Beiträge von Paramedic_LU

    Ich geb da dem Herrn vom Amt recht.
    Der simple Papierfilter kann die komplexen und chemischen Vorgänge die er sehr gut beschreibt nicht ausser Kraft setzen. Das ist so.
    Weiter vorne wird erläutert das alle zigtausend Kilometer Additive zugefügt werden. Plus etwas Schwund im laufenden Betrieb der aufgefüllt wird mit Frischöl, kann das funktionieren.
    Es wird aber wieder ein Schweres Nutzfahrzeug, nämlich ein Dieselbus gezeigt. Das sind ganz andere Anforderungen an ein Öl. Es gibt Panzermotoren die fressen alles an Öl und laufen auch.
    Immer wieder kommen Diesel, Nutzfahrzeuge vor. Einzige Ausnahme der großvolumige Ferrari-Motor, der sowoieso eine Riesenmenge Ölvolumina hat.
    Und wieviel KM fährt der Herr Ferraristi im Jahr damit?
    1000 oder 3000km, immer wenn die Sonne scheint?
    Bestimmt keine 15000-20000km im Jahr wie ein Pendler.
    Und bestimmt auch nicht in der schweren Winterzeit. Dann sähe das anders aus.

    Bisher kein einziges "normales" Auto.
    Der gezeigte Golf II GTI liegt fern ab davon. Der Motor ist mit den heutigen empfindlichen Motoren nicht zu vergleichen.

    TV-Berichterstattungen können zudem unterschiedlich geschnitten sein, bzw. weiss man nicht welche Infos die Leute im Interview bekamen.

    Frage: Hat der Mann im Amt ab so 8:09 Min gesagt bekommen, dass es sich um einen Filter handelt UND man alle zigtausend Kilometer Additive zuschütten muss? Oder wurde er nur nach der Funktion eines "Filters" gefragt? Falls letzteres, würde man bewusst die Info an den Zuschauer verfälschen.

    Ich würd mich gern überzeugen lassen von beiden Systemen. Dann aber mit einem Golf 1.4 TSI der Kurzstrecken fährt, Baujahr um die 2006-2008, verplompter Ölablassschraube, mit Sicherstellung dass auch kein Öl aus dem Rohr des Ölpegelmessers gezogen werden kann, und halbjährlicher Öluntersuchung für eine Trendaussage.
    DAS wäre mal intressant, auf gute 5-10 Jahre.

    Hinzukommt, Altöl ist heute kein Altöl mehr. Das ist Rohstoff und wird wieder aufbereitet. Das schont Ressourcen.

    Sehr intressanter Bericht :thumbup:

    Es gibt ja hier noch den Fall im Forum, wo mich jemand nach einem geeigneten Öl für seinen getunten Asiaten fragte. Verdichtung und Kolben waren geändert und noch einige Sachen.
    Die Anwendungstechniker fanden hier nur ein passendes Öl. Motorradöl in geeigneter Viskosität.
    Gut das ist ein Sonderfall, zeigt aber auf, dass dieses Lifetimeöl und dieser Filter nicht die eierlegende Wollmilch Sau ist.
    Für alles kann man das nicht verwenden. Und das sehe ich kritisch an den Berichten . Aus Ihnen geht hervor, das passt für alles und ich brauch nie mehr Öl wechseln, nur mal auffüllen oder Additiv zuschütten.

    Ach da fällt mir was ein, was hier passt. Im Ölthread schrieb ich das schon nieder.
    War ne Info vom Ölworkshop 2013. Wer dabei war kann sich erinnern.

    Von Zusätzen JEDER Art ins Öl wird abgeraten. Ob Additivzusatz, Nano-Artikel, Ceratec, Teflon und was es noch so alles gibt. und dies sagen auch die Hersteller der PKW.

    Und dies hat seinen Grund.
    Die Additive von Haus aus haben Schmutzlöser-Partikel (Detergents), und Partikel welche diese gelösten Stoffe binden, und im Ölstrom zum Filter transportieren und darin ablegen, so dass sie nicht mehr im Öl sind.
    Das ist clever, hat aber ein Haken. Diese "Packer-Additive" , auch Dispersants genannt, sind nachdem Kontakt mit dem Fremdartikel, nun untrennbar mit ihm verbunden. Ein Lösen ist unmöglich. Es legt sich mit dem Fremdpartikel im Filter ab. Und dem ist egal was für ein Fremdartikel es ist. Es kann nicht unterscheiden zwischen Dreck, Ruß, Ölkohle und Teflon, Nano oder Ceratec-Teilchen. Für das Teilchen ist das alles "Fremdkörper" der aus dem Öl muss.
    So verbraucht sich dieser Bestandteil Additiv mit dem Zusatz ins Öl schneller als sonst.
    ES verbraucht das Öl schneller, und kostet mehr Geld.
    Man muss sich das so vorstellen, wie die weissen Blutkörperchen im Körper des Menschen. Die Fresszellen erkennen Eindringlinge, umschliessen sie, fressen sie, und sterben aber selbst dabei.

