Beiträge von quattrofever

    Was wiegen denn so OEM Felgen in etwa, waren das um die 12 Kilo oder noch mehr?

    Die Borbet FF1 gefallen mir immernoch sehr gut, im Zusammenhang mit meinem Konzept bin ich mir aber unsicher ob das noch optisch passt. Dies ist auch mit ein Grund warum ich die Räder gar nicht soweit rausstehen haben möchte, eher so nah es geht an Originaloptik aber etwas leichter wäre natürlich schon schön,..., sehr schwierige Entscheidung.

    Um nen halbes Kilo hin oder her wird es sicher nicht mehr so sehr ankommen, sicher macht auch Kleinvieh Mist aber in dem Bereich würde ich es auch mehr von der Optik abhängig machen. Die FF1 als Schmiedefelge in 18 Zoll würde ich ggf. sogar direkt zuschlagen, so ist es einfach der Preis der locken könnte und mit bis zu 690 kg Traglast sollte diese ja auch ganz gut ausgelegt sein.
    Wenn jemand jemanden kennt der ne Borbet FF1 mal auf seiner A4 Limo hat/hatte, dann würde ich mir über ein paar Bilder freuen,..., in 18 Zoll allerdings.

    EDIT: Anbei mal so die einzigen Bilder die man mit dieser Felge aus Konfiguratoren rausbekommt, 3D Varianten haben diese Felge nie hinterlegt

    rainer:
    Vielen Dank für die Aufstellung, nur wenn man bei OZ Racing schaut kommen ganz andere Gewichte raus und das ist was mich irgendwo wundert.

    OZ UL in 8-18 ist dort mit 10,16 kg angegeben (Bilder der OZ Felgen mit Daten füge ich von der OZ Racing Seite mal mit an)
    Die Superleggera, Superforgiata und Racelight sind für mein Modell gar nicht aufgelistet.

    Stattdessen gibt es dort diese (lediglich die leichten und optisch ansprechenden aufgeführt)
    OZ Formula HLT:
    8x18 ET 48 Bruttogewicht 8,77 kg
    8x18 ET 35 Bruttogewicht 9,37 kg
    Verwirrend in den Angaben dazu ist der unterschiedliche Abrollumfang aber die Angaben beziehen sich definitiv auf die zwei 18 Zoll Felgen

    OZ Ultraleggera HLT:
    8x19 ET 45 Bruttogewicht 10,91 kg
    8x19 ET 35 Bruttogewicht 10,99 kg

    OZ Leggera HLT:
    8x18 ET 48 Bruttogewicht 10,69 kg
    8x18 ET 35 Bruttogewicht 10,87 kg

    Revenost:
    OK, super, vielen Dank, die Seite schaue ich mir mal an.

    Die BBS wäre ja mit 20 Zoll wieder zu groß, die Borbet FF1 habe ich noch einmal angeschaut, in 18 Zoll ist die ja nicht geschmiedet, wiegt aber trotzdem nur 9,3 Kilo, ist auch kein schlechter Wert, vor allem da man diese aktuell um die 800 Euro bekommt.

    Nein nein, nicht falsch verstehen, war keine Kritik an dich, geht mir darum das dieses Thema von vielen Pressen breitgetreten wird und obwohl sie eigentlich gar nichts zu sagen haben, werden dann doch solche Beiträge veröffentlicht. Das posten dieser Links in dem Beitrag hier finde ich schon gut und richtig so.

    Sorry wenn das falsch rüber kam.

    Mit der Überschrift, "Es wird auch gegen Bosch ermittelt in Hinblick auf die Daimler Kontrollen" wäre dann auch alles gesagt. Wie man aus Nichts in der Presse immer Artikel machen kann ist schon der Wahnsinn, da wird viel geredet aber nichts gesagt, bis auf eben das eine, dass auch Bosch überprüft wird (was man sich ja auch denken kann aufgrund deren Geschäftsfeld).

    Ganz genau, das Trennen der Kreisläufe könnte man als erstes machen um zu schauen was sich dadurch verändert.
    Da gerade bei hoher Wassertemperatur im Motorkühlkreislauf diese Verbindung Einfluss haben sollte, könnte das vor allem bei längeren Fahrten gut schon etwas bringen, schwierig ist das aber zu messen. Auch bei warmen Wetter dürfte dadurch das System etwas kühler bleiben.

