Du hast eine Glock 17? 
Also mit der kam ich ja überhaupt nicht zu Recht. Liegt vielleicht an meinen großen Händen, dadurch schwamm der Griff in der Hand, und mit dem hohen Abzugsgewicht von gut 2,6 Kilogramm drückte ich die Schuß beim Auslösen immer nach links unten.
Das W18 nehm ich natürlich auch. Anfangs die Teile eingesprüht, Einwirken lassen, und dann säubern.
Nach einiger Zeit legte ich die herausnehmbaren Teile wie Schließfeder, Schließfederführung und Lauf mit Patronenlager, in ein W18 Bad.
Die Pulverrückstände werden schön angelöst. Wo man früher noch kräftig mit Messingbürste putzen musste, reicht nun in der Regel ein festes Abwischen mit einem Mikrofasertuch.
Das Öl aus der Dose kommt mir auch etwas dicker vor, aber laut Anwendungstechnik in Leuna , ist die Viskosität gleich. Ist ja auch das gleiche Öl.
Es wurde mir wie folgt begründet:
[color=#0000ff]es handelt sich jeweils um ein und das selbe Produkt. Die Viskosität des "Wirkstoffes" beim Spray ist vergleichbar. Ich kann mir vorstellen, das Du mit dem der Sprayvariante durch das Treibgas einen "dünneren" Schmierfilm aufträgst.[/color]
Ich war gestern beim Duellschiessen, und machte mal ein paar Bilder von meiner SIG
Am Verschluß sieht man schön wie das W18 die rußähnlichen Verbrennungsrückstände gelöst hat, und bindet und damit in Schwebe hält, wie es ein gutes frisches Motoröl auch macht. Man kann es schön abwischen, ohne mit Kraft putzen zu müssen.
Wegen dem Ölpen fragte ich in Leuna nach, da gibt es keine. Es gab mal welche, aber die Nachfrage war zu gering.