Und nochmal, wie soll der aussehen? Das hast du noch nicht beantwortet:)
Grundsätzlich gehört zum Testzyklus schon einmal ein Leistungstest dazu, mindestens einmal im Testzyklus über einen gewissen Zeitraum sollte dem Fahrzeug die für ihn angegebene maximale Leistung abgefordert werden, also in in dem Fall unserer 3,2er z.B. die 250 PS. Genauso sollte beim Testzyklus permanent der Lastzustand überprüft werden. Die Fahrzeuge sollten nicht immer nur bei 10% Last herumdümpeln, sondern es muss sichergestellt werden, das der Testzyklus so ausgelegt ist, dass auch Motoren mit mehr Leistung immer mal an 100% Last herankommen.
Zudem sollten die Analysen von unabhängigen Unternehmen durchgeführt werden, damit die OEM sich gar nicht auf Testzyklen spezialisieren können. Wenn sie nicht genau wissen was getestet wird, dann können sie ihre Fahrzeuge darauf auch nicht optimieren.
Weiterhin, wer sagt das ein Testzyklus nur rein aus einem Prüfstandslauf bestehen muss. Man kann ja ein Prüfstandslauf machen um einen generellen, vergleichbaren Wert über alle Fahrzeuge zu ermitteln. Aber als Zusatz würde ich Fahrzeuge auch in eine Art Alltagbetrieb oder Referenzfahrt auf einem Testgelände bringen. Weicht dort der Verbrauch zu eklatant von dem Prüfstandslauf ab, dann wird das Auto nicht zugelassen, fertig!
Und so weiter und so weiter, ich denke wenn man mal genauer darüber nachdenkt fallen einem schnell genügend Punkte ein wie man so etwas dazu bringen kann, dass es auch der Relität entspricht oder der sagen wir mal wenigstens deutlich näher kommt.
Wie videoschrotti schon angedeutet hat, die genaue Krümmung einer Gurke kann man sehr fein spezifizieren aber beim Verbrauch von Autos tut man sich schwer, ich denke da liegt es rein am Willen es richtig zu tun.