Beiträge von Paramedic_LU

    Ich geb Dir voll Recht. Unser Problem liegt glaub im Ausland und vorallem in China.
    Viele Länder müssen wir subventionieren, und in vielen Ländern werden Audis Preise anstandslos bezahlt.
    Ich würd echt sagen, wäre man wie früher noch nur fas auf den deutsch-europäischen Markt angewiesen hätte man es als Kunde noch in der Hand durch Kaufzurückhaltung sich manchen Hersteller zu ziehen und auf den Boden der Preise zu holen. Aber deutsche Käufer juckt die nicht mehr.
    Und wir zahlens ja im Endeffekt. Denn leider macht Audi eben auch optisch geile Autos. Ich sah mich fast 1 Jahr um mit alternativen Autos zum A3. Mir gefiel kein anderes, mit Ausnahme dem Lupo GTI. Preis Leistung bist da aber auch gut dabei. Für nen Polo. Gut 30000.- .Der jetzt konfigurierte A3 Diesel 37000. Und so geht das weiter mit den Preisen die Klassen bis zum A8 hoch. Für n höheren Wagen mit wenig Ausstattung und kleinem Motor kriegst immer einen eine Klasse drunter vollgestopft mit maximal PS. Da machen die schon nen guten Job in Ingolstadt.

    Quelle: Audi Presseservice

    Ingolstadt, 01.06.2012
    Auszeichnungen für Audi im April und Mai 2012

    ADAC und DEKRA bescheinigen hohe Qualität von Audi-Modellen
    Bei der diesjährigen ADAC-Pannenstatistik überzeugten der Audi A5 und der Audi A6 mit herausragender Qualität und Zuverlässigkeit in ihrer Kategorie. Untersucht wurden 92 Modellreihen, wobei die Autos nicht älter als sechs Jahre sein durften.

    Beim DEKRA-Report 2012 siegte der Audi A4, der ebenfalls zum Auto mit den wenigsten Mängeln in allen Laufleistungsklassen gekürt wurde. Auf Platz drei schaffte es der Audi A6.

    Stadler wird „CEO des Jahres“
    Die „Wirtschaftswoche“ kürte Rupert Stadler zum CEO des Jahres. Als Basis für diese Entscheidung diente das CEO-Ranking des Finanzresearch-Unternehmens Obermatt. Untersucht wurden die Bilanzen der Jahre 2010 und 2011 der 115 größten, börsennotierten deutschen Unternehmen. Die Leistung der CEOs wurde an der Entwicklung der operativen Leistung und der Börsenperformance von einem Geschäftsjahr zum nächsten sowie dem direkten Vergleich zu Wettbewerbern gemessen.

    Audi A5 Sportback überzeugt als „Restwertriese“
    Focus online ermittelte in Zusammenarbeit mit bähr & fess forecasts, einem Spezialisten für Restwertprognosen, wie groß der Werteverlust bei einem Weiterverkauf von Neuwagen ist. Dabei holte sich der Audi A5 Sportback 2.0 TDI den Sieg in der Mittelklasse. Der „Restwertriese 2016“ habe nur einen relativ geringen Werteverlust bei einem Wiederverkauf nach vier Jahren, nämlich 45 Prozent.

    „AUTO TEST Sieger 2012“: Gold für den Audi A6
    Schon 2011 gehörte der Audi A6 zu den „AUTO TEST Siegern“. In diesem Jahr schaffte er es nach ganz oben: zum „Sieger in Gold“. Zu diesem Ergebnis kam die AUTO TEST-Redaktion nach über 500 Tests, Kaufberatungen in allen Klassen – vom Kleinstwagen bis zum SUV - und 1, 8 Millionen Testkilometern. Bei der Bewertung spielten unter anderem die Fahrzeugqualität, Sicherheit, Beschleunigung und der Verbrauch eine Rolle.

