Beiträge von quattrofever

    Wie Didi sagt, wird seitlich Dreck am Luftfilter vorbeigesaugt. Im Grunde um den roten Wulst herum in die Glocke in der der Luftfilter steckt und dann direkt in den Kompressor. Auf Dauer ist das bestimmt nicht so gesund.
    Es sah zudem noch so aus, als würde seitlich auch ein wenig Wasser durchkommen können, was prinzipiell ja auch nicht so optimal ist. Daher denke ich ist ein wenig Klebeband oder Panzerband an dieser Stelle sicherlich nicht schlecht am Platz.

    Das stimmt aber wir machen auch alles schön in Ruhe, nehmen uns genügend Pausen und ab und zu hakt es auch mal, da die richtige Schraube erst gefunden werden muss oder ein paar Teile improvisiert werden müssen, da nicht immer alles dabei ist, da es sich ja um ein gebrauchtes Set handelt. In Summe dauert es dann schon recht lange aber wenn das jemand in zwei normalen Arbeitstagen schafft,..., Hut ab.

    Meine Seitenangaben (rechts + links) bezogen sich immer auf die Fahrtrichtung. D.h. wenn du vor dem Auto stehst ist die Wasserpumpe ebenfalls auf der rechten Seite hinter dem Luftfilter.

    Wenn sich jemand wundert, warum wir den Luftfilter unten umklebt haben, dies empfehle ich allen, die diesen Luftfilter einbauen. Wir stellten nämlich fest, dass der Filter unter dem Rand Dreck durchzieht, was ja nicht wirklich wünschenswert ist. Deshalb haben wir dort noch ein wenig Band drumherum geklebt, dass die Seiten schön dicht sind und die Luft nur durch den Filter kann.

    Grüße,
    quattrofever

    Fertig,...., sind wir noch nicht. Wie schon fast vermutet benötigen wenn nichts dazwischen kommt noch ein Wochenende. Dies ist vorerst am 13./14.09. geplant.

    Was lief dieses Wochenende. Zunächst sind wir die Kabel für die Einspritzdüsen angegangen, damit wir die Rail und Einspritzdüsen fertig bekommen. Als wir den ersten Stecker aufstecken wollten, stellten wir fest, dass diese im Grunde gar nicht richtig passten. Sie passen zwar 100% auf die S3 8L Einspritzdüsen aber leider haben diese Stecker einen Entriegelungsbügel und überstehende Nasen, die den Stecker so groß machen, dass er beim Aufdrücken die 2te, 4te und 6te Einspritzdüse so stark nach oben gerückt hat, dass es gar nicht halten würde. Da wir die Kabel nicht direkt auf die Düsen löten wollten, um auch die Dichtigkeit zu gewährleisten, haben wir die Stecker überarbeitet. Nach einigem Hin- und Her ist uns am Ende dann die perfekte Lösung eingefallen. Wie wir die Düsen überarbeitet haben, seht ihr anbei an den Bildern.

    Als die Stecker dann überarbeitet waren setzten wir die Einspritzdüsen ein, befestigten die Stecker/Kabel und setzten die Rail auf und schlossen sie an. Am Ende des heutigen Tages machten wir eine Dichtigkeitsprüfung.

