Beiträge von Paramedic_LU

    Es gibt Öle die die entstehende Wärme einfach besser und schneller aufnehmen als andere.
    Somit führen sie die an gewissen Punkten auftretende Wärme wie Hotspots und Lagern schneller ab, und erwärmen dadurch die ganze Peripherie an der das Öl Kontakt hat etwas schneller.

    Es gibt ja auch Lotus Fahrzeuge ausserhalb der Rennstrecke. Und einige Motoren davon haben mit Hitzenestern zu kämpfen. Ähnlich der Serien-VR6
    Hatte ja Stefan schon aufgeführt in seinem Thread "Wird der VR6 zu heiß?"
    Traf die Lotus-Fahrer bei einem Highspeed-Training in Boxberg und hatte da nette Motorengespräche. Dort wurde auch das mit dem Addinol erwähnt.

    Addinol macht ja nicht nur Motor und Mopedöle.
    Sie liefern Hochleistungsschmierstoffe für die Industrie.
    Motoröle sind ein ganz kleines Segment.
    Sie sind führend bei der Eisenbahn, Windkraftanlagen und Gasmotoren von Kraftwerken.

    Ebenso ein Highendprodukt die Transformatoren- und Wärmeträgeröle.
    Die sind ja speziell formuliert Wärme abzuführen, bzw. aufzunehmen.

    Sehr gut möglich dass Addinol das Know How aus diesen Bereichen mit ins Motoröl haben einfliessen lassen.

    Im übrigen wird nicht die Kühlmittelanzeige schneller warm, das tut sie schon, aber alles drum rum ist auch schneller warm. Gebläse, Motor etc.

    Wen es intressiert:

    http://www.addinol.de/oilfinder/oil_details.php?id=1008

    http://www.addinol.de/oilfinder/oil_details.php?id=1009

    http://www.addinol.de/oilfinder/oil_details.php?id=764

    http://www.addinol.de/oilfinder/oil_details.php?id=765

    Man lernt nie aus 8o

    Hatte gerade Korrespondenz mit einem Kunden der Weißöl bestellt hat.
    Seine Firma setzt das für die Hohlraumkonservierung ein.

    Zitat

    Das Weißöl benötigen wir zur Unterbodenbehandlung und zur Hohlraumversiegelung.
    Sehr gute Kriechwirkung und säurefrei. Wachskonservierung hat keine Kriechwirkung – dringt also nicht in die Schweißnähte einer Karosserie.


    Das ist mal gut zu wissen :)

    Vielleicht könntest Du mal Deine Idee so in Word schreiben wie ich es machte im Anhang
    Eventuell seh ich dann etwas klarer und nicht mehr soviel Unterthemen. Denn ab und zu wusste ich nicht ob Deine "Zeilen" nun der Titel einer Kategorie war, oder nur die Beschreibung eben einer vorigen Kategorie.

    Denke wenn man das mehr "bildlich" vor Augen hat wird das etwas deutlicher

    Immer langsam. Ist gibt auch noch wichtigeres im täglichen Leben als das Lexikon. Und man hat ja nach Feierabend noch andere Dinge zu erledigen
    Das ist Testphase wie schon zig mal geschrieben. Und so Kategorien legst nicht in 10 Minuten an.
    A3Q ist kein MT wo hauptberuflich bezahlte Leute täglich ihren Job machen.
    Wie ich dazu komm änder ich die Struktur und verschieb die Themen, und bei manchem Artikel von coolhard muss auch noch Hand angelegt werden.

    Das hier nicht mehr diskutiert wird liegt auf der Hand, da nur wenige das Lexikon auch sehen können.
    Liegt aber daran dass sich bis dato nicht mehr gemeldet haben um freigeschaltet zu werden wie in meinem Ersten Posting geschrieben.
    Denn es macht derzeit kein Sinn dass es gleich für 5000 Leut betretbar ist, das gäbe Chaos.

    Da wollt ich mal sehen was sich eigentlich ansammelt. Eventuell kan man dann noch diferenzieren später. Wichtig war mir erst mal eine Abgrenzung, dass das NWT vom VR6 von Zoran ne Kategorie hat. Denn das ist ja mittlerweile ein großer Punkt im Forum, wo immer viele wiederkehrende Fragen kommen

    - Was bedeutet NWT
    - Was wird gemacht?
    - Welche Steigerungen gibt es
    - Leistungsmessungen , wie sind sie definiert und richtig durchgeführt
    - Wie bereite ich den Wagen aufs NWT vor
    - Spritanpassung
    etc.....

    Ansonsten kommt bestimmt unter allgemein ein paar Arten Chiptuning, Hardwaretuning unter, o.ä.
    Das muss man abwarten.
    Eventuell kann man das mit den Nicht-Serien Felgen-Reifen-Tieferlegungen hier unter bringen.

    Nun was war der Hintergrund für ein "Lexikon"?
    In erster Linie eine FAQ für das Forum in der alle wichtigen Themen drin gelistet sind die bisher entweder in der jetzigen FAQ stehen, oder aber in den verschiedenen Themenbereichen als Sticky oben anhängen. Man soll auf 1 Klick an alle wichtigen Infos kommen die man dann zentral anschauen kann.
    Darum wurde das Lexikon eingebaut. Der Name stammt vom Softwareentwickler. Ich glaub das stiftet auch schon etwas Verunsicherung über das was es ist.
    Dass es kein echtes WIKI ist, ist auch klar:
    Und da es nicht von Woltlab direkt stammt, können auch mal manche Dinge nicht so sein wie es im Forum ist.

    coolhard
    Was klappt mit den Formatierungen im Detail nicht?

    Der Vorschlag von TheRingThing ist zu umfassend und enthält zu viele Details die Gebiete beinhalten wo es kein bis kaum Bedarf gibt.
    Eine Mischung davon mit dem Vorschlag von Otis halte ich für passender. Und im Laufe des Füllens merkt man dann schon ob es Sinn macht nicht doch noch eine oder mehrere Kategorien einzufügen.