    Audi A6 Avant ist „Bestes Familienauto 2012“
    Die Zeitschrift „AutoStraßenverkehr“ kürte den Audi A6 Avant zum „Besten Familienauto 2012“ in der Klasse „35.000 bis 40.000 Euro“. Zu diesem Ergebnis kamen insgesamt 14.590 Leser, die in sieben Preisklassen für ihre Favoriten stimmten. Armin Villinger, Leiter Vertrieb Groß-, Direktkunden und Gebrauchtwagen der AUDI AG, nahm den Preis im Rahmen der „Auto Mobil International“ am 1. Juni 2012 entgegen.

    Vorsprung durch Technik in Indien: 27 Awards für Audi
    Mit insgesamt 27 Awards innerhalb eines Jahres gewann Audi die meisten Auszeichnungen als Premiumhersteller in Indien. Insbesondere der Audi A6 und der Audi A8 beeindruckten mit sieben Prämierungen. Weiterhin siegte Audi dreimal als beste Marke bei den „Auto India Best Brand Awards“. „Wir haben eine herausragende Position in Indiens Premiummarkt eingenommen“, sagt Michael Perschke, Leiter
    AUDI India.

    „Flottina-Awards 2012“: Fünf Mal Gold für Audi
    Bei den diesjährigen „Flottina-Awards“ des Fachmagazins „Flottenmanagement“ war Audi die erfolgreichste Marke. Insgesamt fünf Mal lag Audi ganz vorne. Bei den Kleinwagen siegte der Audi A1, in der Mittelklasse der Audi A4 und in der Oberklasse der Audi A6. Außerdem wurde Audi als „innovativste Marke“ und „bester Großkundenbetreuer“ ausgezeichnet. Zur Wahl standen 16 Kategorien, in denen rund
    5.000 Leser über die besten Flottenmodelle und Fuhrpark-Dienstleister abstimmten.

    Audi Middle East: Neue Modelle räumen ab
    Auch in diesem Jahr setzt Audi seine Erfolgsfahrt im Mittleren Osten fort. Mit insgesamt sieben Awards erhielt das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr sogar zwei Auszeichnungen mehr. Vor allem die neu eingeführten Modelle fanden bei den führenden regionalen Autozeitschriften Anklang. So bekamen die Modelle Audi A1, A6 und A7 jeweils zwei Awards in ihrer Kategorie. Außerdem siegte der Audi R8 GT Spyder als „Best Premium Sports Convertible“.

    Sport-Abzeichen
    Die Marke Audi steht für Erfolge im Motorsport – nicht nur in der Eigendarstellung des Unternehmens. Die Fachzeitschrift „Auto Zeitung“ hat ihre Leser befragt: 58,7 Prozent der Teilnehmer verbinden Audi mit erfolgreichem Motorsport. Damit liegt das Unternehmen mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins vor Mercedes-Benz, Ferrari, Porsche und BMW.

    Ehrung in Gold für Hans-Joachim Stuck
    Hans-Joachim Stuck ist mit dem „Goldenen AvD-Sportabzeichen“ ausgezeichnet worden. Der Automobilclub würdigte damit das Lebenswerk des vielseitigen Rennfahrers. 1988 fuhr Stuck erstmals für Audi und ist bei vielen amerikanischen Fans dank seiner Auftritte in der TRANS-AM-Serie und der IMSA GTO unvergessen. 1990 hat Stuck dann im V8 quattro den ersten DTM-Titel für Audi gewonnen. Seit 2008 ist er Repräsentant des Volkswagen-Konzerns für den Bereich Motorsport.

