Beiträge von Paramedic_LU

    Genau.

    Es sind 2 Mängel.

    Zum einen das schon seit Monaten von Fahrern bemängelte Kettenrasseln/Kaltstartrasseln.
    Hier soll Audi ein Software-Update bringen.
    Und bei allen bisherigen Motoren die das Kettenrasseln hatten, und bei denen Audi/VW ein Softwareupdate brachte , waren die Motoren danach eingeschnürt bezüglich Antritt, Durchzug und Vmax. Das betrifft die 1.2 / 1.4 / 2.0
    Als das Update bemängelt wurde und die Fahrer den alten Stand wieder wollten, sagte VW, das ginge nicht, die Software stehe nicht mehr bereit.
    Mit dieser neuen Software wurde das Kennfeld entschärft um die beanspruchten Teile (Spanner, Kette, NWV) im betroffenen Lastzustand zu schonen. daher auch die Minderleistung.

    Da ich langsam den Konzern durchschaut habe, traue ich dem Braten nicht, und würde es MIR nur dann aufspielen lassen, wenn ich schriftlich von der Werkstatt bekomme, dass der alte Softwarestand gesichert wird (wie es bei guten Tunern üblich ist) bzw. weiter verfügbar bleibt, sollte man hinterher nicht zufrieden sein oder was bemängeln.


    Das weitere sind die mir zugetragenen Kettenschäden.
    Das hat mit dem Rasselproblem ansich nichts zu tun. Bzw. das ist noch nicht sicher, ob es doch damit zusammenhängt. Ein Rasseln ist immer eine Unruhe. Und das sind Resonanzen. Und als solches gibts natürlich immer besondere Beanspruchungen. Ich erinnere an die gerissenen Golf 4 R32 Ketten. Schwachstelle war das geprägte Sachs-Logo in der Lasche. Das ist erstmal eine Schwachstelle. Aber noch nicht weiter kritisch. Kritisch wirds wenn bestimmte Lastzustände bestimmte Schwingungen und Resonanzen erzeugen, und die Kette damit beanspruchen. Es gibt eine schwellende Belastung. Genau diese Dauerschwell-Belastung führte zu Dauerschwingung und dem Riß der Kette. Das sieht man schön im Kettenbericht im Anhang in der REM-Analyse.

    Fakt ist: Der Kettentrieb mit Kette ist kaputt. Darum sind die auch in der Werkstatt. Und nicht wegen einem "Komfortproblem" namens Rasseln, wie es Audi gerne sagt.

    Fazit: Ich als Fahrer würde mich absichern, dass die alte Software gesichert wird, für den Fall dass die Leistung hinterher nicht mehr stimmt wie bei all den anderen Motoren schon geschehen.


    EDIT:
    Beim RS3 ist es natürlich schwerer einen Leistungsverlust richtig zu erkennen, mit seinen 340PS. Bei einem 122 PS 1.4 TSI merkt man das schon schnell wo es nimmer rundläuft.
    Auf die schnelle hier ein paar Berichte von Fahrern
    http://www.golfv.de/board54-motor-…ld/#post1718562
    Den großen Thread dazu such ich bei Zeiten mal und verlinke ihn

    Man muss trennen zwischen Ketten-Rasseln und Kettenlängung.
    Die Fälle bei den Zuschriften an mich haben Kettenlängungen, und kein Problem mit Kettenrasseln, oder Kaltstartrasseln wie es teilweise bei den 1.4 der Fall ist. Die Ketten sind definitiv hinüber.

    Details zum Softwareupdate hab ich keine. Aber ich trau keiner Aussage einer Werkstatt. Die geben auch nur das weiter was ihnen gesagt wird, was sie dem Kunden zu sagen haben. Ob ers glaubt oder nicht.
    Sowas gibts schon ewig im Konzern.
    Einem Bekannten R8 Fahrer wurde bei der routinemäßigen Inspektion gesagt , der Wagen müsse 2 Tage da bleiben da ein Update für die R-Tronic aufgespielt werden müsse. In Wirklichkeit wurde die komplette R-Tronic gewechselt.

    Srühnebel auf der Scheibe:
    "Erst bei hartnäckigem Drängen ist die Scheibe gegen OEM-Teil Nr. XXXXXXX zu tauschen, Sichtfenster zu schwärzen"

    Beschlagene Hauptscheinwerfer:
    "nur in Eskalationsfällen sind die Scheinwerfer zu tauschen "

    etc. , etc. , etc.

    Dann hab ich noch die ganzen Erfahrungen aus dem GolfV-Forum . Da gabs nur Probleme nach all den Updates, und die Leute bemängelten Leistungsverlust und verlorene V-Max.
    Hier wurde nachweislich der Bereich korrigiert der die betroffenen Teile übermäßig beansprucht.

    Was beim RS3 umgesetzt wird, keine Ahnung. Trauen würde ich dem Braten aber nicht. Aus obiger Erfahrung...

