Die Preise der Neuwagen heutzutage sind aber wirklich unverschämt. Da muss sich keiner wundern, wenn der Gebrauchtwagenmarkt boomt ohne Ende und die "Neuwagen", welches sie ja nur ein Tag sind, immer mehr Wertverlust in den ersten Jahren aufweisen. Die Privatleute können sich die extrem hohen Neuwagenpreise ja gar nicht mehr leisten oder müssen eben auf andere Dinge verzichten.
Mein Vater meinte mal zu mir, was mir irgendwie im Gedächtnis hängen geblieben ist. Leisten kann man sich ein Auto nur dann, wenn es nicht mehr als 50% des Jahresbruttolohns kostet. Keine Ahnung wie er darauf gekommen ist, ich glaube dass es so eine Faustregel in der Familie war aber irgendwie ist da etwas dran.
Nur wer verdient 80000 Euro Brutto im Jahr, wenn man mal von einem gut ausgestatteten A3 mit 40000 Euro ausgeht? Das ist dann zudem noch ein "normaler" A3 und nichts Besonderes, möchte man das für so viel Geld wirklich?
Die Gewinne der Premiummarken in Deutschland sind einfach zu hoch, dass sie sich die immer höheren Preise noch leisten können. Da ich aber auch eines dieser Premiummarken fahre, darf ich mich ja gar nicht beschweren, somit unterstütze ich ja deren Vorgehensweise. Aber es sind aus meiner Sicht auch mit Abstand die besten/schönsten Autos. Ich habe mir allerdings die Autos gebraucht gekauft, den A3 1 Jahr alt mit 30% Wertverlust und den A6 mit ca. 3 Jahren und 60% Wertverlust. Ich denke so wird es auch weiter gehen und ich werde wohl nie in meinem Leben mal einen Neuwagen direkt im Werk abholen können, den ich mir geleistet habe, dafür ist mir die Ausstattung und der Motor wichtiger als einen Neuwagen zu fahren.
@Para: Ich vermute, dass die Vorgehensweise bei VW und Audi aufgrund der Markenabrenzung kommt und weil sie damit sicherlich noch einen oder zwei Cent günstiger produzieren können, da es ja nicht mehr so viele Varianten gibt.
Grüße,
quattrofever