Beiträge von Paramedic_LU

    Quelle: Audi Presseservice

    Neckarsulm, 25.10.2012
    Audi-Motorenprüfzentrum in Neckarsulm eingeweiht

    Mit der Einweihung des neuen Motorenprüfzentrums nimmt der Audi-Standort Neckarsulm die weltweit innovativste und leistungsfähigste Einrichtung zur Aggregate-Erprobung in Betrieb. Gleichzeitig setzt das Motorenprüfzentrum Maßstäbe im schonenden Umgang mit Ressourcen. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und der AUDI AG feiern die offizielle Einweihung.

    Mit einer Investition von 100 Millionen Euro ist das neue Motorenprüfzentrum in Neckarsulm eine weltweit führende Einrichtung der Aggregate-Erprobung.

    Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall betonte: „Bei diesem Standortbekenntnis handelt es sich um eine der wichtigsten Zukunftsinvestitionen für den Automobilstandort Baden-Württemberg. Die Aufnahme einer CO2-freien Gütertransportverbindung und die Einweihung des neuen Motorenprüfzentrums sind nicht nur Meilensteine in der technologischen Entwicklung und damit ein Aushängeschild für das ganze Land, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität.“

    „Mit seinem Know-how bei hocheffizienten TFSI- und TDI-Motoren übernimmt der Standort Neckarsulm eine Schlüsselrolle im Volkswagen Konzern“, sagte Wolfgang Dürheimer, Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG. „Das neue Prüfzentrum trägt dazu bei, dass wir bei allen wichtigen Zukunftstechnologien weiterhin die Führungsrolle behalten.“

    Motoren können in der Prüfstandzelle mit der gesamten Fahrzeugperipherie aufgebaut und getestet werden. Zudem untersucht Audi hier neuartige Antriebe mit alternativen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien. „Dabei gehören Sportlichkeit und Effizienz für uns untrennbar zusammen“, so Dürheimer. Jüngstes Beispiel ist der in Neckarsulm entwickelte 4.0 TFSI Motor, der in die am Standort produzierten Audi S6, S6 Avant, S7 Sportback A8 und S8 eingebaut wird. Der Motor nutzt alle Technologien aus dem modularen Effizienzbaukasten -von cylinder-on-demand über reibungsreduzierende Maßnahmen, das Start-Stopp-System und das Rekuperationssystem bis zum innovativen Thermo­management. Die neue, geregelte Ölpumpe variiert den Öldruck in zwei Stufen, die Spritzölkühlung für die Kolbenböden wird kennfeldgesteuert eingeschaltet.

    Diese Vielfalt wirkt sich auch auf die Prüfstände aus. Erstmals und weltweit einmalig können dank Architektur und Prüfstandstechnik im neuen Motorenprüfzentrum sowohl Antriebsstränge mit quer eingebautem Motor als auch mit Längsantrieb ohne jegliche Rüstzeiten und Umbaumaßnahmen erprobt werden.

    Insgesamt 57 unterschiedliche Prüfstände führen pro Jahr rund 1.600 Motorentests durch. Dazu kommen Werkstätten für Mechanik, Elektronik und Elektrik. Die Büroräume der Entwicklungsingenieure sind integriert, um eine optimale Kommunikation zwischen Prüffeld und Entwicklung sicherzustellen. Die Diesel- und Ottomotoren werden unter realitätsnahen und exakt reproduzierbaren Bedingungen auf Parameter wie Leistung, Drehmoment und Dynamik sowie Verbrauch, Abgas und Dauerhaltbarkeit geprüft und optimiert. Jeder Motor muss sich identischen Bedingungen stellen, entsprechend vergleichbar sind die Testergebnisse. So wird das Aggregat beim „Dauerlauf- und Zeitraffertest“ bis zu 1.500 Stunden geprüft. Die Steuerung und Parametrierung aller technischen Anlagen erfolgt erstmals von einer zentralen Leitwarte aus.

    Sicherung hochwertiger Arbeitsplätze
    „Audi geht seinen Weg konsequent weiter, und dazu gehört auch die Stärkung unserer Standortkompetenz in der Motorenentwicklung. Im neuen Motorenprüfzentrum sind unsere hochqualifizierten Mitarbeiter an anspruchsvollen und innovativen Arbeitsplätzen zukunftssicher beschäftigt“, sagte der Neckarsulmer Betriebsratsvorsitzende Norbert Rank. Im Motorprüfzentrum arbeiten 230 Entwicklungsingenieure und 120 Prüfstandsmitarbeiter zusammen.

