Bild 3 zeigt die dem Blech zugewandte Seite des Lacksplitters. Die hohen FE (Eisen)-Anteile sind hier auch normal. Da es ja zum Blech geht
055P1361 (Bild 2)
Die eingezeichneten Positionen wurden im Späteren genauer auf ihre chemische Zusammensetzung hin analysiert.
Bild 1 ist auch noch OK. Zeigt die Oberflächenanalyse. Mit Position 3 in Bild 3 . An der Stelle wurde die Analyse gemacht.
Füller hat viele Anteile von Titandioxid. Daher die hohen Titananteile.
Intressant ist der Bereich von Bild 4
Gemessen wurde zwischen Primer und Lack. Ausser dem normal hohen FE-Anteil finden sich stark erhöhte Anteile von Chlor.
Frage wie kommt das dahin?
Könnte Streusalz sein, was eingedrungen ist und dann sein fatales, zerstörerisches Spiel startete. Doch wie da rein?
Haarisse im Lack?
Spannungsrisse durch die Schraube, etc.....
Edit:
Eine mir bekannte Metallurgin sah sich das auch mal genauer an.
Ihr fiel die scharfe Stanzkante im Radius des Bleches auf. Laut Ihrer Meinung könnten Verunreinigungen, selbst minimal kleine, auf der Schnittkante, dazu führen, dass der Lack und seine Vorbehandlungen nicht genug haften, und so seitlich von der Schnittkante der Blechplatine der Korrossionsangriff starten könnte.
Würde sich auch decken mit dem Türverlauf.
Denn die ersten Modelle des A3 bis Juli/August 2003 hatten andere Bleche an der Tür. Da fehlte eine Art Bördelkante.
Die danach hatten dann eine Art Bördelkante, und die ganz späteren hatten nochmals andere.
Man müßte mal Leute finden die einen A3 von April bis Juli 2003 haben und welche danach, die Bilder von dem Türausschnitt machen. Dann würde man die Änderungen sehen, die Audi in der laufenden Serie machte
Edit edit:
In dem Bild zeichnete ich ein was ich mein, der mit dem Pfeil markierte umgebördelte Rand, war bei den ersten Modellen nicht bis ganz nach unten.
Fast alle mit Rost betroffenenen A3 hatten keinen Rand. Siehe Bilder oben.
Die danach hatten einen verlängerten Rand, wie mit STRICH eingezeichnet