    Als nächstes sind wir dann den Einbau des Kompressors angegangen. Als wir diesen das erste Mal einsetzten, stellten wir noch einige Dinge fest, die im Weg waren und umgelegt werden mussten. Wir hatten zwar einges aus der Anleitung bereits umgelegt aber hier und da war leider noch nicht genügend Platz. Unter anderem mussten wir auch eine Schlauchverlängerung eines Kühlwasserschlauchs vornehmen. Dies stand in der Anleitung aber wir hatten es vorher ausgelassen, da wir dachten dass es ohne passen könnte und ein entsprechender Adapter nicht dabei war. Natürlich passte es nicht und wir gingen diese Verlängerung an, was ebenfalls etwas dauerte. Danach versuchten wir den Kompressor ein zu setzen und merkten, dass wir noch deutlich höher mussten, weshalb ich noch schnell in den Baumarkt fuhr und 12 dicke und 20 mitteldicke Unerlegscheiben besorgte (zusätzlich zu denen die im Set dabei waren). Nachdem wir dann alle dicken und ein paar dünne Scheiben verbaut hatten, passte der Kompressor perfekt mit der Welle, dass der Halter auf der anderen Seite schön leicht hereinrutschte. Bezüglich des Halters auf der rechten Seite des Motors fällt mir da gerade noch ein, dass diese leider auch nicht auf Anhieb passte. Am Motor stand ein Stück am Motorblock über, was dazu führte, dass der Halter nicht passte (siehe Bild). D.h. hier mussten wir auch erst ein wenig überarbeiten, damit es passte.
    Nachdem der Halter dann gut und leicht auf die Welle ging, zogen wir den Kompressor mit entsprechenden NM an, setzten den Keilrippenriemen grob über die Welle und zogen alles fest (Halter, Kompressor Welle, Spanner). Als alles soweit fest war und wir den Keilrippenriemen auflegen wollten, merkten wir dass der Spanner schon so sehr auf den Riemen drückte, dass man ihn unten nicht über die Rollen bekam. Also schraubten wir den Spanner im eingebauten Zustand ab, legten den Riemen auf und drehten den Spanner mit Spiegel, 6 Augen und etwas Fingerspitzengefühl in die Halterung zurück, so dass die Fixiernase ebenfalls wieder einrastete. Den Spanner mussten wir lösen, da er sich nicht weiter entgegen die Spannrichtung drehen ließ, um etwas mehr Spannung vom Riemen zu bekommen. Schlussendlich hat es mit dem Abschrauben aber ganz gut funktioniert und der erste Arbeitstag vom Wochenende war vorbei.

    Am nächsten Tag, also heute, ging es dann an den Einbau des Kühlers, der Wasserpumpe, der Kühlerbombe allen Schläuchen und des Luftfilters. Den Aktivkohlefiter wollten wir auch noch verlegen, hatten dies aber nicht komplett geschafft, hoffen allerdings auf eine guten Weg zu sein.
    Wir bauten als erstes den Kühler ein und dämmten ihn mit Moosgummi gegen den anderen Kühler. Vorne wurde er mit Winkeln am Pralldämpfer abgefangen/befestigt und ebenfalls mit Moosgummi gedämpft. Als nächstes bauten wir die Zusatzwasserpumpe ein. Danach bohrten wir schöne Öffnungen für die Verschlauchung durch die lediglich die Kühlwasserschläuche passten und dann verlegten wir die Kühlwaserschläuche (siehe Bilder anbei). Probeweise hatten wir die Kühlerbombe eingesetzt, um alle Schlauchlängen schussendlich erkennen zu können. Dann verlegten wir alle weiteren Schläuche, setzten die Kühlerbombe ein und schlossen bereits einen Zusatzwasserbehälter vorerst provisorisch an, um das System auf Dichtigkeit zu prüfen. Wir füllten dann das gesamte System mit Wasser und schlossen die Pumpe provisorisch an 12V an, um das Wasser durch zu pumpen und die Luft heraus zu bekommen. Soweit war alles dicht und gut 2,5 bis 3 Liter passten schlussendlich ins gesamte System.
    Beim Einbau des Kühlers und der Kühlwasserschläuche entschieden wir uns entgegen der Anleitung den Kühler andersherum zu montieren, um die Strecke des kühlen Wassers so kurz wie möglich zu halten. Die Verschlauchung geht damit auf dem kürzesten Weg von der linken Seite/unten des Kühlers direkt zur Wasserpumpe an der linken Seite des Autos und von dort senkrecht mit einem Bogen nach oben an den hinteren Anschluss der Kühlerbombe. Die Rücklaufleitung mit heißem Wasser ist dann natürlich dementsprechend länger und geht von der Kühlerbombe einmal quer durchs Auto an den rechten, oberen Anschluss des Kühlers. Hier in das heiße Schlauchstück haben wir ein T-Stück mit seitlichem Anschluss des Zusatzwasserbehälters eingesetzt.

    Nachdem Didi ein paar Pumpentests durchführte, schlossen wir den Luftfilter an. Davor hatten wir aufgrund des störrischen Schlauches etwas Respekt, schlussendlich ging es aber ganz gut. Nachdem dann der Schlauch am Kompressor angeschlossen und der Luftfilter mit Halter befestigt war ging es ans Verlegen des Aktivkohlefilters. Dies haben wir zu 90% fertig, müssen aber noch ein paar Optimierungen vornehmen, damit die Stoßstange zum Schluss auch wieder ordentlich drauf passt.
    Zwischendrin füllten wir den Kompressor noch mit Öl auf, dieser hatte beim Transport leider alles an Öl verloren und wir füllten es mühsam mit Spritze auf. Ca. 100 ml gingen dort vorerst hinein, dies wird allerdings wir alle Flüssigkeitsstände nach dem ersten Probelauf noch einmal kontrolliert.
    Da es auch noch einiges zum Aufräumen gab beendeten wir damit auch das zweite Arbeitswochenede.

