Beiträge von Paramedic_LU

    Ich überlege auch gerade im April das 5w50 zu nehmen :rolleyes:
    Das Super Visco wurde ersetzt, wie jb.13 das schon sagte.
    Bedenke aber, Du verlierst dann die Garantie.
    Das Öl erfüllt zwar die Norm/Freigabe für das VW-Festintervall. Dein Motor ist aber für die SAE 5W50 nicht freigegeben. VW bindet leider die Freigabe an die SAE-Klasse. Was quatsch ist. Andere Hersteller lassen da mehr Freiheiten.

    Ein guter Bekannter fährt im 1.4 BLG im Sommer das 5W50 und im Winter das 0w40 von Addinol. Hier das Ergebnis
    Welches Öl für den 3,2er?

    Anbei das Datenblatt

    Ja eindeutig die Kette. :(

    Kleiner Tip. Ich sehe Du bist aus Mainz. Wenns Probleme gibt mit der Diagnose, dann fahr kurz rüber nach Frankfurt in die Hanauer Landstrasse zum Audi Zentrum Ost. Ansprechpartner schick ich Dir per PN.

    Da haste n guten Service und es wird sauber repariert. War da selber, trotz einfacher Anfahrt von gut 130km.

    [color=#0000ff]An dieser Stelle möchte ich einen neuen Forums-Händler von A3Q vorstellen.[/color] [color=#0000ff]Der Mitinhaber ist schon sehr lange aktives Mitglied in A3Q und steht Euch bestimmt mit Rat und Tat zur Seite.[/color] [color=#0000ff]Er schreibt bestimmt noch ein paar Zeilen dazu.[/color] [color=#0000ff]Gruß[/color] [color=#0000ff]Paramedic_LU[/color]

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    Oha, das schaut gar nicht so gut aus.
    Hast mein EDIT oben noch gesehen? Wie war denn das alte Öl so? Wie dünnes Öl oder dünner, Richtung Wasser?
    In Summe ist da echt zuviel Sprit drinne. Ich hab da immer Werte um die 0,2 bis 0,7%
    Also da ist irgendwo der Wurm drin. Man erkennt die Ausdünnung deshalb auch an den Werten für die Viskosität.
    Der Wert für 40°C liegt bei Dir bei 52. Neues New Life hat hier 78.
    Der Wert bei 100°C da haste 10,5. Das neue liegt bei 14
    Also hier ist ne extreme Verdünnung geschehen. Das äussert sich auch am Verschleisswert am Beispiel des Eisen. Da hast Du nach gut 3000km 18mg/kg
    Ich hatte beim Eisen und dem Mobil 1 nach 7300km einen Wert von 22mg/kg
    Beim Addinol nach 11000km gute 10 mg/kg.
    Eisenwerte im Öl kommen meist von Ketten. Die TBN ist eigentlich OK. Neu gibt sie Mobil mit 11,3 an. Mit 9,81 hast da nen guten Wert. Also ist das Öl mal nicht übersäuert, und das Blowby und die Säuren durch den Verbrennungsprozess moderat.
    Der Alu-Wert kommt meist von den Ölpumpen. Du hast hier 4mg/kg
    Beim Mobil und 7300km hatte ich 3 , und beim Addinol mit 11000km 4.
    Das passt auch noch.Die Lagerwerkstoffe Kupfer, Zinn, Blei liegen auch gut. Hier gibts keinen großen Verschleiß. Auch ein Zeichen dass Du keine verschleissende Partikel zu haben scheinst, oder Säureangriffe.
    Das zum Verschleiss.

    In der Rubrik Verunreinigung sind meistens Umwelteinflüße die Verursacher. Staub, Dreck im Sommer. Salz im Winter. Wasser kommt von Kaltstarts oder über die Be-und Entlüftungen. Glykol von Undichtigkeiten im Kühlkreislauf. Der Kraftstoff,,,ja da ist was im Busch. Wo kommt der her?

    Rubrik Ölzustand.
    Die Viskositätswerte hängen an obige Werte gebunden.Die sind gefährlich. Die restlichen in der Rubrik, OK.


    Rubrik Additive. Diese Elemente sind Additivpaket-Bestandteile. JEDES Öl hat hier andere Werte und Zusammensetzungen. Da kann man keine Vergleiche machen a la Mobil via Castrol etc.
    Man müßte die Werte ab Werk wissen, um vergleichen zu können wie stark die Additivbestandteile verbraucht wurden. Die Werte bekommt man eigentlich nie vom Hersteller.

    Mit nem 5w40 wäre man hier noch bissel mehr auf der sicheren Seite, aber nur für kurze Zeit. Denn der Spriteintrag ist schon immens.

