Beiträge von Paramedic_LU

    Wichtig ist, dass das jetzige rauzs ist. Bei Turboumbauten sind generell kurze Intervalle zu fahren. Meist sagt man so 5000- maxc 7500 km oder 6 Monate was zuerst kommt. Ich persönlich würde mich an 5000km orientieren.

    Wäre ich jetzt in Deiner Lage, würde ich das jetzt drin lassen, und beim rauswerfen nochmals ne Analyse machen lassen.
    Dann das 5W50 Super Racing rein, und das dann Sommers wie Winters fahren.

    Ein 0W40 Öl gehört in so nen Umbau auch nicht rein.
    In den Standart VR6 kann man es reinmachen, ist auch ab Werk und nach Uniti freigegeben, aber nicht anzuraten. Und wenn, dann in kurzem Intervall.

    In unseren Breiten ist ein 0W-xx öl eigentlich nicht nötig, falls nicht zwingend vom Hersteller vorgeschrieben, wie bei bestimmten Motoren.
    Unter anderem VW Transporter 5 Zylinder 2,5-Liter TDI. Da brauchen wenige Produktionsräume ein 0w30-Öl und dies auch noch mit abgesenkter HTHS. Dank plasmabeschichteter Zylinderwände zur CO2 und Verbrauchsreduzierung. Oder die ganz neuen 2.0 FSI Motoren von Audi, ab 2015, die brauchen ein 0w20 ÖL, weil die Toleranzen immer enger wurden, und immer mehr auf auf Reibung und Verbrauchssenkung wegen CO2 geachtet wird.
    Ursprünglich wurden die 0W-xx Öle eingeführt, damit das Öl bei Kälte besser der Pumpe zufliesst. Das wird mit dem Pourpoint oder Stockpunkt angegeben. Das ist auch der Hauptgrund der meisten Tuner, die meist von Ölen gar keine Ahnung haben, sondern sich nur orientieren was andere einsetzen. Wenn Porsche oder AMG das ab Werk einsetzen, muss es zwangsweise gut sein, also kann ich das so weiterempfehlen.
    Das schnelle zufliessen hat einen Nachteil. Es fliesst auch wieder schnell ab. Bei meinem VR6 waren die NW-Versteller nach 1-2 Tagen Stand trocken. Mit einem Öl wie Super Light 5w40 sind die noch nach 1-2 Wochen ölschmierig. Folglich, es ist besser wenn ab der ersten Umdrehung geschmiert wird. Wenn das Öl schon da ist, und nicht erst nach etlichen Tausend Touren dahingeflossen ist.

    Ne andere Sache ist die Stabilität. Ein 0W-xx Öl ist natürlich von der Visko her „dünn“ von den Grundölen her. Damit es auch bei höheren Anforderungen und Temperaturen stabil ist und haftet, müssen in das dünne Grundöl Zusatzstoffe, Fliessverbesserer, Viskoverbesserer, Stabilisatoren, Antioxidantien, Entschäumer, Dispersants, Detergents etc.
    Diese müssen umso leistungsfähiger sein, je dünner das Grundöl ist. Diese langkettigen Moleküle werden im Betrieb geschert. Je höher Motorleistung, desto stärker. Und insgesamt stärker als bei einem 5W-xx Öl, da das ja eine schon komplett höhere Visko allein durch die Grundöle hat. Hier braucht man weniger VI-Verbesserer. Folglich wird weniger geschert, bei gleichzeitiger höherer, stabilerer Visko.
    Nicht umsonst sagen Fahrer mit 0w-xx Ölen beim Wechsel, dass das Altöl wie Wasser rauslief…

    Noch was zum Thema Vollsysnthetisch....
    Die Worte „synthetisch“, „teilsynthetisch“, „vollsynthetisch“ usw. sind allerdings nirgends genormt oder spezifiziert. Sie werden dadurch häufig als Marketing-Begriffe eingesetzt. Ein Motoren-/Getriebeöl besteht aus Grundöl (ca. 80%) und Additivpaket (ca. 20%). Das Grundöl liefert dabei die Grundeigenschaften des Öles. Einige können nachträglich durch Additive beeinflusst werden, andere nicht. Die ACEA normt fünf Grundölgruppen. Zur Grundölgruppe 1 und 2 gehören Mineralöle, die durch Raffination bzw. Destillation aus Rohöl gewonnen werden (automotiv fast gar nicht mehr eingesetzt/angeboten). Sie sind in Ihrer Fließfähigkeit begrenzt und benötigen daher i.d.R. ein leistungsfähiges Additivpaket. Zur Grundölgruppe 3 gehören Mineralöle, die durch die HC-Synthese synthetisch nachbehandelt wurden. Der Grundstoff dieser Öle ist günstig und man erhält eine vergleichsweise hohe Druckfestigkeit. Zur Grundölgruppe 4 gehören die synthetischen Kohlenwasserstoffe (Polyalphaolefine oder PAO) und zur Gruppe 5 alle anderen synthetisch gewonnenen Grundöle, wie Ester. Diese zeichnen sich durch eine breite Viskositätslage aus und sind hoch alterungsbeständig – dafür aber auch teuer.