    Als nächstes steht nun noch an, dass das Vorrohr überarbeitet/geschweißt und eingebaut werden muss, der Aktivkohlefilter zu 100% versetzt und angeschlossen werden muss, das Saugrohr sowie gesamte Auspuff angebaut werden muss, die Kabel des LMM verlängert werden müssen, der LMM mit dem Saugrohr verbunden werden muss, das SUV mit allen Verschlauchungen angeschlossen werden muss, alle Kabel und Schläuche angeschlossen werden müssen, der Zusatzwasserbehälter noch einen Platz finden muss (ggf. wird ein noch kleinerer benötigt), ein Kabel der Wasserpumpe schlussendlich verlegt werden muss und alles wie die Stoßstange, Unterbodenverkleidung, Radhausschalen etc. angebaut werden muss.
    Wenn die Zusatzbenzinpumpe ankommt wird diese ebenfalls noch verbaut, der RS4 LMM wir dann zur Abstimmung mitgenommen und am 01.10.2014 eingebaut.

    Es steht also für mindestens ein Wochenende noch genügend Arbeit an, weshalb ich doch froh bin schlussendlich die Feinabstimmung "erst" am 01.10.2014 zu haben, selbst dieser Termin könnte nun schon ganz gut oder wenn noch Probleme auftreten sogar knapp hinkommen. Umso besser es so langfristig geplant zu haben.
    Dass ein Kompressoreinbau nicht einfach so an 2 Tagen erledigt ist, wird damit sehr offensichtlich wobei wir mit mindestens 4-6 Tagen auf jeden Fall gerechnet hatten und dies auf jeden Fall benötigen werden.

    Auch diesmal möchte ich schon einmal vielen Dank an Didi sagen, seine tatkräftige Hilfe und sein top Wissen hilft an allen Ecken und Enden richtig gut weiter. DANKE dir DIDI!
    Wir haben damit auch festgestellt, dass ein Kompressoreinbau nicht alleine gemacht werden sollte, es sind aus unserer Sicht für diverse Arbeiten zwei Personen notwendig, zudem macht es dadurch auch viel mehr Spaß

    Anbei dann noch ein paar Bilder,...., tbc,....

    ...
    Mal schauen was Jürgen zu meinem Vorhaben im Winter sagt, ob da der originale noch ausreicht :)


    Berichtest du in deinem Beitrag davon, bin gespannt was es ist? Ist das Problem mit dem Siff am Unterboden (weshalb du nicht zu 10 jährigen A3Q Feier gekommen bist) denn geklärt?

    Tom: Na das wäre doch ein super Wert, mal schauen was schlussendlich wirklich dabei rumkommt. :)

    Vielen Dank für die Links, die Pumpe ist allerdings bereits bestellt und ich bekomme sie hoffentlich bis morgen.

    Ich denke nicht, dass ein großer Unterschied zwischen Turbos und Kompressoren vorhanden ist was die Grenze des LMM angeht. Ich denke eher es ist eine Philosophiesfrage ob man einen für max. 350 PS ausgelegten LMM dazu benutzt dass er auch für 550 PS ausreicht. Ich sehe das eher wie ein Übertakten eines Prozessors beim Computer, manche machen es andere nicht aber was wirklich besser ist, wird mit Sicherheit schwierig zu beantworten sein.
    Ich frag dann noch einmal nach was Zoran/Philipp dazu meinen.

    Ich persönlich gehe den Schritt mit dem RS4 LMM und der Zusatzbenzinpumpe um auf Nummer Sicher zu gehen, denn bei Gesamtkosten die mindestens um 7000,- liegen, sollten einem 300 Euro mehr oder weniger für eine gefühlte, höhere Sicherheit nicht stören.