    Ihr seht, meist ist es besser das Öl so zu lassen wie es aus dem Kanister kommt, und lieber mal früher wechseln bei unseren modernen Motoren.
    Ein Öl ist hochkomplex aufgebaut. Das kann durch ein Lifetimeöl oder diesem Filter nicht einfach so gleichwertig ersetzt werden. Wie gesagt, bei den alten Diesel und Nutzfahrzeugmotoren mag das klappen, aber nicht bei den Hightec-Benzin-Triebwerken der heutigen Zeit.

    Was muss ein Öl eigentlich alles machen?
    - Schmieren
    Reduzierung von Reibung
    Verschleiß verringern
    fressen der Reibpartner verhindern

    - Kühlen
    abführen der Reibungswärme der Gleitpartner

    - Schützen
    vor Korrosion schützen

    - Transportieren / Sauberhalten
    Additive zuführen
    Schmutzpartikel, Verbrennungsrückstände, etc. zum Filter transportieren

    - Abdichten
    Feinabdichtung an kritischen Stellen

    - Kräfte übertragen
    z.B. Servolenkung, Hydrauliken, Hydrostößel


    Nur mal ein paar Stoffe erklärt was sie machen, und es gibt im Motoröl bedeutend mehr davon...

    Additiv -------------------->Zweck
    Korrosionsschutz -------->Schutz der metallischen Oberflächen vor Angriffen durch Feuchtigkeit und /oder aggressiven Medien
    Oxidationsschutz -------->Schutz des Grundöls vor Zersetzung durch hohe Temperaturen
    Verschleißschutz -------->Schutz bei direktem Kontakt vor „Fressern“
    Detergents/ Dispersants -------->Schmutztragevermögen – Transport zum Filter
    Neutralisatoren -------->Verhinderung saurer Verunreinigungen
    Pourpointerniedriger -------->Verbesserung der Fließfähigkeit bei tiefen Temperaturen
    VI-Verbesserer -------->optimiertes Viskositäts-Temperatur-Verhalten
    Anti-Schaum-Zusatz -------->verbesserte Schaumverhalten – (Verhinderung der Schaumbildung)
    Reibwert-Veränderer -------->gezieltes Einstellen der Reibwertcharakteristic
    Haftzusätze -------->Verbesserung der Hafteigenschaften an Oberflächen
    Emulgatoren -------->Verbesserung der Wasseraufnahme
    Demulgatoren -------->verbessertes Wasserabscheidevermögen


    Ganz zum Schluß, ein Spruch der sich mir gut eingeprägt hat ^^

    [size=14][color=#000000]Was ist ein „gutes“ Öl?[/color][/size]
    [color=#ff0000]das richtige Öl…
    am richtigen Ort…
    zum richtigen Zeitpunkt!
    [/color]

    Auch hier, das gleiche wie oben. Nur statt auf das Öl auf den Filter bezogen.

    Das mag funktionieren, aber auch hier kommen keine Infos zu neuen Benzinmotoren.
    Auch in diesem Bericht, nur Dieselfahrzeuge die eh nicht so die Problematik haben. Und ein TDI -Versuchsmotor. Da fehlen die reelen Bedingungen wäre es ein Benziner. Kurzstrecken, Abkühlen, Aufheizen.
    Dann wieder ein Nutzfahrzeug. Ein Diesel-Bus.
    Einzige Ausnahme der Ferrari. Wobei der noch nicht lange damit läuft, und bestimmt motortechnisch nicht so problematisch ist wie ein Downsizing-Motor.
    Allein schon weil er eine riesige Ölmenge im System hat.

    Nicht ohne Grund hat VW/Audi die Ölvolumina bei den Golf VII und neuen A3 8V und der letzten Serien der A3 Motoren erhöht.
    Mehr Ölvolumen = mehr Sicherheit.

    Im Endeffekt würd ich jetzt sagen kommts teurer wie alle 6 Monate ein Ölwechsel mit unserem Super-Light.
    Man zahlt den Filter alle 30000km, und zusätzlich das Additiv.
    Was kostet das? Da wird er sein Geld machen.

    Und der Filter? Da wird wieder nur von Diesel-Ruß gesprochen.
    Gute Öle haben schmutzlösende und schmutztragende Additive. Letztere tragen den Dreck zum Filter.
    Das System wie hier vorgestellt halte ich für überflüssig, ehrlich gesagt.