    Wie du sagst wäre als nächstes der zusätzliche OEM Kühler mit der Anströmung und den anderen Frontgittern interessant. Da dann mal schauen was es bringt. Das dann im Vergleich zum Revo könnte schon zeigen das OEM mit Trennung der Kreisläufe ebenfalls gut, besser oder Tick schlechter ist; auf jeden Fall wird es etwas bringen.

    Ob man einen Revo Behälter mit Schläuchen benötigt ist die Frage, theoretisch ist es auch so wie beim APR Set lösbar, dann braucht man nur einen Behälter mit einem Anschluss und einen fast gerade nach oben gehenden Schlauch, das bekommt man schon.
    Aber frag doch mal was Revo für den Behälter und einen Schlauch nehmen würde, den zweiten Schlauch muss man vermutlich eh selbst kaufen da er aus dem Set nicht passen wird.
    Ist aber ja alles bei mir messbar oder abschaubar.

    Ach so Rainer, so meintest du das mit der Verdopplung. Wobei man einen zweiten quer eingebauten Zusatzkühler nicht verbauen könnte, dafür gibt es keinerlei Platz, das würde daher nicht gehen.

    Bei der Berechnung der Kühler ist ja das Volumen ausschlaggebend, der originale, quer liegende Zusatzkühler hat eine relativ starke Bautiefe und der Zusatzkühler für die Seite ist wiederum relativ klein. Der unten quer verbaute Zusatzkühler darf daher nicht nur von seine Frontfläche betrachtet werden. In dieser Hinsicht würde ich behaupten macht der OEM Zusatzkühler für die Seite maximal 25% mehr Volumen aus, ist aber eine reine Vermutung, wieviel es wirklich ist würde man erst herausbekommen wenn man die Maße des Gitters dieses Kühlers kennen würde.
    Bezüglich Kühlleistung muss man wie gesagt zusätzlich noch die Strömunggeschwindigkeit sehen, diese ist beim Revo reduziert, bei einem OEM Zusatzkühler für die Seite nicht.
    Trotzdem halte ich die OEM Lösung für gut, gerade im Originalzustand und wenn es sich dann noch Plug&Play verbauen lassen würde, wäre es aus meiner Sicht ideal.

    Dadurch das der quer eingebaute OEM Zusatzkühler ja auch deutlich dicker ist als der Revo Kühler, nimmt der OEM dem dahinterliegenden Wasserkühler in dem Bereich deutlich mehr Luft weg. Somit gibt es mit einem Revo Kühler im Grunde eine Frontfläche die zu 2/5 deutlich besser belüfet wird, eine Fläche von 2/5 etwa die durch den Revo Kühler schlechter beströmt wird und dann 1/5 der durch das Öffnen der oberen Reihe im Kühlergrill überhaupt beströmt wird, was vorher komplett verschlossen war.

    Die nicht so überragenden Verbesserungen des Revo hatte ja Andreas schon geschrieben, die müssen daran liegen, dass es keine richtige Belastungsprobe war. Wie zuvor erklärt ist es schon fast logisch, dass der größere Kühler erst wirklich helfen kann wenn das Wasser warm wird, meine Tests waren keine bis 250 km/h Tests und vermutlich bringt erst da der Revo Kühler etwas. Erklärbar ist das dadurch dass ein als Annahme 25°C warmes Wasser durch keinen Kühler durch 20 °C Außenlufttemperatur großartig rungergekühlt werden kann, ist das Wasser aber bei 36°C entsteht die Möglichkeit, dass der größere Kühler überhaupt erst seine Wirkung zeigen kann. Die Wirksamkeit so eines Kühlers ist also deutlich anders zu sehen als bei einem Luft/Luft LLK, war mir anfangs nicht so bewusst aber wie gesagt ist es im Nachgang irgendwie doch logisch.
    Mal schauen ob ich es schaffe mit Andreas mal einen Test zu machen, dann würde man eventuelle Differenzen feststellen und darstellen können, ich glaube aber schon das hier eine gewisse Effektivität erst mit hohen Wassertemperaturen zum Tragen kommen.

    Die Trennung der Wasserkreisläufe macht denke ich auf jeden Fall Sinn und ist so gesehen ganz easy durchführbar. Im Grunde wäre daher eine Kombination aus Revobehälter mit den Anschlussschläuchen und Verschlussskappe mit zusätzlich seitlich, ideal angeströmten OEM Kühler eine sehr interessante Alternative. Die Trennung mit dem Behälter würde ich aber auf jeden Fall auch vornehmen.

