Fertig,...., sind wir noch nicht. Wie schon fast vermutet benötigen wenn nichts dazwischen kommt noch ein Wochenende. Dies ist vorerst am 13./14.09. geplant.
Was lief dieses Wochenende. Zunächst sind wir die Kabel für die Einspritzdüsen angegangen, damit wir die Rail und Einspritzdüsen fertig bekommen. Als wir den ersten Stecker aufstecken wollten, stellten wir fest, dass diese im Grunde gar nicht richtig passten. Sie passen zwar 100% auf die S3 8L Einspritzdüsen aber leider haben diese Stecker einen Entriegelungsbügel und überstehende Nasen, die den Stecker so groß machen, dass er beim Aufdrücken die 2te, 4te und 6te Einspritzdüse so stark nach oben gerückt hat, dass es gar nicht halten würde. Da wir die Kabel nicht direkt auf die Düsen löten wollten, um auch die Dichtigkeit zu gewährleisten, haben wir die Stecker überarbeitet. Nach einigem Hin- und Her ist uns am Ende dann die perfekte Lösung eingefallen. Wie wir die Düsen überarbeitet haben, seht ihr anbei an den Bildern.
Als die Stecker dann überarbeitet waren setzten wir die Einspritzdüsen ein, befestigten die Stecker/Kabel und setzten die Rail auf und schlossen sie an. Am Ende des heutigen Tages machten wir eine Dichtigkeitsprüfung.
Als nächstes sind wir dann den Einbau des Kompressors angegangen. Als wir diesen das erste Mal einsetzten, stellten wir noch einige Dinge fest, die im Weg waren und umgelegt werden mussten. Wir hatten zwar einges aus der Anleitung bereits umgelegt aber hier und da war leider noch nicht genügend Platz. Unter anderem mussten wir auch eine Schlauchverlängerung eines Kühlwasserschlauchs vornehmen. Dies stand in der Anleitung aber wir hatten es vorher ausgelassen, da wir dachten dass es ohne passen könnte und ein entsprechender Adapter nicht dabei war. Natürlich passte es nicht und wir gingen diese Verlängerung an, was ebenfalls etwas dauerte. Danach versuchten wir den Kompressor ein zu setzen und merkten, dass wir noch deutlich höher mussten, weshalb ich noch schnell in den Baumarkt fuhr und 12 dicke und 20 mitteldicke Unerlegscheiben besorgte (zusätzlich zu denen die im Set dabei waren). Nachdem wir dann alle dicken und ein paar dünne Scheiben verbaut hatten, passte der Kompressor perfekt mit der Welle, dass der Halter auf der anderen Seite schön leicht hereinrutschte. Bezüglich des Halters auf der rechten Seite des Motors fällt mir da gerade noch ein, dass diese leider auch nicht auf Anhieb passte. Am Motor stand ein Stück am Motorblock über, was dazu führte, dass der Halter nicht passte (siehe Bild). D.h. hier mussten wir auch erst ein wenig überarbeiten, damit es passte.
Nachdem der Halter dann gut und leicht auf die Welle ging, zogen wir den Kompressor mit entsprechenden NM an, setzten den Keilrippenriemen grob über die Welle und zogen alles fest (Halter, Kompressor Welle, Spanner). Als alles soweit fest war und wir den Keilrippenriemen auflegen wollten, merkten wir dass der Spanner schon so sehr auf den Riemen drückte, dass man ihn unten nicht über die Rollen bekam. Also schraubten wir den Spanner im eingebauten Zustand ab, legten den Riemen auf und drehten den Spanner mit Spiegel, 6 Augen und etwas Fingerspitzengefühl in die Halterung zurück, so dass die Fixiernase ebenfalls wieder einrastete. Den Spanner mussten wir lösen, da er sich nicht weiter entgegen die Spannrichtung drehen ließ, um etwas mehr Spannung vom Riemen zu bekommen. Schlussendlich hat es mit dem Abschrauben aber ganz gut funktioniert und der erste Arbeitstag vom Wochenende war vorbei.
Am nächsten Tag, also heute, ging es dann an den Einbau des Kühlers, der Wasserpumpe, der Kühlerbombe allen Schläuchen und des Luftfilters. Den Aktivkohlefiter wollten wir auch noch verlegen, hatten dies aber nicht komplett geschafft, hoffen allerdings auf eine guten Weg zu sein.