    Das was jetzt im Lexikon ist, ist ja nicht fix. Das war nur mal auf die Schnelle angelegt um zu testen wie etwas geht bzw wo etwas hapert. Die Struktur wird schon noch angepasst und die jetzigen Artikel passend verschoben.

    Ich denke so wie es im Anhang dargestellt ist, ist das schon mal eine gute Startstruktur.

    Im übrigen wüßte ich nicht was an der Statistik traurig sein sollte. Das Shoutbox-Archiv wird demnächst geändert

    Schriftliches brauchst nicht unbedingt, lediglich ein Händler der sich auskennt und Audi und der Versicherung bestätigt dass hier ein Defekt vorliegt.

    Wenn der Meister sich Null auskennt, wird er das auch nicht machen können.
    Drum sag ich ja, notfalls solange hausieren bis einer fähig ist das zu erkennen.
    Ich brauchte damals (2007) gute 10 Monate dazu und etlichen Stress mit Audi

    Rausgeworfenes Geld

    Ne manuelle Sichtprüfung dauert keine 20 Minuten und kostet um die 50 Euro
    Mehr braucht man nicht testen.

    Und wenn die das nicht kennen und dich abzocken wollen mit anderem Kram, machts eigentlich kein Sinn bei dem Händler zu bleiben.
    Der hat kein Plan und wird keinen bekommen.

    Abhilfe bringt eigentlich nur in ne Werkstatt zu gehn die sich damit auskennen.
    Für die 300 Euro kannst locker nach Frankfurt fahren. Leihwagen brauchst eh, ob der nu in FFM steht oder in Deiner Nähe.

    Audi schickt den neuen A3 Sportback mit einer großzügigen Serienausstattung an den Start. Das Paket an Rückhaltesystemen, das auch einen Knie-Airbag für den Fahrer umfasst, lässt sich durch Seitenairbags im Fond ergänzen. Zur umfangreichen Serienausstattung gehören unter anderem das Audi Radio, die im Verhältnis 40 zu 60 umklappbare Rücksitzlehne, der zweistufig einstellbare Ladeboden, eine manuelle Klimaanlage, Außenspiegel mit integrierten Seiten­blinker in LED-Technik und eine Reifendruck-Kontrollanzeige. Höheneinstellbare Vordersitze und Isofix-Befestigungspunkte für Kindersitze im Fond sind ebenfalls Serie.

    Bei Ambition und Ambiente ist das Fahrerinformationssystem mit Farbdisplay zusätzlich Serie, es integriert neben der Pausenempfehlung das Effizienz­programm samt Schaltanzeige. Darüber hinaus bringt der A3 Sportback Ambition Sportsitze, ein Sportlederlenkrad im Dreispeichen-Design, ein Sportfahrwerk, 17 Zoll-Leichtmetallräder und das System Audi drive select mit. In die Front­schürze sind Nebelscheinwerfer in Halogentechnik integriert, die Abgasendrohre – je nach Motorisierung einfach oder doppelt – sitzen hinter verchromten Blenden.

    Bei Ambiente sind neben dem Lederlenkrad im Vierspeichen-Design eine Geschwindigkeitsregelanlage, das Lichtpaket für den Innenraum und eine Einparkhilfe hinten Serie. Dekoreinlagen in 3D-Glas-Optik vermitteln im Interieur den Eindruck von modernem Luxus, außen setzen das Glanzpaket, verchromte Einstiegsleisten und Abgas-Endrohre sowie 16 Zoll-Leichtmetallräder im 15-Speichen-Y-Design Akzente.

    Zur weiteren Individualisierung stehen für alle Linien Einzeloptionen zur Wahl, die teilweise direkt aus der Oberklasse kommen. Zu ihnen gehören Panorama-Glasdach, der Komfortschlüssel, die Komfortklimaautomatik, die Standheizung, die beheizbaren Außenspiegel, der automatisch abblendende Innenspiegel samt Licht- und Regensensor, das Fahrerinformationssystem in zwei Display-Varianten und das adaptive light mit Xenon plus-Scheinwerfern, das sich mit der gleitenden Leuchtweitenregulierung ergänzen lässt. Für die vorderen Sitze gibt es Lendenwirbelstützen, eine Beheizung, eine Mittelarmlehne (Serie beim Ambiente) und eine Isofix-Befestigung für den Beifahrersitz.

    Der Audi A3 Sportback in ein echtes Allroundtalent. Mit seinem sportlichen, vielseitigen und progressiven Charakter spricht er ein breites Publikum an. In vielen Fällen wird er als Zweitwagen gekauft. Die zweitgrößte Zielgruppe sind Haushalte mit einem Auto und Singles im Alter bis 39 Jahren, unter ihnen viele Frauen.

    Der neue Audi A3 Sportback steht ab Februar 2013 in Deutschland zu Preisen ab 23.400 Euro bei den Händlern. Der etwas später folgende 1.2 TFSI startet zu einem Grundpreis von 22.500 Euro.

    Das aufwändige Fahrwerk des neuen Audi A3 Sportback ist ausgewogen, harmonisch und sportlich. Die Grundlage dafür bildet die fein austarierte Achslastverteilung. Die Vorderachse ist gegenüber dem Vorgängermodell um 40 Millimeter nach vorn verlagert, der Überhang wurde entsprechend kürzer.

    Bei der Vorderachse des Audi A3 Sportback handelt es sich um eine McPherson-Konstruktion mit Dreiecksquerlenkern und leichten Aluminium-Schwenklagern. Der Hilfsrahmen, an dem sie angelenkt sind, besteht ebenfalls aus dem Leicht­metall. Die Vorderradaufhängung weist 1.535 Millimeter Spurweite auf. Ebenso wie an der Hinterachse ist ein Stabilisator im Einsatz.

