Beiträge von Paramedic_LU


    Ich würde dich jetzt hier in der Mitte von 1 und 2 sehen, und sagen, es obliegt Dir welches der beiden Öle du nimmst.
    Für Wichtig an Deinem Profil sehe ich kürzere Wechselintervalle an. So um die 9 Monate. Warum?
    Du schreibst, du fährst auch mal sehr kurze Fahrten im Stadtverkehr. Hier wird das Öl etwas stärker mit Wasser, Benzin, Blowby belastet. Du fährst ihn zwar immer schonend warm, aber das reicht bei heutigen Motoren nicht mehr aus, um alles "auszudampfen". Es gab mal ein Versuch da war ein Turbo-FSI kurz vorm Öl-Wechsel. Eine Probe wurde gezogen. Dann fuhr er gut 400km am Stück Autobahn. Es wurde wieder eine Probe gezogen. Ergebnis: Von oben genannten eingetragenen Stoffen waren kaum 50% "verdampft". Das Zeug ist also hartnäckig im Öl gebunden. Daher mein Rat zu 9 Monaten oder um die 10000km Laufleistung. Gerade weil Du ihn auch gerne mal richtig hochziehst. Da braucht man alles nur keine Schmierfilmabrisse durch verdünntes, übersäuertes Öl. DrSchrick sein S3 mit 10 Monaten Besitzzeit seit Auslieferung und gut 7700km wurde angeraten noch max. 2000km zu fahren.Bei einer Werksfüllung (Castrol oder Shell). Andere Öle haben da etwas mehr Reserve, dennoch sieht man wie kurzzeitig das ganze ist. Das sollte ja 24Monate/30000km eigentlich halten.

    Den Ölwechsel würde ich JETZT VORM WINTER machen!
    Warum?
    Dein Öl ist gut belastet, und die kalte Jahreszeit fördert stärker schädigende Stoffe ins Öl als das Jahr über. Somit gerätst Du schnell in eine brisante Lage. Lieber den Winter mit frischem Öl fahren, inkl. Filterwechsel.


    @all Thema Ölzustand einfach so ermitteln.
    Das geht in den nächsten Jahren auch noch nicht. Für all die wesentlichen Werte benötigt man Laborausstattung. Es gibt zwar Sensoren, die ermitteln aber nur wenige und ungefähre Werte.

    Quelle: Audi Presseservice


    28.10.2011
    Pilotprojekt startet mit Audi A1 e-tron

    Seit heute fahren 20 Audi A1 e-tron in der Modellregion München. Einige der Elektroautos sind bereits seit einigen Wochen in der Hand von Testkunden. Projektpartner für den Flottenversuch sind Audi, E.ON, Stadtwerke München (SWM) und die Technische Universität München (TUM). E.ON und die SWM sind verantwortlich für den Ausbau und den Unterhalt der Ladeinfrastruktur im Ballungsraum München.

    In einem symbolischen Akt übergab Audi heute die A1 e-tron Flottenfahrzeuge an seine Projektpartner und Testkunden. E.ON und SWM haben eine bedarfsorientierte Lade-Infrastruktur installiert - E.ON vorwiegend im Umland, die SWM in der bayerischen Landeshauptstadt. Alle Stromtankstellen werden aus erneuerbaren Energien gespeist.

    Das Flottenprojekt läuft im Rahmen der vom Bundesverkehrsministerium unterstützten „Modellregion Elektromobilität München". In der Modellregion München fördert das Bundesministerium für Verkehr die Elektromobilität mit rund zehn Millionen Euro. Das Projekt wird sich unter anderem auch mit der Datenübertragung zwischen Fahrer, Auto und Stromtankstelle bis hin zum Stromnetz beschäftigen. Dabei wird beispielsweise der Einsatz von Smartphones als zentrale Schnittstelle für den Fahrer getestet.