Wir bauten als erstes den Kühler ein und dämmten ihn mit Moosgummi gegen den anderen Kühler. Vorne wurde er mit Winkeln am Pralldämpfer abgefangen/befestigt und ebenfalls mit Moosgummi gedämpft. Als nächstes bauten wir die Zusatzwasserpumpe ein. Danach bohrten wir schöne Öffnungen für die Verschlauchung durch die lediglich die Kühlwasserschläuche passten und dann verlegten wir die Kühlwaserschläuche (siehe Bilder anbei). Probeweise hatten wir die Kühlerbombe eingesetzt, um alle Schlauchlängen schussendlich erkennen zu können. Dann verlegten wir alle weiteren Schläuche, setzten die Kühlerbombe ein und schlossen bereits einen Zusatzwasserbehälter vorerst provisorisch an, um das System auf Dichtigkeit zu prüfen. Wir füllten dann das gesamte System mit Wasser und schlossen die Pumpe provisorisch an 12V an, um das Wasser durch zu pumpen und die Luft heraus zu bekommen. Soweit war alles dicht und gut 2,5 bis 3 Liter passten schlussendlich ins gesamte System.
Beim Einbau des Kühlers und der Kühlwasserschläuche entschieden wir uns entgegen der Anleitung den Kühler andersherum zu montieren, um die Strecke des kühlen Wassers so kurz wie möglich zu halten. Die Verschlauchung geht damit auf dem kürzesten Weg von der linken Seite/unten des Kühlers direkt zur Wasserpumpe an der linken Seite des Autos und von dort senkrecht mit einem Bogen nach oben an den hinteren Anschluss der Kühlerbombe. Die Rücklaufleitung mit heißem Wasser ist dann natürlich dementsprechend länger und geht von der Kühlerbombe einmal quer durchs Auto an den rechten, oberen Anschluss des Kühlers. Hier in das heiße Schlauchstück haben wir ein T-Stück mit seitlichem Anschluss des Zusatzwasserbehälters eingesetzt.
Nachdem Didi ein paar Pumpentests durchführte, schlossen wir den Luftfilter an. Davor hatten wir aufgrund des störrischen Schlauches etwas Respekt, schlussendlich ging es aber ganz gut. Nachdem dann der Schlauch am Kompressor angeschlossen und der Luftfilter mit Halter befestigt war ging es ans Verlegen des Aktivkohlefilters. Dies haben wir zu 90% fertig, müssen aber noch ein paar Optimierungen vornehmen, damit die Stoßstange zum Schluss auch wieder ordentlich drauf passt.
Zwischendrin füllten wir den Kompressor noch mit Öl auf, dieser hatte beim Transport leider alles an Öl verloren und wir füllten es mühsam mit Spritze auf. Ca. 100 ml gingen dort vorerst hinein, dies wird allerdings wir alle Flüssigkeitsstände nach dem ersten Probelauf noch einmal kontrolliert.
Da es auch noch einiges zum Aufräumen gab beendeten wir damit auch das zweite Arbeitswochenede.
Als nächstes steht nun noch an, dass das Vorrohr überarbeitet/geschweißt und eingebaut werden muss, der Aktivkohlefilter zu 100% versetzt und angeschlossen werden muss, das Saugrohr sowie gesamte Auspuff angebaut werden muss, die Kabel des LMM verlängert werden müssen, der LMM mit dem Saugrohr verbunden werden muss, das SUV mit allen Verschlauchungen angeschlossen werden muss, alle Kabel und Schläuche angeschlossen werden müssen, der Zusatzwasserbehälter noch einen Platz finden muss (ggf. wird ein noch kleinerer benötigt), ein Kabel der Wasserpumpe schlussendlich verlegt werden muss und alles wie die Stoßstange, Unterbodenverkleidung, Radhausschalen etc. angebaut werden muss.
Wenn die Zusatzbenzinpumpe ankommt wird diese ebenfalls noch verbaut, der RS4 LMM wir dann zur Abstimmung mitgenommen und am 01.10.2014 eingebaut.
Es steht also für mindestens ein Wochenende noch genügend Arbeit an, weshalb ich doch froh bin schlussendlich die Feinabstimmung "erst" am 01.10.2014 zu haben, selbst dieser Termin könnte nun schon ganz gut oder wenn noch Probleme auftreten sogar knapp hinkommen. Umso besser es so langfristig geplant zu haben.
Dass ein Kompressoreinbau nicht einfach so an 2 Tagen erledigt ist, wird damit sehr offensichtlich wobei wir mit mindestens 4-6 Tagen auf jeden Fall gerechnet hatten und dies auf jeden Fall benötigen werden.
Auch diesmal möchte ich schon einmal vielen Dank an Didi sagen, seine tatkräftige Hilfe und sein top Wissen hilft an allen Ecken und Enden richtig gut weiter. DANKE dir DIDI!
Wir haben damit auch festgestellt, dass ein Kompressoreinbau nicht alleine gemacht werden sollte, es sind aus unserer Sicht für diverse Arbeiten zwei Personen notwendig, zudem macht es dadurch auch viel mehr Spaß
Anbei dann noch ein paar Bilder,...., tbc,....