    Quelle: Audi Presseservice


    Ingolstadt, 01.06.2012
    Marc Gené ersetzt Timo Bernhard in Le Mans


    Nach drei Einsätzen in Folge für Audi bei den 24 Stunden von Le Mans und seinem Gesamtsieg in der Saison 2010 am Steuer des Audi R15 TDI nimmt Timo Bernhard in diesem Jahr nicht an dem Langstrecken-Klassiker teil. Der Audi-Werksfahrer legt in enger Abstimmung mit den Ärzten und mit Audi Sport höchsten Wert auf eine vollständige Genesung nach seinem Unfall.
    Nach seinem unverschuldeten Testunfall im März hat Timo Bernhard ein Rehabilitations-Programm mit seinem persönlichen Trainer begonnen und eine umfassende ärztliche Betreuung genossen. „Ich freue mich sehr über die Schritte, die mir in dieser Zeit gelungen sind“, sagt der Saarpfälzer. „Wir haben ein engmaschiges Netz von Untersuchungen geknüpft – so gab es eine ständige Kontrolle meiner Fortschritte. Leider reicht die Zeit bis zu den 24 Stunden von Le Mans nicht mehr aus, um 100 Prozent fit zu werden. Le Mans ist ein Weltklasse-Rennen, das keine Kompromisse zulässt. Ich will diesen Wettbewerb nur bestreiten, wenn ich in perfekter körperlicher Verfassung bin. Auf Anraten der Ärzte und in enger Abstimmung mit Audi habe ich mich deshalb dazu entschlossen, in diesem Jahr nicht in Le Mans zu starten.“

    Für die 24 Stunden von Le Mans war der 31 Jahre alte Audi-Werksfahrer auf dem Audi R18 ultra mit der Startnummer „3“ vorgesehen. Seinen Platz nimmt nun Audi-Reservefahrer Marc Gené ein. Der Spanier hatte Anfang Mai seinen ersten Einsatz für Audi beim zweiten Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Dort gelang ihm zusammen mit Romain Dumas und Loïc Duval der Gesamtsieg.

    „Wir hatten uns alle sehr gewünscht, dass Timo für den Testtag und für die 24 Stunden von Le Mans wieder fit sein würde“, unterstreicht Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Leider hat die Zeit dafür nicht gereicht. Das ist sehr schade für Timo und auch für uns. Trotz dieser verantwortungsvollen und sicher nicht einfachen Entscheidung gibt es auch durchweg positive Nachrichten: Wir alle wissen, dass Timo wieder vollständig genesen wird, und er genießt selbstverständlich auch weiterhin unsere volle Unterstützung. Durch die Verpflichtung von Marc Gené im April als Reservefahrer gibt es für die jetzige Situation eine erprobte Lösung. Marc wird nun als Einsatzfahrer im Fahrzeug mit der Startnummer ‚3’ genannt. In Spa hat er seine Chance genutzt, das Team kennenzulernen und sogleich eine sehr gute Leistung zu zeigen.“

    Bereits beim Testtag in Le Mans am 3. Juni wird Marc Gené den Platz von Timo Bernhard einnehmen. Dort wird der neue Audi R18 e-tron quattro als erster Diesel-Hybridsportwagen der Geschichte ebenso wie sein Schwestermodell, der neue Audi R18 ultra, zum ersten Mal auf dem 13,629 Kilometer langen Kurs fahren. Am 16. und 17. Juni wird Audi mit je zwei Exemplaren beider Modelle um den elften Gesamtsieg beim bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt kämpfen.

    Das war doch aber schon zu 8P Zeiten so.
    Ich hab wohl den billigsten 3.2 von allen gehabt. Der hat keine 39000 gemacht inklusive Überführung.
    Die meisten die ich kenne lagen bei fast 50000.- Liste
    Die S3 ebenso. RS3 kommen auf 60000. BMW 1er ebenso.

    Es ist ein generelles Problem der Zeit, nicht des A3
    Kauft doch mal nen Polo was der kostet, und dann was er früher zu DM Zeiten kostete
    Wenn man die dann aber 10 Jahre und mehr hält, ist der Verlust in Grenzen. Anders wenn man alle 3 J einen holt.
    Aber das ist n anderes Thema

    Hm, das ist übel. Wo stehen die denn alle? Überraschen tuts mich aber echt nicht muss ich sagen. Passat-Fahrer sind kaum in Foren, und freuen sich über Longlife-Intervalle. Daher werden die meisten, ich tipp gut 90% könnten das sein, mit LL-Öl im LL-Intervall betrieben sein. Zudem hat der 3.6er ein Problem mehr. Es ist ein FSI-Motor. Die sind da sehr viel empfindlicher als unsere 3.2 MPI-Motoren.

