Beiträge von quattrofever

    Hi Tom,

    ne, ich denke der Denkfehler ist da auf deiner Seite oder ich müsste mich arg täuschen. Natürlich dreht der Kompi immer, dass aber in den niedrigen Drehzahlen kein LD aufgebaut wird, dies liegt am SUV. Das SUV wird geschaltet durch den Unterdruck um Saugrohr, ist im Saugrohr kein Unterdruck vorhanden, wird auch nicht das SUV angesteuert und somit kann alles was der Kompi drückt in den Motor gelangen. Unter 3000 Umdrehungen ist einfach kein LD vorhanden, weil man so gut wie nie vollgas fährt also fast nie der Unterdruck im Saugrohr verloren geht. Gebe ich bei meinem Kompiumbau ab 2500 U/min Vollgas, dann liegt sofort ca. 0,05 bar LD an.
    Tritt aber der besagte Fehler auf ist der LD wirklich komplett auf 0, ins negative geht er natürlich nicht, da der Motor ja weiterhin Luft ansaugt, somit also keinen Unterdruck erzeugen kann, somit wird in diesem Bereich eigentlich das SUV auch nicht angesteuert, trotzdem wird nicht einmal 0,05 bar LD aufgebaut und das in Regionen bei Drehzahlen um die 4500 bis 5000 U/min oder teilweise sogar höher wo man deutlich Ladedruck sehen sollte, selbst wenn etwas Schlupf am Riemen vorhanden ist.
    Ich bin dir echt dankbar für deinen Hinweis, glaube aber wirklich nicht dass es daran liegt. Auch Chris und Robert meinten, dass der Riemen nicht so viel Schlupf aufbauen kann, so dass bei den Drehzahlen wirklich überhaupt kein LD mehr vorhanden ist.

    Das Auslesen mit VCDS ist schon eine gute Idee, wüsste nur momentan nicht was ich da auslesen sollte um dem Phänomen auf die Spur zu kommen.

    Eine Vermutung meinerseits ist momentan die Einbaulage des SUV. Vielleicht wäre es besser das SUV senkrecht zu verbauen mit Unterdruckanschluss nach oben. Ich habe es mometan schräg also in einem 45° Winkel nach unten verbaut (siehe Bild).
    Eine Möglichkeit wäre daher das SUV doch so zu verbauen, dass die Druckseite unten gegen die Feder drückt. Laut Philipp sollte dies kein Problem sein, da der LD ja an beiden Seiten (Unterdruckseite und Druckseite) anliegt und somit es eigentlich nicht nicht dazu kommen könnte, das der LD das Ventil aufdrückt. Im Grunde könnte man damit einen Versuch fahren, sollte dies ein positives Ergebnis bringen, könnte ich die Einbaulage auch generell versuchen zu verändern.

    Grüße,
    quattrofever

    Didi: Das hört sich echt gut an, bin gespannt was Chris dazu meint.

    chris: Würde mich freuen, wenn du dazu ggf. deine Meinung äußern könntest.

    Tom: Das mit dem Riemen glaube ich nicht, da die LD Anzeig komplett auf 0 geht. Würde der Riemen rutschen müsste wenigstens noch minimal LD vorhanden sein, dieser geht aber jedesmal in diesen Situationen komplett auf 0. Kompletter Ladedruck auf 0 hieße der Riemen würde 100% Schlupf haben also den Kompi nicht einmal mehr minimalst antreiben. So wenig Grip glaube ich kann dieser Riemen niemals haben, zumal man dann sicherlich ein Riemenquietschen vernehmen müsste. Was zudem dagegen spricht ist, dass man den Kompi weiterhin hört, er wird also angetrieben. Beschleunigung ist in dem Fall auch vorhanden allerdings auf Serien 3.2er Niveau weshalb ich auch nicht glaube, dass es am DSG liegt. Der Wagen fährt dann ganz normal ohne Ruckeln ohne alles nur eben mit deutlich weniger Leistung. Deshalb bin ich mir eigentlich annähernd sicher, dass es nur am Ableiten des LD über das SUV oder eine spontan auftretene riesige Undichtigkeit handelt (Undichtigkeit in dem Umfang würde ich ebenfalls ausschließen). Rein logisch kann es wirklich nur an dem SUV oder dessen Ansteuerung liegen.

    Grüße,
    quattrofever

    Ich muss es jetzt noch ein wenig beobachten und ganz weg ist es nicht aber ich glaube das dass nach unten drehen des LMM schon etwas Besserung gebracht hat. Werde das weiterhin beobachten und noch einmal Bescheid geben.