    „Audi arbeitet an kompromisslosen, ganzheitlichen Konzepten, die maximalen Kundennutzen bieten. Wir werden unseren Kunden im Zeitalter der Elektromobilität eine ganze Reihe von Services anbieten, die über das reine Fahren hinausgehen. Dabei spielt die Vernetzung mit der Infrastruktur und der Umwelt ebenso eine Rolle wie neue Mobilitätskonzepte.", unterstreicht Franciscus van Meel, Leiter Elektromobilitätsstrategie der AUDI AG. Und weiter: „Wir wollen mit diesem Flottenversuch mehr über das Verhalten, aber auch über die Erwartungen unserer Kunden im Umgang mit Elektroautos lernen. Weitere Flottenaktivitäten in strategisch wichtigen Märkten sind in Planung."

    Beim Audi A1 e-tron handelt es sich um ein Elektroauto mit Range Extender genanntem Reichweitenverlängerer. Dank seiner Leistung von 75 kW (102 PS) erreicht der A1 e-tron eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Ist die Energie der Batterie erschöpft, lädt ein kompakter Verbrennungsmotor, der Range Extender, die Batterie im Bedarfsfall nach und erhöht die Reichweite auf bis zu 250 km. Auf den ersten 50 Kilometern, etwa im Stadtverkehr, ist das kompakte Elektroauto emissionsfrei unterwegs. Als Batterie fungiert ein Paket aus Lithium-Ionen-Modulen, das vor der Hinterachse in die Bodengruppe integriert wurde. Der viersitzige A1 e-tron ist damit speziell für den täglichen Einsatz in Ballungsräumen konzipiert. Der Verbrauch liegt bei 1,9 l/100 km – das entspricht einem CO2-Äquivalent von nur 45 g/km*.

    Ruth Werhahn, Bereichsleiterin Elektromobilität der E.ON AG, betont: „Mit dem heute gestarteten Flottenversuch bauen wir unsere Erfahrungen aus inzwischen mehr als zehn Pilotprojekten zur Elektromobilität in sechs europäischen Ländern weiter aus. So sind wir bei der Ladeinfrastruktur neue Wege gegangen. Neben öffentlichen Ladesäulen im Umland haben wir in Innenstadt-Parkhäusern neuartige Ladesäulen installiert. Diese werden mit dem Parkticket freigeschaltet und der Strom wird einfach über einen Aufschlag mit der Parkgebühr bezahlt."

    E.ON hat bereits Ladelösungen für jeden Anwendungszweck zur Marktreife entwickelt. So vertreibt das Unternehmen für Privatkunden bundesweit eine Ladebox für die heimische Garage in Kombination mit einem Ökostromtarif und einem Sicherheitscheck der Elektroinstallation im Haushalt. Denn nicht jede Steckdose ist mit ihrer Verkabelung den Belastungen eines stundenlang mit hoher Leistung ladenden Elektroautos gewachsen. Zudem liefert E.ON eine Ladestation für den öffentlich zugänglichen Bereich vor allem für gewerbliche Kunden. Hier können bis zu zwei Elektroautos an verschiedenen Anschlüssen laden. Die Fahrer identifizieren sich über eine Magnetkarte. Beide Stromtankstellen kommen auch im Rahmen des Flottenversuches in München zum Einsatz. Darüber hinaus treibt E.ON die Weiterentwicklung der Ladetechnologie voran und setzt hierbei auf Gleichstrom-Schnellladung sowie das kabellose Laden.

    Dr. Florian Bieberbach, Kaufmännischer Geschäftsführer der SWM: „Gemeinsam mit Partnern engagieren wir uns seit geraumer Zeit und in verschiedenen Projekten im elektrischen Individualverkehr. Im öffentlichen Nahverkehr haben wir als Betreiber von U-Bahn und Tram schon eine über 115jährige Erfahrung mit der Elektromobilität. Wir sind verantwortlich für die Lade-Infrastruktur im Stadtgebiet und liefern den Ökostrom, der die Fahrzeuge CO2-neutral antreibt. Die Grundlage dafür bildet unsere Ausbauoffensive Erneuerbare Energien. Bis 2025 wollen wir so viel grünen Strom erzeugen, dass wir damit den gesamten Münchner Strombedarf decken könnten. München wird so die erste Millionenstadt der Welt, die dieses ehrgeizige Ziel erreicht."