    Ich achtete heute Morgen auch mal auf die Temperatur. Fuhr aus der Garage raus, dann ca 800m im Ort, dann Landtrasse zum nächsten Ort (Hochdorf-Assenheim) kurz vor Hochdorf, gut nach 2 Drittel der Strecke war zumindest die Nadel vom Kühlmittelanzeiger auf Normalstellung in der Mitte. Das werden 2-3 km Landstrasse gewesen sein. Was das Öl machte kann ich nicht sagen, da die Temperatur nicht angezeigt wird und ich kein VCDS hatte.

    Quelle: Audi Presseservice


    Ingolstadt, 31.05.2012
    VTG-Technologie für den Le-Mans-Erfolg

    Audi vertraut beim R18 auf ein höchst effizientes Motorkonzept. Das Zusammenspiel des nur 3,7 Liter großen V6-TDI-Aggregats mit einem ungewöhnlich konstruierten Einzelturbolader und der VTG-Technologie ist ebenso komplex wie reizvoll. Damit haben die Audi-Werksfahrer beste Chancen, bei den 24 Stunden von Le Mans (16./17. Juni 2012) den nächsten Erfolg ins Visier zu nehmen.
    „Eigentlich ist es schade, dass die Öffentlichkeit die technologischen Fortschritte unserer Ingenieure nie unmittelbar verfolgen kann“, sinniert Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. Leisten seine Mitarbeiter zu gute Arbeit, bremsen die Reglement-Verantwortlichen den Tatendrang der Erfinder regelmäßig ein, um die Rundenzeiten nicht von Jahr zu Jahr zu schnell werden zu lassen. Zum besseren Verständnis ein Vergleich: Als Audi 2006 zum ersten Mal die 24 Stunden von Le Mans mit einem TDI-Antrieb gewonnen hat, bewältigte der Audi R10 TDI seine schnellste Rennrunde in 3.31,211 Minuten. Trotz deutlicher Einschnitte im Regelwerk fuhr der nominell schwächere Audi R18 TDI im Vorjahr beim zehnten Le-Mans-Sieg im besten Fall in 3.25,289 Minuten um den Kurs. Wie viel schneller wäre er wohl bei unverändertem Reglement gewesen?

    „Natürlich gibt es für diese messbaren Fortschritte eine Vielzahl von Faktoren“, betont Dr. Ullrich. „Die gesamte Fahrzeugtechnologie mit Chassis, Antrieb und Aerodynamik spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Wetter, der Fahrer oder die Rennsituation. Aber am Beispiel der TDI-Rennmotoren lassen sich die Fortschritte besonders drastisch darstellen.“ So hat Audi 2006 mit einem V12-Aggregat mit 5,5 Litern Hubraum gewonnen. Inzwischen arbeiten im jüngsten Audi R18 nur noch sechs Zylinder. Der Hubraum ist im Reglement auf 3,7 Liter verkleinert worden. In der Summe kommt der Motor in der aktuellen Fahrzeuggeneration also mit der Hälfte der Zylinder aus, besitzt 32 Prozent weniger Hubraum und ermöglichte dem R18 in der Saison 2011 trotzdem eine um 2,8 Prozent verbesserte Rundenzeit.

    „Um solche enorme Steigerungen zu erzielen, wird im Brennraum des Motors mit viel höheren Drücken und Temperaturen als früher gearbeitet“, erklärt Ulrich Baretzky, Leiter der Motorenentwicklung bei Audi Sport. „Dadurch haben sich die Kolbenflächenleistung und die Zylinderleistung erheblich erhöht.“ So muss jeder einzelne Zylinder inzwischen rund 60 Prozent mehr leisten als noch 2006 im Audi R10 TDI.

