Beiträge von quattrofever

    Das wird noch weite Kreise ziehen und es wird unendlich viel Geld und Kapazitäten vernichtet. Im schlimmsten Fall schadet sich Deutschland am Ende selbst. Wieso wird die Zeit, das Geld und die jetzt genutzten Kapazitäten nicht dazu genutzt für die Zukunft etwas zu tun als zu versuchen die Vergangenheit zu verschlechtern,....

    Mein Vorschlag, Deutschland geht mit guten Beispiel voran und erlegt VW eine Strafe in einer Höhe von ein paar Milliarden auf, mit der sie in den nächsten Jahren Deutschland Elektroautos spenden muss oder Umweltprojekte für Deutschland unterstützt oder sonst etwas in der Richtung, spricht sie dabei aber von weiteren Ansprüchen jeglicher Art frei.
    Somit wäre klar das keiner privat versuchen müsste nur irgendeinen Cent einklagen zu müssen und man würde das Strafgeld und die Kapazitäten sinnvoll in die Zukunft investieren.

    Deutschland, geh bitte einmal mit guten Beispiel voran!


    Das ESP wird hier mit Bremseingriff das durchdrehende Vorderrad abbremsen, somit steht die Kraft zur Verfügung.

    Nein nicht ganz, das sehe ich anders, das ESP verursacht dann nämlich dass die Leistung zurückgeregelt wird und es wird somit nicht die Leistung auf ein anderes Rad verteilt. Das durchdrehende Rad wird abgebremst, was Leistung grundsätzlich mal vernichtet und zusätzlich wird Motorleistung zurückgeregelt.

    Diese Schmutzfänger sollen im Winter auch sehr kontraproduktiv sein aber heutzutage sieht man sie ja auch echt selten, nur damit hatte der Reifen dann wirklich keinen cm mehr Platz um den Schnee aus dem Profil zu befördern, was dann den Slick-Effekt unterstützt.

    Viele Dinge sind da sehr überspitzt und einiges an Kritik ist jetzt auch nicht ganz angebracht aber ich verstehe was der Autor grundsätzlich sagen will und so ganz Unrecht hat er nicht.

    Und diese Rumverklagerei wie sie in Amerika durchgeführt wird und wie es hierzulande auch gerne versucht wird ist auch ein Unding. Man sollte sich immernoch überlegen was tatsächlich hilft und was nicht und dementsprechend entscheiden. Genauso mit dem Abgasskandal, Abgaswerte sind dazu da um die Umwelt und die Lebewesen die darin leben zu schützen. Deshalb sollten alle Behörden und alle Personen die nun VW verklagen wollen, nur um es zu tun oder Geld raus zu schinden sich mal überlegen was dabei herauskommt und ob man nicht doch ein viel effizienteres und sinnvolleres Ziel erreichen könnte.

    So ein Beispiel Para wie du rd genannt hast kenne ich sogar noch von vor vielen Jahren. Da wo ich aufgewachsen bin gab es in der Nähe ein total günstiges Baugebiet. Warum war es so günstig, weil dahinter eine Umgehungsstraße geplant war. Dieses Baugebiet lag aber sehr schön, sogar idyllisch und ruhig und das war schneller bebaut als ich aufwachsen konnte und es war nicht klein. Als es dann aber darum ging, dass die Umgehungsstraße nun endlich gebaut werden sollte, weshalb ja die Grundstücke so günstig waren, da gab es Bürgerinitiativen, Demos, Aufstände ohne Ende und was nicht noch alles. Ende vom Lied, die Umgehungsstraße wurde nicht gebaut und die ganzen Autos fahren alle schön weiter durch die Stadt bzw. den Stadtteil. :thumbup: Genau so muss das sein! :thumbup:

    Nein, ich versuche nur nach dem Winter in eine Waschanlage zu kommen, die Unterbodenwäsche ohne Wachs/Versiegelung anbietet. Klappt aber auch nicht immer und mein alter BKD hatte keinen Rost drunter. Nur an den üblichen Stellen.


