Beiträge von Paramedic_LU

    Quelle: SWR startklar

    Die neue Euro 6 Norm verlangt saubere Diesel. Dazu braucht es chemischen Harnstoff. Nun wird überlegt, ob er nicht einfacher und billiger zu haben ist - natürlich auf dem WC der Raststätte. Statt zu zahlen bekommen die Autofahrer auch noch Geld für ihr "kleines Geschäft".
    Tank & Rast wird hierzu in den kommenden Wochen die WC-Anlagen umrüsten. Vorerst auf den Toiletten-Anlagen der Herren, später auch bei den Damen.

    Im Bereich der LKW Abfertigung in den Tank und Rastanlagen, können LKW-Fahrer spezielle Behältnisse abfassen, die sie dann gefüllt abgeben können.

    Hintergrund:
    AdBlue: Blaue Hilfe fürs grüne Gewissen

    Eine unscheinbare Flüssigkeit bringt die automobile Farbenlehre durcheinander: Statt schwarz zu qualmen, kommen Dieselmodelle künftig ziemlich grün daher. Das liegt an einer Chemikalie namens AdBlue. Woher kommt der Saubertrank eigentlich?

    Der Dieselmotor macht blau. Um die strengen Abgas-Grenzwerte in den USA einhalten zu können, forcieren die deutschen Hersteller - allen voran Mercedes - eine Technologie, mit der schädliche Stickoxide (NOx) im Auspuff in ungefährlichen Stickstoff und Wasser aufgespalten werden. Bei kleinen und leichten Fahrzeugen gelingt dies mit einem so genannten NOx-Speicherkatalysator, doch große Limousinen oder Geländewagen benötigen eine aufwendigere Technik, um die Abgase zu entgiften. Das Verfahren heißt selektive katalytische Reduktion (SCR).

    Um diese Reaktion in Gang zu setzen, muss ein Additiv ins Abgas gespritzt werden, das im Dieselqualm zu Ammoniak umgewandelt wird und die Stickoxide in einem speziellen SCR-Katalysator in unschädliche Bestandteile spaltet. Die Einspritz-Flüssigkeit ist eine wässrige Harnstofflösung. Wegen der sanitären Assoziation ersannen Marketingleute den keimfreien Begriff AdBlue. Das Kunstwort wiederum stand Pate bei der Namensgebung für die sauberen Dieselmodelle – von Bluetec bei Mercedes bis Blue Performance bei BMW.

    Im Pkw-Bereich ist die Technologie noch ein weitgehend amerikanisches Thema. Denn während in den USA die E-Klasse von Mercedes schon seit mehr als einem Jahr blau macht, die Schwaben bald die ersten Bluetec-Geländewagen auf den US-Markt bringen und die Konkurrenz ebenfalls blaue Diesel in Position rollt, gibt es hierzulande nur den Mercedes E 300 Bluetec zu kaufen – und der fährt ohne Additiv.

    "Die Infrastruktur für einen europäischen Start von AdBlue im Pkw steht schon längst", sagt Carsten Höhne, Produktmanager bei BASF. "Denn Lkw setzten bereits seit rund fünf Jahren auf die reinigende Wirkung der blauen Lösung." So seien in Europa von derzeit fünf Herstellern im vergangenen Jahr zwischen 250 und 300 Millionen Liter AdBlue verkauft worden, schätzt Höhne. Während Trucker AdBlue zu Literpreisen zwischen 0,35 und 0,80 Euro bei fast jedem Tankstopp auffüllen müssen, wird es für Pkw-Fahrer wesentlich einfacher. Geplant sind AdBlue-Tanks im Auto, die genug Harnstoff fassen, dass die Flüssigkeit von den Werkstätten während der normalen Wartungstermine nachgefüllt werden kann.