    Er mag die Additive aufbrauchen, aber die Grundöle altern und oxidieren.
    Von der Ölanalyse des Versuchsmotors fehlen auch wichtige Angaben die für uns relevant sind.
    Wie waren die Werte der Viskosität und der Visko-Index?
    Wie war die TBN?
    Wie war die Absenkung der Additivstoffe etc.?

    Da bleibt zuviel offen.
    Für Diesel und Nutzfahrzeuge mags funktionieren.
    Aber bei den neuen Benzin-Motoren?
    Und wie sind die kosten? Für Filter und Additiv?

    Als Schrauber kostet mich zum Beispiel ein Addinol VR6 Ölwechsel-Set 53,10.- wenn ich mich nicht irre.
    Das hält ein Jahr.
    Dafür hab ich immer frisches Öl, wo ALLE Bestandteile neu sind. Nicht nur ein paar zugesetzte Additivstoffe für teuer Geld wo keiner weiss was da reinkommt.
    Auch hier gilt, heutige Motoren benötigen unterschiedliche Additivpakete. Also die von versch. Herstellern. BMW, Benz, PSA etc.
    Und auch hier...wie siehts aus mit Motoren die andere HTHS Werte vom Grundöl her brauchen?
    Bietet er das auch an?

    Bei so allerwelts Motoren wie alte Diesel und Nutzfahrzeugmpotoren kanns schon so sein wie die sagen.
    Aber meinen neuen Motoren würd ich weder dieses Lifetimeöl, noch dem Spezialfilter mit Zusatzadditiven anvertrauen.

    Den Ferrarimotor würd ich gern mal mit 100000km mehr sehen

    Wie wäre ein 1,6 TDI zum Vergleich? Der dürfte sogar etwas sparsamer sein und läuft recht unauffällig.
    Wobei die 1.4 gar nich so lahm sind wie man denkt. Hatte mit der Rostaktion einen für mehr als ne Woche. Das Problem ist halt er braucht schon Drehzahlen wenn man Autobahn fährt, also etwas schneller. Und da geht der Spritverbrauch schon etwas hoch.
    Für nur die Stadt etc. reicht der 1,4 allemal. Und mit etwas frühzeitigem Ölwechseln passiert da auch nix würd ich sagen.

    Es melden sich bestimmt noch 1.4 Fahrer zu Wort

    Ja Prima. :D

    Weisst Du schon dass es in A3Q etliche Leute gibt die sich ein paar Mal im Jahr zum Modellflug treffen :whistling:

    Hubschrauber und Fläche.
    Du findest einige Threads über die Stichwörter in der Suche "Elkenkopf" und Kiebitzkrug"

    Das sind die Plätze bei Kaiserslautern/Ramstein
    http://www.mfsv-schallodenbach.de/

    und Hannover
    http://www.mfc-langenhagen.de/

    Unser Hauptthread ist dieser hier
    Modellflieger bei A3Q anwesend? Suche RC-Helicopter mit Batterie Antrieb

    Der letzte Treff war hier

    Freundschaftsfliegen beim MFC Langenhagen vom 3.-4.8.

    Offenbach/Pfalz 7. DMFV Scale/Semi-Scale Hubschrauber Meeting 10. und 11. August 2013

    A3Q Flying Day Elkenkopf 2013

    Vielleicht kommst mal mit dazu, wir freuen uns über Zuwachs ^^

    Hallo und Willkommen bei A3Q

    Verabredung

    Freut mich dass es Dir hier gefällt, und mit dem Golf bist natürlich genauso paassend hier aufgehoben. Ist ja alles die gleiche Technik vom VW-Regal.

    Was betreibst Du denn für Modellbau?

    Para

    Hat jemand mit einem bestimmten Modell von Elektro-Kompressor gute Erfahrungen gemacht?

    Die Luft im 3.2 ist etwas abgesunken. Auf Grund der Witterung möchte ich das Einwintern nicht abbrechen und ihn dem Dreckwetter aussetzen. Jetzt wo er so schön sauber ist.

    Was ich suche, ist ein Kompressor der mit 220Volt Luft erzeugt. Und zwar schnell und in großer Menge, um damit die Reifen etwas nachzufüllen

    Nun das Video wurde schon einige Male verlinkt und debattiert. Ich meine vorallem im Thread Welches Öl für den 3.2er? und dem Steuerkettenthread und dem 1.4 TFSI Thread.

    Man sollte aber auch dieses Video kennen
    Abzocke beim Motoröl
    http://www.ardmediathek.de/hr-fernsehen/m…mentId=15261316

    Das ist ein intressantes Thema, mit diesem Lifetimeöl.
    Es gibt ein Für und Wieder, wie so oft.