    So, und nun sei froh die Analyse gemacht zu haben. Angenommen das ist ein Serienproblem, oder Teil behaftet und einige Motoren haben das. Und die laufen dann auf Longlife *urks*
    2 Jahre oder 30000km. Dann wundern sich die Leute warum nach 30000km Schäden am 1.4 oder 1.2 Motor sind.
    Die Vergleichswerte die ich oben anführte sind von einem VR6 mit 3.2 L Hubraum. Vergesst das net. Hier hat man ganz andere Größen. Und wenn man dann sieht dass er da noch bedeutend bessere Zahlen hat als ein Motor mit gut 2 Drittel weniger, dann will man die Werte gar nicht erst versuchen vom 1.2 auf den 3.2 hochzurechnen.

    Du schreibst Deine Frau fährt viel Kurzstrecke. Hier scheint dann wohl im Kaltlauf sehr viel Sprit ins Öl zu gelangen. Und zum Ausdampfen reicht das dann später nicht. Im Gegenteil. Es kommt immer mehr dazu. Ist fast wie die Badewanne. Durch den Einlauf kommt ein wenig mehr in die Wanne als durch den Ablauf weg kann. Irgendwann läuft die Wanne über.
    Wenn man einen technischen Defekt ausschliessen kann, was bliebe?

    Öfters größere Strecken fahren und alle 6 Monate das Öl wechseln. Oder alle 3-4 Monate wechseln.

    Was mich persönlich immer wieder ärgert, und auch intressiert wie es rechtlich aussieht wenn ich einen Fehler hab und den abgestellt haben möchte.

    Ich hab ein Problem mit der ESP Lampe. So. Das ist Fakt. Ich geh in die werkstatt und beauftrage sie, dies zu beheben.
    Es wird eine Diagnose gestellt, dass das und das zu machen sei. Es wird gemacht und bezahlt. Der Fehler verschwindet aber nicht.

    Mein persönliches Rechtsempfinden ist nun wie folgt.

    Ich Erteile einen bestimmten Auftrag. Die Werkstatt sagt es ist das. Irrt sie und tauscht was, und es ist was anderes, dann seh ich eigentlich die Verantwortbarkeit und Haftung in der Werkstatt. Weshalb soll ich zahlen für den Irrtum des Meisters der eine falsche Diagnose stellt?
    Ich muss mich verlassen können, dass eine AUDI FACHWERKSTATT, dies kann. Ansonsten könnte ich ja zu einer billigeren Werkstatt gehen, die laut Audi kein Fachwissen hat. Wurde mir sehr oft während dem Steuerkettenproblem von Audi Ingolstadt so gesagt. Komisch nur dass damals fast alle freien Werkstätten und Tuner die Diagnose stellten: Defekte Steuerketten
    Nur die Audi Analysezentren, und ich war in vielen Audi Analysecentern!!! , sagten das sind nicht die Ketten, und überhaupt, ein Motor mit Ketten läuft halt lauter als mit Zahnriemen :D

    Quelle: Audi Presseservice


    Ingolstadt, 13.03.2012
    Weniger ist mehr: Audi Tradition zeigt Meilensteine im automobilen Leichtbau

    Sonderausstellung „Leichte Kunst“ im Audi museum mobile
    Audi Tradition demonstriert historische Entwicklung der Audi Leichtbaukompetenz am Beispiel von zehn Fahrzeugen
    Highlight: Audi R18 TDI, Sieger von Le Mans 2011

    Automobiler Leichtbau in der Vergangenheit und in der Zukunft: Wer waren die Pioniere? Welche Methoden gibt es? Und werden Autos in der Zukunft so leicht wie Spielzeuge sein? Solche und andere Fragen beantwortet vom 20. März bis 31. Juli 2012 die Sonderausstellung „Leichte Kunst“ im Audi museum mobile in Ingolstadt. Zehn Fahrzeuge aus der Unternehmensgeschichte bieten einen exklusiven Einblick in den Leichtbau der AUDI AG.

    „Das leichteste Auto in jedem Segment soll künftig Vier Ringe tragen“, gab Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG, bei der jüngsten Jahrespressekonferenz am 1. März 2012 als Ziel aus. “Audi ultra“ ist eines der fünf strategischen Zielfelder des Premiumherstellers.

    Leichtbau hat eine lange Tradition bei Audi. Schon 1903 baute August Horch in einen Horch Tonneau ein Kurbel- und Getriebegehäuse aus Leichtmetall. Statt einer schweren Kette wurde die Kraft des Motors über eine leichte Kardanwelle an die Hinterachse übertragen. Die Ausstellung „Leichte Kunst“ im Audi museum mobile beleuchtet diese und andere Meilensteine in der Leichtbaukompetenz des Automobilherstellers.

