Beim Thema Öl halte ich dagegen.
Das wird nicht gedrosselt werden, im Gegenteil. Der Bedarf an Petrochemischen Produkten wird steigen (Pharma, Medizin, Kunststoffe etc)
Auch für die E-Mobilität werden Unmengen Kunststoffe gebraucht.
Pro Liter Rohöl hat man durch die Destillation fixe prozentuale Anteile der verschiedenen Fraktionen, und da fällt dann immer Diesel und Benzin an.
Dieser Preis wird an der Börse festgelegt, nicht durch die Politik.
Was anderes ist die CO2 bepreissung. Die wird auch nicht wie jetzt angekündigt exorbitant steigen, dass es unerschwinglich wird.
Der Markt reguliert auch die Politik. So war es vor, während und nach der grossen Depression in den USA auch. Die politik damals regulierte sehr oft ihre fixen Ziele um große Unruhen und Verwerfungen zu verhindern. Und so wird es in 10 und 20 Jahren auch sein. Wenn nicht wirklich ein größerer Umbruch in der Währungswelt und Wirtschaft passiert, wird es kaum mehr Menschen in den unteren bis mittleren Klassen (welche die größte Menge bildet) geben, die Geld für eine E-Kiste und Strom haben. Auch ist die Landbevölkerung in Deutschland in Zahlen höher als Stadtmenschen. Die werden weiterhin auf Verbrenner und bezahlbaren Sprit angewiesen sein. Der Netzausbau wird auch locker 20 und mehr Jahre dauern. Und der ÖPNV kollabiert jetzt schon und funktioniert nicht. In einer Handvoll Großstädte vielleicht. Aber nicht in der breiten Masse und auf dem Land.
Babyboomer werden Rentner, Renten werden kleiner, somit fällt eine große Gruppe an E-Kisten-Käufer auch weg. Und diese große Menge sind Wähler die Politiker wieder brauchen, folglich werden Aufweichungen stattfinden. Wer hätte vor 1 Jahr geglaubt dass am Verbrenner-Aus gerüttelt wird? Die wenigsten.
Ich seh dem Allem sehr entspannt entgegen. 
In 10 und 15 Jahren können wir mal vergleichen was eingetreten ist und was nicht.