    Die TU München erfasst und evaluiert das Mobilitätsverhalten während der Projektlaufzeit: Wie stark und in welchen Situationen wird ein Elektroauto genutzt? Und welchen Einfluss hat dieses Angebot auf die Nutzung anderer Verkehrsmittel? Zur Klärung dieser Fragen haben die Lehrstühle für Fahrzeugtechnik und für Ergonomie eine mobile Anwendung entwickelt, die alle Teilnehmer des Flottenversuchs auf einem Smartphone bekommen. Das Gerät soll ihr gesamtes Mobilitätsverhalten aufzeichnen – vom Fahrrad über E-Auto und Pkw mit Verbrennungsmotor bis hin zu Bus und Bahn. Parallel dazu erstellt der Lehrstuhl für Dienstleistungsmarketing eine Studie, die kundengerechte Abrechnungsmodelle für Elektromobilität finden soll.

    „Aus Sicht der Forschung ist es keine Frage mehr, ob sich die Elektromobilität durchsetzt, sondern nur noch, wann. Doch Elektromobilität bedeutet nicht nur einen Paradigmenwechsel für die Industrie sondern auch für die Gesellschaft. Mit dem Flottenversuch vertiefen wir das Wissen über das Mobilitätsverhalten unter neuen Rahmenbedingungen", sagt Professor Markus Lienkamp vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München. „Auf dieses Wissen können dann überzeugende Konzepte zur nachhaltigen individuellen Mobilität aufbauen."

    *berechnet nach dem Entwurf für die Normung zur Ermittlung des Verbrauchs von Range Extender-Fahrzeugen

    Quelle: Audi Presseservice


    28.10.2011
    Bergauf, bergab: Im Audi durchs Gelände

    Fahrspaß abseits befestigter Straßen: Kunden, die ihr neues Automobil im Audi Forum Neckarsulm abholen, können ein Offroad-Seminar buchen. Im eigenen Auto oder in einem gestellten SUV Audi Q3, Q5 oder Q7 durchfahren sie mit einem Trainer einen Offroad-Parcours auf dem nahen Übungsgelände in Asbach. Mit weiteren touristischen Angeboten in der Region können die Kunden aus ihrem Besuch einen Kurzurlaub machen.

    „Es war toll: Ob Schotterpiste, Wassergraben, Steilhang oder Schrägfahrt – der Q5 hat alles problemlos bewältigt. Das war schon ein besonderes Erlebnis“, berichtet Manfred Pesch aus Bornheim. Der begeisterte Allradfahrer, der bisher im A6 allroad quattro unterwegs war, hat seinen neuen Q5 in Neckarsulm abgeholt. Da passte das Offroad-Schnuppertraining natürlich perfekt.

    Der Parcours führt durch ein Übungsgelände im badischen Asbach nahe Neckarbischofsheim. Ein Instrukteur erklärt den Teilnehmern den Allradantrieb quattro und gibt Tipps für Fahrten im Gelände. Danach führen die Teilnehmer Fahrmanöver durch, die leichten bis mittelschweren Feld-, Wald- und Bergwegen entsprechen. „Das Seminar bietet einen sanften Einstieg, um die Geländegängigkeit unserer SUV-Modelle kennen zu lernen,“ erklärt Peter Ventzke. „Neben dem Markenerlebnis im Audi Forum und der Werkführung ist es eine schöne Gelegenheit, unsere Automobile einmal jenseits der üblichen Grenzen auszutesten.“

    Die Fahrzeugauslieferung Neckarsulm bietet sieben weitere touristische Angebote, darunter eine exklusive Weinerlebnistour, eine Städtereise nach Heidelberg und ein Golf, Wellness und Spa-Aufenthalt im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe.

    Peter Ventzke (50) ist seit 1. Oktober Leiter der Fahrzeugauslieferung Neckarsulm und folgt auf Michael Bauer. Der gebürtige Nordrhein-Westfale leitete bisher das Audi Büro Berlin und betreute den Verkauf an oberste Bundesbehörden und Diplomaten.