    Das Einbrechen was du meinst Rainer stellt sich wenn glaube ich nur anders dar als du gedacht hättest. Es zeigt sich nicht in einem Verändern der Temperaturkurve, dass sie z.B. deutlich steiler wird, sondern lediglich durch ein Anheben des Niveaus, dies zeigen auch schon die APR Messungen in deren Diagrammen. Wie gesagt kommt das aus den Kühlermodulen im Kompressor selbst, diese können ja immer die gleiche Arbeit verrichten und werden nicht schlechter mit höheren Temperaturen, somit ist die Art der Kurve immer gleich. Das "Einbrechen" findet dann nur dadurch statt, das die Ansauglufttemperatur dann einfach um ein recht starkes Niveau nach oben verschoben wird, so jedenfalls meine Annahme.

    Walter, wenn du so einen Zusatzkühler mit allen Anbauteilen einbaufertig findest, dann sag Bescheid, da müssen wir dann auf jeden Fall mal mitloggen was dieser bewirkt. Ich würde den aber inklusive eines Zusatzbehälters verbauen und die Kreisläufe trennen, vielleicht ist sogar dies wie Rainer auch vermutet eine der Maßnahmen die die meiste Wirkung hat.

    Die Kurven bleiben grob immer parallel zueinander, das tun sie aber auch mit dem Revo Kühler, dies liegt wie gesagt an den Kühlermodulen im Kompressor denn die geben ja vor wie gekühlt wird und wie der Kurvenverlauf ist.
    Das Niveau verändert sich durch eine geringere Wassertemperatur im System und dies beeinflusst der Frontkühler - Revo, OEM oder OEM mit kleinem Zusatzkühler unten links (in Fahrtrichtung gesehen)

    Ideal wäre wenn die Wassertemperatur immer gleichbleiben würde, dann könnten die Kompi LLK Module das maximale rausholen, jede Abweichung davon entspricht für mich eine Abweichung vom Optimum, auch wenn ich weiß das ein Optimum mit den Systemen nicht erreichbar sein kann, sich daran an zu nähern wäre allerdings ideal.

    Eine deutliche Abweichung nach rechts gibt es nicht, der Revo Kühler ist nur insgesamt schmaler, somit ist rechts und links Platz zum Originalkühler. Grund ist, dass der Kühler auch oben noch in die Einbaulücke passen muss und rechts ein Sensor ist und links noch der Einlauf des Kühlers hinpassen muss, somit ist eine breitere Bauart in der Höhe nicht möglich. Mittig sitzt er aber.
    Daher kann der Revo Kühler nicht die Breite der OEM Kühler haben, ist ein Einbaugrund.

    Durch die schmalere Bauart lässt der Revo allerdings mehr Luft für Motorwasser und AC Kühler (links & rechts), unten kommt etwas mehr durch und er sitzt weiter vorne aber klar, insgesamt wird mehr verdeckt und weniger durchgelassen als OEM.

    Ein zusätzlicher OEM Kühler mit Trennung der Systeme kann schon sehr interessant sein. Der einzige Nachteil ist das das Kühlervolumen auf 2 Kühler verteilt wird. Der Revo Kühler verursacht durch ein 50% größeres Volumen eine kleinere Durchlaufgeschwindigkeit und damit eine längere Verweildauer des Wassers, womit das Wasser besser gekühlt wird. Mit dem zusätzlichen OEM Kühler würde die Kühlfläche mehr aber eben nicht die Durchlaufgeschwindigkeit verringert, das kann die Kühlung negativ beeinflussen.
    Wieso gehst du davon aus, dass mit original Zusatzkühler für unten links die Kühlleistung verdoppelt wird? Der Kühler ist doch viel kleiner, da kommen maximal 25% hinzu, mehr ist es nicht, wenn überhaupt.

    Ganz klar, der Einbau bei mir war ein Test, um genau diese Diskussionen auch aus zu lösen, wir wollen ja sehen was es bringt und was ggf die optimale Lösung ist. Vielleicht sogar Revo inklusive seitlichem Zusatzkühler. Ich finde es aber gut und richtig diese Diskussionen darüber zu führen.
    Genauso sind dafür diese Rechenbeispiele höchst interessant.

    Die Anströmung verschlechtert sich, das ist ganz klar und steht außer Frage. Die Anströmung des Revo Kühlers ist dabei noch gut, die dahinter verschlechtern sich, die Frage ist nur in welchem Maße. Das war ja auch mit ein Grund die oberen Felder im Kühler heraus zu nehmen.