    Grüße,
    quattrofever

    Jaja, Kompressor ist noch nicht drin und du möchtest schon vergleichen,... :)

    Spaß beiseite,..., hatten wir ja gesagt, ich komme dann auf jeden Fall mal vorbei und dann schauen wir mal wie er so läuft. :) Auch Robert und Chris hatte ich mal einen Besuch versprochen, sowie demjenigen von dem ich das Set gebraucht gekauft habe. Sollte Didi keine Zeit haben am 01.10. fahre ich als erstes natürlich bei ihm vorbei. Somit sind die ersten paar tausend Kilometer mit funktionierendem Kompressor schon einmal verplant,..., hoffentlich geht das dann noch mit Sommerreifen aus,... :)

    Bezüglich der Benzinpumpe da meinte Philipp auch die könnte reichen, Zoran sagte damals auch dass es bis 400 PS ausgehen kann aber da es von den Kosten nicht mehr so viel ausmacht möchte ich lieber auf Nummer sicher gehen, nicht das meine Pumpe mit ihren 10,5 Jahren doch nicht mehr die Beste ist und ich dann umsonst zur Abstimmung gefahren bin, das wäre ja ärgerlich, deshalb kommt einfach eine Pumpe mit rein und dann bin ich auf der sicheren Seite, somit deckt sich das ja mit deiner Meinung.

    Bezüglich des LMM da habe ich auch schon oft gehört, dass Turboumbauten den originalen verwenden. So wie Didi mir das erzählt hat, wird dann eine Art Multiplikator verwendet, der dann einfach das z.B. 1,2 fache der Luftmasse annimmt. Der Nachteil an diesen rechnerischen Werten ist nur, wenn irgendwo ein Fehler eintritt, können die Sicherheitsfunktionen nicht so gut wirken, wenn man rechnerisch etwas "hinzuaddiert oder multipliziert". D.h. in diesem Fall ist es immer besser die tatsächichen Werte zu messen zumal ein Multiplikator immer lineare Werte annimmt, die wirkliche Messung aber in einer Kurve verlaufen kann. Durch einen Multiplikator könnte diese geglättet werden was dann zu Fehlern führen würde.
    Da ich bei meinem Umbau ohne VDR (für alle die sich mit diesem Thema neu befassen VDR=Verdichtungsreduzierung) bis 0,7/0,75 bar gehe, möchte ich dass alle Randbedingungen so sicher sind wie es geht, um möglichst alle Schutzfunktionen ideal verwenden zu können. Deshalb gebe ich dir Recht, dass selbst mit einem Serien-LMM sicherlich mit ein paar Tricks mehr möglich ist, bei mir standen nur die letzten Prozente zusätzliche Sicherheit im Vordergrund weshalb ich mich zum RS4 LMM entschieden habe.
    Im Endeffekt finde ich es nun auch ganz gut, dass ich erst einmal eine Vorabsoftware auf Serien-LMM bekomme, da ich damit dann einige Logs machen kann und man damit einen guten vorher/nachher Vergleich zum RS4 LMM hat wieviel besser es tatsächlich ist. Von daher finde ich auch dieses Ergebnis sehr spannend, egal in welche Richtung es geht.

    Ach so und generelle Aussage von Philipp war, dass man einen LMM nicht an seiner Grenze betreiben sollte. Meine Meinung ist, dass der LMM eh schon durch seine Technik recht ungenau misst und wie jedes Messmodul sind die Messungen an den Rändern (Minimum, Maximum) natürlich von der Aussagekraft am schlechtesten, weshalb sich diesbezüglich ggf. auch ein RS4 LMM lohnt, da dieser dann im "optimaleren" Mittelbereich genutzt wird.

    Sehr interessant finde ich auch Philipps Aussage, dass der Serien-LMM bis 350 PS gut ist und er mir einen RS4 LMM empfohlen hat,..., implizit heißt das für mich, dass er bei meiner Kombination von mehr als 350 PS ausgeht was grundsätzlich sehr schön wäre, da ich dann die gewünschten 350 PS ja auf jeden Fall erreichen sollte, womit mein primäres Ziel erreicht wäre. :)
    Natürlich ist das aber auch vom Verbau und den Randbedingungen abhängig, wer weiß wie gut der Keilrippenriemen antreibt, wie gut die tatsächliche Kühlung ist, wo ggf. Luft verloren geht,..., da gibt es ja noch einige Punkte die einem bis zum endgültigen Ziel im Wege stehen und Kopfzerbrechen bewirken können.

    Vielen Dank vorab auch dir Tom noch einmal für deine viele Hilfe vorab, wo ich dich ja mit Fragen fast durchlöchert habe. :thumbup:

    Grüße,
    quattrofever

    Jetzt am Wochenende geht es dann weiter mit dem Einbau, einige zusätzliche Teile sind besorgt und ein paar kommen wahrscheinlich noch bis Samstag an.