    Soviel zur Theorie. In der Praxis werden häufig Mischungen der Grundöle eingesetzt. Für den Ölhersteller ist es von vorrangigem Interesse, die Herstelleranforderungen zu erfüllen. Dazu wird eine Komposition verschiedenster Grundöle und Additive eingesetzt. Her zu gehen und Öle als mineralisch, teilsynthetisch oder synthetisch zu klassifizieren, ist daher einfach zu pauschal. Am besten bemisst man ein Öl an seiner ACEA/API-Spezifikation und/oder den Herstellerfreigaben.

    Ich habs mal eingefügt. Das geht über die Registerkarte "ANHÄNGE" unten, da wo auch die Smileys eingefügt werden.
    Bei dem Motor musst Du mal weiter beobachten, was mit dem Verschleiss weiter geschieht.
    Gut möglich dass öfters mal ein Schmierfilmabriss vorgekommen ist.
    Das kann an der Visko liegen.

    Ein 10W60 hat in einem VR6, Typ BDB,BMJ, BUB eigentlich nichts verloren.
    Das Problem liegt beim Kaltstart begraben, und dem darauffolgenden Aufbaui des hydrodynamischen Schmierfilmes. Hier kommt das 10W60 nicht schnell genug an die zu schmierenden Steller wie Lager etc.
    Dann reibt halt Metall auf Metall.

    Auch wenn der Tuner das vorgibt. Grund gäbs nur wenn er auch alle Lager und einige Schmierkanäle ändert. Was in der Regel nicht gemacht wird.
    Für getunte VR6 nimmt man besser ein gutes 5w50 wie zum Beispiel das 5W50 Super Racing von Addinol, oder Mobil Peak Life 5w50.

    Die wenigsten kennen bestimmt die Normgrundlagen der Viskositäten, daher schreib ich die hier mal.
    Viskositätsvorschriften der Motorenhersteller basieren sowohl bei kaltem als auch bei heißem Motor auf der Außenlufttemperatur.
    Das ist die entscheidende Kenngröße bei Kaltstart. Kaltstart - niedrige Viskosität ergibt:
    geringeren Durchdrehwiderstand und damit hohe Anlassdrehzahl,
    kurze Durchölungszeit und damit geringeren Verschleiß,
    tiefe Grenzpumptemperatur und damit Schmiersicherheit
    deutliche Kraftstoffersparnis

    Mit der Grenzpumptemperatur werden die Einsatzgrenzen für das Durchölungsverhalten der Motoren nach dem Kaltstart beschrieben.
    Bis zur Grenzpumptemperatur fließt dem Ölsieb/der Ölpumpe genügend Öl zu.

    max. Grenzpumptemperaturen:
    SAE 0W -40 °C
    SAE 15W -25 °C
    SAE 5W -35 °C
    SAE 20W -20 °C
    SAE 10W -30 °C
    SAE 25W -15 °C

    Ab Werk ist kein 10W60 freigegeben. Auch die UNITI-Schmierstoffliste gibt das nicht frei. Die Uniti-Schmierstoffliste enthält jahresbezogen zu jedem PKW Typ, die jeweils für jeden bestehenden Motor, freigegebenen Daten wie SAE-Visko, Freigabenorm, API, ACEA etc

    Bei meinem Golf III GTI hatte ich weder Wartung noch im Winter die Klima eingeschaltet. Auch beim Golf IV GTI. Immer nach gut 3 Jahren war der Kompressor hin.
    Beim 3.2 hab ich jedes Jahr die Wartung im Frühjahr gemacht, und hab die Klima immer an.
    Bisher läuft die Klimaanlage seit über 13 Jahren und 200000 km störungsfrei. Da war noch nie was. Weder Geräusche noch Ausfälle.
    Ich würd schon sagen das kann damit zusammenhängen.
    Beim TDI mach ichs genauso

    Das dumme ist nur, man ist fast nirgends sicher, ausser die Quelle ist 100% bekannt.
    Wenn die Fälscher Ihre Webseiten richtig gestalten, hat man kaum eine Chanve. Die Verpackungen sind richtig gut gemacht. Sieht man ja im Video.
    Wenns dann noch so ausartet wie im Ölgeschäft, dass man LKW mit den originalen Leergebinden klaut, dann ist man denen ausgeliefert, und kann sich quasi nur noch am zu billigen Preis orientieren.
    Gute Verpackungen sind bei der Ölfälscher-Mafia, die auch Ölfilter fälscht, weit verbreitet.

    Siehe hier: Motoröl Fälschung

    noch n Guter ^^

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    Gibt ja echt Helden :thumbup:


    Das hier ist kein Modell-Heli

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    und den hier hätt ich auch gern im Garten :love:

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    es geht noch geiler ^^

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