Beiträge von Paramedic_LU

    QUELLE: ACE Presseservice

    http://www.ace-online.de/der-club/news/…fa8c9979930665c

    Zitat

    Hersteller sollen auf möglichen Mehrverbrauch hinweisen

    Stuttgart (ACE) 10. April 2013 – Neuwagenkäufer sollten den offiziellen Herstellerangaben zum Kraftstoffverbrauch weiter mit Misstrauen begegnen. Dies rät der ACE Auto Club Europa, der seine Empfehlung mit den Ergebnissen eines eigenen genormten Verbrauchstests begründet. Der Club hat seine neuartige Testreihe unter alltäglichen Verkehrsbedingungen durchgeführt. Von den 91 in diese Prüfung einbezogenen Fahrzeugmodellen lag der im Unterschied zu den Herstellerangaben festgestellte Mehrverbrauch bei 55 Wagen teils deutlich über der Marke von 10 Prozent. Diese Grenze muss laut herrschender Rechtsprechung überschritten werden, wenn der Autokaufvertrag erfolgreich angefochten werden soll. Voraussetzung dafür ist in aller Regel auch das Gutachten eines anerkannten Sachverständigen, der die besagte Verbrauchsdifferenz bestätigen muss. Ein Sprecher des Clubs fügte hinzu: „Unser Test erfüllt zwar nicht die herkömmlichen gutachterlichen Bewertungskriterien, aber wir liefern Hinweise darauf, dass die Verbrauchsdifferenz auch nach Überzeugung eines Gutachters in bestimmten Fällen über den rechtlich fixierten Toleranzkorridor hinaus reichen könnte“.

    Der ACE verweist darauf, dass die Brüsseler EU-Kommission beabsichtigt, den seit 1996 geltenden sogenannten „Neuen Europäischen Fahrzyklus“ neu zu konfigurieren. Das im Hinblick auf seine praktische Aussagekraft umstrittene und unter Laborbedingungen auf einem Rollenprüfstand durchgeführte bisherige Verfahren soll demnach künftig so konzipiert werden, dass die ermittelten Werte eher denen des tatsächlichen Kraftstoffverbrauchs im realen Fahrbetrieb entsprechen. Ob es, wie ursprünglich angekündigt, bis 2014 zur Einführung einer neuen genormten Methode bei der herstellerseitigen Ermittlung des Kraftstoffverbrauchs kommt, ist laut ACE noch offen. Bis zu einer Neuregelung sollten Autohersteller ihre Kunden ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dass der Wagen mehr Kraftstoff verbrauchen kann, als in der Eigenwerbung behauptet, fordert der ACE. Der Club verweist auf eine entsprechende Verfahrensweise, die zum Zwecke des Verbraucherschutzes jetzt in Großbritannien eingeführt werden soll.

    Der ACE gibt Verbrauchern die folgenden Hinweise und Empfehlungen an die Hand:

    Die im Auto-Alltag ermittelten oder vom Bordcomputer angezeigten Verbrauchswerte sind leider nicht „gerichtsrelevant“. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Auto zu viel verbraucht, sollten Sie zunächst bei einer längeren Fahrt – beispielsweise bei einem Wochenendausflug – eine Verbrauchsmessung durchführen, die in etwa der Normrunde entspricht, die der ACE praktiziert: mindestens 200 Kilometer ohne viel Stau oder Stop&Go, der Großteil davon möglichst sparsam und vorausschauend auf Landstraßen fahren, auf Autobahnen nicht schneller als 120 km/h. Wichtig: Vorher und nachher wirklich „randvoll“ tanken.
    Liegt der dabei ermittelte Verbrauchswert (getankte Liter mal 100 geteilt durch gefahrene Kilometer) deutlich über der EU-Mix-Angabe, ist als erstes die Reklamation bei einer Vertragswerkstatt erforderlich. Normalerweise wird das Fahrzeug sorgfältig gecheckt und gegebenenfalls die Motorelektronik neu eingestellt.
    Zeigt diese Nachbesserung keine Wirkung, folgt das Gespräch mit einem Anwalt, um das weitere Vorgehen zu beraten. Ratsam ist in der Regel, ein Gutachten in Auftrag zu geben, das die überhöhten Verbrauchswerte zusätzlich dokumentiert. Empfehlenswert ist hier ein amtlich bestellter und vereidigter Sachverständiger – um Probleme bei der Kostenerstattung durch die Rechtsschutzversicherungen auszuschließen.
    Bestätigt das Gutachten die (zu) hohen Verbrauchswerte, sollte man den Händler nochmals mit diesem Ergebnis konfrontieren und zur Nachbesserung beziehungsweise – wenn bereits zwei Versuche erfolglos waren – zur Rückgängigmachung des Kaufvertrages auffordern. Wird dies abgelehnt, wäre eine Klage vor Gericht der nächste Schritt. Im Laufe des Prozesses ist es durchaus möglich, dass das Gericht ein eigens Gutachten in Auftrag gibt.
    Rechtsstreitigkeiten über Spritverbrauchswerte sind sehr aufwändig, allein schon aufgrund der zu erwartenden Kosten für Sachverständige. Wer ohne Rechtsschutz klagt, geht also ein hohes Prozess- und Kostenrisiko ein.