    Die Motorenentwickler bei Audi Sport mussten dabei auf neues Terrain vorstoßen. Ein bislang besonders gut gehütetes Geheimnis war das Aufladekonzept des Audi R18. Die Ingenieure haben ein zentrales Mono-Turbosystem im Innen-V des Motors konzipiert („heiße Seite innen“), das in Verbindung mit den innenliegenden Auspuffkrümmern die Physik besonders gut ausnutzt. Durch die Verwendung einer einzigen, großen Turbine wird der Gesamtwirkungsgrad vergrößert, da die Spaltverluste stark reduziert werden. Das Zusammenfassen der Abgasströme in einer Turbine bewirkt eine höhere Turbinenleistung und eine gleichmäßigere Beaufschlagung durch die Auslassgasstöße. In den extrem kurzen Rohren der Abgasanlage vor dem Turbo geht deutlich weniger Wärmeenergie verloren. Damit steigt die Leistung, aber auch die Abgastemperatur der Turbine wegen des höheren Energiegehaltes im Abgas an. Auf der Verdichterseite steht dadurch die benötigte Leistung zur Verfügung. Dort müssen rund 2.000 Kubikmeter Luft pro Stunde für die effiziente Verbrennung komprimiert werden. Der Mono-Turbolader muss damit für über 375 kW (510 PS) Leistung eine ähnliche Ladeluftmenge durchsetzen wie zuvor die zwei Turbolader beim V10 TDI für 404 kW (550 PS).

    Bislang geheim war die konstruktive Einzigartigkeit dieses Laders: Die in der Innenseite des kompakten V6-Aggregats gelegenen Auspuffkrümmer lassen ihre Abgase von beiden Seiten radial in den Lader strömen. Das Gehäuse des Turbinenrades besitzt zwei Eingänge für die Abgasströme und einen axialen Ausgang. Ganz ähnlich ist die Verdichterseite aufgebaut: Der Lader saugt aus einem zentralen Zufluss in axialer Richtung die Luft an. Nach der Verdichtung tritt sie an zwei Seiten wieder aus, um optimal beide Zylinderbänke zu versorgen. Sie wird in zwei Ladeluftkühlern abgekühlt, bevor sie in die Brennkammern des V6-Motors geleitet wird.

    Einen Schlüssel zum technologischen Durchbruch liefert auch die Variable Turbinengeometrie (VTG) im Turbolader. Sie erlaubt es, den Abgasstrom so zu leiten, dass die Turbine ständig an unterschiedliche Betriebsbedingungen wie Lastwechsel angepasst werden kann. „Ohne sie wäre das gesamte Konzept eines kompakten Downsizing-Motors mit innenliegendem Einzelturbolader undenkbar gewesen“, führt Ulrich Baretzky aus. „Ein einzelner großer Lader besäße ohne VTG ein viel zu schlechtes Ansprechverhalten. Dank der variablen Geometrie haben wir diese Aufgabe gelöst.“ Während die Leitschaufelkranz-Verstellung bei Audi in der Serie längst üblich ist, war die Anpassung an die hohen thermischen Belastungen im Motorsport eine besondere Herausforderung.

    „Dort entstehen ganz extreme Temperaturen“, gibt Ulrich Baretzky zu bedenken. „Temperaturen von bis zu 1.050 Grad Celsius in der Turbine und im VTG sind nur mit speziellen hochtemperaturbeständigen Stahllegierungen zu beherrschen.“ Auch gilt es, die chemische Korrosion, genannt Verzundern, zu vermeiden. Und es geht um Lagerspiel und Freigänge. „Eine Technik, die hitzefest ist und großer Ausdehnung standhält, darf umgekehrt bei niedrigeren Temperaturen keine Spielvergrößerungen aufweisen und muss zu jeder Zeit beweglich sein“, erklärt der Ingenieur. Genau diese Technologien hat Audi zusammen mit Honeywell Garrett, dem langjährigen Turbopartner, entwickelt.

    Audi hat diese Herausforderungen mit Erfolg gelöst. Und die Fahrer profitieren permanent davon: Wenn beim Schaltvorgang, der ohne Kupplungsbetätigung etwa 30 Millisekunden dauert, die Einspritzung zurückgenommen wird, droht Ladedruckverlust. Das VTG-System von Audi reagiert aber dank ausgeklügelter elektronischer Schaltstrategien und eines sensiblen Stellmotors entsprechend schnell. Sogar der Le-Mans-Veranstalter ACO hat gestaunt: Als dessen Techniker die Motordaten auslasen, haben sie keinen Ladedruckabfall bei Schaltvorgängen festgestellt.

