
    Bei neueren BUB-Motoren (VR6-Motoren der Baujahre 2006-2009) wurde er auf +/-10°KW erweitert in der TPI von Audi.

    Mein VR6 wurde im Februar 2008 bei einem Kilometerstand von ca 80000km repariert und bekam einen komplett neuen Kettensatz inklusiver aller nötigen Bauteile und neuen NWV. Die ausgelesenen Messwertblöcke lagen direkt nach der Reparatur bei 0°/0°KW
    Die größte Längung erfährt die Kette erfahrungsgemäß beim Einlaufen, durch das Setzverhalten, was aber durch den Spanner ausgeglichen wird. Und schon bei der Produktion wird die Kette je gereckt um Spiel auszugleichen.
    Die ganzen Beobachtungen schrieb ich seinerzeit hier zusammen: Erfahrungsbericht: Reparierte Steuerketten und die Zeit danach…
    Betrachte ich meine persönliche Längungen, bei jetzt im Jahre 2018 gefahrenen 211000 km, (die neue Kette hat somit ca. 130000km gelaufen), so sind die mit aktuell
    0°/-2°KW Top!
    Der Zweite Lebensabschnitt meines 3.2er´s
    Auch die Verschleisswerte im Öl sind sehr gering.

    Mein persönliches Fazit:
    Bei gutem Öl und kurzen Intervallen brauchen Motoren meiner Meinung und Erfahrung nach, keine Zusätze.
    Es könnte hilfreich sein bei Fahrern die sich nicht besonders kümmern, und das Longlifeintervall bis zum letzten ausquetschen, sowie bei der Ölwahl nicht besonders gute Öle wählen.

    Gestern kam auf Planet Wissen eine meiner Meinung nach sehr gute Sendung mit mal kompetenten Gästen zum Thema Zukunft Automobil.

    Die Herren liegen eigentlich auf meiner Gedankenwelle die ich schon immer vertrete. Verbrenner bleiben, Diesel ist bestes Mittel bei Verbrennungsmaschinen und vorerst nicht wegzudenken, Elektro ist der falsche Weg, auf Lange Sicht die Brennstoffzelle im Mix mit einigen anderen.
    5% vom weltweiten CO2 sind nur vom weltweiten Autoverkehr.

    https://www.planet-wissen.de/sendungen/send…ustrie-100.html

    Video: https://www.planet-wissen.de/video-die-deut…haengt-100.html

    sollte man mal schauen

    Für den Sonntag hätte ich noch was gefunden, für die Leute die bis Montag bleiben. Nicht weit von der Burg, Richtung Westen, findet sich ein Lost-Place

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