    Den Einser sah ich noch nie als Konkurrent.
    Komisches Design aussen, und innen gewöhnungsbedürftig. Werkstoffe, Haptik, Design auch. Ebenso wie das Platzangebot.
    Fahren eher Individualisten.

    Die A-Klasse wird meiner Meinung nach von der Stückzahl hinter dem Einser bleiben.

    Wenn man die Zulassungszahlen anschaut kann diese Entscheidung nicht falsch sein


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    Der Begriff Audi connect fasst alle Technologien zusammen, die den Fahrer des neuen S3 mit dem Auto, dem Internet, der Infrastruktur und anderen Fahrzeugen verbinden. Als Hardware-Baustein dient die Ausstattung Audi connect – die Erweiterung der MMI Navigation plus um ein UMTS-Modul.

    Audi connect stellt die Verbindung zum Internet her. Über den integrierten WLAN-Hotspot können die Beifahrer mit bis zu acht mobilen Endgeräten frei surfen und mailen. Für den Fahrer bringt das System maßgeschneiderte Internet-Dienste ins Auto – von der Navigation mit Google Earth-Kartenservice und Google Street View über das Webradio Audi music stream bis zu den Verkehrsinformationen online. Darüber hinaus liefert Audi connect Flug- und Zuginformationen sowie aktuelle Kraftstoffpreise. Der Service City Events informiert über aktuelle Veranstaltungen.

    Der Zugriff auf die Dienste Facebook, Twitter, Nachrichten online sowie Navigationsziele und auch die Bilderquellen der neuen Picturebook Navigation lassen sich über einen aktiven, mit dem Auto gekoppelten myAudi-Account konfigurieren. So kann der Fahrer diese Dienste an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen. Der Service E-Mail überträgt eingegangene Nachrichten vom Mobiltelefon per Sprachausgabe ins Auto. Bei Facebook und Twitter steht eine Textfunktion bereit, um vorgefertigte Bausteine zu versenden, auf Wunsch kombiniert mit Daten wie der aktuellen Position.

    Mit dem Dienst Mitteilungen kann der Fahrer Kurznachrichten (SMS) einfach und schnell übermitteln, ohne zum Handy greifen zu müssen. Er spricht den Text ins System. Er wird vor dem Versand noch einmal auf dem Monitor angezeigt und kann bei Bedarf korrigiert werden.

    Mitte 2013 kommt der neue Audi S3 zu den Händlern. Sein Grundpreis in Deutschland beträgt 38.900 Euro, mit der Sechsgang S tronic sind es 40.800 Euro.

    Die Serienausstattung, die das neue Topmodell der A3 Reihe mitbringt, ist reichhaltig. Neben den speziellen Modifikationen bei Exterieur, Interieur, Antrieb, Kraftübertragung und Fahrwerk umfasst sie Xenon plus-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, eine Komfortklimaautomatik mit Zweizonen-Regelung, das Ablagepaket und eine Alarmanlage.