    Das 5w30 geht bei beiden. Nur solltest die Verweilzeit gering halten. Und möglichst kein Castrol.
    *DrSchrick* hat bei seinem S3 die Empfehlung bekommen, er könne noch 2000km fahren. Laufzeit bis dato 7700km. Alter des S3 gute 10 Monate. War die Werksfüllung gewesen. Persönlich würde ich zwischen 6 und 9 Monaten wechseln oder spätestens bei 7500 - 10000km.

    Quelle: Audi Presseservice

    27.10.2011
    ADAC-Ehrung für Audi-Pilot Martin Tomczyk

    Martin Tomczyk kann schon einmal Platz im Regal schaffen: Nach dem 25 Kilo schweren DTM-Meisterpokal erhält der Audi-Pilot bald auch den großen ADAC-Christophorus aus Nymphenburger Porzellan. Die Trophäe ist Auszeichnung für die Wahl zum "Motorsportler des Jahres", die der 29 Jahre alte Audi-Werksfahrer im November von Europas größtem Automobilclub erhält.

    Was hat Martin Tomczyk mit Formel-1-Star Michael Schumacher und dem DTM-Rekordchampion Bernd Schneider gemeinsam? Nur diese drei Piloten sind im Laufe ihrer Karriere gleich zweimal vom ADAC zum "Motorsportler des Jahres" gewählt worden. Während der Rosenheimer 2007 eher ein Überraschungssieger war, ist die Auszeichnung, die für herausragende Leistungen im Motorsport verliehen wird, in diesem Jahr nur folgerichtig. Neben den starken Leistungen im Cockpit würdigte die Jury auch Tomczyks Kampfgeist, sein sympathisches Auftreten neben der Strecke und sein Engagement als Motivator im Team.

    "Diese Wahl ist eine wertvolle und sehr bedeutsame Auszeichnung für mich. Ich freue mich sehr darüber und werde einen Ehrenplatz für die Trophäe aussuchen", sagt Martin Tomczyk. "Nach dem Titelgewinn und vielen Glückwünschen ist der ADAC-Preis für mich die Krönung eines absoluten Traumjahres. Ich danke der Jury, aber auch allen Menschen, die mich in diesem Jahr begleitet und diese Auszeichnung damit überhaupt erst möglich gemacht haben."

    Einer von ihnen ist Dr. Wolfgang Ullrich. "Ich freue mich sehr für Martin, dass er diese wichtige und hoch angesehene Trophäe heuer erhält", sagt der Audi-Sportchef. "Er hat sich mit seinem unermüdlichen Willen und fahrerischen Können in der DTM durchgesetzt. Seine Stärke und sein freundliches Wesen machen ihn seit Jahren in der gesamten Audi-Mannschaft besonders beliebt."

    Quelle: Audi Presseservice


    27.10.2011
    Der neue Audi A4 und der neue Audi S4

    Ein Bestseller wird noch attraktiver: Audi hat die A4-Baureihe überarbeitet. Mit neuen Lösungen in den Bereichen Effizienz, Fahrdynamik und Infotainment sowie einem noch attraktiveren Design dokumentieren die A4 Limousine, der A4 Avant, der A4 allroad quattro und der S4 ihren Vorsprung durch Technik.

    Design

    Der A4 ist der Bestseller von Audi, schon seit 39 Jahren und in der nunmehr achten Generation. Insgesamt hat die Marke zehn Millionen Exemplare verkauft. Der A4 ist der Mittelpunkt der Marke Audi, auch in seinem eleganten, sportlichen und emotionalen Auftritt. Jetzt wird das Design bei allen Modellen – bei der Limousine, beim Avant, beim allroad quattro und beim S4 – noch klarer und markanter.

    Die weiterentwickelte Optik betont an der Front die Horizontalen noch stärker. Die Motorhaube wölbt sich kräftiger, die oberen Ecken des Singleframe-Grills sind angeschrägt, die Querrippen und die Audi-Ringe treten dreidimensional hervor. Der Grill ist Grau, bei den Sechszylindern oder in Verbindung mit dem S line exterieur-Paket in hochglänzend Schwarz. Im neu gezeichneten Stoßfänger fallen die kantigen Lufteinlässe, ihre überarbeiteten Gitter und die flachen Nebelscheinwerfer ins Auge. Der A4 allroad quattro differenziert sich durch einen Grill mit horizontalen Chromapplikationen sowie durch runde Nebelscheinwerfer.