    Das Lenkrad sollte man nicht so beachten. Das sind nur etwas ältere Tipps von früher, dass man auf abgegriffene Lenkräder oder andere Teile achten muss.
    Die Lösung kann auch recht nahe sein.
    Meiner hat 162000km auf der Uhr und es schaut nicht so glänzend aus.
    Es bleibt daher die Möglichkeit dass der Vorbesitzer ein Lederlenkrad-Pflegemittel aufgebracht hat, um es etwas aufzufrischen. Mir fiel das vor 3 Jahren auf, als ich mit Blaster bei ATU war und er vorm Oettinger-Treffen sein Lenkrad einer Pflege unterziehen wollte. Nach dem Auftragen des Mittels sah das Lenkrad fast genauso aus, wie hier auf dem Bild.

    Ich hätte kein Problem 30 Euro der Liter zu zahlen für ein Öl Was der Werbung hinsichtlich Longlifefähigkeit, Motorerhaltung etc entspricht.
    Allerdings zeigt die Erfahrung dass es sowas nicht gibt.
    Also bring ich mein Öl selbst mit.
    Würden die Werkstätten ein paar Alternativen für Ihre Kunden anbieten, hätten Sie mit Sicherheit auch mehr Absatz an Werkstattöl für die Ölwechsel.

    Zurücksenden ist sowieso nicht einfach und billig, da "gebrauchtes" Motoröl als Gefahrgut gilt und als solches kenntlich gemacht werden muss, in speziellen der Gefahrgutverordnung unterliegenden, geprüften Verpackungen zu füllen ist, und einen Transporteur zu wählen ist, der für Gefahrguttransporte zugelassen ist. Wer das mit DHL etc. versendet kann sich im Schadensfall strafbar machen und muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen.
    Grund ist der durch den Betrieb im PKW entstandene niedrige Flammpunkt als Folge des Spriteintrag. Frischöl gilt nicht als Gefahrgut.

    Quelle: ARD

    http://www.daserste.de/ratgeber/auto_…unf3qs42~cm.asp

    Video: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/…s-navi-weg-ist-

    Quelle: ARD

    Video:
    http://www.ardmediathek.de/hr-fernsehen/m…mentId=15261316

    Nach doch längeren Anlaufproblemen klappt das jetzt zum Glück wieder.

    @ matbold, unsere am Mittwoch bestellten Shirts und Jacken sind Mitte/Ende nächster Woche fertig. Somit hab ich fürs Audi Treffen in Kronach ein schönes neues Polo ^^

    Bei den Produktionsverzögerungen der letzten Zeit bitte ich um Entschuldigung, da lief einiges nicht so rund.
    Sie kamen aber ja dann doch an, wenn auch mit etwas Verzögerung. Ich hoffe das geht jetzt alles wieder schneller wie die ganze Zeit zuvor

    In der Theorie ja.
    In der Praxis hängts noch davon ab in welche Richtung ein Öl formuliert wird. Man kann 5w30er Öle auch so formulieren dass sie nah an der Grenze zu Null liegen.
    Bei den 0W Ölen ist dann noch zu beachten, dass sie etwas stärker verdünnt werden können im Betrieb, durch Sprit, Blowby, Wasser.
    Von den Anforderungen reicht ein 5 W-Öl dicke für unsere Winter hier. Ich hab das 5w40 ganzjährig drin. Ebenso kenn ich R32 Fahrer die das 5w50 ganzjährig drin haben.
    In meinem Motor zumindest hat das 0w40 Mobil etwas schlechter abgeschnitten bei den Verschleißwerten. Die waren doppelt so hoch als mit dem 5w40.
    Da waren dann wohl öfters Schmierfilmabrisse. Und beim Rauswerfen, bzw abzapfen fürs Labor war das 0w40 fast wie Wasser. Das 5w40 war noch gut viskos.
    Das berichtet übrigens auch geckogmbh hier

    Hier für uns reicht ein 5w30 oder 5w40 dicke aus. Natürlich sollte es von guter Qualität sein.
    Castrol fällt da eigentlich nicht so drunter. Aber es gibt genug andere Marken die gute Öle formulieren.
    Für den RS3 raten Motorenbauer die ich kenn, sogar zu extrem kurzen Intervallen im Rahmen bis zu 6 Monaten max. mit guten 5w30er Ölen der modernsten Formulierung.
    Ein 0w40 würde ich da nie reinmachen, hätte ich einen RS3. Der trägt in Serie viel zu viel Sprit ins Öl weil er extremst anfettet, in dem Bereich wo am meisten gefahren wird.