    Das Angebot an sportlichen und komfortablen Optionen setzt Maßstäbe in der Klasse. Zu ihm zählen unter anderem das adaptive light für die Xenon plus-Scheinwerfer, auch mit gleitender Leuchtweitenregulierung, die LED-Scheinwerfer, das Lichtpaket, der Komfortschlüssel, das Panorama-Glasdach und abgedunkelte Fondscheiben.

    Auf Wunsch gibt Audi dem neuen S3 bei den Fahrerassistenzsystemen alle wegweisenden Technologien mit, die in der Modellreihe erhältlich sind. Der zentrale Baustein ist die adaptive cruise control, die das Auto in Verbindung mit dem Sicherheitssystem Audi pre sense front unter 30 km/h Geschwindigkeit vollverzögert. Über Audi pre sense basic, den Audi side assist, den Audi active lane assist und die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung reicht das Angebot bis zum Parkassistent, der dem Fahrer die Lenkarbeit beim Ein- und Ausparken abnimmt.

    Die Infotainment-Palette ist im Baukastensystem konzipiert. An ihrer Spitze steht die MMI Navigation plus mit MMI touch. Das Highend-System besticht mit einem elf Millimeter flachen, elektrisch ausfahrenden Siebenzoll-Monitor und einem neuen Bedienkonzept, bei dem das MMI touch mit dem Dreh-/Drück-Steller zum Touchwheel wird. Ergänzend dazu steht eine leistungsfähige Sprachbedienung bereit.

    Die Audi Phone Box, eine weitere Option, koppelt Mobiltelefone auf komfortable Weise mit dem Auto und verbessert so Empfangs- und Sendeleistung. Das Sound System von Bang & Olufsen bietet feinen HiFi-Genuss. Dezente LED-Lichtleiter akzentuieren die Tieftöner in den Türen.

    Das geräumige Interieur des neuen Audi S3 führt die Dynamik des Exterieurdesigns fort. Ein abgesetzter Bogen läuft um die schlanke und niedrige Instrumententafel, die über der Mittelkonsole zu schweben scheint. Die runden Luftausströmer und das Bedienfeld der Klimaanlage setzen optische und haptische Highlights. Die Bedienung ist klar, wie in jedem Audi, die Qualität hochwertig. Der Gepäckraum bietet 325 Liter Volumen, durch Klappen der Fondlehnen wächst er auf 1.060 Liter.

    In vielen Details zeigt sich der sportliche Charakter des Premium-Kompakten. Die Ziffernblätter der Instrumente sind S-typisch gestaltet. Die Farbe des Ziffernblatts ist grau, die Zahlen und die Nadeln sind weiß. Im Drehzahlmesser sind ein S3 Logo in 3D-Optik und eine Ladedruckanzeige untergebracht. Das farbige Fahrerinformationssystem mit Laptimer ist Serie, der elektrisch ausfahrende, elf Millimeter dünne Monitor (Serie ab dem MMI Radio) startet beim Einschalten der Zündung mit einem S3 Screen. Ein Sportlederlenkrad mit S3 Emblem ist ebenfalls Standard; auf Wunsch liefert Audi zwei Multifunktion-Sportlederlenkräder, beide mit unten abgeflachtem Kranz. In Verbindung mit der optionalen S tronic stehen Schaltwippen in Aluminium zur Verfügung. Weitere S-spezifische Features sind der rote Ring am Start-Stop-Knopf und die Pedalerie aus gebürstetem Edelstahl.

    Bei den Sportsitzen handelt es sich um eine Neuentwicklung. Die Sitzkissen lassen sich verlängern, in den Lehnen sind S3 Schriftzüge eingeprägt. Eine Mittelarmlehne, in der Neigung und in der Längsrichtung einstellbar, erhöht den Komfort.

    Für die Bezüge stehen drei Versionen zur Wahl. Serienmäßig sind die Wangen mit Leder Perlnappa und die Sitzmittelbahnen mit Stoff bezogen. Die zweite Ausführung ist eine Kombination aus gelochtem Alcantara und Leder Perlnappa, die dritte Variante kombiniert die Ledersorten Velvet und Feinnappa. Auf Wunsch montiert Audi die S-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und Schultereinsätzen in Rautensteppung. Für alle Varianten ist eine Sitzheizung erhältlich.