    Auch die Scheinwerfer präsentieren sich verändert: Ihre Unterkante zieht eine leichte Welle, ihr Inneres ist neu gegliedert. Auf Wunsch liefert Audi Xenon plus-Scheinwerfer. Bei ihnen bildet das LED-Tagfahrlicht eine schmale, optisch homogene Spange, die im Bereich der Xenon-Linse offen bleibt. Auf Wunsch ist das adaptive light samt dynamischem Kurvenlicht und Abbiegelicht zu haben.

    Die Heckleuchten spiegeln die Formgebung der Frontscheinwerfer wider, in Verbindung mit Xenon plus haben sie homogene LED-Bänder. Der Stoßfänger mit dem Diffusor-Einsatz ist neu gezeichnet; die Abgasanlage mündet immer in zwei Endrohren.

    Der Lackfächer umfasst 15 Farben, darunter vier neue Töne. Bei der Limousine und beim Avant steht das S line Exterieurpaket zur Wahl, beim Avant umfasst es auch einen Dachkantenspoiler.

    Durch die Überarbeitung verändern sich die Abmessungen nur im Bereich von wenigen Millimetern. Die A4 Limousine und der Avant sind je 4,70 Meter lang, der A4 allroad quattro und der S4 je 4,72 Meter. Der Radstand beträgt einheitlich 2,81 Meter, die Breite 1,83 beziehungsweise 1,84 Meter. Die Höhe variiert je nach Karosserieversion zwischen 1,41 und 1,50 Meter.

    Innenraum

    Auch der Innenraum der A4-Modelle ist veredelt worden. Audi stellt eine breite Auswahl neuer Lenkräder mit Chrom- und Hochglanzeinlagen zur Wahl, das Sportlederlenkrad gibt es auch mit unten abgeflachtem Kranz. Die Lenkstock­hebel und der Zündschlüssel sind überarbeitet. Hochglanzapplikationen und schmale Chromspangen an Bedienelementen werten den Innenraum auf.

    Aufwändiger Feinschliff macht die Bedienung noch einfacher und intuitiver. Das Navigationssystem MMI Navigation plus kommt mit vier statt acht Tasten aus, sein Lautstärke-Drehregler integriert eine Skipfunktion. Weitere Verbesserungen betreffen die Bedienung der Automatikgetriebe, der effizient arbeitenden Klima­anlagen, des Fahrdynamiksystems Audi drive select und des Multifunktions­lenkrads. Die Sitzheizung und -klimatisierung wird jetzt direkt über je einen Taster bedient.

    Die hohe Verarbeitungsqualität ist für Audi ebenso selbstverständlich wie eine sichere Hand bei der Farbgebung. Alle Interieurfarben – außer schwarz – sind neu abgestimmt. Das Programm der Bezüge ist ebenfalls überarbeitet, Leder Feinnappa ersetzt die Sorte Valcona. Die neue, einteilige Kombiblende ist farblich dem Interieur angepasst, die Dekoreinlagen sind in Aluminium Trigon und den Holzsorten Nussbaumwurzelholz dunkelbraun sowie Eschemaserholz naturell erhältlich. Ein besonderer Blickfang ist die Schichtholzeinlage Eicheholz Beaufort.

    Beim S line Sportpaket ist das Interieur in schwarz gehalten und mit edlen Applikationen verfeinert. 18 Zoll-Räder, beziehungsweise optionale 19 Zoll-Räder und ein S line-Sportfahrwerk, das die Karosserie um 30 Millimeter tiefer legt, komplettieren das Paket. Die Programme Audi exclusive und Audi exclusive line halten weitere individuelle Vorschläge bereit.

    Bei der A4-Limousine bietet der Gepäckraum unverändert 480 Liter Volumen beziehungsweise 962 Liter bei umgelegten Rücksitzen. Beim A4 Avant und beim A4 allroad quattro lauten die entsprechenden Maße 490 und 1.430 Liter, auf Wunsch liefert Audi für beide Modelle eine elektrisch betätigte Heckklappe.