    Mit dem Audi R18 hat Audi viele Grenzbereiche ausgelotet. „Ich würde die Lösung eines V6 mit Einzelturbolader als eines der größten technischen Wagnisse bezeichnen, die wir im Motorenbau für das Sportwagen-Projekt jemals eingegangen sind“, urteilt Ulrich Baretzky. „Es ging darum, sich an die absoluten Grenzen des Machbaren heranzutasten.“ Auch in der Serie wird künftig versucht, aus Downsizing-Motoren mit weniger Hubraum mehr Leistung zu gewinnen. Damit werden auch dort, wie beim V6 TDI 3.7, Zünddrücke und Temperaturen steigen. Das gilt auch für die Einspritzdrücke, die bei Serienmotoren derzeit um 2.000 bar erreichen, während in den Le-Mans-TDI-Motoren 2.600 bar bereits weit übertroffen werden. Das beeinflusst Verbrauch, Leistung und Abgasqualität positiv, steigert gleichzeitig aber die thermischen und mechanischen Belastungen vor allem im Brennraum. Audi Sport hat spezielle Berechnungsmethoden für seine höchstbelasteten Zylinderköpfe entwickelt, die der Technischen Entwicklung der AUDI AG für künftige Serienentwicklungen zur Verfügung stehen. Beim Thema Downsizing werden sich in Zukunft noch viele weitere Parallelen ergeben, bei denen Sport und Großserie voneinander profitieren.

    Dass der V6 3,7l TDI Anfang des Jahres von einer hochkarätigen Jury zum „Race Engine of the Year 2011“ gewählt wurde, ist eine schöne Belohnung für die zukunftsgerichtete Arbeitsweise der gesamten Ingenieursmannschaft.

    Quelle: Audi Presseservice

    Ingolstadt, 31.05.2012
    AMI Leipzig: Weltpremiere des neuen Audi Q5

    Audi präsentiert auf der Auto Mobil International (AMI) Leipzig vom 1. bis 10. Juni nahezu seine komplette aktuelle Modellpalette. 27 Serienmodelle, aber auch zwei Showcars sowie das A5 DTM-Auto erwarten die Besucher. Weltweit erstmals zu sehen sind die Produktaufwertungen des Q5 und Q5 hybrid. Zu den weiteren Highlights zählen der A1 Sportback, der neue A3, der RS 4 Avant der TT RS plus Roadster sowie die zwei Showcars RS Q3 concept und Q3 jinlong yufeng. Alle diese Modelle stehen erstmals auf einer deutschen Automobilmesse.

    Ihre Weltpremiere feiern in Leipzig die modellgepflegten Audi Q5 und Audi Q5 hybrid. Mit feinen Designveränderungen hat der Ingolstädter Automobilhersteller den Q5 außen wie innen noch attraktiver gemacht und schickt ihn mit fünf Motoren ins Rennen – drei TDI und zwei TFSI. Trotz einer besseren Performance sind die Verbrauchswerte um bis zu 15 Prozent gesunken. Auch das Infotainmentangebot wurde noch einmal verbessert. Über die Audi Smartphone-App Audi music stream können Q5-Fahrer mehr als 5.000 Internet-Radiosender empfangen und ihre Favoriten im Handy speichern. Der Q5 hybrid quattro vereint als erstes serienmäßiges Hybridmodell des Unterneh­mens die Kraft eines Sechszylinders mit dem Verbrauch eines Vierzylinders.