    Das Interieur des neuen Audi S3, den Himmel eingeschlossen, ist in schwarz gehalten. Dekorleisten in matt gebürstetem Aluminium oder in schwarz setzen feine Akzente. Als besonders exklusive Alternative steht die zweifarbige Audi design selection in schwarz/korsorot bereit. Das Programm Audi exclusive führt viele weitere individuelle Details.

    Mit seiner coupéhaften Linienführung steht der Dreitürer straff auf der Straße. Jedes einzelne Designelement wirkt auf den Betrachter präzise und markant. Die niedrige Motorhaube, die charakteristische Tornadolinie unter den Fenstern und die stark geneigten C-Säulen strecken die Karosserie optisch.

    Der neue Audi S3 trägt einen S-spezifischen Singleframe-Kühlergrill. Sein Einsatz ist in mattem Platinumgrau gehalten und der Rahmen in Chrom. Im neu gestalteten Stoßfänger fassen Kanten die großen Lufteinlässe ein, Doppelrippen in Aluminiumoptik strukturieren die schwarzen Rauten-Einsätze.

    Serienmäßig liefert Audi Scheinwerfer in Xenon plus-Technik. Das LED-Tagfahrlicht bildet an ihren oberen und inneren Kanten eine klare, optisch homogene Lichtkontur, die wie eine Augenbraue wirkt. Ergänzend ist das adaptive light erhältlich, das die Straße exzellent ausleuchtet. S3 Kunden können es mit der gleitenden Leuchtweitenregulierung ergänzen.

    Mit den optionalen LED-Scheinwerfern bringt Audi eine Technik aus der Oberklasse ins Segment der Kompakten. Die Highend-Scheinwerfer kombinieren zahlreiche Funktionen – Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht, Blinklicht, Abbiegelicht, Allwetterlicht und Autobahnlicht. Die Lichtverteilung passt sich dem gefahrenen Tempo an, im Zusammenspiel mit der optionalen MMI Navigation plus gibt es zudem ein spezielles Kreuzungslicht.

    Das Design der LED-Scheinwerfer ist ebenso faszinierend wie ihre Technik. Neun Hochleistungs-LED-Chips in zwei Freiformreflektoren generieren das Abblendlicht, das Fernlicht strahlt mit zehn Hochleistungs-LED durch eine Aluminium-Zierblende. Das Abbiege- und Allwetterlicht sind in einem eigenen Modul untergebracht; das Tagfahr- und Blinklicht, die von einem Lichtleiter erzeugt werden, laufen als schmale Kontur im oberen Bereich des Gehäuses. Ein „wing“ (Flügelprofil) strukturiert das Innere der Scheinwerfer.

    In der Seitenansicht des neuen Audi S3 setzen die Außenspiegelgehäuse in Aluminiumoptik und die markanten Schwellerleisten Akzente. Der lange Dachkantenspoiler ist in Wagenfarbe lackiert und seine kleinen seitlichen Leitstege glänzen in Schwarz.

    Audi stellt zwölf Lackfarben zur Wahl. Die Uni-Lackierungen heißen Amalfiweiß, Brillantrot und Brillantschwarz. Die Metallic-Töne tragen die Bezeichnungen Belugabraun, Eissilber, Gletscherweiß, Monsungrau und Scubablau. Bei den Perleffektlackierungen handelt es sich um die Farben Misanorot und Phantomschwarz. Die Kristalleffektfarben Estorilblau und Pantherschwarz sind für den neuen S3 exklusiv. Im Programm Audi exclusive kann sich der Kunde seine persönliche Wunschfarbe auswählen.

    Am Heck ist der Stoßfänger neu gestaltet. Der platinumgraue Diffusor, durch einen Doppelsteg in Aluminiumoptik von ihm getrennt, schließt die vier ovalen Endrohre der Abgasanlage ein; sie tragen Chromblenden. Die Heckleuchten sind zum größten Teil mit Leuchtdioden bestückt. Das Schlusslicht, von einem Lichtleiter generiert, erscheint als flacher Bogen.

    Eine der großen Kernkompetenzen von Audi ist der Leichtbau. Der neue S3 wiegt inklusive seines quattro-Antriebs gerade mal 1.395 Kilogramm. Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Leergewicht um 60 Kilogramm gesunken; an dieser Umkehr der Gewichtsspirale ist die Karosserie mit 28 Kilogramm beteiligt.