    Motoren

    Der überarbeitete A4 setzt beim Antrieb neue Maßstäbe. Seine Verbrauchswerte sind im Schnitt um elf Prozent gesunken, obwohl viele Motoren bei Leistung und Drehmoment zugelegt haben. In der Limousine und im Avant bietet Audi je sechs TDI und vier Benziner an, hier stehen je 23 Motor-/Getriebekombinationen zur Wahl. Alle Motoren sind aufgeladene Direkteinspritzer; das Start-Stop-System und das Rekuperationssystem sind durchgängig Serie.

    Die TDI vereinen kraftvollen Durchzug mit wegweisender Effizienz, die Vierzylinder präsentieren sich umfangreich überarbeitet. Ein neues Fliehkraft­pendel (im 2.0 TDI mit 100 kW, 120 kW oder 130 kW mit quattro-Antrieb) im Zweimassen-Schwungrad macht ihren Lauf bei niedrigen Drehzahlen noch kultivierter und leiser, damit erlaubt es noch früheres Hochschalten und spart so bis zu 0,2 Liter auf 100 km.

    Die sparsamste Variante in der Modellfamilie ist der Audi A4 2.0 TDI mit 100 kW (136 PS). In der Limousine begnügt er sich auf 100 km mit durchschnittlich 4,2 Liter Kraftstoff – ein CO2-Äquivalent von gerade mal 112 Gramm pro km. Der neue A4 2.0 TDI mit 120 kW (163 PS), ebenfalls auf maximale Effizienz optimiert, kommt auf 100 km mit 4,4 Liter Diesel aus, (115 Gramm CO2 pro km). Beide Motoren sind für die Limousine und den Avant lieferbar.

    Ergänzend stehen drei weitere Vierzylinder-Diesel zur Wahl – mit 88 kW (120 PS), 105 kW (143 PS) und 130 kW (177 PS). Sie sind auch für den allroad quattro zu haben, von der Einsteiger-Variante abgesehen. Drei V6-TDI komplettieren die Palette. Der 3.0 TDI mit 150 kW (204 PS) (nicht für den allroad quattro) ist der effizienteste Sechszylinder weltweit in seiner Klasse; in der A4-Limousine konsumiert er auf 100 km im Mittel nur 4,9 Liter Kraftstoff. In der zweiten Variante leistet der 3.0 TDI 180 kW (245 PS); von ihm wird es auch eine besonders saubere clean diesel-Ausführung geben.

    Auch bei den Benzinmotoren präsentiert die A4-Reihe den jüngsten Stand der Technik. Ein neues Highlight der TFSI-Familie ist der neue 1,8-Liter, lieferbar für Limousine und Avant. Der Vierzylinder sorgt mit 125 kW (170 PS) und 320 Nm Drehmoment für sportlichen Vortrieb. Der Verbrauch in der A4-Limousine beschränkt sich im Mittel auf 5,6 Liter pro 100 km (134 Gramm CO2 pro km). Gegenüber dem Vorgängermotor ist der Verbrauch um 19 Prozent zurück­gegangen.

    Der neue 1.8 TFSI bringt viele Innovationen mit. Sie zeigen sich in der Steuerung der Ventile und ihres Hubs, im innovativen Thermomanagement, in der Einspritz­anlage, dem Turbolader und in der Integration des Abgaskrümmers in den Zylinderkopf. Der Motor wiegt 3,5 Kilogramm weniger und seine innere Reibung ist stark gesunken.

    Der Einsteiger-Benziner ist der 1.8 TFSI mit 88 kW (120 PS). Der 2.0 TFSI – als einziger Ottomotor auch im A4 allroad quattro lieferbar – gibt 155 kW (211 PS) ab. An der Spitze der Palette steht der 3.0 TFSI in zwei Varianten. Im A4 offeriert der V6 200 kW (272 PS) und folgt etwas später. Im sportlichen Topmodell S4 beträgt seine Leistung satte 245 kW (333 PS).