    Aber man muss sich dieses Video öfters anschauen, und Details rausfischen, um etwas differenzierter Urteilen zu müssen.

    Ich persönlich hab schon etliche Ölanalysen von meinem 3.2 und dem TDI machen lassen, und sah auch schon genügend Ölanalysen in dieser Zeit (2007-2014) von anderen Fahrern, so dass ich denke, mir ein Bild machen zu können.

    Dieses Lifetimeöl ist mit Sicherheit kein billiges Werksöl wie wir hier so gerne sagen :)
    Es mag auch gewiss bisher keine Motorschäden gegeben haben.
    Und auf alle Fälle sind Werkstattölwechsel und die Literpreise dort eine Abzocke am Kunden, weshalb natürlich Werkstattbesitzer, Autoverbände, Mineralölfirmen etc. ein großes Intresse daran haben Öle zu verkaufen und somit Wechsel vorschreiben oder dem Kunden nahelegen.
    Aus dem Grund suchten wir ja auch gute und günstige Alternativen zu dem Werksöl von 30 Euro der Liter.
    Und deshalb geben wir unser Eigenöl mit dem PKW ab, weshalb der Werkstattbesitzer sauer ist, weil er keine 30 Euro verdient am Liter (gut abzüglich EK sinds 27 Euro :whistling: )
    Und deshalb macht er meist Panik, dass der Motor kaputtgeht und die Garantie erlischt.

    Leider sind in dem gezeigten Video vom Lifetimeöl nur einseitige Infos zu bekommen. Und es werden keine Details veröffentlicht.
    Details nämlich die für mich zumindest zur Beurteilung von größter Wichtigkeit sind.

    Wenn ich alles von Anfang an mehrmals schaue bekomme ich folgendes Bild.
    Ein Ölhändler vertreibt sehr gutes Öl das nicht gewechselt werden muss und es noch nie ein Motorschaden gab und es werden zufriedene Kunden mit ihren Fahrzeugen gezeigt.
    Und da fängts bei mir schon an.
    Der Bauunternehmer der im Jahr einige hunderttausend Kilometer fährt in seinem über 10 Jahre alten Mercedes.
    Ich bin kein Mercedes Experte, aber ich denke der gezeigte Sechszylinder ist gewiss kein Benziner. Denn dann wäre er ein schlechter Kaufmann, bei der KM-Leistung einen V6 Benziner zu fahren.

    Der Transporter-Fahrer mit dem Fiat. Hier wohl auch ein Diesel, und was dazu kommt, es ist kein PKW und kein PKW-Motor , sondern ein Nutzfahrzeugmotor in einem Nutzfahrzeug.
    Nutzfahrzeugmotoren sind im Gegensatz zu PKW-Motoren schon von Haus aus robuster ausgelegt und auch mehr auf Langlebigkeit und verfügen über mehr Reserven, als aktuelle Benzinmotoren in PKW.

    Dann kommt der Pistenbulli dazu.
    Ja mein Gott welch ein Vergleich :rolleyes:
    Auch ein Diesel, und dann noch ein schweres Nutzfahrzeug mit einem besonderen Motor.

    Zu allen gezeigten "Beispielfällen" kann man wohl sagen, dass es sich hier ausschliesslich um Diesel-Fahrzeuge handelt.
    Dann sind es bis auf den Mercedes Nutzfahrzeuge, bzw. schwere Nutzfahrzeuge mit speziellen Motoren.
    Wie wir wissen, sind unsere heutigen Motoren die anfällig sind, eher die neueren PKW-Motoren, insbesondere die leichten Motoren und Downsizing-Motoren.
    Diesel-Fahrzeuge haben von "unseren Problemen" nichts gemein. Sie sind nicht anfällig.
    Zudem triffts ja meist auch nur Kurzstreckenfahrer. Und der Herr im Mercedes ist ja seiner Aussage nach ein Extremer Langstreckenfahrer. Selbst wenn sein V6 ein Benziner wäre käme er nicht in die Lage unserer Probleme. Und wäre er Kurzstreckenfahrer auch nicht, da sein Motor zu alt dafür ist.

    Und da komm ich zum nächsten Punkt der mir aufgefallen ist.
    Der Mann mit dem Lifetimeöl sagt wortwörtlich:
    "....im Gegenteil, alte Motoren laufen mit dem Öl länger...."