    In der Fahrgastzelle des neuen Audi S3 bilden formgehärtete Stähle einen starken Verbund; sie verdanken ihre extreme Zugfestigkeit und das damit verbundene geringe Gewicht einem drastischen Temperatursprung beim Umformen. An der gesamten Karosserie haben sie 26 Prozent Anteil. Ein so genanntes tailored rolled blank verbindet den Boden mit dem Hinterwagen.

    Die vorderen Kotflügel und die Motorhaube bestehen aus Aluminium.

    Der Umgang mit den Aluminiumteilen ist anspruchsvoll – Audi profitiert hier von seinem langjährigen Knowhow im Leichtbau. Der ganze Karosseriebau beim neuen S3 ist von jener Präzision geprägt, die die Marke in allen Bereichen auszeichnet. Zwischen den Seitenwänden und dem Dach, die aus Stahl bestehen, stellt eine Plasmatron-gelötete Naht die Verbindung her. Die erlaubte Toleranz beträgt nur wenige Zehntelmillimeter – die Naht bildet eine praktisch unsichtbare Nullfuge.

    Die Karosserie des neuen Audi S3 bietet weitere Stärken. Sie erzielt sehr gute Werte in der statischen und dynamischen Torsionssteifigkeit – damit legt sie die Basis für die hohe Präzision in der Fertigung und beim akustischen Fahrkomfort an Bord. Eine geräuschdämmende Frontscheibe ist Serie, viele weitere Maßnahmen reduzieren die Innenraumgeräusche.

    Die Crashsicherheit des neuen Audi S3 liegt auf Top-Niveau. Bei der Aerodyna-mik und der Aeroakustik wirken zahllose Detaillösungen zusammen. Der Unterboden ist weitgehend verkleidet und der Motorraum auf verlustarme Durchströmung optimiert. Der neue Audi S3 ist 4.254 Millimeter lang, 1.777 Millimeter breit und 1.401 Millimeter hoch. Sein Radstand misst 2.596 Millimeter, 18 Millimeter mehr als beim Vorgängermodell.

    Der neue Audi S3 bietet Fahreigenschaften, die in der Klasse neue Maßstäbe setzen. Der starke Premium-Kompakte folgt dem Lenkeinschlag präzise und spontan, er umrundet Kurven jeder Art mit hohem Tempo und geringen Aufbaubewegungen. Sein Handling ist präzise, stabil und nahezu neutral; die Federung vermittelt dennoch guten Komfort.

    Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Vorderachse um 42 Millimeter nach vorne verlagert, der neue 2.0 TFSI ist um 12 Grad nach hinten geneigt montiert. Der Hilfsrahmen und die Schwenklager der vorderen Radaufhängung bestehen ebenso aus Aluminium wie die vorderen Kotflügel und die Motorhaube. Zusammen mit dem leichter gewordenen Motor sparen sie rund 22 Kilogramm Gewicht ein.

    Unterschiedliche Übersetzung: Die Progressivlenkung
    Zu den Innovationen im neuen Audi S3 zählt auch die Progressivlenkung. Ihre Zahnstange ist so verzahnt, dass die Übersetzung abhängig vom Lenkeinschlag variiert. So wird sie bei starken Lenkbewegungen direkter. Für den Fahrer bringt diese Technik in jeder Situation die Lenkcharakteristik, die er sich wünscht.

    Der starke Elektromotor, der die Servounterstützung aufbringt, nimmt seine Leistung mit zunehmender Geschwindigkeit immer weiter zurück. Die Progressiv-lenkung arbeitet eng mit verschiedenen Systemen an Bord des neuen S3 zusammen – mit der serienmäßigen Pausenempfehlung sowie den Optionen Audi active lane assist und Parkassistent.

    Als Vorderradaufhängung dient eine McPherson-Konstruktion. Sie weist 1.535 Millimeter Spurweite auf; wie an der Hinterachse ist ein S3 spezifischer Rohrstabilisator im Einsatz. An der Vierlenker-Hinterachse misst die Spurweite 1.511 Millimeter. Ihre schwertförmigen Längslenker nehmen die Antriebs- und Bremskräfte auf. Dem Abrollkomfort zuliebe sind ihre Lager großvolumig und relativ elastisch ausgelegt. Die drei Querlenker pro Rad hingegen - für die Seitenkräfte zuständig - sind steif an den stählernen Achsträger angebunden, was die Fahrdynamik verbessert.