    Kraftübertragung

    Typisch für Audi ist das breite Angebot an Kraftübertragungen. Die Limousinen- und Avant-Modelle mit Frontantrieb rollen serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe vom Band; bei den meisten Varianten steht optional die stufenlose multitronic bereit. Die quattro-Ausführungen haben das Schaltgetriebe oder - ab dem 2.0 TDI mit 130 kW (177 PS) - die Siebengang S tronic an Bord. Der A4 allroad quattro nutzt bei allen sechs Motorisierungen das manuelle Getriebe oder die S tronic.

    Das innovative Thermomanagement verkürzt unter anderem die Warmlaufphase der Schaltgetriebe und senkt so Reibungsverluste. Alle Getriebe zeichnen sich durch komfortable und präzise Bedienung, hohen Wirkungsgrad und weite Spreizung aus – ihre lange Übersetzung in den oberen Gängen senkt den Verbrauch, die kurze Übersetzung in den unteren Gängen kommt der Dynamik zugute.

    Der permanente Allradantrieb quattro ist beim A4 allroad quattro Serie, bei der Limousine und beim Avant ist er ab dem 2.0 TDI mit 105 kW (143 PS) zu haben. Die A4-Familie nutzt hier das selbstsperrende Mittendifferenzial. Im regulären Fahrbetrieb schickt es die Motormomente überwiegend im Verhältnis 40 zu 60 auf die Hinterräder. Wenn nötig, verteilt es sie in kürzester Zeit um. Die radselektive Momentensteuerung ergänzt die Arbeit des Mittendifferenzials mit fein dosierten Bremseingriffen, die das Handling noch präziser und sicherer machen.

    Bei den V6 quattro-Varianten offeriert Audi das Sportdifferenzial als Ergänzung – es verleiht dem A4 im Kurven-Grenzbereich maximale Präzision und hohe Traktion. Das Highend-Bauteil verteilt die Kräfte je nach Bedarf aktiv zwischen den Hinterrädern.

    Fahrwerk

    Das Fahrwerk des A4 fasziniert mit sportlicher Präzision, hohem Abrollkomfort und souveräner Sicherheit. Jetzt präsentieren sich die Lagerung der Hinterachs­lenker und die Charakteristik der Dämpfer noch feiner abgestimmt. Die meisten Komponenten der Fünflenker-Vorderachse und der Trapezlenker-Hinterachse sind aus Aluminium gefertigt.

    Neu in allen Modellen der Baureihe ist die elektromechanische Servolenkung. Sie ist direkt übersetzt und vermittelt exakten Fahrbahnkontakt; beim Bremsen auf einseitig rutschigem Untergrund wirkt sie dem Schiefziehen mit leichten Eingriffen entgegen. Die elektromechanische Servolenkung braucht bei Geradeausfahrt keinerlei Energie, dadurch verringert sich der Kraftstoffverbrauch pro 100 km um bis zu 0,3 Liter. Das entspricht einer CO2-Reduzierung von bis zu 7 g/km

    Ein weiteres Highend-Feature, das dem A4 in seiner Klasse eine Sonderstellung verschafft, ist das Fahrdynamiksystem Audi drive select. Im Grund-Paket kann der Fahrer mit ihm die Kennlinie des Gaspedals, die Schaltpunkte des Automatik­getriebes, die Lenkunterstützung und die Klimaautomatik in den vier Modi „comfort“, „auto“, „dynamic“ oder „efficiency“ umschalten. Wenn ein Navigations­system an Bord ist, kommt noch der Modus „individual“ dazu.

    Optional lassen sich weitere Bausteine einbinden – die adaptive cruise control oder die Geschwindigkeitsregelanlage, das Sportdifferenzial, das Fahrwerk mit Dämpferregelung und die Dynamiklenkung. Mithilfe eines Überlagerungs­getriebes variiert sie ihre Übersetzung je nach gefahrenem Tempo stufenlos; im Grenzbereich gleicht sie Unter- und Übersteuern durch kleine Eingriffe aus.

    Alle A4-Varianten mit Frontantrieb haben das Stabilisierungssystem ESP mit elektronischer Quersperre an Bord. Bei dynamischer Fahrweise verbessert es das Handling und die Sicherheit weiter, indem es minimale Bremseingriffe am entlasteten kurveninneren Vorderrad veranlasst. Die großen Radbremsen – bei vielen Varianten rundum innenbelüftet – verzögern stark und lassen sich exakt dosieren.