    Ja klar. das ist nix neues.
    Ich kenn hier im Ort Landwirte die fahren ältere Dieselbenz, oder VW Golf III 1.9 TDI und betreiben die mit einem ÖL. Und zwar Motoröl für Ihre Landwirtschaftsfahrzeuge wie Traktoren , LKW etc.
    Die halten, und da war auch noch nie was dran.
    Warum ist das so?
    Zum einen sind diese Motoren wie schon geschrieben von älterer Technik, oder Nutzfahrzeugmotoren welche eh auf lange Lebenszeit ausgelegt sind, zum anderen wiederum darf man nicht glauben dass Traktor oder LKW-ÖLe billige und minderwertige Öle sind. Im Gegenteil.

    Die Normen und Freigaben und Anforderungen an diese ÖLe sind strenger als PKW-Motorenöle. Denn sie haben erschwerte Betriebsbedingungen zu bewältigen und sind von Haus aus schon auf lange Ölwechselintervalle ausgelegt. Denn ein Busunternehmer oder Spediteur hat kein Intresse daran, alle 30000km einen LKW oder Bus in die Werkstatt zu holen. Das sind riesige Kosten für die.
    Daher haben die Öle je nach Motortyp und Anforderung von Haus aus schon Betriebsleistungen weit der 50000km und mehr bis hin zu fast 100000km.

    Nimmt man dies mit wenn man das Video anschaut ist dieses Lifetimeöl also eigentlich zumindest für mich, keine Sensation was die KM-Laufleistung angeht.
    Mich würde mal eine IR-Spektroskopie von diesem Öl intressieren. Am Ende kommt heraus dass der Gute Mann LKW- bzw. Nutzfahrzeugöl von der Stange verkauft und umlabelt. Das ist erlaubt wenn er den Hersteller fragt. Wie beim Milram Frühlingsquark und dem Kräuterquark bei Aldi ^^
    [video]

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    Der Mann von Wearcheck der interviewt wird kennt sicher die Mehr Details.
    Er antwortet aber meiner Meinung nach korrekt auf die ihm dargelegten Fälle. Benz, Fiat Transporter und Pistenraupe. Und da passiert ja auch nix.
    Wie es mit den heutig modernen Benzin-Triebwerken in den Hightech Autos aussieht steht woanders wiederum ;)
    Aber darauf geht man nie ein, wenn ein Bericht zu diesem Lifetimeöl gezeigt wird.

    Ich vermisse hier vorallem Ergebnisse von Ölanalysen, und vorallem Berichte von Fahrern moderner PKW Motoren. Downsizingmotoren etc.
    Davon sah ich noch nie was. Und las auch noch nie was. Immer nur ältere Motoren und meist Nutzfahrzeuge.

    Dann wird nur der Filter gewechselt und es kommen 0,5 Liter Frischöl dazu. Über die Zeit der Filterwechsel, erhält man dann quasi das Öl auf einem Level wo es wohl gerade an der Grenze liegt, aber dennoch reicht keine Schäden zu verursachen. Es bekommt halt immer wieder nen Schuß Addtive, Antioxidantien, VI-Verbesserer etc.

    Wo wir beim nächsten Punkt sind.
    Was heisst "Ich hatte noch nie ein Schaden" ?
    Das kann vieles sein. Ohne Analyse merke ich das nicht, dass ein Lager langsam kaputtgeht oder die Viskosität herabgesetzt ist, oder das Öl verdünnt ist etc.

    Selbst einem heutigen Diesel würde ich das nicht geben, dieses Lifetimeöl.
    Wenn ich sehe wie selbst nach 6 Monaten bei meinem TDI der Spritanteil steigt und sich dadurch die Viskosität in den Keller bewegt, ja dann gut Nacht.
    Naja die Herren werden jetzt bestimmt kein Ultimate Diesel in ihre Fahrzeuge schütten. Sind ja alles "Geizhälse". Somit belasteten sie das Lifetimeöl auch nicht zusätzlich.

    Ich bleibe bei meinen 6 monatigen Wechseln. Beim 3.2 und beim TDI.


    Ich lerne allerdings gerne dazu.
    Wenn die mir Ölanalysen von neuen Benzinfahrzeugen vorlegen und Erfahrungsberichte, das wär mal ein Anfang.
    Aber in all den Jahren war dies noch nie der Fall gewesen.

    Zudem haben verschiedene Benzinmotoren von Ford, PSA, Asiaten spezielle Anforderungen an den HTHS-Wert.
    Die brauchen Öle mit eben diesem abgesenkten Werten. Mit normalen Ölen ruiniert man sich da gern mal die Spezialbeschichtung der Zylinderwände.
    Bestes Beispiel der VW 2,5-Ltr TDI 5-Zylinder im Transporter. Eine kleine Charge der Baureihe verlangt ein öl mit abgesenktem HTHS-Wert. Nimmt man ein normales 0w30 oder 5w30, oder das ganz neue nach VW507.00 ruiniert man sich die Plasmabeschichtung der Zylinderwände. Die Folge: hoher Ölverbrauch bis hin zum Kolbenstecker und Motorschaden.
    Wer so ein Fahrzeug fährt, sollte dringend über die Fahrgestellnummer bei VW klären lassen ob er mit oder ohne HTHS fahren kann/darf.