    Die Sonderausstellung beginnt in der frühen Leichtbaugeschichte der AUDI AG. Neben dem Modell eines NSU 8/24 PS (1913), dessen Karosserie ganz aus Aluminium gefertigt war, können Besucher einen Blick in einen über 80 Jahre alten Horch 10/50 PS (1925) werfen. Der Koloss wirkt schwerfälliger als er eigentlich ist, denn Motorblock, Getriebegehäuse und Lenkung bestehen aus einer leichten Aluminiumlegierung. Eine Kombination aus Holz, Kunstleder und Aluminiumblechen reduziert das Gewicht der Karosserie.

    Am Beispiel des legendären Auto Union Silberpfeil Typ D (1938) macht die Ausstellung einen Boxenstopp zum Thema Motorsport. In den großen Rennjahren 1934 bis 1939 konnte die Auto Union zahlreiche Siege verzeichnen. Die Leichtbaukonzeption wurde bis 1937 durch die 750-Kilogramm-Formel auf die Spitze getrieben. Denn die Rennwagen durften eine Eigenmasse von 750 Kilogramm nicht überschreiten.

    Erhöhte Sicherheitsanforderungen und neue Technik brachten bald in die Serienfahrzeuge ein Mehr an Gewicht. Die Umkehr der Gewichtsspirale glückte erstmals 1972. Der Audi 80 war mit 835 kg Leergewicht das erste Modell bei Audi, das leichter als sein Vorgänger war. Die Sonderausstellung zeigt zudem die Innovationskraft der Marke mit den Vier Ringen anhand des ersten Supersportwagens, dem legendären Audi Sport quattro (1984). Hier bestanden große Teile der Karosserie aus Kunststoff, der dreimal leichter war als konventionelles Stahlblech.

    Den Bogen in die Neuzeit schlagen am Ende der Sonderausstellung der aus Aluminium gefertigte Audi Space Frame (ASF), mit dem der Grundstein für den Erfolg des Audi A8 (1994) gelegt wurde, der Audi R8 (2006) , bei dem Teile der Karosserie aus CFK gefertigt sind sowie das absolute Highlight der Sonderausstellung, der auf ultra-Leichtbau getrimmte Audi R18 TDI (2011). Das Siegerfahrzeug von Le Mans 2011, dem bedeutendsten Langstrecken-Rennen der Welt, besteht aus einem einteiligen Kohlefaser-Monocoque. Hier hat die Zukunft des Leichtbaus bei Audi bereits begonnen.

    Interaktive Stationen der Sonderausstellung bieten zudem einen praktischen Einblick in den automobilen Leichtbau. Hier können Besucher selbst „Hand anlegen“ und Fahrzeugteile aus Stahl, Aluminium und Magnesium miteinander vergleichen. Die Sonderausstellung „Leichte Kunst“ bietet eine abwechslungsreiche und spannende Tour durch die Geschichte der Automobiltechnik und demonstriert eindrucksvoll, dass weniger oft auch mehr sein kann.


    Ist schon verdammt lang her :)
    Hast du Zeit gefunden dich zu erkundigen ob das was taugt?
    Habe nächste Woche Freitag ein Termin für die Reinigung. Habe dem Meister in der Werkstatt diesen Link mit den Bildern geschickt und er meinte das das Ergebnis zu 98% so wird wie auf den Bildern.


    Eben erst gelesen und registriert. Ich hatte dazu glaube ich schon im Steuerkettenthread des VR6 was geschrieben. Damals hatte ich bei Entwicklern und Motorenprüfständen mich erkundigt. Alle meinten das bringt nicht wirklich viel. Wenn man echt was machen möchte zum Säubern, kommt man um zerlegen und kugelstrahlen nicht herum. Zudem verwundert mich die Aussage im PDF, wo die schreiben

    Zitat

    Eine zügige Fahrt beschleunigt den Abbrand der
    Brennraumverkokung.


    Ich kenn die Inhaltsstoffe nicht. Aber allein schon wenn man den Benzinreiniger von Liqui Moly nimmt geht der Motor mal Richtig voll in die Klopfregelung, und da ist zaghafte Fahrweise angebrachter.

    Also ich hab da so meine Zweifel am System. Da müßte ich erstmal live dabei sein und in echt vorher die Verkokungen sehn, und 30 Minuten später nochmal was dann passiert ist.