    Der Harnstoff fürs Auto ist eigentlich Ammoniak

    Auch wenn das Wort Harnstoff es nahe legt – mit Urin hat AdBlue nichts gemein. Sondern der zu 90 Prozent in der Düngemittelindustrie genutzte Harnstoff sei chemisch nichts anderes als eine unbedenkliche Lagerungsform von Ammoniak, um den es sowohl den Landwirten als auch den Motorenentwicklern eigentlich gehe, erklärt Höhne. Der aus Erdgas gewonnene Grundstoff werde in einer sogenannten Gassynthese im Verhältnis 2:1 mit Kohlendioxid zu Harnstoff umgewandelt und sei in AdBlue hochkonzentriert. Während menschlicher Urin nur drei bis vier Prozent Harnstoff – und daneben allerlei Störstoffe von Eiweiß bis Restalkohol – enthalte, liegt der Anteil in AdBlue bei 32,5 Prozent. "Der Rest ist hochreines Wasser", sagt Höhne.

    Auch wenn AdBlue eine Chemikalie ist, muss man den Umgang mit dem Stoff nicht fürchten, heißt es bei BASF. "Die Lösung ist in die Wassergefährdungsklasse 1 eingestuft", erläutert Firmensprecherin Andrea Hoerdt. "Das heißt: Bei einem Leck im Tank genügt eine ausreichende Spülung mit Wasser. Und auch für Menschen ist AdBlue in handelsüblichen Mengen weder reizend noch giftig." Nicht umsonst sei Harnstoff aufgrund seiner fettenden Wirkung ein wichtiger Bestandteil von einigen Hautcremes, ergänzt Hoerdt. Auch in der Kosmetikwelt trägt die Chemikalie allerdings einen Decknamen und firmiert als Urea.

    Die Infrastruktur für AdBlue ist schon vorhanden

    Wie viel AdBlue die Pkw-Flotte in Europa einmal benötigen wird, ist noch nicht abschätzbar. Viele Faktoren sind einfach zu ungewiss: Wird künftig auch bei größeren Fahrzeugen der NOx-Kat reichen? Fahren wir demnächst sowieso nur noch Kleinwagen? Und wie geht das Rennen zwischen Benzin, Diesel, Hybrid oder etwa dem Elektroantrieb weiter? Das sind die Fragen, an denen die Bedarfskalkulation noch hängt. Doch im Windschatten der Lkw wird der Pkw ohnehin zur Nebensache. "Während man beim Auto, bezogen auf den Dieselverbrauch, mit weniger als einem Prozent AdBlue kalkuliert, braucht ein Lkw rund fünf Prozent - Statt 30 Liter auf 30.000 Kilometer sind das 450 Liter", rechnet Höhne vor.

    Ganz gleich, wie schnell und wie gut sich blaue Diesel-Pkw auch in Europa etablieren – zu Versorgungsengpässen werde es nicht kommen, glaubt der Experte. "Denn für die explodierende, schnell wachsende Nachfrage bei den Nutzfahrzeugen bauen wir gerade so große Kapazitäten auf, dass unser Puffer problemlos auch noch für viele, viele Pkw reicht." Und auch ein Vertriebsnetz hat der Chemiegigant bereits etabliert. Seinetwegen also könnte die blaue Zukunft bald auch im Pkw beginnen.

    Ein Handy sollte reichen.

    Die beim Tüv und Dekra kennen sich zu 99% mit dem Thema nicht aus.
    Das Geld ist besser in eine Sichtüprüfung beim Vertragshändler investiert.
    Wobei das mit der Sichtprüfung so ist, dass nicht jeder das richtig macht und interpretieren kann. Meine Vorzugsmethode ist daher immer noch wenn ich den Motor höre.

    Ich hab ein Problem mit meiner Scheibe. Innen wie aussen, und zwar krieg ich die nicht streifenfrei sauber. Egal mit was ichs probiert hab, es bleibt ein feiner, milchiger Film übrig. Man meint grad da wär Sprühwachs oder sowas drauf. Mikrofasertuch und Wasser brachte kein Erfolg. Sidolin auch nicht. Zeitungspapier auch nicht. Es wird irgendwie immer gelöst, trocknet dann aber wieder so filmdünn an. Man schiebt es quasi von Eck zu Eck. Jetzt dachte ich ob Alkohol hier was hilft? Innen und Aussen. Oder macht man da eine Beschichtung kaputt?