    Ich halte also persönlich nicht viel davon, da zu einseitig berichtet wird, und ich könnte mir echt denken, dass der gute ein sehr gutes Nutzfahrzeugöl unter anderem Label verkauft. Denn das sind wirkliche Longlife-Künstler. Und wenn man dann alle 20 oder 30000km den Filter wechselt und auffüllt, ja was soll da bei den Diesel und Nutzfahrzeugen schon groß passieren.
    Nix. Das was sie im Bericht erzählen.

    Aber kein Wort von unseren modernen Motoren -
    Das war mein Senf dazu :D

    Nun ich führte jetzt einfach mal auf was diese Assistenten machen und wie sie ungefähr funktionieren.
    Details erfragt man am besten bei Audi, oder noch besser, am diesjährigen Techniktag in NSU am 12.7.14

    Denn ich denke wir reden da immer etwas aneinander vorbei.

    Ich will jetzt auch nicht zu stark ins OffTopic ausweichen, denn immerhin gehts hier um die Ausstattung was beim A3 sinnvoll ist und was nicht, und nicht um das Für- und Wieder von Assistenten. Ein wenig passts ja schon, denn die Käufer bekommen einen kleinen Überblick zum Assistenzpaket und den Helferlein.

    So gut die Dinger auch sind.
    Man muss trennen.
    Einmal in das Für und Gegen.

    Das Für ist ganz klar Entlastung, zum Beispiel im Stau und Stop and Go und ein Mehr an Sicherheit durch früheres agieren und besseres Bremsen als es ein Mensch je könnte.
    Der Fahrer muss wissen, dass eine Kollission nie ganz zu verhindern ist, aber es mindert zumindest im Schlimmen Fall der Fälle die Aufprallenergie auf das minimalste was technisch machbar ist und verhindert somit die Schwere der Verletzung.

    Das Dagen ist ganz klar der hohe Anschaffungspreis, der bei einem Wiederverkauf wohl nicht ganz zu bekommen ist.
    Und auch ausserhalb der Garantiezeit teure Reparaturkosten im Schadensfall.

    Für den täglichen Gebrauch seh ich eigentlich keine Gefahr dass ein System in dem Fall ausfällt wo es benötigt wird. Wenn, wirds davor oder danach kaputtgehen.
    Und ist dies der Fall, wird der Fahrer frühestmöglich informiert. Akustisch und optisch über das Kombiinstrument. Zudem deaktiviert sich das System dann selbstständig.
    War ja bei mir im Mai der Fall, als das ACC-STG defekt war. Bei Zündung an, kam schon die Info an den Fahrer.

    Assistenten sind keine Freibrief-Option für notorische Raser oder rücksichtslose Drängler.
    Denn jedes System hat seine Grenzen. Wenn ich nur 5 Meter hinter dem Vordermann bei 150km/h fahre, knallts halt. Das ist Physik.
    Ebenso wenn ich zu schnell in eine Kurve fahre, oder meine dass Alpenserpentinen die Nordschleife für Privatleute sind.

    Das wars jetzt mal von mir zum Thema PRO Assistenzpakete bei der Berücksichtigung einer Fahrzeugbestellung, ob S3 oder A3.

    Weshalb sollte das Audi machen?
    Teils reichen Leitplanken und Leitpfosen bzw. markante Strassenzüge. Böschung, Graben etc.
    Nicht immer, aber oft.
    Die Dinger werden ja nicht für Audi , Benz, BMW oder andere extra an die Strassen gestellt oder aufgemalt. Die Hersteller nutzen vorhandene Infrastruktur. Die sowieso instandgehalten werden. Wenn wir Richtung bezahlen gehn, dann sollen se die Maut für ALLE einführen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich denk in vielem reden wir hier aneinander vorbei.

    Man sollte sich mal die 3 Assis und das Presens genau vor Augen führen was das überhaupt ist und macht.

    Der Sideassist, ist jetzt der einzige wo ich sage, da könnte man drauf verzichten, da man ohne einfach wie gelernt den sauberen Schulterblick machen muss, will man kein Unfall verursachen.
    ABER: Er unterstützt die anderen Assistenten bei Ihrer Ausübung, Funktion und Bewertung zu einer Verkehrssituation. Folglich also im Assipaket enthalten.