    Die elektromechanische Servolenkung, deren Elektromotor direkt an der Zahn­stange sitzt, besticht durch hohe Effizienz. Ihre Übersetzung von 15,3:1 ist direkt, die Servounterstützung orientiert sich an der Geschwindigkeit. Der Wendekreis misst lediglich 10,9 Meter. Die Lenkung arbeitet eng mit verschiedenen Sensoren und Systemen an Bord des neuen A3 Sportback zusammen. Dies beinhaltet auch die serienmäßige Pausenempfehlung im Fahrerinformationssystem sowie die Optionen Audi active lane assist und Parkassistent.

    Bei der Vierlenker-Hinterachse misst die Spurweite 1.506 Millimeter. Ihre Längs­lenker nehmen die Antriebs- und Bremskräfte auf; um den Abrollkomfort zu erhöhen, sind ihre Lager großvolumig ausgelegt.

    Die drei Querlenker pro Rad hingegen, für die Aufnahme der Seitenkräfte zuständig, sind im Interesse der Fahrdynamik steif an den Achsträger angebunden.

    Die Lenker der Hinterachse sind aus hochfesten Stahlsorten gefertigt, die Rad­träger beim quattro-Antrieb aus Aluminium. Die Stoßdämpfer und die kompakten Schraubenfedern bauen voneinander getrennt – mit den Vorteilen eines großen Gepäckraumvolumens und eines feinfühliges Ansprechens. Beim 1.2 TFSI wird hier eine gewichtsoptimierte Verbundlenkerachse zum Einsatz kommen. Auf Wunsch liefert Audi ein Sportfahrwerk, das die Karosserie 15 Millimeter tiefer legt, beim S line Sportpaket sind es 25 Millimeter.

    Der neue Audi A3 Sportback rollt serienmäßig auf Stahlrädern im Format 16 Zoll (bei Attraction) beziehungsweise Leichtmetallrädern (16 Zoll bei Ambiente und 17 Zoll bei Ambition sowie beim S line Sportpaket). Audi und die quattro GmbH haben darüber hinaus Räder bis 18 Zoll Durchmesser in zahlreichen Designs im Angebot – teilpoliert, zweifarbig oder in High-Gloss. Die Reifenformate lauten 205/55, 225/45 und 225/40.

    Alle Reifen zeichnen sich durch niedrigen Rollwiderstand aus, ohne Abstriche bei der dynamischen Performance. Eine Reifendruck-Kontrollanzeige ist wie das Reifenreparaturset Serie, optional erhältlich ist ein Notrad; die Winterräder sind ebenfalls in den Formaten 16 bis 18 Zoll lieferbar.

    Die starken Bremsen des A3 Sportback lassen sich exakt dosieren, das Pedal­gefühl ist spontan und straff. Die belüfteten vorderen Scheiben haben je nach Motorisierung 288 oder 312 Millimeter (2.0 TDI) Durchmesser, die hinteren Scheiben immer 272 Millimeter. Die neue elektromechanische Parkbremse, die über eine Taste neben dem Schalt-/Wählhebel bedient wird, ist in die Hinterachs­bremsanlage integriert. Falls erforderlich, dient sie auch als Notbremse. Der optionale Anfahrassistent erhält den Bremsdruck für gewisse Zeit aufrecht, wenn der Fahrer den Fuß vom Pedal genommen hat und erhöht so den Anfahrkomfort.

    Beim A3 Sportback mit Frontantrieb bringt die Stabilisierungskontrolle ESC serienmäßig die elektronische Quersperre mit. Wenn das angetriebene kurven­innere Vorderrad zu stark entlastet wird, veranlasst ihr Steuergerät dort einen gezielten kleinen Bremseneingriff.

    Durch ihn fließt das überschüssige Drehmoment auf das kurvenäußere Rad. Zugleich sorgt die Differenz der Vortriebskräfte dafür, dass sich das Auto ganz leicht und hilfreich für den Fahrer in die Kurve eindreht. Das Eigenlenkverhalten bleibt länger neutral, das Fahrverhalten wird dadurch präziser, agiler und stabiler.

    Das Fahrdynamiksystem Audi drive select (Serie bei Ambition) macht das Fahr­erlebnis im neuen A3 Sportback noch vielseitiger und emotionaler. Der Fahrer entscheidet per Tastendruck, ob die Gaspedalkennung, die Servolenkung und die optionale S tronic im Modus comfort, auto, dynamic, individual oder efficiency arbeiten sollen. Auf der letztgenannten Ebene agieren auch die optionale Komfortklimaautomatik und die adaptive cruise control gezielt verbrauchs­optimiert.

    Eine weitere Technologie, die der Regelung von Audi drive select im auto Modus unterliegt, ist die optionale elektromagnetische Dämpferregelung Audi magnetic ride. In den Dämpferkolben zirkuliert ein synthetisches Kohlenwasserstofföl, das magnetische Partikel von drei bis zehn Tausendstel Millimeter Größe einschließt. Wenn an einer Spule Spannung angelegt wird, entsteht ein Magnetfeld, in dem sich die Partikel neu ausrichten: Sie legen sich quer zur Strömungsrichtung des Öls und bremsen so dessen Durchfluss durch die Kolbenkanäle. Das Steuergerät analysiert den Zustand der Straße und den Stil des Fahrers permanent und passt die Dämpfkräfte innerhalb von Millisekunden immer wieder neu an.

    Der Fahrer kann auch gezielt direkt zwei Modi anwählen. Im comfort Modus – bei hoher Viskosität des Öls – rollt der neue A3 Sportback ausgewogen-komfortabel ab. Im dynamic Modus – bei niedriger Viskosität – hingegen legt er durch eine straffe Anbindung an die Fahrbahn einen dynamischeren Charakter an den Tag. Die Lenkansprache wird weiter verbessert, Wankbewegungen werden weitgehend unterdrückt, die gezielte Abstützung der einzelnen Räder bei schneller Kurvenfahrt macht das Eigenlenkverhalten noch dynamischer.