    Die Lenker der Hinterachse bestehen aus hochfesten Stahlsorten, die Radträger aus Aluminium. Die Stoßdämpfer und die kompakten Schraubenfedern sind voneinander getrennt, mit dem Resultat eines feinfühligen Ansprechverhaltens und eines großen Gepäckraumvolumes. Das S-Sportfahrwerk legt die Karosserie gegenüber dem A3 um 25 Millimeter tiefer.

    Serienmäßig rollt der neue Audi S3 auf Rädern im Format 7,5 J x 18. Die Reifen haben das Format 225/40; trotz ihrer dynamischen Qualitäten tragen sie durch ihren niedrigen Rollwiderstand zur Effizienz bei.

    Die Räder, im S-spezifischen Fünf-Parallelspeichen-Design, entstehen in der Flowforming-Technik. Das Felgenbett wird hier unter hohem Druck und bei hoher Temperatur über einen Zylinder ausgewalzt. Während die Anlage den Radrohling modelliert, verfestigt sie das Material, was eine dünne Wandstärke erlaubt. Alternativ montiert Audi 18-Zoll-Räder in drei weiteren Ausführungen, für den Winter gibt es 17- und 18-Zöller. Eine Reifendruck-Kontrollanzeige ist Serie.

    Die Bremsen des neuen Audi S3 lassen sich exakt dosieren. Alle Scheiben sind innenbelüftet und haben 340 Millimeter Durchmesser. Die schwarz lackierten Bremssättel tragen S3 Schriftzüge. Optional sind diese auch in roter Lackierung erhältlich.

    Die neue elektromechanische Parkbremse lässt sich über eine Taste bedienen und ist in der Bremsanlage an der Hinterachse untergebracht. Die elektronische Stabilisierungskontrolle ESC präsentiert sich in einer neuen Evolutionsstufe; sie regelt überaus feinfühlig. Der serienmäßige Bremsassistent Folgekollision hindert den neuen S3 nach einem Crash in den meisten Fällen daran, unkontrolliert weiterzurollen.

    Fahrdynamik per Tastendruck: Audi drive select
    Das serienmäßige Fahrdynamiksystem Audi drive select greift auf die Kennlinien des elektronischen Gaspedals, auf die Unterstützung der Progressivlenkung und auf die Schaltpunkte der optionalen S tronic zu.

    Per Tastendruck entscheidet der Fahrer, ob diese Systeme im Modus comfort, auto, dynamic, efficiency oder individual arbeiten sollen; auf der Ebene individual (ab Ausstattung mit MMI Radio) kann er sein bevorzugtes Profil innerhalb gewisser Grenzen selbst zusammenstellen. Im Modus efficiency agieren auch die serienmäßige Komfortklimaautomatik, die Geschwindigkeitsregelanlage beziehungsweise die adaptive cruise control und das adaptive light gezielt verbrauchsoptimiert.

    Ein weiterer Options-Baustein, der in die Regelung von Audi drive select eingebunden ist, ist die elektromagnetische Dämpferregelung Audi magnetic ride. Die Dämpferkolben schließen ein synthetisches Kohlenwasserstofföl ein, das mikroskopisch kleine Magnetpartikel enthält. Wenn an einer Spule Spannung angelegt wird, richten sich die Partikel quer zur Strömungsrichtung des Öls aus und hemmen so dessen Durchfluss durch die Kolbenkanäle.

    Das Steuergerät des Systems analysiert permanent den Zustand der Straße und den Fahrstil und passt die Dämpfkräfte innerhalb von Millisekunden immer wieder neu an. Der Fahrer kann sich zwischen drei Modi entscheiden. Im Auto-Modus rollt der neue S3 ausgewogen und im Komfort-Modus relativ weich ab. Im Sport-Modus hingegen ist er eng an die Straße angebunden – die Lenkbefehle werden noch spontaner umgesetzt, Wankbewegungen minimiert.