    Nötig ist so eine Umsetzung denke ich auch nur im Fall eines Tunings, OEM bringt es zwar auch was und reduziert den Stress des Motors aber da ist die Frage bis wohin ist das noch sinnvoll. Die OEM Lösung, wenn sie dann passt, ist daher immer eine sehr interessante Variante. Würde ich aus einem Unfaller all diese Teile bekommen, würde ich es ggf. wirklich versuchen es zu verbauen.

    Die Diskussion finde ich gut, weißt ja das ich das sehr objektiv betrachte, somit machen wir gerne weiter bei diesen Punkten und Diskussionen, finde ich richtig gut.

    Mit deinem ersten Absatz verstehe ich nicht ganz was du meinst.
    Die Audi Kühler haben im Grunde alle die gleiche Breite, der Revo Kühler ist einige cm schmaler, meinst du das?

    Der Anstieg der Kurve, auch OEM ist so normal, es beginnt immer so um die 30-40 Grad und endet bei 45-53 Grad, somit ist die Kurve dazwischen immer recht ähnlich.
    Aus meiner Sicht wird diese Kurve durch die LLK Module im Kompressor beeinflusst, denn die können ja immer nur ihr Maximum leisten und das spiegelt sich in dem Kurven Verlauf wieder.
    Der Frontrückkühler bringt dann nur das WassertemperaturNiveau weiter runter. Damit muss die Kurve in etwa die Gleiche sein, nur eben nach unten versetzt.

    In dem Zusammenhang macht es auch Sinn, das der größere Kühler bei geringer Ansauglufttemperatur nicht so viel bringt, denn wenn das Wasser eh schon kühl ist, dann kann der Rückkühler nicht viel mehr bewirken, somit leisten in dem Fall die LLK Kompi Module das Gleiche. Erst wenn die Wassertemperatur hoch geht kann der Revo Kühler seinen Vorteil ausspielen und die Wassertemperatur effektiver wieder runter bringen als der OEM.
    So im Nachhinein ist das irgendwie logisch. :D

    Wie gesagt ist aber auch das der Grund warum die Temperaturkurve immer recht gleich vom Verlauf ist, nur eben auf unterschiedlichen Temperaturniveaus.

    Wenn man den Verlauf ändern wollen würde, dann müsste man andere LLK Module im Kompressor verbauen. In der Hinsicht könnten die SQ5 Kühler Module mit der zugehörigen Pumpe interessant werden. Müsste man nur mal an die Daten dafür kommen. :)

    Stimmt, da steht genau das. Na dann brauche ich mich ja gar nicht zu ärgern und theoretisch wirkt es ja genau da wo ich es auch benötige, somit würde das ja sogar wirklich auch passen.

    Vielen Dank für die Analyse und das Herausfinden dieses Sachverhaltes. Das 0-250 Durchbeschleunigen sollten wir dann mal parallel testen, leihen wir uns vielleicht mal das VCDS von Arek und loggen parallel beide Autos während einer Stressfahrt auf der AB.

    Nun noch etwas, ich habe die Luftmassenvergleiche ohne und mit Ansaugschnorchel mal noch in einem Bild für das obere Drittel der Drehzahl dargestellt, dies füge ich mal noch mit an. In grün sind die vorher Messungen ohne Ansaugschnorchel und in "orange" (so war es in Open Office als Farbe definiert) sind die Luftmassenwerte mit Ansaugschnorchel dargestellt.
    Daran finde ich kann man sehr gut sehen, dass die Luftmassenwerte der orangen Werte (mit Schnorchel) insgesamt oberhalb derer liegen die ohne Schnorchel gemessen wurden, dieser scheint also einen positiven Effekt zu haben, hier ist aber trotzdem weiterhin die Temperaturdifferenz zu beachten, mit Schnorchel war es einen Tick kühler (s.o.).

    Dann hatte ich vorhin noch die Lambdawerte und Zündwinkelrücknahme mitgeloggt.
    Lambdawerte schwanken zwischen 0,84xxx und 0,85xxx, dies entspricht dann genau der Schwankung um den Sollwert.
    Zündwinkelrücknahme ist komplett auf 0, selbst beim 5ten Lauf. Vorher ohne die Umbauten ging er ab dem 3ten Lauf in die Zündwinkelrücknahme hinein, somit sieht das auf jeden Fall schon einmal besser aus, dies kann natürlich eine Folge aller Maßnahmen sein.

    Ich habe den Temperaturvergleich der Läufe 1 und 3 vorher/nachher mal in ein Diagramm gepackt, da bestätigt sich auch das die Temperaturdifferenz mit steigender Temperatur im System steigt.