    Zu einem späteren Zeitpunkt ist der Audi A3 Sportback optional mit der Progressivlenkung bestellbar. Durch die Progressivlenkung wird die Lenkarbeit für den Fahrer reduziert und sie vermittelt ein präzises Lenkgefühl mit guter Fahrbahnrückmeldung. Auf kurvigen Straßen erlebt der Fahrer die Dynamik spürbarer. Durch die reduzierte Lenkarbeit ist auch in der Innenstadt beim Rangieren und Parken ein Komfortgewinn spürbar.

    Audi liefert den neuen A3 Sportback zunächst mit jeweils zwei TDI- und TFSI-Motoren – allesamt Neuentwicklungen. Ihre Hubraumspanne reicht von 1,4 bis 2,0 Liter, die Leistung von 77 kW (105 PS) bis 132 kW (180 PS). Etwas später folgen weitere Diesel- und Benzinaggregate sowie der mit Audi e-gas betriebene TCNG-Motor. Der bivalent arbeitende TCNG-Motor kann sowohl mit Benzin, Erdgas oder Audi e-gas betrieben werden. Alle Aggregate folgen der motorischen Audi-Philosophie des Downsizings – Hubraum wird durch Aufladung ersetzt, was starke Performance bei geringem Verbrauch bringt. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Verbrauch im Mittel um rund neun Prozent gesunken.

    Die Technologien aus dem Modularen Effizienzbaukasten von Audi spielen bei der erzielten Verbrauchssenkung eine entscheidende Rolle. Das Start-Stop-System nutzt leistungsfähige Batterie in Vlies, AGM- oder EFB-Technologie und mindert den Verbrauch um zirka 0,3 Liter pro 100 km.

    Das innovative Thermomanagement (im 1.8 TFSI und den TDI-Motoren) sorgt dafür, dass der Motor nach dem Kaltstart rasch auf Betriebstemperatur kommt – die Phase der erhöhten Reibungsverluste durch zähes Öl verkürzt sich, zudem wird der Innenraum schneller warm.

    Im neuen Audi A3 Sportback haben alle Aggregate dieselbe Einbaulage – eine Vereinheitlichung, die aus dem Modularen Querbaukasten des Konzerns herrührt. Beim Vorgängermodell waren die Benzinmotoren teilweise noch um 10 Grad nach vorne geneigt montiert, ihre Abgasseite lag zum Kühler hin, während sie bei den TDI nach hinten, also zum Fahrgastraum hin, lag. Im neuen Audi A3 Sportback haben alle Ottomotoren ihre Auslassseite hinten und sind – wie auch die Diesel – um 12 Grad nach hinten geneigt eingebaut.

    Daraus und aus dem kompakten Layout der neuen Benzinmotoren resultiert eine Verkürzung der vorderen Baulänge um etwa 50 Millimeter gegenüber dem Vorgängermodell. Sie gab den Audi-Entwicklern die Möglichkeit, die Vorderachse um 40 Millimeter nach vorne zu verlagern. Im selben Maß wurde der vordere Überhang verkürzt, wovon das Crashverhalten, das Design und die Verteilung der Achslasten profitieren.

    Die TDI-Motoren von Audi setzen schon seit Jahrzehnten Maßstäbe. Sie stehen für eine moderne, smarte Art von Sportlichkeit – ihre souveräne Leistung, die hohen Drehmomente, die überzeugende Effizienz und der kultivierte Lauf ergeben ein harmonisches Gesamtbild.

    Der 1.6 TDI
    Der 1.6 TDI ist der effizienteste Antrieb im Modellprogramm der Marke mit den Vier Ringen. Der kompakte Diesel, der aus 1.598 cm3 Hubraum (Bohrung x Hub 79,5 x 80,5 Millimeter) eine Leistung von 77 kW (105 PS) mobilisiert, besticht durch eine konsequent minimierte innere Reibung. Verbesserungen finden sich durch die Integration von Thermomanagementmaßnahmen bei Öl- und Kühlmittelkreislauf, bei der Materialauswahl hinsichtlich der Kolbenringe und des Kolbenbolzens und beim Fertigungsprozess durch den Einsatz eines speziellen Honverfahrens der Zylinderlaufbahnen für das Kurbelgehäuse.

    Die Magnetventil-Injektoren des Common Rail-Systems können pro Arbeitstakt sechs Einspritzungen absetzen, davon profitieren die Qualität der Verbrennung und des Abgases sowie die Laufkultur. Eine Neuheit ist der saugrohrintegrierte Ladeluftkühler für Dieselmotoren. Dadurch wird die Ladeluftstrecke extrem kompakt wodurch das Ansprechverhalten des Motors deutlich verbessert wird. Ein Abgasturbolader mit verstellbarer Turbinengeometrie und das entdrosselte Ansaug- und Ladeluftsystem runden das Gesamtkonzept ab.

    Im Zusammenspiel mit der Handschaltung beschleunigt der 1.6 TDI den Audi A3 Sportback in 10,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h. Der Diesel verbraucht auf 100 km im Mittel gerade mal 3,8 Liter Kraftstoff (99 Gramm CO2 pro km).

    Der 2.0 TDI
    Der neu entwickelte 2.0 TDI steht für den neuen Audi A3 Sportback in zwei Ausführungen zur Wahl. In der Version mit 110 kW (150 PS) und 320 Nm lauten die Eckdaten: 8,7 Sekunden für den Spurt von null auf 100 km/h und 216 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der mittlere Verbrauch beträgt nur 4,2 Liter pro 100 km, was einer CO2-Emission von 108 Gramm pro km entspricht.

    Die stärkere Variante des 2.0 TDI kommt etwas später, sie bietet 135 kW (184 PS) Leistung und 380 Nm Drehmoment. Die wichtigsten Werte (mit Hand­schaltung und Frontantrieb): von null auf 100 km/h in 7,4 Sekunden, Höchstge­schwindigkeit 232 km/h, Verbrauch im Mittel 4,4 Liter pro 100 km (114 Gramm CO2 pro km).

    Der 2.0 TDI mit seinen 1.968 cm3 Hubraum (Bohrung x Hub 81,0 x 95,5 Milli­meter) ist konsequent auf geringe Reibungsverluste ausgelegt. Der in der Ölwanne laufende Zahnriemen treibt die Öl- und Vakuumpumpe, die sich in einem Gehäuse befinden, über die Kurbelwelle an. Die beiden Ausgleichswellen, die aus der Ölwanne in das Kurbelgehäuse verlegt wurden, sind wälzgelagert und sorgen für den Ausgleich der freien Massenkräfte.

    Im Antrieb der Nockenwellen kommt ebenfalls eine aufwändige Nadel-Lagerung zum Einsatz. Die gebauten Wellen werden in einem separaten Rahmen gelagert und direkt in diesem Modulbauteil gefügt. Das neue Ventiltriebmodul zeichnen hohe Steifigkeit und geringes Gewicht aus. Gegenüber dem Vorgängermotor wurde der Zylinderkopf mit einem gedrehten Ventilstern versehen; beide Nockenwellen betätigen pro Zylinder je ein Einlass- und Auslassventil.

    An den Kolben erlaubt eine reduzierte Spannung der Ringe leichten Lauf; in der Fertigung des Motors garantiert eine so genannte Honbrille hohe Präzision bei der Feinbearbeitung der Zylinderlaufbahnen. Die zweistufig geregelte Ölpumpe braucht nur wenig Antriebsenergie. Der Zylinderblock und der Zylinderkopf verfügen über separate Kühlwasserkreisläufe. Die Pumpe für den Blockkreislauf lässt sich in der Warmlaufphase abschalten, so dass nur der Zylinderkopf-Kreislauf aktiv ist.

    Die Common Rail-Einspritzanlage baut bis zu 1.800 bar Systemdruck auf, der bei der später folgenden 135 kW (184 PS) starken Variante nochmals auf 2.000 bar gesteigert wird. Der Kraftstoff wird durch Achtloch-Düsen zerstäubt. Der Turbo­lader arbeitet mit verstellbaren Leitschaufeln, deren pneumatische Betätigung weiter verfeinert wurde. Der Ladeluftkühler ist ins Saugrohr integriert – diese Bauweise führt zu kurzen Gaslaufwegen, hoher Regelqualität und sehr guten motorischen Wirkungsgraden. Die neue Niederdruck-Abgasrückführung ist ebenfalls sehr kompakt und auf geringe Strömungsverluste ausgelegt. Die Abgasreinigungsanlage, nah am Motor platziert, ist bereits auf die künftige Euro 6-Norm vorbereitet.


    Das Kürzel TFSI steht für die Verbindung von Benzin-Direkteinspritzung und Aufladung – eine Lösung, die Audi als erster Hersteller weltweit eingeführt hat. Das Zusammenspiel der beiden Technologien resultiert in hoher Leistung und hohem Drehmoment sowie geringem Verbrauch.

    Der 1.2 TFSI
    Den Einstieg bei den Otto-Motoren bildet der komplett neu entwickelte 1.2 TFSI, er ergänzt die Motorenpalette des neuen Audi A3 Sportback etwas später. Das Aggregat steht exemplarisch für die Philosophie des Downsizings und ist auf geringes Gewicht ausgelegt; ohne Anbauteile wiegt der Motor lediglich 99,6 Kilo­gramm. Der 1.2 TFSI hat vier Ventile pro Zylinder und 1.197 cm3 Hubraum (Bohrung x Hub 71,0 x 75,6 Millimeter). Die Kolbenringe mit ihren geringen Vorspannkräften sowie die kompakten Haupt- und Pleuellager der Kurbelwelle sind auf geringe Reibung optimiert.

    Das Aluminium-Kurbelgehäuse hat einen eigenen, vom Zylinderkopf getrennten Kühlkreislauf. Nach dem Start sorgt eine geregelte Wasserpumpe dafür, dass das Wasser im Block nicht umgewälzt wird – das bringt den Motor schnell auf Temperatur. Die Common Rail-Anlage injiziert den Kraftstoff mit bis zu 150 bar Druck in die Brennräume. Der Turbolader verfügt über ein elektrisches Stellglied, das die Wastegate-Klappe besonders schnell und präzise betätigt – der Ladedruck baut sich spontan auf, im Teillastbereich sinkt der Verbrauch.

    Der 1.2 TFSI leistet 77 kW (105 PS) und stemmt 175 Nm Drehmoment. Er beschleunigt den A3 Sportback in 10,5 Sekunden von null auf 100 km/h und macht ihn 193 km/h schnell. Mit dem manuellen Schaltgetriebe beschränkt sich der Verbrauch im Mittel auf 4,9 Liter pro 100 km – ein CO2-Ausstoß von 114 Gramm pro km.

    Der 1.4 TFSI
    Beim 1.4 TFSI mit 1.395 cm3 Hubraum (Bohrung x Hub 74,5 x 80,0 Millimeter) handelt es sich um einen von Grund auf neu entwickelten Motor. Sein Kurbel­gehäuse besteht aus Aluminiumdruckguss statt aus Grauguss wie beim Vorgängeraggregat. Es wiegt nur noch 18 statt 33 Kilogramm. Weitere Maß­nahmen, etwa an der Kurbelwelle und den Pleuelstangen, tragen dazu bei, dass der neue 1.4 TFSI lediglich 107 Kilogramm auf die Waage bringt. Das Minus von 21 Kilogramm bedeutet auch für die Achslastverteilung große Vorteile.

    Eine weitere Innovation ist der in den Zylinderkopf integrierte Abgaskrümmer. Er bringt dort das Kühlwasser nach dem Kaltstart rasch auf Temperatur; erst danach gibt ein Thermostat im neuen Kühlmittelpumpen-Modul die Kühlung des Kurbelgehäuses frei. Im Vollastbereich – etwa bei sehr schneller Autobahnfahrt – senkt der Wassermantel die Temperatur des Abgases. Dadurch kann die sonst nötige Anfettung des Gemisches entfallen, was den Verbrauch deutlich senkt.

    Die Aluminiumkolben sind neu gestaltet; das nahezu flache Design der Kolben­böden ist präzise auf die ebenfalls neu designten Einlasskanäle abgestimmt. Die Common Rail-Anlage arbeitet mit bis zu 200 bar Druck, ihre Fünfloch-Injektoren können pro Arbeitstakt bis zu drei Einspritzungen absetzen.

    Der Turbolader hat gegenüber dem Vorgängermotor 1,8 Kilogramm an Gewicht verloren. Sein neu entwickelter elektrischer Wastegate-Steller arbeitet besonders schnell und präzise, was das Ansprechverhalten des Motors deutlich verbessert. Auch die ins Saugrohr integrierte Ladeluftkühlung – ähnlich wie beim 2.0 TDI – beschleunigt den Aufbau des Ladedrucks.

    Beim 1.4 TFSI ging die Reibleistung im Vergleich zum Vorgängermotor um bis zu 20 Prozent zurück. Die Verbesserungen betreffen die Ringe der Kolben und ihr Einbauspiel in den Grauguss-Laufbuchsen, die verkleinerten Durchmesser an den Kurbelwellen-Hauptlagern, die leichter gewordenen Ventile und die auf Motor-Lebensdauer ausgelegten Zahnriemen für den Steuer- und Nebentrieb. Die druckgeregelte Ölpumpe trägt ebenfalls zur Effizienz bei.

    Wie der 2.0 TDI hat der 1.4 TFSI ein Ventiltriebmodul mit reibungsarmer Nocken­wellenlagerung – mit dem Unterschied, dass die Wellen hier direkt in die Zylinderkopfhaube integriert sind. Die Einlassnockenwelle lässt sich um 50 Grad Kurbelwinkel verstellen.

    Der neue 1.4 TFSI gibt 90 kW (122 PS) Leistung und 200 Nm Drehmoment ab, damit bringt er den A3 Sportback in 9,5 Sekunden von null auf 100 km/h und weiter bis 203 km/h Höchstgeschwindigkeit. Sein durchschnittlicher Verbrauch beträgt 5,3 Liter pro 100 km (123 Gramm CO2 pro km).

    In einer zweiten Ausführung, die etwas später folgt, kommt der 1.4 TFSI auf 103 kW (140 PS) und auf 250 Nm Drehmoment. Seine Innovation ist das System cylinder on demand (COD), das bei niedriger und mittlerer Last sowie im Schub­betrieb den zweiten und dritten Zylinder still legt. Damit begnügt sich der leistungsstarke 1,4-Liter-Motor im Mittel mit 4,7 Liter Kraftstoff pro 100 km, seine CO2-Emission liegt bei nur 110 Gramm pro km (mit S tronic). Mit 8,4 Sekunden für den Standardsprint und 213 km/h Höchstgeschwindigkeit sind die Fahrleistungen souverän.

    Der 1.4 TCNG
    Im neuen Audi A3 Sportback gibt ein 81 kW (110 PS) starker TCNG-Motor sein Debüt. Er ist konsequent für den Betrieb mit Audi e-gas ausgelegt. Auf 100 km verbraucht er nur 3,6 Kilogramm Erdgas oder Audi e-gas – jenen Kraftstoff, den Audi selbst auf nachhaltige Weise produziert. Die CO2-Emissionen am Auspuff bleiben in beiden Fällen unter 100 Gramm pro km.

    Noch attraktiver wird die Treibhausgasbilanz in der Well-to-Wheel-Bilanz, die alle Faktoren von der Quelle des Kraftstoffs bis zum Rad mit einbezieht. Beim Betrieb des A3 Sportback TCNG mit Audi e-gas wird kein CO2 frei, das nicht vorher bei dessen Herstellung gebunden worden wäre – der Kreislauf ist geschlossen. Selbst wenn in einer gesamthaften Betrachtung der Energieaufwand für die Errichtung der e-gas-Anlage und den Bau der Windkraftanlagen mit einbezieht, bleibt der CO2-Ausstoß in der Gesamtenergiebilanz unter 30 Gramm pro km.

    Der Motor basiert auf dem neu entwickelten 1.4 TFSI. Wesentliche Veränderun­gen betreffen unter anderem den Zylinderkopf und die Turboaufladung; auch die Einspritzanlage und der Katalysator sind speziell auf den Gasbetrieb ausgelegt. Der 1.4 TCNG ist bivalent, er weist trotz der Optimierung des Motors auf den Erdgasbetrieb im Benzinbetrieb die gleichen Leistungs- und Drehmomentwerte auf. Wenn der Druck in den Gastanks eine gewisse Grenze unterschreitet, wechselt das Motormanagement selbsttätig in den Benzinbetrieb.

    Gasbetrieben legt der Audi A3 Sportback TCNG mehr als 400 km und mit Benzin bei Bedarf weitere 780 km zurück. Seine Gesamtreichweite entspricht also der eines Audi A3 Sportback TDI. Zwei Anzeigen im Kombiinstrument informieren den Fahrer auf den ersten Blick über die Füllstände der Tanks. Die Füllstutzen liegen unter einer gemeinsamen Klappe.

    Mit dem Audi e-gas project baut die Marke mit den Vier Ringen bis 2013 als erster Automobilhersteller weltweit eine Kette nachhaltiger Energieträger auf. Ihre Endprodukte sind Wasserstoff und das synthetische Audi e-gas. Die derzeit im Bau befindliche Audi e-gas-Anlage im emsländischen Werlte wird mit erneuer­barem Strom (zum Beispiel aus Wind, Sonnenenergie) betrieben.

    Der 1.8 TFSI
    Der neue 1.8 TFSI, das vorerst stärkste Aggregat im neuen A3 Sportback, präsentiert die Hightech-Kompetenz von Audi mit innovativen Lösungen auf vielen Technikfeldern. Er zeichnet eine Drehmomentkurve wie ein TDI – das maximale Drehmoment von 250 Nm steht schon bei 1.250 1/min bereit und bleibt bis 5.000 Touren konstant. Die Leistung beträgt 132 kW (180 PS).

    Eine große Innovation beim 1.8 TFSI ist die zusätzliche indirekte Einspritzung. Als Ergänzung zur Benzindirekteinspritzung FSI wird sie im Teillastbereich aktiv; sie injiziert den Kraftstoff am Ende des Saugrohrs in den Bereich der Tumble-Klappen, wo er intensiv mit der Luft verwirbelt.

    Die verbesserte Gemischaufbereitung reduziert den Verbrauch und senkt die Partikelemissionen. Die direkte FSI-Einspritzung mit ihren bis zu 200 bar Druck kommt beim Start und bei höheren Lasten zum Zug.

    Bei der Füllung der Brennräume realisierten die Audi-Ingenieure neue Freiheits­grade. Die Ein- und die Auslassnockenwelle lassen sich verstellen; auf der Auslassseite variiert zudem das Audi valvelift system den Hub der Ventile je nach Bedarf, um die Gaswechselverluste weiter zu minimieren.

    Zwei Drehschieber, in einem Modul zusammengefasst und von einem Elektro­motor über ein Schneckengetriebe angetrieben, steuern das innovative Thermo­management. Sie sorgen dafür, dass das Motoröl rasch warm wird und stellen die Temperatur des Kühlmittels je nach Fahrsituation zwischen 85 und 107 Grad Celsius ein. Damit erzielen sie bei jeder Last und Drehzahl den besten Kompromiss zwischen minimaler Reibung und hohem thermodynamischen Wirkungsgrad.

    Wie beim 1.2 TFSI und 1.4 TFSI ist der Abgaskrümmer des 1.8 TFSI in den Zylinderkopf integriert und wird dort vom Wasser umspült; diese Lösung senkt die Temperatur des Abgases und damit den Verbrauch bei Volllast. Der Turbo­lader ist ebenfalls neu entwickelt; er baut seinen relativen Ladedruck von bis zu 0,8 bar sehr dynamisch auf. Seine Hauptmerkmale sind ein elektrischer Wastegate-Steller, der den Ladedruck besonders schnell und exakt regelt, und ein Turbinenrad aus einer neuen Legierung, das bis zu 980 Grad Abgas­temperatur verkraftet.

    Trotz aller neuen Technologien wiegt der 1.8 TFSI nur etwas mehr als 140 Kilo­gramm – ein Wert, zu dem auch die gegenüber dem Vorgängermodell etwas geringeren Wandstärken im Grauguss-Kurbelgehäuse beitragen. Sie messen nur etwa drei Millimeter und bringen zirka 2,4 Kilogramm Ersparnis. Die Kolben bestehen aus einer neuen Legierung mit höherer Festigkeit. Bei der Ölwanne kommt leichter Kunststoff zum Einsatz, bei vielen Schrauben Aluminium.

    Auch die innere Reibung ist niedrig – durch eine neuartige Beschichtung der Kolbenhemden, durch eine Wälzlagerung der beiden Ausgleichswellen und durch verringerte Hauptlagerdurchmesser der um 1,6 Kilogramm erleichterten Kurbel­welle, die mit vier Gegengewichten auskommt. Die geregelte Ölpumpe bean­sprucht nur wenig Energie für sich, ein hochpräzises elektrisches System kühlt die Kolbenböden mit Spritzöl.

    Die Eckdaten des 1.8 TFSI in der Version mit S tronic und Frontantrieb: von null auf 100 km/h in 7,3 Sekunden, Spitze 232 km/h, mittlerer Verbrauch 5,6 Liter pro 100 km, entsprechend 130 Gramm CO2 pro km.

    Künftige Motoren
    Audi wird die Motorenpalette des A3 Sportback zügig weiter ausbauen. Das Programm umfasst ein dynamisches S-Modell und weitere hocheffiziente und zugleich abgasarme Varianten. 2014 folgt der Audi A3 Sportback e-tron mit einem leistungsfähigen Plug-in-Hybridantrieb.

    Die Kraftübertragung
    Zum Start des neuen A3 Sportback kombiniert Audi den 1.4 TFSI und den 2.0 TDI mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe. Es lässt sich auf kurzen Wegen leicht und exakt schalten und zeichnet sich durch einen hohen Wirkungs­grad aus. Wie bei allen Getrieben von Audi ist die Spreizung groß – die unteren Gänge sind relativ kurz übersetzt, der letzte Gang vergleichsweise lang, um die Drehzahlen zu senken. Für sämtliche Aggregate steht alternativ die S tronic bereit, je nach Ausführung hat das blitzschnell und fast unmerklich schaltende Doppelkupplungsgetriebe sechs oder sieben Gänge.

    Der neue Audi A3 Sportback 1.8 TFSI arbeitet standardmäßig mit der Siebengang S tronic zusammen; sie vereint den Komfort einer klassischen Automatik mit der Dynamik und Effizienz eines Schaltgetriebes. Der Fahrer kann die S tronic über den Wählhebel oder optional mit Wippen am Lenkrad steuern. Im automatischen Modus S liegt das Schaltdrehzahlniveau etwas höher, während das Kennfeld D größere Übersetzungen priorisiert. Im Zusammenspiel mit dem Fahrdynamiksystem Audi drive select (Serie bei Ambition) bringt die S tronic im efficiency-Modus eine Freilauffunktion mit, die den Verbrauch weiter senkt.

    Die Siebengang S tronic setzt sich aus zwei Teil-Aggregaten zusammen; zwei Lamellenkupplungen bedienen die Gänge. Die große, außen liegende Kupplung K1 schickt das Drehmoment über eine Vollwelle auf die Zahnräder der Gänge 1, 3, 5 und 7. Um die Vollwelle herum rotiert eine Hohlwelle. Sie ist mit der kleineren Kupplung K2 verbunden, die im Inneren ihrer großen Schwester integriert liegt, und wirkt auf die Zahnräder der Gänge 2, 4 und 6 sowie auf den Rückwärtsgang.