    Diese Woche hatte ich regen Kontakt mit Philipp von CC und unter anderem auch mit Chris von CP. Nach einigen Punkten die wir durchgesprochen haben, habe ich mich schlussendlich nun doch dazu entschieden erneut etwas mehr Geld für den Umbau zu investieren. Es kommen nun noch eine zusätzliche Benzinpumpe hinzu und ein RS4 LMM. Philipp sagt ein RS4 LMM ist notwendig, da seiner Meinung nach der Serien-LMM bis 350 PS gut ist, darüber kommt er an seine Grenze an der man einen LMM nicht betreiben sollte, da dann nicht zwingend plausible Werte ausgegeben werden. Deshalb legte er mir nahe einen RS4 LMM zu verbauen. Er sagte auch, dass der Serien-LMM bis 0,55 bar gut ist, darüber misst er Mist :). Da die Kompressorstufe, die wir bei mir verbauen wollen rein rechnerisch auf um 0,7 bar kommen sollte, liege ich deutlich über den 0,55 bar, weshalb der Serien-LMM es theoretisch nicht schaffen kann.
    Da ich anfangs noch nicht so ganz entscheidungsfreudig war und es zunächst mit dem Serien-LMM versuchen wollte, hat Philipp mir auf meinen Wunsch nun eine Software aufgespielt die mit Serien-LMM funktioniert. Wie gut dies zusammen kombiniert funktioniert werde ich mit VCDS auslesen und ihm zur Analyse zur Verfügung stellen. Sollte es so gar nicht passen geht es entweder im Schleichtempo am 01.10. zu CC (und so lange der A3 in der Garage) oder wenn es ganz dumm läuft schicke ich das STG erneut zu CC, um es auf RS4 LMM abstimmen zu lassen. Sollte es aber soweit funktionieren, dass es einigermaßen fahrbar ist (wahrscheinlich nicht für hohe Drehzahlen ausreichend), dann fahre ich am 01.10. zu CC, verbaue dort den RS4 LMM anstatt des Serien-LMM und lasse anschließend das Auto darauf abstimmen.
    Ein gutes hat das, damit haben wir zum Schluss ganz gute Aussagen ob und wieweit nun ein Serien-LMM ansatzweise für eine Kompressorstufe nahe der 0,7 bar gut ist oder ob dies dann generell ausgeschlossen werden sollte.

    Da es den Kohl nicht mehr fett macht, habe ich mich dann noch zu einer Zusatzbenzinpumpe entschieden. Philipp sagte ebenfalls, dass es sein kann, dass es die Serienpumpe es schafft, wenn aber nicht wäre ich so gesehen umsonst zur Abstimmung gefahren und hätte noch einmal wiederkommen müssen. Für die Fahrtkosten bekomme ich dann auch schon eine neue Zusatzbenzinpumpe, weshalb ich mich dazu entschieden habe ebenfalls die Zusatzbenzinpumpe zu verbauen, um auf Nummer sicher zu gehen.

    Heute Abend bringe ich erst einmal das Vorrohr mit den neuen Flexrohren und Kats zum Schweißen, ich hoffe das dieser Punkt ganz gut klappt, ein wenig Improvisation ist leider auch hier gefragt,... :)

    Somit stehen nun also noch ein paar mehr Arbeiten an als ursprünglich gedacht, weshalb ich davon ausgehe, dass wir dieses Wochenende nicht fertig werden aber wieweit wir kommen werde ich hier auf jeden Fall spätestens nach dem WE wieder berichten.

    Diese Kostenvergleichsrechnung würde ich gar nicht machen. Ganz ehrlich, wenn man sich in dieser Preiskategorie einen Gebrauchtwagen kauft gehe ich davon aus, dass es auf ein paar Euro im Jahr mehr oder weniger nicht mehr ankommt. Ich würde dann einfach das Bauchgefühl entscheiden lassen oder eben schauen was überhaupt am Markt verfügbar ist und dann danach entscheiden.

    Das größte "Willhaben" Gefühl kommt mit Sicherheit beim S4 auf aber da muss man natürlich schauen was man bekommt.