    Zudem sieht man auch das einfach die Maximalwerte zu vergleichen nicht funktioniert, dies muss man immer in Abhängigkeit zur Drehzahl sehen, dies erkennt man dann nun schön an den Diagrammen. Lauf1 ist jeweils fast identisch, hintenraus mit Revo einen ganz kleinen Tick effektiver, Lauf 3 zeigt dann im heißeren System die Differenz.

    Andreas:
    Der A4 hat ja kein Soundmodul oder ähnliches, durch die HJS Kats hört man aber nun auch einen etwas kernigeren Klang aber natürlich weit von dem S4 Sound entfernt.

    rainer:
    Vielen Dank für die Infos, sehr interessant.
    Diese Windleitteile sind bei unseren definitiv verbaut, mit Revo Kühler wirken diese aber lediglich hinter diesem Kühler, die Anströmung des Revo Kühlers ändert es nicht da der nun deutlich weiter vorne sitzt, die dahinterliegenden Kühler könnte man mit der Anströmung im unteen Bereich ggf. noch optimieren indem man die Leitteile nun so verschließt, das die aus dem Revo Kühler kommende Luft komplett in Richtung der anderen Kühler leitet.
    Bezüglich des Zusatz-LLK Kühler, original von Audi der unten quer sitzt, mein A4 hatte dort kein Schutzgitter vor, bei 7zap habe ich das aber auch schon gesehen.
    Ich habe mal heute auch noch 4 Bilder gemacht wie es mit den Kühlern nun mit dem Revo Kühler oben und unten aussieht, siehe anbei.

    Ansauglufttemperatur:
    Ich habe dann jetzt noch einmal das System entlüftet und das Gegluckse vorne am Eingang des Kühlers wegbekommen, in dem Zuge konnte ich auch gleich wieder etwas Wasser auffüllen, hat sich also gelohnt das entlüften.
    Danach bin ich dann die Logfahrten für Zoran gefahren, darin enthalten ist auch die Ansauglufttemperatur. Die Außentemperatur lag dabei bei 18 Grad, also gut vergleichbar mit dem ersten Lauf mit dem original Audi Kühler, dies sind die Ergebnisse:
    1. Lauf 43,5 Grad (vorher 45,75 bei 17° Außentemperatur)
    3. Lauf 48,75 Grad (vorher 51,75 bei 17° Außentemperatur)
    5. Lauf 51,00 Grad (kein Vergleichswert vorhanden)
    7. Lauf 51,00 Grad (kein Vergleichswert vorhanden)

    Die Fahrten waren mit einem recht warmen System, zwischen den Läufen war mehr Zeit wo sich das System aufheizte, da ich immer erst noch im Stand die Vorlagedateien auswählen musste und dann gleich direkt den nächsten Lauf gefahren bin, bei den Originalläuften gab es etwas weniger Zeit zum Aufheizen.
    Glucksen im System tut nun auch nichts mehr, im Behälter ist auch kein Schaum und keine Luftblasen. Einzige Möglichkeit ist, dass noch in den LLK Modulen ein wenig Restluft vorhanden ist, glaube ich aber auch nicht, da bisher beim Entlüften dort immer gleich Wasser kam.

    Beachtet man also die 1 Grad höhere Außentemperatur, dann kommt das System aktuell auf eine Differenz von 4°C.
    Lauf 5 und 7 deuten aber an, dass das System sich nicht weiter aufheizt und es vermutlich umso wärmer es es ist, es effektiver wird. Die Differenz der Starttemperaturen im System waren heute folgende:
    Lauf 1 zu Lauf 5: 34,50 zu 44,25 Grad -> 10 Grad Startdifferenz
    Lauf 3 zu Lauf 7: 39,75 zu 46,50 Grad -> 7 Grad Startdifferenz

    Wenn ich noch einige Kilometer mit dem System gefahren bin, werde ich erneut mal noch ein paar Läufe messen. Aktuell sind wir aber noch weit von 10 oder auch 14 Grad Differenz entfernt. Theoretisch unter schlechten Bedingungen bei 30 Grad Umgebungslufttemperatur könnte sich so etwas einstellen, dies ist für mich nun aber nicht mehr nachweis oder nachvollziehbar.