    Hi und Willkommen,

    das ist gar net einfach da jetzt was zu sagen.
    Erfahrungsgemäß wäre es gut wenn Du ein Video machen könntest. In den Spalt zwischen Motor und Luftfilter. Im Leerlauf, gut eine Minute. Während der Zeit da draufhalten und nicht schwenken. Meist ist es so dass Neulinge meinen er läuft sauber, in Wirklichkeit aber schon was zu hören ist. Daher sollte man ein Video schon machen.
    Ein weiterer Anhaltspunkt wäre das Auslesen der MWB 208 und 209. Als Hilfe.

    Mich stutzig machen würde, trotz Langstreckenfahrer die ersten 4 Longlifeintervalle. Da waren bestimmt 2 oder 3 mit 0w30 dabei. Hier wäre es gut zu wissen wie lange (Monate) und wieviel KM zwischen jedem Wechsel lagen.

    Noch was zum Dicken.
    Wer werfe den ersten Stein?
    JEDER hat von denen Dreck am Stecken. Wirtschaftsbosse inklusive. Heute wie früher. Nur heut kommts leichter und schneller raus

    Was man dem Dicken aber echt eingestehen muss. Er hielt sein Ehrenwort und hat keine Namen preisgegeben.
    Das findest fast nimmer. Heut würd jeder einknicken, Namen nennen und ein Deal mit dem Staatsanwalt machen.

    Dem BESTEN aller besten Admins alles Gute zum Geburtstag !!!!

    crislee , lass es Dir gut gehen und entspanne mal gründlich.... ;)

    Für all Deinen Einsatz in den ganzen letzten 8 Jahren 8| (schon) möchte ich mich noch mals herzlich bedanken.
    Ohne Deine Arbeit rund um Datenbank, Server, Software würde es A3Q schon 7J nicht mehr geben.

    :hochschmeiss:

    Ich hoffe Du bleibst uns lange erhalten

    Gruß
    Micha


    Auch unserem TDIFelix, alles Gute zum Festtage :burzeltag:

    Ist doch schon seit der Saturn, Geiz ist Geil Zeit so.
    Die Wähler haben keine Linie mehr. Sie haben keinen Bezug mehr zu IHrer Partei. Voklksparteien gibts eh nimmer. Aber seit dieser "Saturn-Zeit" die noch mehr kaputtmachte, gewinnt der die Wahlen, der die Wähler am besten veräppelt und anlügt und die unmöglichsten Versprechen vorhält.
    Damals gabs nicht ein Motto zur Wahl oder Wahlthemen, sondern nur 2 Themen

    - Der Dicke muss weg ....
    - Und bei der Elbeflut, dass keiner danach schlechter gestellt sei als vorher

    So isses dann später genauso.

    - Die nächste Wahl wurde gewonnen weil man mit seinen Vertrags- und Bündnispartnern nicht in den Irak wollte
    Bundespolitisch für die Zukunft haben alle Themen nichts mit der Politik für Deutschland zu tun.

    Die Piraten... auch so ne Sache. Emotionen wecken, Sachen versprechen die man nicht einhalten kann. Eine reine Trotz-Partei. Aber die Wähler ist die Generation iphone und Facebook. Einer macht ne Gruppe auf ich wähle die Piraten, das Gefällt und wird geteilt und die bekommen n Haufen stimmen.

    Ähnlich den Facebook Parties wo Tausende zum Randale machen kommen.
    Oder zum Zapfenstreich die Heeresmusikgruppe mit Vuvuzelas stören.

    Die Politik von heute hat mit "echter" Politik zu Zeiten Des "Dicken" (den ich gut finde) nichts mehr mit zu tun. Echte Politiker werden selten, und verschwinden bald ganz. Ich seh das leicht beunruhigend. Denn immer mehr springen auf den Zug 1-4 J Politiker zu machen, Geld abzustauben, dann durch die Gewonnenen Beziehungen raus auf Beraterposten in Großkonzerne um Millionen abzuknöpfen und Leute zu entlassen, oder die Firma in den Sand zu setzen.
    Politisch wird da nicht viel übrigbleiben. Jeder denkt an sich, blockiert bis zur nächsten Wahlperiode, und danach gehts weiter.

    Früher wurde in 4 Jahren sehr viel umgesetzt. Sowas geht heut nimmer.
    Armes Deutschland