    So mache ich das auch.

    Mit meinem A3 hatte ich aber auch schon Probleme beim Schnee, dies war aber der Tieferlegung geschuldet, wenn nämlich das Radhaus mal voll mit Schnee ist, dann haben die Winterräder schnell ihre volle Wirkung verloren und bei tiefergelegten Fahrzeugen geht das wirklich schnell.
    Man muss aber sagen, dass dies leiden auf hohem Niveau ist,....

    Wenn die Software es zulässt, dann sollte ja auch eine Verteilung von mehr als 50% hinten funktionieren. Ich bin mir nur nicht sicher ob die Haldex so ausgelegt ist, dass sie so viel Kraft aushält somit könnte ich mir vorstellen hat es auch Haltbarkeitsgründe warum es wohl einen Fehler geben wird, wenn die HA mehr als 50% Kraft erhalten würde.

    Technisch bleibt natürlich weiterhin das Problem des Vorderachsdifferentials. Geht Leistung an einem der durchdrehenden Vorderräder verloren kann dies nicht kompensiert werden und nach hinten geleitet werden, die da verlorengehende Kraft ist einfach verloren und somit hilft es dann auch nicht wenn eine theoretische Verteilung von mehr als 50% hinten technisch gehen würde, wenn es im Alltag nie dazu kommen würde. (Außer bei Beschleunigungsrennen oder Ähnlichem)

    Die Frage kam im Passatforum auch auf, ich weiß gar nicht wo sich da jetzt so schnell so eine Lawine gebildet hat, die diesen Punkt diskutiert.

    Grundsätzlich kann die Haldex den Kraftschluss nach hinten herstellen oder ihn abkoppeln. Koppelt diese den hinteren Teil ab, kommt dort keine Leistung an, logisch. Stellt sie ihren vollen Kraftschluss her kann sich zwischen vorne und hinten die Kraft ja lediglich zu 50/50 verteilen. Hinzu käme ja dann auch noch das es ja dann sogar ein Vorderachssperrdifferential geben müsste damit die vorne im Freien liegende Kraft auf einer Seite erst einmal auf beide Räder und somit auf den Antriebsstrang verteilt wird und dann die Kraft wieder nach hinten verteilt, also somit das System dazu zwingt die beiden vorderen Räder nicht schneller drehen zu lassen als die Hinteren (mal simpel ausgedrückt).

    Die Haldex reagiert zudem auf Steuerbefehle einer Elektronik, sie fängt also an zu schließen, wenn vorne erkannt wird das Räder durchdrehen. Dies tut sie aber nur so viel wie sie den Befehl bekommt. Nun stell mal dein Fahrzeug auf den hinteren beiden Rädern ab und versuch mal Gas zu geben, ich wette da wird ein Fehler ausgespuckt da die Differenz einfach viel zu groß ist und somit macht das System einfach gar nichts mehr.

    Daher behaupte ich, ein Haldexsystem kann nicht einfach so die volle Kraft nach hinten leiten.

    Bei mir war mit knapp über 70000 km und 9 Jahren hinten auf jeden Fall eine neue Bremse notwendig (Scheiben und Klötze). Vorne hätte es vielleicht noch ein wenig länger gehalten, habe dann aber gleich rundherum alles neu gemacht.
    Dazu muss man sagen, dass die ersten 7-8 Jahre der A3 fast nur draußen gestanden hat und Wind und Wetter ausgesetzt war. Zudem wird er als Zweitwagen nicht nur auf Langstrecken bewegt, was die Bremsen zusätzlich altern lässt durch häufigeren Rostbefall, der sich erst wieder abbremsen muss.

    Nun mit 11 Jahren und der verbauten Kombination und knapp 96000 Kilometern, sowie regelmäßigem Garagenaufenthalt sehen die Bremsen noch tip top aus.

    Grüße,
    quattrofever