    Beispielhafter Umweltschutz
    Das Gebäude erfüllt höchste Ansprüche an den Schallschutz, so dass die Lärmemissionen zum angrenzenden Wohngebiet deutlich gesenkt werden konnten. Das neue Gebäude verfügt über eine moderne raumlufttechnische Anlage mit integrierter Wärmerückgewinnung. Wenn die Aggregate auf dem Prüfstand getestet werden, wird die Motorleistung in elektrische Energie umgewandelt und wieder in das Gebäudenetz eingespeist. So können bis zu 86 Prozent der kinetischen Energie zurückgewonnen werden. Die Motoren auf den Prüfständen sind generell mit Katalysatoren und die Dieselmotoren zusätzlich mit Rußfiltern ausgerüstet. Das Kühlwasser für die Aggregate und zur Klimatisierung des Gebäudes befindet sich in einem Kreislauf, so dass ausschließlich die Verdunstungsverluste durch Frischwasser ausgeglichen werden müssen. Eine zentrale Leittechnik steuert die raumlufttechnischen Anlagen bedarfsgerecht und ressourcenschonend.

    Daten und Fakten – das Motorenprüfzentrum auf einen Blick
    Gesamtinvestition: rund 100 Mio. €
    Baustufe I 20 Prüfstände Bauzeit: 10.2003 - 03.2007
    Baustufe II 37 Prüfstände Bauzeit: 03.2008 - 04.2012
    Gebäudemaße: Länge: 135,7 m Breite: 42,3 m, Höhe: 28,2 m
    Motorentests p.a.: rund 1.600
    Büroarbeitsplätze neu: 230
    Arbeitsplätze Werkstätten und Prüfstände: 120

    für leute die nicht in FB sind 8o , die Stellungnahme von VW aug ihrer dortigen Präsenz

    Das 5W50 ist von seiner Grundstruktur her für diesen extremen Einssatz besser geeignet.
    Ab Werk gibts für die 5W50 SAE keine Freigabe. Was nicht heisst dass es nicht gut ist ^^
    Wie gesagt ich kenn einige Leute mit VR6, 1.4 und 1.2 die das zufriendst fahren.
    Wenn Du aber den Wagen umbauen hast lassen und vom Tuner Garantie hast würd ich das wie coolhard mit ihm klären.

    Ähm, das Eco-Gear ist ein Getriebeöl für Großmaschinen.
    Ich schrieb das jetzt nur raus, um darauf aufmerksam zu machen, dass es manchmal die hersteller-spezifischen Zusätze sind, die etwas bestimmtes machen.
    Einige Hersteller haben sowas, andere nicht. Der eine legt mehr Wert auf dies, der andere auf das.
    Ich kenn die Rezeptur nicht, aber wenn es sowas bei Industriegetrieben gibt, haben die auch bei anderen Ölen ihre Mittelchen.

    Nächst Jahr kommt hoffentlich n misanoroter dazu :whistling:
    Ich arbeit in Gedanken schon an nem Motiv und hoffe der Blaster unterstützt mich :)

    @ Bratschlauch
    Wie Otis schon schreibt, es ist echt schwer teilweise die Bilder den Monaten zuzuordnen wenn nicht immer eindeutige Bilder dabei sind für Sommer, Winter und Übergangszeit.
    Leider wird im Winter seltener fotografiert.
    Wenn heuer Schnee liegt versuch ich mal den Kontrast Schneeweiss - Rot

    Im Serien 3.2 reicht das 5w40 vollkommen aus. Sommers wie Winters
    Das 0w40 MV046 hat lediglich einen etwas höheren Viskoindex als das Super-Light. 175 zu 166
    Pumpfähigkeit, Pourpoint und TBN sind nazu gleich.
    Ob -36°C oder -40°C spielt in unseren Breiten keine Rolle.
    Theoretisch könntest das 0w40 Ultra Light nehmen, dann hättest Du zumindest wenn es Dich intressiert einen direkten persönlichen Vergleich von M1 NL 0w40 zu Addinol 0w40.
    Ansonsten wie gesagt, beim Serien 3.2 reicht das 5w40er dicke.

    BLASTER ist zufrieden was man so hört
    Feedback / Erfahrung zum Gebrauch von ADDINOL Ölen und dem Versand+Abholung aus dem A3Q-Shop

    Bei so nem Turboumbau der ja bestimmt eine Menge PS und Hitze mehr bringt als Serie, bin ich eher dazu geneigt dem 5w40 ein anderes vorzuziehen. Entweder das Super Racing 5w50 oder ein vergleichbar gutes in dieser SAE-Klasse. Auch das Ultra Light MV046 mit 0w40 ist eine Überlegung wert. Das fahren einige Bekannte von mir die auch einen Umbau haben. 0w40 ist nicht gleich 0w40. Ein Hersteller kann das in der Mitte, oder gegen Null oder eher Richtung 5 formulieren. Dies zu Addinol.
    Weitere gute Öle bietet Fuchs in seinem Sortiment.