    Gestern war ich dann bei Andreas und wir haben noch einmal unters Auto geschaut ob wir etwas finden, was diese Geräusche verursacht. Andreas ist sich mittlerweile auch sicher, dass es eher ein klapperndes Blech oder so etwas ist. Da man dieses Geräusch nur unter Last erzeugen kann, ist es natürlich schwierig finden zu können.
    Beim Sichten der AGA ist uns aufgefallen, das ein Kabel einer Lambdasonde aus der Halterung gerutscht war und gegen den Auspuff kam. An dieser Stelle war schon ein blankes Kabel zu sehen. Dies haben wir nun erst einmal wieder isoliert und mit einem Kabelbinder am Halter fixiert. Ob die Lambdasonde dann demnächst mal einen Fehler ausgibt, vor allem jetzt in der kälteren Zeit, dies werde ich dann mal beobachten. Sollte ich diese Lambdasonde wechseln müssen wird es aufwändiger. Dies ist nämlich die Lambdasonde, die nicht aus dem Gewinde zu drehen ging. D.h. der Lambdasockel müsste rausgeflext und ein neuer eingesetzt werden,..., hoffe das ich dies erst im Sommer in Angriff nehmen muss, bin aber froh, dass wir es gesehen haben, sonst wäre es in kurzer Zeit zu dem nächsten Ausfall gekommen.

    Danach bogen wir noch ein Abschirmblech direkt vor den Kats ein wenig auf, da dies an einem anderen anlag, ich vermutete, dass das Geräusch daher kommen könnte. Bei der anschließenden Probefahrt war allerdings fest zu stellen, dass das Geräusch immernoch vorhanden ist. Ich werde mal beobachten ob es jetzt ggf. etwas leiser geworden ist, vorhanden ist es aber immernoch.
    Nach der Art des Geräusches vermute ich momentan auch eher, dass etwas in der AGA drinliegt, ggf. ein Schweißrest oder so, der sich bei den ersten Vollgasfahrten gelöst hat und nun diese Raschelgeräusche verursacht. Komisch ist nur, dass man es beim Gegenklopfen der AGA nicht hört. Oder es sind schlussendlich doch die Kats, die nun mit den Originalflanschen der Original-AGA derartige Strömungsgeräusche verursacht. Es ist und bleibt also ein Phänomen, was momentan nicht so einfach zu lösen ist. Spätestens wenn ich wegen der Lambda die komplette AGA ausbauen muss, kann dies ggf. noch einmal überprüft werden. Das Geräusch kommt auch aus Sicht von Andreas eher aus dem Bereich der Kats/Mitte des Autos.

    Dann sind wir gestern noch einmal ein paar kleine Testfahrten gefahren. Schlussendlich kam nun bei der 100-200 Messung mehrmals eine 13,9 heraus. Dies ist ein sehr realistischer Wert und ist meiner Meinung genau das was man mit der Leistung und dem Gewicht erreichen kann. Zwischendurch hatten wir auch mal eine 12er Zeit, glaube es war eine 12,9 oder 12,5, was Andreas und mich in der Meinung bestätigte, dass eine nicht exakt flache Strecke ohne Steigung sehr starken Einfluss auf die Beschleunigungswerte hat. Somit ist uns nun klar, dass Messungen oft mal eine deutlich bessere Zeit ergeben, einfach daraus resultierend, dass die Straße mal bergauf mal bergab geht. Wenn man wirklich zu 100% sicher gehen will, dass die Zeiten 1000% passen, bräuchte man eine topfebene Strecke auf der man derartige Zeiten misst. Da wir eine recht gute Strecke dafür gefunden haben und in beide Richtungen eine 13,9 auftrat, gehe ich davon aus, dass dies (grob 14er zeit mit zwei Personen) nun der definitive Wert meiner Leistung ist, was in Anbetracht des Fahrzeuggewichtes und 362 PS auch gut hinkommt,..., passt also.

    Anschließend hatten wir noch einmal eine 0-100 Messung gemacht, dabei kam eine 4,9 heraus. Die Messung war mit LC und man muss dazu sagen, dass gestern Abend 6,5 °C Außentemperatur waren. Die zweite LC Messung hatte ein Problem, dies liegt meiner Meinung nach aber an der ganz neuen DSG Software, bei der die LC Startdrehzahl nur noch bei knapp unter 3000 U/min liegt. Noch einmal möchte ich einen LC Start auch nicht unbedingt machen, so richtig gesund fühlt sich das für alle Bauteile nicht an.