    Rainer da stellst du eine gute Frage, im Endeffekt wäre es Sch.... und dann rausgeschmissenes Geld. Da ich aber mich für die Punkte Kats und Kühler als Versuchsobjekt irgendwo zur Verfügung gestellt habe und ja genau das rausbekommen wollte ist das dann einfach eine Erfahrung die man reicher geworden ist, ohne etwas dafür zu bekommen. Mit den heutigen Tageswerten und generell dadurch das die Kühlerfläche ja doch deutlich größer ist, gehe ich aber schon davon aus das es etwas bringen muss, vielleicht nicht die von Revo versprochenen 14 Grad oder auch nicht die 10 die es ggf. bei anderen Modellen bringen könnte aber vielleicht ja dann wenigstens 5. Ob das ausreichend ist oder nicht würde ich dann aber erst später bewerten wollen.
    Aus zu schließen ist es aber nicht das es auch am Produkt liegen könnte, ganz klar, dem Risiko bin ich mir aber auch bewusst, deshalb ja auch die objektive Berichterstattung damit wir genau sehen was rauskommt.

    Jetzt im Nachgang ärgere ich mich nur, dass ich vorab nicht auch mal die genauen Öltemperaturen dokumentiert hatte, da ich jetzt nicht sehen kann wieviel oder ob überhaupt eine Differenz zu vorher auftritt. Gefühlt würde ich sagen waren die Werte ähnlich, liegen vielleicht jetzt mit Revo einen Tick höher 2-3 Grad aber das ist alles nur Bauchgefühl und daher irgendwie schlecht noch nachweisbar und es ist von so vielem abhängig, Wetter, Fahrweise, Fahrprofil, Fahrzeug, Ansaugung, Luftzirkulation und und und. Wobei ich generell noch nicht weiß inwieweit der Revo Kühler dem Motor Luft nimmt um die Öltemperatur negativ zu beeinflussen. Einen Ölkühler gibt es da vorne in der Reihe ja nicht oder es ist mir nicht bewusst das dort einer ist, vielleicht dann über eine höhere Wassertemperatur im Motor aber daran glaube ich aktuell nicht, da die Wassertemperatur dynamisch über die Ansteuerung der Pumpe reguliert wird in den neuen Systemen.

    Ketzerisch finde ich das gar nicht, ganz klar muss man solchen Angaben einfach erst einmal Mißtrauen, das ist auch der Grund warum ich es mit VCDS versuche heraus zu bekommen und schauen will was bringt das Ganze überhaupt an Gegenwert.

    Das Revo Set macht 2 Dinge, zum einen ersetzt es den Frontrückkühler und zum anderen trennt es den Ladeluftkühlerwasserkreislauf vom Motorkühlwasserkreislauf (mit dem zusätzlichen Behälter).
    Der Klimakühler liegt im Grunde jetzt genau zwischen dem Motorkühlwasserkühler und dem Revo Kühler. Der Aufbau war vorher so das ganz hinten im Grunde der große Motorkühlwasserkühler sitzt, davor sitzt oberhalb der AC Kühler und unterhalb der Ladeluftrückkühler. Der Ladeluftrückkühler ist aber eben deutlich dicker als der AC Kühler und steht damit enorm vor. Mit Wegbau des Ladeluftrückkühlers kann man dann unterhalb des AC Kühlers durchschauen und direkt auf den Motorwasserkühler schauen. Der AC Kühler ist auch ein ganz dünner, maximal 1 cm dick, wenn überhaupt, der LLK Kühler original ist glaube ich 56 mm dick, der Revo Kühler hat 42 mm.
    Somit kommt jetzt unten im Bereich des original LLK etwas mehr Luft durch als vorher, im Bereich des AC Kühlers (was die deutlich größere Fläche ist), kommt weniger Luft am Motorwasserkühler an und oberhalb des Revo Kühlers habe ich ja zusätzlich die Segmente ausgeschnitten um dort oben den AC und Motorkühlwasserkühler noch einmal direkt mit frischer Luft an zu strömen.
    Dann kommt noch hinzu, dass der Revo Kühler vorne an dem Pralldämpfer sitzt, d.h. er ist nicht direkt vor den anderen Kühlern verbaut und dazwischen kann auch noch einmal Luft zirkulieren (ob das positiv oder negativ ist, k.a., theoretisch könnte aber warme Luft vom Revo Kühler nach oben weg, glaube aber kaum das das bei dem Fahrtwind noch effektiv funktioniert).
    Als letztes ist ein kleiner Nachteil, dass der original LLK von so 2 Gummilippen umlegt war an den Seiten. D.h. kalte Luft die vorne einströmte wurde gezwungen durch die Kühler zu gehen. Jetzt mit Ausbau des original LLK sind diese beiden Bereiche offen und dort könnte die Luft hinter dem Revo Kühler wegströmen. Auf der in Fahrtrichtung rechten Seite kann das Sinn machen damit der Zusatzsschnorchel von der Ansaugung oben schön frische Luft zugefächelt bekommt, auf der in Fahrtrichtung linken Seite macht es keinen Sinn. An der Stelle von Revo hätte ich hier zwei Hartgummieinsätze mit angeboten, sicher nur Centbeträge, für die dahinterliegenden Kühler aber sicher gut. Diesen Punkt wollte ich aber erst als weitere Optimierungsmaßnahme angehen, wenn das Revo System erst einmal generell funktioniert wie es sollte, zudem muss ich mir noch einig werden ob es in Fahrtrichtung rechts überhaupt Sinn macht da noch etwas zu ändern.