    Die beiden Teilgetriebe sind permanent aktiv, aber nur eines von ihnen ist mit dem Motor verbunden. Wenn der Fahrer etwa im dritten Gang beschleunigt, ist im zweiten Teilgetriebe der vierte Gang bereits eingelegt. Der Schaltvorgang erfolgt durch das Wechseln der Kupplungen. Er dauert lediglich einige Hundertstelsekunden und vollzieht sich ohne spürbare Zugkraftunterbrechung.

    Die Siebengang S tronic ist mit etwa 37 Zentimeter Länge sehr kompakt und wiegt nur rund 70 Kilogramm. Ihre beiden Kupplungen kommen ohne Ölversorgung aus, das steigert den ohnehin hohen Wirkungsgrad weiter. Eine geregelte elektrische Ölpumpe versorgt die Kupplungs- und Gangsteller.

    Der permanente Allradantrieb quattro
    Das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe und die Siebengang S tronic schicken die Kräfte auf die Vorderräder des neuen A3 Sportback. Audi wird den

    A3 Sportback etwas später auf Wunsch auch mit dem permanenten Allradantrieb quattro liefern, der eine neu entwickelte Lamellenkupplung nutzt. Das hydraulisch betätigte und elektronisch gesteuerte Bauteil, das die Motorkräfte binnen weniger Millisekunden von der vorderen an die hintere Achse schicken kann, wiegt deutlich weniger als das Vorgänger-Aggregat.

    Der Achslastverteilung zuliebe ist die Kupplung am Ende der Kardanwelle vor dem Hinterachsdifferenzial platziert. In ihrem Inneren birgt sie ein Lamellenpaket, das im Ölbad läuft. Die metallenen Reibringe liegen paarweise hintereinander – je ein Ring ist fest mit dem Gehäuse verzahnt, das mit der Kardanwelle rotiert, der jeweils andere mit der Abtriebswelle zum Hinterachsdifferenzial.

    Im normalen Fahrbetrieb schickt die Kupplung die Motorkräfte zu einem großen Teil auf die vorderen Räder. Falls dort die Traktion nachlassen sollte, kann sie die Momente stufenlos nach hinten umleiten, indem die Lamellenpakete binnen weniger Millisekunden geregelt zusammengepresst werden. Ein Druckspeicher unterstützt die elektrische Hubkolbenpumpe beim Aufbau des dafür notwendigen Öldrucks, der über 100 bar erreichen kann.

    Präzise gezeichnete, leistungsstarke Halogenscheinwerfer mit Klarglas­abdeckung sorgen im neuen Audi A3 Sportback serienmäßig für gute Sicht bei Dunkelheit. Auf Wunsch rollt der A3 Sportback mit Xenon plus-Scheinwerfern vom Band, die automatische Leuchtweitenregelung wirkt dem Blenden des Gegenverkehrs entgegen. An der oberen und inneren Kante des Scheinwerfers bildet das integrierte LED-Tagfahrlicht eine schmale, optisch homogene Lichtkontur, die wie eine Augenbraue wirkt.

    Sind Xenon plus-Scheinwerfer an Bord, arbeiten auch die Heckleuchten mit mordernster LED-Technik. Der dreidimensionale Schwebeeffekt des bogen­förmigen LED-Lichtleiters ist Bestandteil der neuen Designsprache von Audi; der ebenfalls in LED-Technologie ausgeführte Blinker schließt die Kontur als Streifen am oberen Rand. Das adaptive Bremslicht, das beim starken Bremsen schnell pulsiert, ist Serie.

    Das Xenon-plus-basierte Audi adaptive light schwenkt intelligent in die Kurven. Ist es an das Navigationssystem gekoppelt, kann es mit den Funktionen Stadt-, Landstraßen-, Autobahn-, Kreuzungs- und Touristenlicht – für den Wechsel von Rechts-/ auf Linksverkehr – aufwarten. In Verbindung mit der gleitenden Leucht­weitenregulierung wird die Hell-Dunkel-Grenze des Scheinwerfers automatisch gleitend geregelt. Das ist bei Nacht ein erheblicher Sichtweiten- und Sicherheitsgewinn.

    Ein Novum im Segment der Premium-Kompakten sind die optionalen LED-Scheinwerfer, die bisher nur für Fahrzeuge der Oberklasse verfügbar waren. Die LED-Technologie erlaubt eine tageslichtähnliche Ausleuchtung der Fahrbahn, bei gleichzeitig geringerem Energiebedarf sowie einer höheren Lebensdauer gegen­über herkömmlichen Beleuchtungen. Das Abblendlicht des neuen Audi A3 Sportback wird in zwei Freiformreflektoren mit insgesamt neun Hochleistungs-LED-Chips erzeugt, durch die mattglänzende Alu-Zierblende strahlt das Fernlicht mit zehn Hochleistungs-LEDs. Abhängig von der gewählten Ausstattung wird das Fernlicht automatisch eingeschaltet, ein Abbiegelicht, ebenfalls in LED-Technik, leuchtet enge Kurven aus. Landstraßen-, Autobahn- und Touristenlicht vervoll­ständigen die Licht-Komfortfunktionen. In Nebel- oder Schneesituationen steigert das Allwetterlicht die Sicherheit.

    Das optionale Lichtpaket sorgt im A3 Sportback für eine angenehme, blendfreie Beleuchtung des Fahrzeuginnenraums. LED-Technologie kommt an der Tür­innenbetätigung, im vorderen und hinteren Fußraum sowie an den Getränke­haltern zum Einsatz. Das Ambientelicht, das aus dem Dachmodul auf die Mittelkonsole scheint und auch die Türinnenflächen erleuchtet, sorgt für eine verbesserte Orientierung. Das „touchwheel“ der MMI Navigation plus ist ebenfalls per Lichtleiter illuminiert.