    Somit war das spontane Treffen gestern so gesehen ganz erfolgreich auch wenn wir noch nicht alles gefunden haben mit einem kleinen Abschlussessen im Standardlokal. :)

    Auf der Fahrt nach Hause bin ich noch hinter einem A6 Bitu hinterhergefahren, wobei schnell klar war, dass dies auch kein Gegner mehr ist, was aufgrund des Gewichtes des 4G nicht sehr ungewöhnlich ist. Als ich allerdings am A6 vorbeifahren wollte trat mal wieder das Problem des komplett nicht mehr vorhandenen Ladedrucks auf, womit ich dies dann auch abbrach und gemütlich mit 130 nach Hause fuhr.

    Das mit dem nicht mehr anliegenden Ladedruck tritt bei mir nun weiterhin recht häufig auf. Dies passiert immer, wenn man gerade eine Vollgasetappe hinter sich hat, vom Gas geht und dann wieder drauftritt. Die volle Beschleunigung fehlt, was man sofort merkt (man liegt wieder auf 3.2er Serienniveau) und der Ladedruck ist bei 0. Ich tippe immernoch darauf, dass die Ansteuererung des SUV in diesem Fall nicht 100% funktioniert und das SUV offen ist und somit der LD komplett flöten geht. Das SUV ist bei mir aber schon neu und die Unterdruckleitung ist auch optimiert,somit fehlt mir da auch etwas die Idee woran es noch liegen könnte. Wenn einer der Kompifahrer diesbezüglich Erfahrungen hat oder eine Idee hat, dann bitte immer her damit. Finde es nicht so gut, wenn man gerade auf der Autobahn sich auf seine 362 PS nicht verlassen kann, schränkt die Freude an dem Tuning doch ganz schön ein.

    Grüße,
    quattrofever

    Ah ok, vielen Dank, dann haken wir das schon einmal unter "normal" ab. Viel Erfolg heute mit dem Saugrohr, ist leider wirklich eine Friemelarbeit mit unterschiedlichen Verlängerungen aber das klappt schon.

    Heute werde ich mit Andreas, wenn es auf der Arbeit nicht zu lange dauert, dann mal schauen woher das Geräusch kommt und ggf. noch ein paar andere Dinge erledigen. Bin schon gespannt ob wir etwas finden, zur Zeit tippe ich bei dem Geräusch aber stark auf die am Kat nachträglich wieder angeschweißten Identifikationsplaketten, mal schauen ob sich das bewahrheitet.

    Von CC habe ich mittlerweile auch eine Rückinfo. Das Ruckeln/Die wellenartige Beschleunigung wird von schwankenden LMM Werten verursacht. Das grundsätzliche Problem dabei ist wohl die nicht optimale Anströmung des LMM, der Anströmweg ist wohl zu kurz hinter der Kühlerbombe und weitet sich damit wohl nicht früh genug und zu stark auf (reine Vermutung). Somit kommt es wohl zu Messfehlern welche schwankende LMM Werte verursachen (ähnlich eines defekten LMM). Diese wirken sich im Teillast oder Pfenniggasbetrieb so aus, dass es zu dieser wellenartigen Beschleunigung kommt. Generell könnte Zoran dies optimieren, indem er in die Lambdaregelung eingreift, dies könnte aber zur Folge haben, dass die Abgaswerte nicht mehr erreicht werden können (mein Baujahr 2004 wird ja blöderweise noch "von hinten" gemessen).
    Somit muss ich mit der wellenartigen Beschleunigung in diesem Lastzustand vorerst wohl leben müssen. Einzige Möglichkeit dies positiv zu beeinflussen wäre eine Hardwareänderung, indem man den Bereich vor dem LMM vielleicht noch etwas früher aufweiten lässt. Dies ginge aber nur, indem der LMM näher an die Drosselklappe kommt oder man die Kühlerbombe überarbeitet. Letzteres ist natürlich eher suboptimal.
    Was komisch ist, dieses Problem tritt nicht bei allen Kompifahrern auf, deshalb eine weitere Möglichkeit die ich mir vorstellen könnte, welche diese schwankenden LMM Werte verursacht ist eine vielleicht nicht mehr optimal laufende Drosselklappe. Ggf. hat diese bereits etwas Spiel und lässt somit schwankend Luft durch. Kann man die DK einfach prüfen indem man mal mit der Hand reinfasst oder wie sollte man dies am besten machen?
    Dritte Möglichkeit wäre natürlich weiterhin irgendwo eine Undichtigkeit, die schwankend Luft abführt, wobei ich das vorerst ausschließen würde.

    Grüße,
    quattrofever

    Wenn mein Tank dann mal wieder leer ist, wissen wir zu 100% ob es daran lag,..., leer meine ich damit, dass er nur kurz vor dem roten Bereich sein muss, sollten also noch locker 70 km Restreichweite sein, von daher sollte dies kein Problem darstellen.