    Das Einstiegsmodell der Marke Audi wird in Leipzig als Fünftürer präsentiert: Der neue A1 Sportback ist einige Millimeter breiter und höher als sein dreitüriges Schwester­modell, er bietet im Fond elf Millimeter mehr Kopffreiheit und einen komfortableren Zustieg. Auch beim Farbkonzept hat der Fünftürer seinen eigenen Stil – die Kontrast­lackierung umfasst nicht nur den Dachbogen, sondern die ganze Dachkuppel. Das Motoren-Programm bietet vier TFSI und drei TDI. Unter den Benzinern ist der später einsetzende 1.4 TFSI mit 103 kW (140 PS) besonders interessant. Das System cylinder on demand, das im Teillastbetrieb zwei Zylinder abschaltet, beschert ihm eine wegweisende Effizienz.

    Der neue Audi A3 demonstriert die Technikkompetenz von Audi in allen Bereichen. Die Motoren sind kraftvoll und zugleich hocheffizient, die ultra-Leichtbautechnologie verhilft dem Premium-Kompakten zu wegweisend niedrigem Gewicht: So wiegt zum Beispiel der A3 1.4 TFSI nicht mehr als 1.175 Kilogramm – Bestwert in seiner Klasse. Gegenüber dem Vorgängermodell haben die Entwickler das Leergewicht um bis zu
    80 Kilogramm gesenkt und damit die Gewichtsspirale nachhaltig umgekehrt, eben getreu dem Audi ultra-Leichtbauprinzip. Der Innenraum des neuen A3 bietet ein Ambiente voll sportlicher Eleganz, Präzision und Qualität. Beim mobilen Infotainment und bei den Fahrerassistenzsystemen stehen Technologien bereit, die im Kompakt­wagen-Segment neue Maßstäbe setzen.

    Erstmals auf einer deutschen Automesse zu sehen ist die A4 Limousine mit 1.8 TFSI. Das Einstiegsaggregat der Baureihe leistet 88 kW (120 PS) und mobilisiert 230 Nm Drehmoment. Es bringt die Limousine in 10,5 Sekunden auf 100 km/h, die Höchst­geschwindigkeit liegt bei 208 km/h. Im Mittel begnügt sich der Vierzylinder mit 6,5 Liter Kraftstoff pro 100 km.

    Auch ein moderner Klassiker von Audi feiert sein Comeback in Leipzig – in der dritten Generation vereint der RS 4 Avant bärenstarke Performance mit hohem Alltags­nutzen. Sein 4,2-Liter-V8-Motor leistet satte 331 kW (450 PS), eine Siebengang S tronic und der permanente Allradantrieb bringen die Kräfte auf die Straße. Der 4.2 FSI-Motor, der im ungarischen Werk Györ von Hand montiert wird, vereint seine imposante Leistung mit vorbildlicher Effizienz. So verbraucht er auf 100 km im Mittel weniger als 11 Liter Kraftstoff.

    Premiere feiert auch der A6 allroad quattro mit 3.0 TDI. Das Aggregat leistet mit seiner Biturbo-Aufladung 230 kW (313 PS) , die ihm eine beispielhafte Durchzugskraft garantieren. Den Standardsprint von null auf 100 km/h erledigt dieser A6 allroad quattro in 5,6 Sekunden. Der stärkste TDI gibt seine Kraft an eine weich und schnell schaltende Achtstufen-tiptronic ab, die mit ihrer weiten Spreizung stark zur Effizienz des A6 allroad quattro beiträgt.

    Sein permanenter Allradantrieb arbeitet mit der radselektiven Momentensteuerung zusammen. Sie bremst bei dynamischer Fahrweise die entlasteten kurveninneren Räder ab, bevor sie durchrutschen können, dadurch verbessert sie die Traktion und das Handling weiter. Auf Wunsch verteilt das Sportdifferenzial die Kräfte stufenlos variabel zwischen den Hinterrädern.

    Noch stärker, noch schneller, noch dynamischer: Der seit kurzem verfügbare Audi TT RS plus imponiert mit immenser Performance: Sein leistungsgesteigerter Fünfzylinder-Turbo entwickelt 265 kW (360 PS), genug für eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Gegenüber seiner Ausgangsbasis erzielt der Turbo-aufgeladene 2,5-Liter-Direkteinspritzer 15 kW (20 PS) mehr Leistung. Sein Drehmoment beträgt 465 Nm, ein Plus von 15 Nm. Untermalt vom charakteristischen Röhren des Fünfzylinders, katapultiert sich der Roadster mit S tronic in 4,2 Sekunden (mit Handschaltung: 4,4 Sekunden) aus dem Stand auf 100 km/h. Auf 100 km begnügt sich das Auto mit 8,6 Liter Kraftstoff.