    Sollte man denn eine gerillte Riemenseite wirklich über eine glatte Rolle laufen lassen? Und schau mal hier in dem Beitrag von Didi, da ist die untere Rolle gerillt und nicht glatt was meiner Meinung nach auch irgendwie mehr Sinn macht Herzliches Hallo aus München!
    hartzer: Bist du dir sicher mit der glatten Rolle, wenn man stattdessen mal das Bild von Didi anschaut? Wobei Didi ein 2006er 3.2er hatte und meiner ja 03/2004 ist, vielleicht gibt es da doch Baujahrunterschiede.

    Andreas: Mit Gutschein wird es eher schwierig, die Reparatur ist ja schon ewig her und die werden sagen "Wir waren das nicht". Aber ansprechen werde ich es dort schon noch einmal.

    Uns ist noch aufgefallen, dass im Gegensatz zur originalen Audi Vorgabe bei mir der originale Keilrippenriemen oberhalb der untersteten Rolle verläuft. Didi hatte sich erinnert, dass dies bei seinem A3 auch andersherum war und hatte sogar ein Bild davon parat.
    Als ich Bilder von der originalen Einbaulage gesehen habe, lag der Riemen auf dem Bild auch unterhalb der untersten Rolle. Was dabei allerdings komisch ist, die unterste Rolle ist bei mir glatt, wenn der Riemen unten verläuft müsste sie eigentlich gerillt sein, da ja sonst die andere Seite des Riemens dort entlang läuft,...,mmmhhhhh

    Eventuell ist bei meinem Baujahr noch etwas anders verbaut oder die haben beim Steuerkettenwechsel einen Fehler gemacht. Was nämlich komisch ist, mit der Verbaulage oberhalb der unteren Rolle schliff der Riemen an einer Schraube was ja nun suboptimal ist.
    Weiß einer von euch ob es diesbezüglich baujahrabhängig Unterschiede gab?
    Ich habe von Audi mal eine originale, unterste Rolle bestellt, ist die gerillt wird die vorhandene ausgebaut und gegen die neue getauscht. Da der neue Riemen breiter ist, muss dieser eh unten entlanggeführt werden. Notfalls ist ja auch noch die Rolle des Spanners übrig (ebenfalls gerillt), mal schauen ob dies ggf. sogar die gleiche ist,....

    Und weiter geht die Ätzerei im Facebook gegen das GC-GME

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    isses nich so das Eibach auch in Fernost produziert?
    Zumindest meine ich das auf deren Website bei Produktionsstandorten gelesen zu haben.

    alles sehr merkwürdig


    Das gleiche Bild wie von dem User dort hat doch ein User hier im Forum auch, oder?

    Wenn er zwischen Krümmer und Kats rausbläst ist die wahrscheinlichste Stelle wohl die anfälligen Flexrohre, schau dort mal. Unten den Halter zum Querträger lösen und schauen ob dir die Anlage schon etwas entgegen rutscht.

    Zwei Kats, die etwas über 80000 km gelaufen sind sollte ich spätestens in ein paar Wochen über haben. :)

    Vielleicht ist es bei dir auch ein defektes Haldexsteuergerät. Dies hatte ich vor einiger Zeit mal, hatte dann aber auch Fehler im Bremsensteuergerät, allerdings erst nach Fahrten mit höheren Geschwindigkeiten. Wenn es das ist wird es teuer außer du findest ein gebrauchtes.

    Da du oben von "Patsch" Geräuschen erzählt hast und ich mit Didi ja gerade mein Vorrohr ausgebaut habe, da ist mir eins eingefallen. Hier im Forum habe ich so ein Geräusch mal in Verbindung mit defekten Flexrohren gelesen. Wenn diese zu sehr defekt sind müsste das ja auch Einfluss auf die Lambdamessung haben.
    Da wir bei meinem Ausbau des Vorrohrs festgestellt haben das eines der Flexrohre ebenfalls gerissen ist und mein A3 nun mittlerweile über 10 Jahre ist, dachte ich dass dies ggf. auch bei dir defekt sein könnte. Wirklich festgestellt habe ich es im Betrieb nicht und Fehlermeldungen hatte ich soweit sonst auch keine also anscheinend kann man ein gerissenes Flexrohr auch übersehen. :)

    Schau einfach mal, am besten unten die Halter unterhalb der Flexrohre unten am Querträger mal abschrauben, wenn dir dann eine der Seiten schon entgegen kommt (so war es bei mir) kannst du davon ausgehen, dass bei dir auch ein Flexrohr defekt ist.

    Grüße,
    quattrofever