    Die Laneassist kann böse Unfälle vermeiden, zum Beispiel beim Sekundenschlaf, Müdigkeit, abgelenkten Müttern die während der Fahrt sich umdrehn zu ihren Kindern, oder sogar noch an denen was machen. Seh ich sehr oft.
    Oder Leute denen die Kippen runterfallen oder sonstwas im Innenraum rumfuscheln. Dann gibts nen Ruck und vibrieren und der Assis hält den Wagen in der Spur.
    Das kann Leben retten. Nicht wenige Unfälle passieren auf Landstrassen, und schon ein paar cm über der Mittellinie entscheiden über Unfall mit entgegenkommenden Fahrzeugen oder nicht.
    Hab ich selbst oft erlebt im Rettungsdienst.
    Ich persönlich finds auch sehr sicher da ich, wenn ich mit Brille statt Kontaktlinsen unterwegs bin sicherer dahinfahre bis ich die Sonnenbrille aufhab.
    Was ist da nun sicherer?
    Ich als halbblinder Maulwurf ohne Assi im Blindflug mit der Tendenz dass der Wagen nach links oder rechts weggeht und ich mit einer Hand am Lenkrad bleiben muss, oder ein Laneassist bei dem die Wahrscheinlichkeit fast gegen Null geht dass er genau in dem Moment wo ich wechsel ausfällt?

    Das ACC.
    Es regelt durch Brems und Gaseingriffe. Bei DSG bis zum Stillstand.
    Es soll einem nicht die Fahrerei selbst abnehmen oder entmündigen. Es soll unterstützen, und vorallem ist es ein Sicherheitsplus.
    Ich fahre auch nicht immer mit ACC. Aber gerade die heutige volle Verkehrssituation läßt es nicht mehr zu "frei" zu fahren. Da ist es entspannter, mit Automat zu fahren. Und das ist das ACC. Ein Automat wie es ihn schon Jahre gibt. Nur intelligenter und mit der Fähigkeit zu Bremsen.
    Wieviele hier die sich gegen den Schnickschnack wehren fahren selbst mit Tempomat. Weils angenehm ist und man Sprit spart? Dann sollte man das jetzt auch verteufeln. Denn ACC machts genauso, aber kann in manch einer Situation einem den Arsch retten.
    Beispiel Auffahrt Autobahn. Einer zieht einfach rein oder raus. ACC in Verbindung mit den anderen Systemen erkennt das Manöver frühzeitig und bremst, so dass es keine seitliche Kollission gibt.
    ACC hält immer den gewählten Abstand. Bremst ab wenn einer reinschert und gibt Gas wenn vorne freier wird oder der Abstand größer.
    Fährt man in eine Kurve wo Stillstand ist, Stau oder langsamer Verkehr, kommt Presens dazu und der Wagen leitet eine Notbremsung ein.
    Ebenso wenn man mal eindusselt und sonst nem LKW drauffahren würde.

    Unserem Scoty81 hat das ACC mal seinen Passat gerettet. Das schrieb er schon.

    Dann meine Klassiker, wo ich es echt nicht mehr hergeben möchte. Nebel und Starker Regen und Gischt von LKW.
    Ich rase jetzt dennoch nicht mit 150 in den Nebel. Aber die Sicherheitsoption die man hier hat ist richtig gut. Oft fährt man mit 50 Meter Sicht und Abstand zum Vordermann, und plötzlich kommt eine Nebelbank mit wenigen Metern Sicht. Was da jetzt in Sekundenbruchteilen vor mir passiert weiss ich nicht. Möglicherweise steht der Vordermann schon auf der Bremse und ich seh es nicht. Oder es knallte schon. So schnell kann keiner hier reagieren. Da ACC aber immer weitläufig mit einem Nah und Fernradar die Umgebung scannt leitet das eine Bremsung ein, wo ich gerade vor ein paar Millisekunden den Vorhang vor die Scheibe bekam.

    Bei Starkregen genauso. Die Bremslichter der vorderen, selbst mit Abstand kann man nicht gut bis gar nicht erkennen. Hat man dann ein Fahrzeug vor sich welches das Bremsen nur durch heller werden der Beleuchtung anzeigt wie früher viele Opel, dann will ich den sehen der das erkennt. Man fährt also erst mal mit gleichem Tempo weiter, während ACC schon bremst, da es die Verzögerung erkennt.

