Beiträge von Paramedic_LU

    Komplett zu ist er nicht. Das mit der Leistung müßte man prüfen. Der Lauf an solches ist ja astrein, der klingt ja wie meiner mittlerweile. Nur manchmal verschluckt er sich, was an der Verstellung liegt die nicht sauber arbeitet. Und wie ich verstand nicht dauernd sondern immer mal wieder. Frage, wo sitzt das Ding. Im Sieb oder Ventil.
    Wenn bis heut Abend keine Antwort von Lambda da ist ruf ich mal direkt an.

    Ich geh stark davon aus, dass es ein und derselbe Grundmotor ist.

    Und zwar ähnlich dem MQB Motor vom 2.0 TDI entsprechend.
    Dort hat man keinen klassischen Zylinderkopf mehr, sondern quasi ne Kombi mit einem Rahmen, indem die Nockenwellen liegen.


    siehe Bericht über den 2.0 TDI

    [Diesel] Details 150PS 2.0 TDI Motor im neuen Audi A3 8V

    Zitat


    [color=#990000]Das Ziel war es, einen Zylinderkopf zu entwickeln, der die Fertigung von Varianten mit unterschiedlichen Hubräumen bei nur geringfügen Anpassungen ermöglicht. Die Konstruktion des Zylinderkopfes sollte die neue Funktionalität des integrierten Ventiltriebmoduls sowie entsprechende Schnittstellen zum Saugrohr, Nockenwellenlagerrahmen und Kurbelgehäuse beinhalten. Im Hinblick auf spätere EU6 Anforderungen wurde der Zylinderkopf mit einem gedrehten Ventilstern konzipiert. [/color]

    Zylinderkopf:
    - Bei der Auslegung des drucklosen Ölraums wurde auf der „kalten“ Seite im Hinblick auf mögliche Zünddruckerhöhungen eine zusätzliche Ölrücklaufbohrung und eine bis zum Topdeck führende Blowby Bohrung eingebracht.

    Integriertes Ventiltriebsmodul
    Der Ventiltrieb des neuen 2.0 TDI MDB Motors unterscheidet sich von seinem Vorgänger durch den Einsatz eines integrierten Ventiltriebsmoduls. Mit dieser Funktion konnte der Nockenwellenlagerrahmen zur Vorbereitung auf zukünftige Emmissionsanforderungen vom Zylinderkopf getrennt werden. Gleichzeitig wurde der Lagerrahmen optimiert.
    - interne Ölversorgung der Lagerstellen und eines Phasensteller mit einer seperaten in den Lagerrahmen integrierten Ölgalerie
    - zusätzliche Ölversorgung des Zylinderkopfs

    Das Sieb sitzt im Steuergehäuse.
    Ich bin jetzt gedanklich nochmal den ganzen Fall und die Geschehnisse durchgegangen. Hier muss von Beginn an was im Steuergehäuse gewesen sein.
    Die erste Fahrt wo ich mitgefahren bin, da hatten wir noch nix gemacht gehabt, bockte der richtig. Das war wie bei den anderen Fällen hier im Forum mit dem Steuergehäuse.
    Nach Tauscvh waren die Probleme weg. Jetzt müssen wir mal schauen , dass wir das wegbekommen, denn ansonsten Verbrennungsmäßig läuft der sauber.

    Motul hat sehr gute Öle im Programm. Du machst also nichts verkehrt.
    Preis-Leistungsmäßig liegt Addinol sehr gut vorne, und bei den Ölanalysen sowieso.
    Wir suchten seit 2008 das beste Öl für die VR6-Motoren, und anderen. Dabei lernten wir, dass Werte auf Datenblättern nur ein grober Anhaltspunkt sind. Entscheidend ist, was macht das Öl im Motor über die Länge des Intervalles. Da zeigte sich schon, dass Öle dabei waren, die auf dem Datenblatt gut waren, in der Ölanalyse aber schlechter abschnitten, was die Langzeitbeständigkeit ausmacht.

    Wie Didi007 schon schrieb, überzeugte Addinol Öle in eigentlich allen Bereichen.
    Warmlaufphase, Reinigungswirkung, Motorlauf, Spritverbrauch, Langlebigkeit. Das zu wenig Geld.
    Es gibt zig Bilder geöffneter Motoren die mit Addinol blitzeblank wurden. Warum also wechseln, wenn man zufrieden ist?

    Mein neuer TDI lief ab KM-Stand 1685 nur mit Addinol. Der ist blitzesauber, und wird bei 80000km endoskopiert.
    Die Aschewerte sind sehr gut im DPF bei gut 50000km.
    Gefahren wird das Giga-Light
    Die Aschebeladung derzeit schaut auch sehr gut aus. Bin jetzt bei 51000km
    099 Zähler der Regenerationszeit des Dieselpartikelfilters 0.00 s
    107 Aktueller Speicherbereich der Dieselpartikelfilter-Statistik-Bit 0 00000001
    412 Partikelfilter; Kraftstoffverbrauch seit letzter Regeneration 8.68 l
    413 Partikelfilter; Kilometer seit letzter Regeneration 158211 m
    414 Partikelfilter; Ölaschemasse 7.7 g
    415 Partikelfilter; Ölaschevolumen 0.01 l
    416 Partikelfilter; Rußmasse berechnet 14.23 g
    417 Partikelfilter; Rußmasse gemessen 2.87 g
    418 Partikelfilter; Zeit seit letzter Regeneration 12068 s
    419 Beladungsgrenze; Aschebeladung Partikelfilter 80.00 g
    463 Rußindex 0 m
    680 Particle_filter_service_regeneration_duration_with_headup 0.00 s

    Mit Fuchs und Motul machst Du bestimmt nichts verkehrt.
    Liqui Moly ist eher Mittelmass. Würd ich aktuell unter Addinol und Fuchs führen.
    Mobil 1 schnitt auch nicht gut ab. In unseren Analysen im Vergleich zum Addinol, und bei einigen Analysen im großen Motoröl-Thread in Motor-Talk.

    Im übrigen....lass Dich nicht verblenden von Stammtischgeschwätz und Hören-Sagen was das Wort VOLLSYNTHETISCH angeht.

    Hier mal eine Erklärung was das wirklich in der Fachwelt (Ölproduzierendes Gewerke) bedeutet.

    Zitat

    Was ist eigentlich ein VOLLSYNTHETISCHES Öl?

    Oft verlangen Kunden nach vollsynthetischen Ölen.
    Doch was ist das eigentlich? Hier die Erklärung.

    Die Worte „synthetisch“, „teilsynthetisch“, „vollsynthetisch“ usw. sind allerdings nirgends genormt oder spezifiziert. Sie werden dadurch häufig als Marketing-Begriffe eingesetzt. Ein Motoren-/Getriebeöl besteht aus Grundöl (ca. 80%) und Additivpaket (ca. 20%). Das Grundöl liefert dabei die Grundeigenschaften des Öles. Einige können nachträglich durch Additive beeinflusst werden, andere nicht. Die ACEA normt fünf Grundölgruppen. Zur Grundölgruppe 1 und 2 gehören Mineralöle, die durch Raffination bzw. Destillation aus Rohöl gewonnen werden (automotiv fast gar nicht mehr eingesetzt/angeboten). Sie sind in Ihrer Fließfähigkeit begrenzt und benötigen daher i.d.R. ein leistungsfähiges Additivpaket. Zur Grundölgruppe 3 gehören Mineralöle, die durch die HC-Synthese synthetisch nachbehandelt wurden. Der Grundstoff dieser Öle ist günstig und man erhält eine vergleichsweise hohe Druckfestigkeit. Zur Grundölgruppe 4 gehören die synthetischen Kohlenwasserstoffe (Polyalphaolefine oder PAO) und zur Gruppe 5 alle anderen synthetisch gewonnenen Grundöle, wie Ester. Diese zeichnen sich durch eine breite Viskositätslage aus und sind hoch alterungsbeständig – dafür aber auch teuer.

    Soviel zur Theorie. In der Praxis werden häufig Mischungen der Grundöle eingesetzt. Für den Ölhersteller ist es von vorrangigem Interesse, die Herstelleranforderungen zu erfüllen. Dazu wird eine Komposition verschiedenster Grundöle und Additive eingesetzt. Her zu gehen und Öle als mineralisch, teilsynthetisch oder synthetisch zu klassifizieren, ist daher einfach zu pauschal. Am besten bemisst man ein Öl an seiner ACEA/API-Spezifikation und/oder den Herstellerfreigaben.

    PS: Deinen TTRS würd ich persönlich eigentlich nur wie folgt fahren

    MAXIMAL 7500km
    Addinol Super Racing 5W50, Mobil 5W50 Peak Life

    Das wird es nicht sein.
    Der lief ja damals sauber, nach der ersten Spülung.

    Beim letzten treffen hier hatte ich ja schon Rücksprache mit einigen Leuten aus dem Werk gehalten.
    und ich denke es ist genau das, was ich damals Denis schon sagte. Jedoch fehlte mir der Fehlerspeicherauszug, der nun vorliegt und das bestätigt meiner Meinung nach.

    Auffällig war, dass er nach einigen tausend Kilometern nach der Spülung anfing zu bocken. Er lief sauber vorher. Von der Verstellung her und der Zündung.
    Nach der zweiten Spülung war dann folgender Effekt:

    Die MWB waren VOR der Spülung in sehr guter Anzeige. -2/-3 und -4
    Nach der Spülung lag der zweite Werte wie durch ein Schalter umgelegt bei -8
    Schlagartige Kettenlängung oder sonstwas fällt hier raus.

    Ich kontaktierte dann sogleich einige Bekannte und denen war der Sprung klar. Hatten die auch schon mal gehabt bei stark zugesetzten VR6. Damals ein TT.
    Und der Motor von denis hier gehört mit dazu. Das war der stärkste verschlammte Motor den ich bisher sah.
    Beim TT löste sich an irgendeiner Stelle ne größere Ablagerung und verstopfte das Sieb zum Nockenwellenversteller.
    Bei ganz stark verschmutzten Motoren hat man dieses geringe Restrisiko. Leider.
    Daurch kann der Versteller nicht mehr sauber regeln. Was hier das Fehlerprotokoll beweisen würde.

    Jetzt bleiben nur wenige Möglichkeiten.
    - Manuelle Säuberung des Sieb, mittels Ausbau.
    -Tausch des Steuergehäuses (was bestimmt von vornherein gut zu war)
    - Neuere Spülung mit Oil Primer
    - Spülung mittels Diesel (vorm Ölwechsel 3 Liter Öl ablassen, mit Diesel auffüllen. Dann 20 Min Leerlauf. Sollte man als letztes Mittel nehmen)

    Ich schlage jetzt mal folgendes vor. Wir machen nochmals ne Lambdaspülung (auf meine Kosten) und ich frage bei Lambda in wie weit man höher dosieren kann in dem Fall.
    Dann fragen wir Andreas mal wegen dem Steuergehäuse.

    Unabhängig von Spülung oder nicht, ist der Effekt des Stufensprungs beim Messwertblock höchst intressant.
    Das könnte auch die Lösung bei anderen Fällen hier schon gewesen sein, wo sich der Wert von heut auf Morgen verschlechtert hatte.
    Der dreckt setzt den Volumenstrom herunter, dadurch verharrt der Versteller in einer neuen Endlage.