    Es ist völlig egal ob das ein Liebhaberauto ist oder ein XY-Auto. Mein Meister sagte der anderen Werkstatt telefonisch was zu machen ist und hängte noch ein Zettel ans Armaturenbrett. Wozu gibts Anweisungen (auch noch doppelt) wenn eh nix befolgt wird?

    Und Ja. Das rostet ganz schön. Schau Dir mal den Unterbodenschutz-Thread an. Da sind Bilder von der Restaurierung. Problem ist nicht nur der Lack und Unterboden der weg ist , sondern im Laufe der Zeit verbiegt sich der Falz und öffnet sich, dann rostet der von innen weg. Wer das nicht richtig saniert hat mal ein dickes Problem.

    @ Paramedic LU

    Okay... ich muss dir zum Teil recht geben. Du kommst als Kunde zu mir und schilderst mir dein Problem... Ich kenne alle 5 Problemstellen die zu dem selben Fehlerbild führen... Also prüfe ich die Ketten laut MWB 208+209 = i.O. Dann prüfe ich deine Pins und stelle fest die sind auch gut... Dann prüfe ich deine Massepunkte und die sind nicht so gut... also Verlange ich 100 Euro fürs Prüfen und 100 Euro zum instand setzen der Massepunkte (einfach mal als Beispiel). Du zahlst 200 Euro und nach 5 Wochen macht dein Motor genaus das GLEICHE!!! Du kommst wieder zu mir und dann sage ich "Oh blöd, dann waren es doch die Undichtigkeit".... Wirst du mich dann verstehen und sagen okay ich zahle nochmal 800 Euro für Dichtungen oder fragst du dich dann wofür du 200 Euro bezahlt hast?

    Mac

    Da es für alle aufgeführten Punkte TPIs gibt und somit Werksbekannte Mängel sind die öfters vorkommen, stelle ich in solchen Fällen Antrag auf Kulanz bzw Sonderkulanz direkt über die Kundenbetreuung. Da geht meist was. Notfalls einigt man sich von Kunde zu Autohaus. Punkt 1-3 würde ich dann sogar selbst machen.Könnte ich das nicht, was vielen so geht, würde ich es dann machen lassen und 200 Euro zahlen. Ist zwar nicht billig, in Summe aber auch nicht unnötig. Ich seh das als werterhaltene funktionelle Maßnahmen. Gute Massepunkte und Pins sind nie verkehrt und würden eh irgendwann gemacht werden müssen. Punkt 4 Dichtungen, da würde ich den Rep-Auftrag erst mal stornieren und privat recherchieren was sein kann, bzw wie man Leckagen aufspüren kann. Hier würde ich dann auch erstmal alles mit Nekal absuchen oder mal ne FE Prüfung machen. Eigentlich kanns nur irgendwo am Gesamtsystem undicht sein. Alle Drosselklappen die ich bisher untersuchte waren zu 100 pro dicht. Dennoch hatte der Wagen weiterhin den Fehler. Das muss folglich woanders liegen.

    Da sollte man nach dem Ausschlußverfahren vorgehen. Und in der Reihenfolge vom minimalsten Aufwand.

    Ketten sind am schnellsten ausgeschlossen. Hier brauch ich persönlich nur den Motor zu hören.
    Für Werkstätten reicht ein Auslesen der MWB 208+209 für einen ersten Anhaltspunkt. 5 Min Aufwand
    Dann kann man die manuelle Sichtprüfung machen. Das ist das sicherste beim VR6 . Packt ein Laie wie ich in gut 20-30 Minuten inklusive Bild-Dokumentation.

    Beim VR6 ist nicht nur in den TPIs bekannt dass gewisse Pins defekt sind. Diese Stecker hat man gleich gezogen und überprüft. Gegegebenenfalls getauscht. Zeitaufwand gering, ebenso die Kosten.

    Nächster Schritt, die Massepunkte. Geht auch Fix. Und im Zuge der Sichtprüfung kann man hier schon 3 Punkte überprüfen. Längsträger links und rechts und im Luftfilterkastenbereich. Was bleibt sind die unter dem Windlaufgrill. Aufwand ist auch nicht sonderlich groß den wegzumachen, massepunkte zu überprüfen und den Windlaufgrill wieder zu montieren.

    Was bleibt ist der Punkt Drosselklappe, Undichtigkeit etc.
    Hier gibts eigentlich kein Anhaltspunkt was genau und wo undicht ist, bzw. obs echt ne Undichtigkeit ist. Ich hab schon einige Drosselklappen geröntgt und mittels FE und Helium-Integral-Lecksuche auf auf Innere Fehler, Risse und Undichtigkeiten untersucht. Ohne Erfolg. Das muss woanders liegen.