    Erstmals vor wenigen Wochen in Peking zu sehen war der Audi Q3 jinlong yufeng, was übersetzt „goldener Drache im Wind“ bedeutet. Diese Studie auf Basis des Q3 nimmt Bezug auf einen trendigen, schnellen Sport: das Kite-Surfen. Auf dem Dach des Q3 jinlong yufeng sind zwei Kite-Boards aus Kohlefaser-verstärktem Kunststoff (CFK) montiert. In der linken Seitenwand des Laderaums finden sich zwei robuste und kompakte Fun-Sport-Kameras – die „Audi-Cams“ – Kite-Sportler können die Audi-Cam per Gummizug an ihrem Equipment oder am Helm befestigen. Die Bilder gelangen über eine starke WLAN-Verbindung an einen Router ins Auto. Von dort aus lassen sie sich über das Bluetooth-Autotelefon online via UMTS an jeden Empfänger versenden – eine neue, ausgefallene Idee innerhalb des Portfolios von Audi connect.

    Der mattblau lackierte Audi RS Q3 concept ist ein Themenfahrzeug von mitreißender Dynamik. Sein Motor – ein 2.5 TFSI mit 265 kW (360 PS) Leistung, die um etwa 25 Millimeter tiefer gelegte und verbreiterte Karosserie und viele Details loten das Potenzial der Q3-Baureihe neu aus. Der bärenstarke 2.5 TFSI im RS Q3 concept kombi­niert zwei klassische Audi-Technologien miteinander – die Benzin-Direkteinspritzung und die Turboaufladung. Aus 2.480 cm3 Hubraum schöpft er 265 kW (360 PS). Der Motor katapultiert das Auto in 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h, erst bei 265 km/h endet sein Vortrieb.

    Rennatmosphäre bringt das aktuelle DTM-Auto der Marke mit den Vier Ringen nach Leipzig. Der neue Audi A5 DTM wird von einem 340 kW (460 PS) starken Audi-Sport-V8-Motor angetrieben und wirkt flacher und breiter als das Vorgängermodell A4 DTM, mit dem Audi fünf der letzten acht DTM-Titel gewonnen hat. Unter der komplett aus Karbon gefertigten Karosserie befindet sich ein neuartiges Chassis in Hybridbauweise.

    Am Audi-Stand finden neben der Ausstellung der Modelle täglich eine Reihe von Aktionen statt. So gibt es Autogrammstunden mit den DTM-Fahrern Timo Scheider und Rahel Frey sowie den deutschen Profiseglern Johannes Polgar, Constanze Stolz, Annika Bochmann, Lisa Panuschka, Justus Schmidt, Victoria Jurczok und Anika Lorenz. Am Sonntag, 3. Juni, überträgt Audi den vierten DTM-Lauf im österreichischen Spielberg live am Stand.

    In Leipzig präsentiert Audi auch attraktive Lösungen aus dem Original Zubehör-Regal. Zu den Highlights gehören der A1 competition kit eleven, der iPad-Adapter und die Individualisierungsoptionen für den neuen A3.

    Wenige Jahre rechnet sich nicht. Und was sollte dann kommen?
    Das macht eigentlich kein Sinn, da es ein Zweitwagen ist. Und als solcher rentiert er eigentlich nur über ne lange Besitzzeit. So seh ich das zumindest.
    Weitere PS-Monster kann man in einigen Jahren eh nimmer fahren. Die Maut ist der Anfang. Dann gehn die an generelles Tempolimit. Ne andere Klasse ist mir persönlich eigentlich zu groß und toter Raum der spazieren gefahren wird. Vernunft als zweiter ist n kleiner, der mittleren Klasse auf längere Zeit.
    Da ist so n A3 eigentlich passend.