    Ich weiß nicht ob das jetzt verständlich wurde aber der unten liegenden Zusatzkühler ist der original Audi Ladeluftrückkühler, genau der flog raus.

    Der seitliche Zusatzkühler würde vor dem unten quer liegenden Zusatzkühler eingreifen. Im Grunde wird der lediglich zwischen die Pumpe und den unten quer liegenden Zusatzkühler eingebunden. Wasser geht also dann von der Pumpe zum seitlichen Zusatzkühler, von dem zum unten quer liegenden Zusatzkühler, von da in die LLK Module des Kompressors und von dort wieder zurück zur Pumpe. Die Pumpe besitzt von oben dann noch einen Anschluss wo sie eben an das Motorkühlwassersystem mit angeschlossen ist und auch dorthin entlüften könnte.

    Komplex ist dieses Kunstwerk definitiv und ich bin mir sicher das Audi da bereits sehr gute Arbeit leistet, das zu optimieren ist nicht so leicht. Schon alleine auch was so kleine Leitbleche oder Leitgummis angeht, da kann man viel mit bewirken, nur legt Audi seine Kühlung ja auch maximal auf die Leistung des Motors aus, nicht auf mehr.
    NUR Support ist gut gesagt, finde ich eigentlich sehr wichtig, in der Hinsicht ist die Werkstatt mit der ich es verbaut habe super, Revo selbst ,..., na ja, nicht ideal sagen wir mal ganz vorsichtig. :D

    Die Entlüftung des OEM Systems findet im Grunde gar nicht statt, daher auch kein Hinweis dazu. Audi macht es so, wie auch APR es in der Anleitung vorgibt. Die setzen ein System auf den Ausgleichsbehälter auf, saugen dann das komplette System leer und erzeugen dort drin einen Unterdruck, dann wird über dieses "Neubefüllsystem" die neue Flüssigkeit in den Unterdruck eingeführt und am Ende entsteht dadurch ein luftleerer und komplett aufgefüllter Kreislauf. Das Entlüften am Kompressor oben wird angegeben ist aber eher nur als Notlösung zu sehen.
    Die Probleme bei mir geben dieser Vorgehensweise auch Recht, das dies die deutlich Bessere ist. :D Ähnliche Vorgehensweise kenne ich aus dem Neubefüllen des Fahrwerks meines MG. :thumbup:

    Hmmm, klingt interessant die Idee und könnte echt so sein, so hatte ich da noch gar nicht drüber nachgedacht. Da es in einer gewissen Form plätschert hatte ich eher daran gedacht, dass es in einem Wasserstrahl rausläuft und durch die Luftblase an der Oberseite einfach plätschert, könnte aber gut sein das es damit durch die Oberflächenspannung des Wassers einen verminderten Durchfluss gibt. Prima Hinweis, vielen Dank.

    Das Entlüften wollte ich eh angehen, morgen habe ich da sicher ein wenig Zeit zu und wollte das schön langsam angehen, denn den Winkel des Autos werde ich dabei mehrfach korrigieren müssen, damit nicht am Ende, kurz hinter der Entlüftungsschraube sich die Luft sammelt. Das werde ich dann so lange versuchen durch zu führen bis im nicht aufgebockten Zustand kein Plätschern mehr zu hören ist.

    Ist unabhängig von der Thematik "Luft im System" aber generell ist das Wasser am Einlauf des Kühlers seeeeeehr weit von heiß entfernt. Das Wasser im Einfüllbehälter ist ja hinter dem Ladeluftkühler des Kompressors und drückt dieses dann erst in den Rückkühler von Revo rein und egal wann ich da reingefasst habe, es fühlte sich immer kalt an, nicht eiskalt aber schon kühl, also deutlich unter 36 Grad wo man das erste Wärmegefühl merken sollte.