    Vor wenigen Jahren gab es den Großunfall im Sandsturm auf der Autobahn. Hier hätten eventuell einige Leute mit ACC ne Chance gehabt.
    A.) bis zum Stillstand
    B.) wenn es dazu nicht reicht verzögert ACC die Geschwindigkeit soweit wie technisch machbar auf das Minimum. Somit hat der Fahrer weniger Aufprallenergie zu ertragen und erleidet weniger schwere Verletzungen.
    Nicht immer gelingt der Stillstand. Aber Sinn ist esja auch soviel Energie rauszuholen wie nur machbar. Dann kommt das Presense und Presens Basic dazu und bereitet den Wagen auf den Crash vor. Fenster und Schiebedach zu, Gurtstraffer und all das andere.

    Das Hauptmerkmal liegt beim ACC in dem geregelten Bremseingriff. Keiner kann schneller und stärker Bremsen als dieses System. Dadurch gewinnt man etliche Meter früheren Stillstand vor einem Hindernis, wo man als Fahrer ein paar Meter mehr braucht und somit einen Crash hat.

    Und ein Ausfall genau in so einem Regeleingriff halte ich für fast so wahrscheinlich als dass ich im Lotto gewinne.

    Also, von Entmündigung sehe ich keine Spur. Man muss genauso aufmerksam fahren wie immer unter Einhaltung der Physik. Das sind keine Freibriefe fürs Rasen wie ne Sau.
    Wer das denkt hat den Sinn und Zweck dieser Assistenten nicht verstanden, und ist meiner Meinung nach generell ungeeignet im Strassenverkehr teilzunehmen.
    Man sollte eher darüber nachdenken, es wie in Österreich zu machen. Fahrer müßen neben Erste Hilfe Kurs ein Pflichttraining auf einem Übungsgelände des ADAC etc absolvieren.

    Zu den Assis gibts von Audi eine tolle Seite mit allen Details:
    http://www.audi-technology-portal.de/de/index.html#…ssistenzsysteme


    EDIT:
    Wegen dem Presens, auch wenn ACC aus ist bremst er. Zuerst kommt mal nach dem Gong ein Warnruck, der beudetet: lieber Fahrer tu endlich was. Wenn dann imme rnoch nichts passiert kommt eine 35%ige und danach eine 60%ige Bremsung. Das hat aber nichts mit komfortablem Bremsen zu tun, das ist schon extrem knapp und für Notsituationen wenn der Fahrer komatös ist oder so. Nicht zu vergleichen mit dem ACC Bremsvorgang, da der ja permanent regelt.
    Anders sieht es aus, wenn dasACC aktiv wäre, dann hätte das System innerhalb seiner Systemgrenzen Den A3 runter gebremst.

    Das System macht vor jedem Start einen Selbsttest. Wie auch im Laufenden Betrieb checkt sich das immer. Wenn ein System ausfällt, erhält der Fahrer eine Mitteilung über das FIS.
    Also kein Grund zur Panik.

    Bei den älteren Autos können auch sicherheitsrelevante Bausteine wie ABS, ESP etc ausfallen. Bei vielen bekommt man meinem Wissen nach nicht solch gute Informationen wenn ein System ausfällt, wie bei den Systemen im 8V.

    Ich bin keinesfalls den Helferlein blind verfallen oder wie es wohl sonst den Eindruck nach dem Lesen hier hat. Keine Sorge. Ich bin schon selbst kritisch von Haus aus.
    Allerdings hatte ich im Juli viel Zeit mich mit den Entwicklern dieser Systeme zu unterhalten. Nämlich beim Techniktag in Neckarsulm.
    Und das waren die Fachleute, da standen keine Marketing- oder Kommunikationsleute. Wer damals mit vor Ort war, kann das bestätigen.
    Den Tag kann man nur jedem empfehlen.
    Audi Erlebnis-Tag in Neckarsulm 13.7.2013

    Einige Audi-Vertreter waren sogar überrascht dass mir als Fahrer der Unterschied vom Audi Drive Select aufgefallen war.
    Frage zum Drive-Select
    Die meinten, eigentlich merkt das keiner, ich müße einen sehr feinfühligen Fuß haben :)

    ESP bleibt bei mir immer an. Aus folgendem Grund:
    Bei sehr vielen Fahrertrainings haben wir mit dem ESP gespielt, und festgestellt, auch wenns nicht immer logisch ist was es anfangs macht, aktiviert rettet es Dir den Hintern wenn die Grenze überschritten ist. Da war keiner in der Lage den Wagen mit abgeschaltetem ESP sicher abzufangen, auf der Restfläche der Strasse.
    Will damit sagen, man schafft es schon, aber auf dem Übungsgelände, das größer ist als die normale Strasse in der Realität breit ist.
    Denn unser Maß bei den Trainings war es immer dies im Bereich Leitplanke rechts zu Mittelspur und Leitplanke links zu realisieren.