    Alle A4-Varianten rollen auf eleganten Aluminiumrädern vom Band. Je nach Motorisierung haben sie die Formate 16 und 17 Zoll, die Rollwiderstands-optimierten Reifen gehören zu den Serien 205/60 beziehungsweise 225/50. Der A4 3.0 TFSI hat 18 Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 245/40. Das Options­programm reicht bis zum Format 19 Zoll mit Reifen der Serie 255/35. Vier der 18 lieferbaren Räder sind neu designt. Der A4 allraod quattro offeriert vier eigenständige Designs.

    Assistenzsysteme

    Audi führt für die A4-Familie hochentwickelte Assistenzsysteme im Portfolio, sie machen das Fahren noch entspannter. Serie in allen Varianten ist das neue Fahrerinformationssystem mit Pausenempfehlung – es erkennt an den Lenkbewegungen und an weiteren Parametern Abweichungen vom fahrer­typischen Fahrverhalten, und weist ihn darauf hin.

    Das Assistenzsystem adaptive cruise control hält den A4 von null bis 200 km/h stets in konstantem Abstand hinter dem Vordermann. Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h leitet es eine Vollverzögerung ein, falls ein Auffahrunfall droht. Der Audi active lane assist unterstützt den Fahrer beim Halten der Spur. Eine Kamera erkennt die Linien auf der Straße; wenn nötig, greift das System leicht in die Lenkung ein. Der Audi side assist überwacht den Raum hinter dem A4 per Radar und erkennt wenn sich ein Fahrzeug zum Beispiel im toten Winkel befindet.

    Infotainmentsysteme

    Audi bietet in der A4-Modellreihe einen ganzen Baukasten an hochmodernen Infotainmentsystemen an. Das CD-Radio chorus mit acht Lautsprechern ist Serie, an der Spitze der Palette steht die MMI Navigation plus mit großer Festplatte, Farbmonitor, 3D-Grafik und DVD-Player. Bei der Sprachbedienung und beim optionalen digitalen Radioempfang präsentiert sich das System weiter verbessert.

    Die Highend-Ergänzung zur MMI Navigation plus ist das Bluetooth Autotelefon online. Unter dem Stichwort Audi connect holt es spezielle Dienste ins Auto, etwa die Google-Sonderzielsuche per Sprachbedienung oder die Navigation mit Google Earth-Bildern und zusätzlicher Google Street View Darstellung. Die Audi Verkehrsinformation online, ein weiterer Service, gibt dem Fahrer topaktuelle Informationen über die Belastung der gewählten Route. Mit dem WLAN-Hotspot, einem weiteren Feature des Bluetooth Autotelefons online, können die Beifahrer im A4 mit ihren mobilen Geräten nach Belieben im Internet surfen und mailen.

    Der Audi S4

    Der Audi S4 – als Limousine und Avant erhältlich – nutzt den stärksten Motor im Programm, den 3.0 TFSI mit 245 kW (333 PS) und 440 Nm Drehmoment. Sein Konsum beschränkt sich in der Limousine auf durchschnittlich 8,0 Liter pro 100 km – bei imposanten Fahrleistungen: Der S4 beschleunigt in 5,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht elektronisch begrenzte 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

    Der modifizierte Audi S4 gibt sich durch Änderungen bei den Scheinwerfern, den Stoßfängern, den Lufteinlässen und den Lackfarben zu erkennen. Im Interieur fanden ebenfalls feine optische Überarbeitungen statt. Das S-Sportfahrwerk und die 18 Zoll-Räder verzahnen den S4 eng mit der Straße.

    Preise

    Die Preise des A4 verändern sich trotz der umfangreichen Aufwertung nur geringfügig. Der A4 2.0 TFSI beispielsweise kostet gerade mal 475 Euro mehr – die sportliche Limousine steht jetzt mit 35.425 Euro in der Liste.

    Verbrauchs- und Emissionswerte:
    Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,5-8,4 l/100km
    CO2-Emission kombiniert 119-197 g/km

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmut-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen unentgeltlich erhältlich ist.