    Ich kanns Dir derzeit noch nicht sagen an was es genau hängt. Wir sind da noch am recherchieren, vorallem bezüglich der verbauten Teile, deren Herkunft und Revisionen seit Einführung des TT-RS Motors. Eine Rolle spielt sicherlich das Öl. Wie schon geschrieben, der fettet extremst an, und trägt viel Sprit ins Öl. Die meisten laufen jetzt gut 1 Jahr. In Folge hast natürlich Schmierfilmabrisse zum einen, zum anderen eine ganz andere Viskosität des Öles. Das könnte natürlich mit eine Rolle spielen bei den beaufschlagungen der Teile ( Spanner, NWV etc.) . Ähnlich wenn Du im DSG ein Öl einfüllst was nicht der Spezifikation entspricht. Somit hast Du Probleme beim Schalten, weil der Kraftschluß nicht so optimal aufgebaut werden kann. Zum anderen müssen wir klären obs andere Teile gibt, bzw, die leicht geändert wurden. Auch muss man sehen, dass Audi mit dem RS3 überrannt wurde. Hatte ich ja öfter vor Erscheinen schon geschrieben, dass mehr gekauft werden als gedacht.
    Fakt ist, die lange Lieferzeit beruhte zum größtenteil auf Mangel an Motoren. Györ pfiff aus dem letzten Loch. Der Motor wird ja nicht vollautomatisch gebaut, sondern auf einer kleinen Linie abseits, zum überwiegenden Teil von Hand. Nicht auszuschliessen ist hier auch die Tatsache dass ein Zulieferer auf Grund der hohen geforderten Stückzahl Probleme im Prozess bekam oder aber bewusst die Taktzeit des Bauteiles hochfuhr um die Liefermenge zu erfüllen.

    Spielt jetzt hier keine Rolle, aber nur zur Verdeutlichung. Steht so in der Art auch im Kettenbericht zum VR6.
    Die Laufschienen sind aus PA66 meist. Diese werden spritzgegossen. Um ein optimales Bauteil zu bekommen sind viele Faktoren nötig. Guter Werkstoff, richtige Schmelztemperatur. Richtige Fördermenge und Zeit, richtige Einspritzzeit und Abkühlzeit , etc.
    Das braucht seine Zeit und ich bekomme pro Minute nur 3 Teile aus der Maschine.
    Erhöhe ich die Parameter bzw verkürze ich die Abkühlzeit, hat das Folgen auf die Nachreifung des Bauteils. Der letztliche Polymerisationsprozess ist nicht optimal. Die Spritzhaut wird nicht wie gewollt. Die Härte kann geringer ausfällen, der Verschleiss höher.

    Ich hoffe du verstehst auf was ich hin will.

    Das alles müßte man aber klären, indem man die Teile bekommt.
    Und die rückt Audi bestimmt nicht raus.
    Beim Software Update wär ich kritisch. Da nehmen die irgendwo Leistung weg damit irgendwo eine Leistungsspitze oder Resonanz gemindert wird oder verschwindet. In Summe schnürt es den Motor ein. ICH würde eine Leistungsmessung zur Sicherheit machen. Vorher und nachher.

    Beim 1.4 kann ich derzeit Erfolge verbuchen, nämlich dass es uns gelang, Teile zu bekommen die nicht zu VW gingen. Somit haben wir die Möglichkeit die ins Institut zur Analyse zu schicken. ....ich hoff wir finden wie vermutet keine Grate ;)
    Armes VW, da wird dann wohl einer in eine neue Abteilung versetzt werden :)


    Wie beim VR6 schon einige...


    Die Kettentriebe beim RS3 kommen soweit ich weiss von Borg Warner

    Wer den RS3 behalten will tut gut daran, das Software-Update zu verweigern, bzw. nur dann aufzuspielen, wenn sichergestellt ist, dass danach die Original-Software archiviert wird und bei Bedarf gezogen wird. Audi tut wie VW hier mal wieder nix anderes als schon beim GTI, einigen S3, 1.2 und 1.4 . Nämlich Bauliche Mängel ab Werk mit Softwareupdates zu retuschieren, indem man die Bauteile mit einer abgespeckten Leistung in den betreffenden Laststufen beaufschlagt. So verhindern sie "frühzeitige" Ausfälle. Innerhalb der Garantie ;)
    Mir sind einige Fälle bekannt wo die Wagen hinterher laufen wie ein Sack voller Nüsse.

    Kleiner Tip:
    Leistungsprüfstand vorher, und nach dem Software-Update.

    Ich seh dennoch in Kürze bald das große Jammern bei den RS3. Mittlerweile haben sich 9 Fahrer gemeldet deren Ketten "gelängt" sind.
    Inklusive einiger Elektronikfehler.
    Hier sind Bauteile schuld. Da der RS3 aber überstark das Gemisch anfettet, rate ich , wenn der Fahrer den Wagen länger Fahren will, zu 6 monatigen Wechseln mit guten 5W-30 Ölen
    Addinol Mega Light MV0539, Fuchs Titan GT1 Pro C-3 5W-30, Liqui Moly, Mobil ESP, (alphabetisch sortiert)