Gestern fuhr ich wieder nach Frankreich rüber, den Weihnachtsmarkt von Wissembourg zu besuchen.
Dieses kleine Städtchen hats echt um mich geschehen lassen
Ich seh mich schon als Rentner dort wohnen und leben
Die Leute sind super nett, alles entspannt und entschleunigt...Frankreich halt. Da lebt man um zu leben.
Vom Parkplatz weg war schon alles sehr hübsch durch die Bürger und Restaurants geschmückt, teils mit Musik untermalt.
Los gings dann am Kreisel in der rue nationale mit dem großen Tannenbaum und den ersten Buden. Es fiel auf, dass es kaum Essensstände gibt, dafür massig Handwerkerstände. So wie ich das mag und von früher her kenne.
Eine Dampflok mit Maronen, Kohle befeuert
stand vor der Kirche.
Die Hauptachse befindet sich vor der Kirche in der Av. de la sous Prefecture, und im Hof des Musee Westercamp ist nochmals eine kleine Budenstadt aufgebaut mit Handwerkern die Ihr Können zeigen, und einem Zelt in dem man sich aufwärmen kann bei Kaffee und Gugelhupf und Co.
Echt schön alles.
Ab und an patroullierte eine 3er Mannschaft der Gendamerie sowie eine 4er Truppe Militär mit dem Sturmgewehr nach vorne unten griffbereit.
Mit letzteren hatte ich eine nette Begegnung gehabt. Wir standen an der Maronen Lokomotive und erzählten während wir auf die Maronentüten warteten. Da kam der Trupp gerade vorbei. Der sergent sprach uns auf sehr gutem deutsch an und erkundigte sich ob es uns hier gefällt und entschuldigte sich zeitgleich ein wenig, dass die hier so uniformiert und schwerbewaffnet unterwegs sind, aber die Sicherheit der Gäste sei vorrangig. Es gab dann noch ein paar Minuten Gespräch von Ex-Soldat
zu Soldat.
Schon intressant, zu meiner Bundeswehrzeit war der Austausch dahingehend weniger gewesen.
Alles in allem ein sehr schöner Abend.
Der Parkplatz auf dem ich parkte ist sehr groß, und war Samstags eher ganz frei. Da könnte man dann ein gutes Gruppenbild mit den Autos machen.