Hier dann mal meine Erfahrung mit dem Keropur G von BASF
Ich rief nochmals dort an und erfragte die Sache mit der Einfüll-Reihenfolge.
Es sei nicht zwingend erforderlich, fördert aber die homogene Mischung.
Na das passt doch. Somit hat man da alle Freiheitsgrade.
Der Tank war etwas mehr als halbvoll. Wie immer mit Aral Ultimate 102, da ja Zoran das Steuergerät im Jahre 2009 daraufhin abgestimmt hatte. Die Aussentemperatur betrug ca. 18 Grad. Der Motor stand ca 45 Minuten. Die Öltemperatur war noch bei gut 70°C , gemessen mit VCDS
Ich wollte nicht knallheiss das alles machen, da ja Lambda Tank Otto auch effektiver ist, wenn der Motor zu Beginn kalt ist. Es verdampft dann weniger Wirkstoff an den heissen Ventilen.
So kann es kurze Zeit bis alles warm wird noch einwirken und Ablagerungen besser anlösen. Soviel zu meiner Theorie.
Ich füllte das Mittel ein. Dabei fiel mir auf, dass es fast gar nicht roch. Eher Richtung neutral.
Das Aufreissen war etwas schwieriger als beim Lambda Tank Otto. Unter der Plastikabziehkappe scheint nochmals eine spezielle alubedampfte Folie zu sein. Wahrscheinlich um die Ausdünstung so gering wie möglich zu halten.
Ich liess die Zündung gute 20-30 Sekunden an, so dass die 2 Kammer-Saugstrahlpumpen des quattro-Tanks fleissig von links nach rechts pumpen und umgekehrt. Ebenfalls läuft die Kraftstoffvorförderpumpe.
Dann der Start.
Hier hörte ich noch nichts unterschiedliches.
Dann aber nach dem aus dem Hof fahren auf die Strasse, spürte ich dass der Motor zu Beginn etwas rauher lief.
Nach gut 200 bis 300 Meter dann stellte sich ein Gefühl am Gaspedal ein, was spürbar leichtgängiger war. Der Wagen reagierte besser.
Der Klang war etwas brummiger geworden. Auf alle Fälle ging er besser als ohne Keropur G.
Ich steuerte dann die ARAL im übernächsten Ort an und tankte 23,84 Liter auf. Er war nun voll.
Der rauhe Lauf wich einem zarten säuseln. Ob das jetzt an der Verdünnung liegt, oder an den gefahrenen Kilometern, kann ich nicht beurteilen. Er läuft auf alle Fälle ruhiger als vorher mit dem halben Tank+Keropur, und vor der Keropur-Einschüttung. Mit dem Mittel läuft er auch besser. Ich fuhr dann auf der freien A61 mal auch im oberen Bereich, so 230-250, auch hier etwas flotter als vorher.
Ich muss das mal mittels VCDS während der Fahrt mitloggen, insbesondere Zündwinkel und ZW-Rücknahme.
Vergleichsmessungen mit nur UM 102 hab ich ja genügend von vorigen Loggfahrten.
Beim Einfahren in unseren Hof war der Klang auf alle Fälle brummliger, tiefer.
Der ESD war schwarz gefärbt. Der ist sonst mit dem Aral UM 102 blank.
Also muss sich schon was getan haben.
Wirkungslos ist dieses Keropur G also nicht.
Auf alle Fälle kann man das anraten.
Das Tank Otto von Lambda fülle ich ja alle 5000km ein, und nun im direkten Vergleich kommt mir von den Beobachtungen her das Keropur schon anders vor.
Fast wie das ganz alte Tank Otto in den 500ml Dosen. So richtig wie heute beobachtet war es mit der letzten roten Dose mal nicht. Ich werde das auf alle Fälle beobachten, und beim nächsten mal Tank Otto gezielt auf alles achten. Und auch Loggfahrten machen.
Darum bin ich jetzt sehr gespannt was Putzteufel an Erfahrungen sammelt, und vielleicht noch andere Leute hier.
Denn Putzteufel hat ja den 2-Liter TFSI im S3, während ich den 3,2-Liter VR6-Saugmotor habe.