    Da gibts verschiedene Ursachen, wie Grundöl, Additivierung, Verwässerung, Schmierfilmabrisse, Fahrweise etc etc etc
    Fahrweise ist gleich, Verwässerung und Kraftstoffeintrag auch, bleibt zurück dass das Nicht-Addinol Öl in gewissen Bereichen nicht ganz so gut ist. Ich schrieb schon öfters dass nach kurzer Zeit mit dem 0w40 Mobil die NWV furztrocken waren, und dies beim Addinol nicht vorhanden ist. Also schmierts hier auch von Beginn an. Schmierfilmabriss oder kein Öl und wenns nur kurz ist, heisst immer kurzzeitig Reibung und somit Verschleiss.
    Das bekomm ich auch von Kunden aus der Industrie mit, die Addinol Schmiermittel einsetzen und nun bessere Ergebnisse haben als vorher mit anderen Herstellern. Dazu muss man sagen, dass Großmaschinen im Schwerindustriebereich regelmäßig überwacht werden mit Analysen, daher weiss man zu jeder Zeit wie es um die Maschine steht.

    Etwas ähnliches zum Thema steht hier:
    Gut geschmiert läuft besser. ADDINOL Hochleistungsöl reduziert Verlustleistung in Getrieben

    Es gibt Öle die werden etwas mythosmäßig behandelt, dabei übersieht man dass es auch bessere geben kann.
    Unser Dieselschrauber hat eine aktuelle Analyse, Castrol - Mobil
    Auch hier ist das Mobil bei weitem nicht so gut in manchen Bereichen. Das war das Mobil ESP 5w30 mein ich.

    Ich persönlich bleib dem Schmierstoff aus Leuna treu und fülls auch in meinen TDI der bald kommt.

    Der Trend von höheren Werten bei Mobil gegenüber Addinol setzt sich bei anderen Motoren fort. Otis zum Beispiel im 1.4 TSI hat Werte auf meinem Niveau, und da sind noch einige andere. Es wird Zeit für einen Öl-Werte-Thread. Aber das ist sehr viel Zeit und Arbeit. Das dauert bis das aufbereitet ist. Sowas macht man nicht an einem Wochenende.

    Zitat

    … und wissenschaftlich bestätigt
    Um diese Effekte auch theoretisch nachzuweisen, wurden bei der "Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau" (FZG) der TU München unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. B. Höhn und Dr.-Ing. K. Michaelis umfangreiche Wirkungsgradtests durchgeführt. Der Wirkungsgrad wird dort an einem modifizierten FZG-Verspannungsprüfstand bestimmt. Die Testbedingungen decken einen weiten Bereich praktisch relevanter Betriebszustände ab. Basierend auf dem Ergebnis des Efficiency Tests nach FVA 345 – E-C/0,5:20/5:9/40:120 können die Verlustleistung und der Wirkungsgrad von ausgeführten Getrieben mit speziellen Verfahren berechnet werden.
    Im Rahmen eines DGMK-Projekts (Bericht Nr. 608) erfolgten vergleichende Untersuchungen mit unterschiedlichen Vergleichsölen und Modellsubstanzen mit unterschiedlichen Additivierungen (P und S) und unterschiedlichen Grundölen (mineralisch und PAO).
    Das Getriebeöl ADDINOL Eco Gear 100 M zeigt unter allen Bedingungen die niedrigsten Verluste gegenüber dem Referenzöl. Dabei kommen die Vorteile des Öls mit abnehmender Schmierfilmdicke (steigende Temperaturen oder sinkende Umfangsgeschwindigkeiten) immer stärker zum Tragen. Bereits bei einer Schmierstofftemperatur von 40 °C können die Verluste um bis zu 14 % gesenkt werden. Bei den höchsten untersuchten Temperaturen (120 °C) tritt die herausragende Eigenschaft am deutlichsten auf und vermindert die Verlustleistung bis zu 50 % gegenüber dem Referenzschmierstoff.

    Das Fazit: Die reibungsmindernde Wirkung des Hochleistungsgetriebeöls nimmt bei ungünstiger werdenden Betriebsbedingungen zu. Nach Aussage der FZG sind beim Einsatz von Eco Gear Wirkungsgrade möglich, die sonst nur bei einer elastohydrodynamischen Schmierung (EHD) erreicht werden.

    Wieso muss da n neuer Motor her. Wenn der klappert und es die Kette ist, aber nix übersprungen, oder Ventile auf Kolben knallten ist der in Schuß.
    Ich glaub die sind mal wieder nur zu doof zu finden was ist.

    Aber Internetforen können Sie Abmahnen, das bekommen sie auf die Reihe. PFUI VW , sag ich da nur X(