    Ggf. hängt es wirklich mit der Zusatzbenzinpumpe zusammen,..., müsste man echt mal beobachten.

    Was mir auffiel in den letzten Tagen ohne Rückbank, in der Mitte der Rückbank (also ohne Polster) wird es recht warm, an den Seiten bleibt die Rückbank kalt. Was darunter ist, k.a.

    Grüße,
    quattrofever

    Jan: Habe es leider erst jetzt gelesen, das gibt es doch nicht, dass du auch liegen geblieben bist. Das wäre ja ein Zufall wenn es bei dir jetzt auch die Saugstrahlpumpe erwischt hat. Ich hoffe nur nicht, dass meine momentane Befürchtung ggf. noch wahr werden wird. Mich hat die Saugstrahlpumpe bei Audi 400 Euro mit Einbau gekostet.

    Dadurch dass es Jan nun auch passiert ist, glaube ich fast schon, dass die Tankanzeige vielleicht nicht stimmte. Was ist, wenn bei mir gar nicht die Saugstrahlpumpe defekt war und durch die veränderte Software die Anzeige der Füllmenge im Tank nicht mehr passt. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass dies in irgend einer Art und Weise einen Zusammenhang haben kann aber was ist wenn es doch etwas in diese Richtung ist. Es könnte ja sein, dass mein Tank wirklich leer war und die Tankanzeige und Restreichweite noch etwas anzeigten obwohl nichts mehr drin war und das gar nicht die linke Tankseite noch gefüllt und der Rest leer war. Das wäre natürlich der Worst-Case. Seitdem die Saugstrahlpumpe getauscht ist, bin ich den Tank auch noch nicht leergefahren. Noch ist er etwas unter dreiviertel voll, somit könnte der Fehler schon wieder auftreten, trotz getauschter Saugstrahlpumpe.
    Jan: Warte mit dem Tausch der Saugstrahlpumpe auf jeden Fall bis bei mir der Tank mal leer war. Nicht dass ich sie umsonst getauscht habe und du das dann auch tust. So lange der Tank etwas über viertel voll ist, gibt es auch keine Probleme.

    Didi: Ich habe die alte Saugstrahlpumpe in der Garage liegen, kannst du zur Analyse gerne haben.

    rainer: Ich habe früher öfter mal den Tank bis auf 10 km oder sogar 0 km Restreichweite leergefahren, hatte nie Probleme damit, das sollte ja auch immer drin sein, da selbst bei 0 km Restreichweite ja noch ein Sicherheitsrest im Tank verbleibt.

    Das Thema mit den Zündaussetzern sollten wir echt mal im Auge behalten, wenn ich was genaueres weiß, dann berichte ich auf jeden Fall wieder. Wenn das nun doch eher ein Softwarefehler wäre,...., puuhhh, kann es mir irgendwie nicht vorstellen aber wer weiß. Was in diese Richtung sprechen würde wäre der sehr niedrige angezeigte Verbrauch im Kombiinstrument schon alleine bei der Vorabsoftware, der sich so in den Tankbelegen nicht widerspiegelte.
    tbc.

    Ich habe leider im Moment meinen Wagenheber verliehen aber was ich so halb erkennen und zum Rest erfühlen konnte, müsste der Rücklauf aus dem Filter zurück in den Tank am mittleren Anschluss angeschlossen sein. Der Äußere sollte der Anschluss sein, der von dem kleinen Anschluss der Zusatzpumpe kommt. Der große Anschluss der Zusatzpumpe zieht sich das gute Zeug aus dem Tank. Hoffe das passt so?
    Werde das noch einmal überprüfen, wenn ich den Wagenheber wieder zurück habe.

    Im Betrieb klingt die Pumpe auch recht normal, nur beim Anlaufen und aufhören an zu laufen macht es so ein komisches grrrrr, Geräusch. Läuft der Motor und die Pumpe klingt sie ganz normal, etwas lauter klar aber ohne gluggs, gurgel oder Zischgeräusche. Nur wenn man den Motor wieder abstellt, kommt wieder dieses grrrr Geräusch.
    Hast du sonst eine Idee was das sein könnte?

    Kann jetzt nicht mal einer von den Kennern sagen, ob die Halterung für die Koppelstange am Dämpfer nicht eigentlich nach vorne/hinten zeigen müsste anstatt in Richtung Motorraum. Wenn mir jetzt nicht gleich einer antwortet, dann gehe ich raus ans Auto und schaue drunter. ;)
    Ne Spaß beiseite, glaubt ihr wirklich der Halter nach hinten zum Motorraum ist richtig?