    Na doch, die muss schon am Eingang zum Rückkühler sitzen, da plätschert es ja dann rein, inwiefern denkst du behindert das dann den Durchfluss?

    Übrigens hat sich Revo nicht auf meine Anfrage gemeldet und nein, ich hatte nicht auf Deutsch sondern Englisch geschrieben, trotzdem keinerlei Rückmeldung bisher. Das geht echt besser und hätte ich vom Support anders erhofft,..., schade.

    Bei mir geht es leider auch nicht da wir Besuch bekommen. Wäre aber ein super Termin so vor dem für die meisten sicher langen Wochenende und dem guten Wetter was angesagt wurde. Ich wünsche euch viel Spaß und hoffe das es für mich beim nächsten Mal wieder klappen wird.

    Kurzer Zwischenstatus bezüglich der Ansauglufttemperatur:
    Bezüglich Ansauglufttemperatur denke ich das es tatsächlich auf dem Weg der Besserung ist. Heute auf dem Weg zur Arbeit habe ich einfach mal beim Schleichtempo beobachtet wo da so die Ansauglufttemperatur lag.
    Vorher mit dem Originalladeluftkühler lag sie an dem Testtag bei 27-30 Grad bei 11-12 Grad Außentemperatur und bei 33-36 Grad bei 17-18 Grad Außentemperatur mit Revo Ladeluftkühler. Die Differenzen ergeben sich durch unterschiedliche Lastsituationen, beim leichten Beschleunigen geht die Temperatur immer runter, beim ausrollen lassen hoch. Das muss daran liegen, dass sich der Wagen die frische Luft beim Gasgeben ansaugt und sie dadurch deutlich kühler ist, im Schubbetrieb macht er die Drosselklappe zu und schon verbleibt die warme Luft darin und es heizt sich auf.

    Jetzt gerade eben lag ich bei 14° Außentemperatur bei einer Ansauglufttemperatur von 20-27 Grad. Man kann es nicht ganz so gut vergleichen, da ich auch Autobahnteilstücke und Ortschaften dabei hatte (daher eine größere Varianz), die ich auf der Probefahrt mit Originalkühler nicht hatte, da sind es fast ausschließlich Überlandstrecken gewesen. Theoretisch wenn man die 3-4 Grad weniger Außentemperatur von heute morgen abzieht, liegt man bei einer Differenz von 8-10 Grad in der Ansauglufttemperatur ohne Last. Natürlich ist die Frage inwieweit sich das auf Lastzustände übertragen lässt aber das werden wir spätestens bei den Lastversuchen sehen. Ich hoffe aber daraus vorerst eine positive Tendenz aus dem besser entlüfteten System mitnehmen zu können und beobachte weiterhin die Veränderungen.
    Aber erst wenn ich kein Glucksen mehr höre mache ich die nächsten Beschleunigungsfahrten, vorher beobachte ich lediglich weiterhin auf diesem Schleichtemponiveau.

    Eine Frage an euch, ein wenig Luft oben am Einlass des Rückkühlers, was denkt ihr könnte das für Einflüsse haben? Kann durch ein wenig Luft im System an dieser Stelle die Fließgeschwindigkeit schlechter werden oder etwas anderes negativ beeinflusst werden? Ich denke mir nämlich gerade, dass wenn der Kühler eh relativ kühl ist und das ist er immer, das so eine kleine Luftblase da oben am Eingang ja keinen großen Einfluss mehr nehmen kann auf die Gesamtansauglufttemperatur, oder? Also nur mal rein von der Theorie, entlüften werde ich es definitiv, nur denke ich mir wird es dadurch jetzt keine weiteren Verbesserungen geben oder was meint ihr? Dass dieses Luftbläschen natürlich in Richtung Kompressorladeluftmodule fließen kann und dort dann definitiv negativen Einfluß hat ist klar, mich interessiert aber nur der Einfluß an der jetzigen Stelle oben am Einlauf im Ladeluftrückkühler.

    Langzeitlambdawerte:
    Die Langzeitlambdawerte habe ich mir auch gerade noch einmal angeschaut, sehen gut aus. Durch die schnelle Fahrt am Sonntag und Montagabend sind diese natürlich wieder in Richtung 0 gewandert aber das ist normal und war auch auf der Fahrt nach Koblenz so. Heute morgen beim losfahren lagen sie bei -1,6/-1,6, beim Ankommen bei -1,6/-2,3, Tendenz geht also wieder in Richtung -4,6 die sich bei längeren Schleichfahrten einstellt. Passt also. :thumbup: